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	<title>Alfred Ardelt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:29:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Ardelt&amp;diff=2255994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Godihrdt: „Offiziersschule“ → „Offizierschule“, da in diesem Zusammenhang Eigenname</title>
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		<updated>2025-05-17T13:30:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;„Offiziersschule“ → „Offizierschule“, da in diesem Zusammenhang Eigenname&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Ardelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1931]] in [[Razová|Raase]], [[Tschechoslowakei]]; † [[21. Januar]] [[2011]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und Funktionär des [[Bund der Vertriebenen|Bundes der Vertriebenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und berufliche Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ardelt wurde in Raase ([[Okres Bruntál]], von 1938 bis 1945 [[Landkreis Freudenthal]] im Ost[[sudetenland]]) geboren. Er kam nach der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei]] nach Hessen. Dort studierte er [[Politische Wissenschaften]] und [[Geschichte]] in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]]. Nach dem Studium [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum Dr. phil. und war anschließend als Dozent und [[wissenschaftlicher Oberrat]] an der [[Offizierschule des Heeres]] in Hannover und am [[Zentrum Innere Führung]] der [[Bundeswehr]] in Koblenz tätig. In den Stadtrat von Hannover wurde Ardelt 1972 gewählt und war dort bis 1986 in der Kommunalpolitik für die CDU tätig. In den 1990er Jahren verließ er die CDU jedoch aufgrund des wachsenden Einflusses von [[Heiner Geissler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1986 bis 2000 war Ardelt Landesobmann (Landesvorsitzender) der „[[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]] [[Niedersachsen]]“ mit ihren 19 Kreisgruppen. Für mehrere Amtsperioden war er zudem stellvertretender Landesvorsitzender des Bundes der Vertriebenen in Niedersachsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt; Er war außerdem Mitglied des [[Witikobund]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABO&amp;quot; /&amp;gt; Er wandte sich verstärkt seiner Tätigkeit als Gründungs- und langjährigen Vorstandsmitglied der [[Geschichtsrevisionismus|geschichtsrevisionistischen]] [[Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft|Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft]] zu. In der Sache der Sudetendeutschen war er unversöhnlich und sprach von einem besetzten Sudetenland, das die Tschechoslowakei widerrechtlich besetzt halte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Die Vertreibung im deutschen Erinnern: Legenden, Mythos, Geschichte |Hrsg=Hans Henning Hahn, Eva Hahn |Verlag=Ferdinand Schöningh |Datum=2010 |ISBN=9783506770448 |Seiten=557}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=„Es ist deutsches Land“|Autor=Ota Flip |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Datum=1993-01-15 |Nummer=03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als stellvertretender Vorsitzender des Hauptausschusses und Schriftführer der SDL-Bundesversammlung setzte er sich konsequent für die Sudetendeutsche Volksgruppe und ihre Rechte ein. Ein besonderes Anliegen war für ihn die Wiedervereinigung, die er auch mit persönlichem Einsatz bei der [[Volkskammerwahl 1990]] und dem Aufbau des BdV in den neuen Ländern sowie den Bemühungen um den Abbau beiderseitiger Feindbilder zu Gunsten der historischen Einheit demonstrierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war er als Schriftsteller tätig und veröffentlichte mehrere Werke zum Thema Vertreibung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.deutschlandjournal.de/Deutschland_Journal_-_Jahresau/Deutschland_Journal_-_Jahresau/Dr_Alfred_Ardelt_zum_Gedenken.pdf |wayback=20140520084350 |text=Nachruf im Deutschlandmagazin |format=PDF; 8 kB}}, Heft 20, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Publizistisch tätig war für die [[Neue Rechte|neurechten]] Zeitschriften [[Criticón]] und [[Wir selbst]] sowie für die Zeitungen [[Junge Freiheit]] und [[Ostpreußenblatt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ABO&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alice Brauner |Alice Brauner-Orthen]] |Titel=Die Neue Rechte in Deutschland: Antidemokratische und rassistische Tendenzen |Ort=Heidelberg |Verlag=Springer Verlag |ISBN=9783322932372 |Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0266_landsmannschaft_ostpreus_en.htm |titel=Rechtsausleger der &amp;quot;Vertriebenen&amp;quot; – Dossier: Die Landsmannschaft Ostpreußen |hrsg=[[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten]]: Landesvereinigung NRW |datum=2006-11-29 |abruf=2015-08-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100606040658/http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0266_landsmannschaft_ostpreus_en.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er veröffentlichte mehrere Aufsätze in den rechtsextremen Verlagen [[Deutsche Stimme]] und [[Hohenrain-Verlag|Hohenrain]], unter anderem für den Publizisten [[Rolf-Josef Eibicht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Bundestag: {{Webarchiv |url=http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/13/073/1307313.asc |wayback=20160304072614 |text=Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der Gruppe der PDS: Der &amp;quot;Hutten-Verlag&amp;quot; und der Rechtsextremismus}}. Drucksache 13/7313 vom 17. März 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darunter befinden sich neben der Vertriebenenpolitik auch Aufsätze über [[Hellmut Diwald]] und [[Jörg Haider]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Ardelt unterschrieb außerdem den „Appell der 100 – Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr“, der in verklausulierter Form gegen die Strafbarkeit der [[Holocaustleugnung]] polemisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=http://www.luebeck-kunterbunt.de/BRD-System/Appell_500.htm |titel=Appell der 500 - Die Meinungsfreiheit ist in Gefahr! |werk=Abschrift |hrsg=Lübeck kunterbunt |abruf=2015-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Dissertation ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen mit Bürgerentscheid und Bürgerbegehren auf Grund von § 21 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufsätze/Beiträge ===&lt;br /&gt;
* Alfred Ardelt/Richard Seeger: &amp;#039;&amp;#039;Bürgerentscheid, Bürgerbegehren und -anregung („Bürgerantrag“) in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jörg-Detlef Kühne]]/Friedrich Meissner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Züge unmittelbarer Demokratie in der Gemeindeverfassung 1977&amp;#039;&amp;#039;, S. 91–119.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Selbstverständnis sudetendeutscher Politik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Tschechoslowakei: Das Ende einer Fehlkonstruktion_ Die sudetendeutsche Frage bleibt offen&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsgesellschaft Berg 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sudetendeutsche Hellmut Diwald&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf-Josef Eibicht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hellmut Diwald – Sein Vermächtnis für Deutschland – Sein Mut zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen: Hohenrain Verlag 1994. ISBN 3-89180-038-X&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unverzichtbare Grundsätze einer sudetendeutschen und ostdeutschen Heimatpolitik ohne Tabus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung verlangt Rückkehr und Wiedergutmachung&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf-Josef Eibicht: &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Vertreibung&amp;#039;&amp;#039;. Hohenrain 1995. ISBN 978-3-89180-041-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entmachtung der deutschen Vertriebenen – letzter Akt. Interview mit Dr. Alfred Ardelt von Rolf-Josef Eibicht&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Thema Revisionismus&amp;#039;&amp;#039;: [[Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung]], Heft 4 Dez. 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unverzichtbare nationale weltanschauliche Grundpositionen für die deutschen Staaten&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf-Josef Eibicht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jörg Haider – Patriot im Zwielicht?&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart: Deutsche Stimme Verlag 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://d-nb.info/gnd/10596185X Alfred Ardelt] im Verzeichnis der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1141201933|LCCN=|NDL=|VIAF=306178399}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ardelt, Alfred}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BdV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witikobund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ardelt, Alfred&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), Vertriebenenfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Razová]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Januar 2011&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Godihrdt</name></author>
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