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	<title>Alfred Andreas Heiß - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:13:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred_Andreas_Hei%C3%9F&amp;diff=1570231&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fridolin freudenfett: Änderung 255963692 von 94.191.152.28 rückgängig gemacht; keine Verbesserung</title>
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		<updated>2025-05-13T08:19:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/255963692&quot; title=&quot;Spezial:Diff/255963692&quot;&gt;255963692&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/94.191.152.28&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/94.191.152.28&quot;&gt;94.191.152.28&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; keine Verbesserung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred Andreas Heiß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1904]] in [[Triebenreuth]] bei [[Stadtsteinach]]; † [[24. September]] [[1940]] in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]]) war ein religiös motivierter Gegner des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Regimes]]. Er verweigerte 1940 den [[Wehrdienst|Kriegsdienst]] und wurde dafür [[Todesstrafe|zum Tod verurteilt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Georg-Wilhelm-Str 3 (Halsee) Alfred Andreas Heiss.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Georg-Wilhelm-Straße 3, in [[Berlin-Halensee]]]]&lt;br /&gt;
Alfred Andreas Heiß wurde als sechstes Kind einer Kleinbauernfamilie geboren. Ihrem Jüngsten ermöglichten sie die Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten. 1930 ging er nach [[Berlin]] und erhielt die Stelle eines „Hilfsarbeiters im Mittleren Justizdienst“ mit einem Jahresgehalt von 2.003 [[Reichsmark]]. 1932 trat er in die [[Deutsche Zentrumspartei]] ein, da er, wie er später vor der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] sagte, der Überzeugung war, „daß die Zentrumspartei die Interessen meiner Religion wahrnehme“. Im September 1934 äußerte er sich in einer Diskussion mit [[Sturmabteilung|SA]]-Männern kritisch gegenüber der veröffentlichten Meinung über den [[Röhm-Putsch]] und blieb sitzen, als die SA-Männer aufstanden, um das übliche dreifache [[Hitlergruß|Sieg Heil]] auf den [[Führer]] und [[Reichskanzler]] [[Adolf Hitler]] auszubringen. Am 26. März 1935 wurde er von der Gestapo verhaftet und zehn Wochen im [[KZ Columbia]] in Berlin festgehalten. Nach seiner Entlassung musste er sich vor dem [[Sondergericht]] [[Oberlandesgericht Bamberg|Bamberg]] wegen einer  „gemeinschädlichen [[Verleumdung (Deutschland)|Verleumdung]] nach § 3 d. VO vom 21. III. 33“ verantworten, wurde jedoch freigesprochen. Seine Stelle als Hilfsarbeiter im Mittleren Justizdienst Berlins erhielt er nicht wieder. Über das in der Haft Erlebte schwieg er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Eltern schrieb er: „[…] ich kann wohl sagen, es gibt nicht sehr viele in Deutschland, die so fest und unerschütterlich an ihrer Gesinnung festhielten und festhalten, wie ich es tat bzw. tue. Meine Lieben, die heutige Zeit erfordert Opfer! […] Ich habe Euch schon einmal geschrieben, wer Augen hat zu sehen, der sehe, und wer Ohren hat zu hören, der höre. Man muß für seine Meinung auch etwas ertragen können, und dazu bin ich bereit.“ Das [[Erzbistum Berlin]] vermittelte ihm eine Stellung als Pförtner eines Kirchensteueramtes in Berlin. Er blieb unverheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen, verweigerte aber das Tragen der mit dem [[Swastika#Nationalsozialismus|Hakenkreuz]] versehenen Uniform und den „[[Hitlergruß]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JsaSa&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jetzt steht auch Stadtsteinach auf&amp;#039;&amp;#039; in: [[Nordbayerischer Kurier]] vom 30. Januar 2024, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Kasernenhof der Hindenburgkaserne in [[Głogów|Glogau]] (Schlesien) weigerte er sich, die [[Hakenkreuzfahne]] zu grüßen. Vor dem Untersuchungsrichter erklärte er, dass der [[Nationalsozialismus]] antichristlich eingestellt sei und er es daher ablehnen müsse, für den [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Staat]] Dienst als Soldat zu tun. Er blieb bei dieser Aussage auch vor dem [[Reichskriegsgericht]]. Dieses verurteilte ihn wegen [[Wehrkraftzersetzung|Zersetzung der Wehrkraft]] zum Tod. Er wurde am 24. September 1940 im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] [[Hinrichtung|hingerichtet]]. Über den Verbleib des Leichnams ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
In der Pfarrkirche St. Michael von Stadtsteinach erinnert eine Gedenktafel an Alfred Andreas Heiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche hat Alfred Andras Heiß im Jahr 1999 als Glaubenszeugen des christlichen Glaubens in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 2014 wurde vor seinem ehemaligen Wohnhaus, Georg-Wilhelm-Straße 3, in [[Berlin-Halensee]], ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihn und [[Michael Schnabrich]] ist seit 2016 in Stadtsteinach ein Gedenkweg ausgewiesen. Zwei Tafeln beschreiben den Lebens- und Leidensweg der beiden Männer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JsaSa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Der &amp;quot;Staatsfeind&amp;quot; steht für seinen Glauben ein. Dem Andenken des katholischen Kriegsdienstverweigerers Alfred Andreas Heiß, † 1940.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Imprimatur.&amp;#039;&amp;#039; 22 (1989), S. 126–128.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katalog zur Sonderausstellung Das Reichskriegsgericht und der Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben von Norbert Haase, Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, Berlin 1993, S. 77.&lt;br /&gt;
* Alwin Reindl, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Andreas Heiß&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn u. a. 1999. 8., erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Bd. I. S. 101–104.&lt;br /&gt;
* Alwin Reindl: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Andreas Heiß. Allein gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Band 37 der Schriftenreihe des Historischen Vereins Bamberg, Bamberg 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122069285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122069285|VIAF=35328824}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiss, Alfred Andreas}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Columbia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heiß, Alfred Andreas&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gegner des NS-Regimes, NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Triebenreuth]] bei [[Stadtsteinach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Görden|Brandenburg-Görden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fridolin freudenfett</name></author>
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