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	<title>Alfred-Lion-Steg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfred-Lion-Steg&amp;diff=2830900&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-23T08:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Brücke&lt;br /&gt;
|BEZEICHNUNG= Alfred-Lion-Steg&lt;br /&gt;
|BILD= S-Bahn unter dem Alfred-Lion-Steg 20151229 43.jpg&lt;br /&gt;
|BILDTEXT= Blick auf den Steg von der Schöneberger Schleife nach Tempelhof, 2015&lt;br /&gt;
|OFFIZIELLERNAME=&lt;br /&gt;
|NUTZUNG= [[Fußgänger]], [[Radfahrer]]&lt;br /&gt;
|ÜBERFÜHRT= Ost-West-Grünzug, Hertha-Block-Promenade&lt;br /&gt;
|QUERUNG= [[Bahnstrecke Berlin–Dresden|Dresdener]] und [[Bahnstrecke Berlin–Halle|Anhalter Bahn]]&lt;br /&gt;
|UNTERFÜHRT=&lt;br /&gt;
|ORT= [[Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
|UNTERHALT=&lt;br /&gt;
|ID=&lt;br /&gt;
|KONSTRUKTION= 2-feldriges Stahlrohrfachwerk&lt;br /&gt;
|LÄNGE= 93,30 m&lt;br /&gt;
|BREITE= 6,00 m&lt;br /&gt;
|SPANNE= 50 m und 34,21 m&lt;br /&gt;
|KONSTRUKTIONSHÖHE= 4,65 m&lt;br /&gt;
|HÖHE=&lt;br /&gt;
|TRAGFÄHIG=&lt;br /&gt;
|DURCHFAHRT=&lt;br /&gt;
|LICHTEHÖHE=&lt;br /&gt;
|VERKEHR=&lt;br /&gt;
|BAUKOSTEN= 2,5 Mio. Euro&lt;br /&gt;
|BAUBEGINN= April 2010&lt;br /&gt;
|FERTIGSTELLUNG= Sommer 2011&lt;br /&gt;
|ERÖFFNUNG= 8. November 2012&lt;br /&gt;
|PLANER=&lt;br /&gt;
|SCHLIESSUNG=&lt;br /&gt;
|MAUT=&lt;br /&gt;
|EXTRA=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 52/28/50.98/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 13/22/5.71/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BE&lt;br /&gt;
|MEERESHÖHE=&lt;br /&gt;
|MEERESHÖHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-TITEL=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BREITE=&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfred-Lion-Steg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Fuß- und Radwegbrücke im [[Berlin]]er [[Bezirk Tempelhof-Schöneberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 93,30&amp;amp;nbsp;Meter lange, zweifeldrige Konstruktion aus [[Stahlrohr]]fachwerk entstand im Rahmen des [[Stadtumbau West|Stadtumbaus West]] (Fördergebiet Schöneberg-Südkreuz) und wurde im November 2012 eröffnet. Sie führt die &amp;#039;&amp;#039;Hertha-Block-Promenade&amp;#039;&amp;#039; des gleichfalls neu geschaffenen &amp;#039;&amp;#039;Ost-West-[[Grünzug]]s&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grün&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/baukultur/veranstaltungen/de/baukultur_detail.php?id=3351 Eröffnung Alfred-Lion-Steg.]&amp;#039;&amp;#039; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt&amp;lt;/ref&amp;gt; nördlich des [[Bahnhof Berlin Südkreuz|Bahnhofs Südkreuz]] über die Trassen der [[Bahnstrecke Berlin–Dresden|Dresdener]] und [[Bahnstrecke Berlin–Halle|Anhalter Bahn]] und verbindet den Ortsteil [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] von der [[Rote Insel|Roten Insel]] mit dem Ortsteil [[Berlin-Tempelhof|Tempelhof]] am Geschichtsparcours [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#General-Pape-Straße*|General-Pape-Straße]]. Benannt ist die Brücke nach [[Alfred Lion]], Gründer und Inhaber des [[Jazz]]-[[Plattenlabel]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Blue Note Records|Blue Note]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Brücke ==&lt;br /&gt;
Die gesamte Brücke gehört zum Ortsteil Schöneberg, da die Grenze zwischen Schöneberg und Tempelhof parallel zur General-Pape-Straße auf dem östlichen Bahndamm des breiten Trassengrabens verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bau, Kosten und Eröffnung ===&lt;br /&gt;
Die Planungen für den Steg begannen im Oktober 2008, der Baubeginn erfolgte im April 2010. Der erste Bauabschnitt umfasste die beiden Brückenüberbauten, die Ende März 2011 eingehoben wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/3655.html?&amp;amp;tx_ttnews &amp;#039;&amp;#039;Brückenschlag in Schöneberg nördlich des Bahnhofes Südkreuz&amp;#039;&amp;#039;] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die östliche Treppen- und Rampenanlage auf der Tempelhofer Seite. Der Bauabschnitt war im September 2011 vollendet. Der zweite Bauabschnitt galt einer doppelläufigen Rampe auf der Schöneberger Westseite mit den Verbindungen zum Ost-West-Grünzug&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grün&amp;quot; /&amp;gt; und zur Schöneberger Schleife ([[#Grünvernetzung und Schöneberger Schleife|siehe unten]]). Auftraggeber war das [[Bezirksamt (Berlin)|Bezirksamt]] Tempelhof-Schöneberg, [[Bauherr]] die [[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt]] (Abt.&amp;amp;nbsp;X: Projektbereich Ingenieurbauwerke Entwurf), die auch die Projektsteuerung wahrnahm. Die Ausführung der Brücke erfolgte durch das Büro &amp;#039;&amp;#039;Kolb Ripke Architekten Planungsgesellschaft&amp;amp;nbsp;mbH&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Bauvolumen]] für den Steg gab das Architekturbüro mit 2,6&amp;amp;nbsp;Millionen Euro an, die [[Baukosten|Gesamtbaukosten]] inklusive aller Rampen betrugen laut Senatsverwaltung 3,4&amp;amp;nbsp;Millionen Euro. Zur Finanzierung der Brücke wie auch des gesamten [[Grünzug]]s dienten die Förderprogramme des Stadtumbaus West (Projekte im Fördergebiet Schöneberg-Südkreuz),&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neutempelhof&amp;quot;&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Alfred-Lion-Steg-von-Neu-Tempelhof-zur-Schoen.4699.0.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau Ost und West. Alfred-Lion-Steg von Neu-Tempelhof zur Schöneberger Insel.&amp;#039;&amp;#039;] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolbripke&amp;quot;&amp;gt;Kolp Ripke Architekten: {{Webarchiv |url=http://www.kolbripke.de/projekte01_brueckeamsuedkreuz.html |wayback=20141129021116 |text=&amp;#039;&amp;#039;Brücke am Südkreuz, Berlin-Schöneberg&amp;#039;&amp;#039;}} &amp;lt;/ref&amp;gt; die zu 50&amp;amp;nbsp;Prozent vom [[Europäischer Fonds für regionale Entwicklung|Europäischen Fonds für regionale Entwicklung]] (EFRE) und zu 33&amp;amp;nbsp;Prozent vom [[Bundesrepublik Deutschland|Bund]] getragen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau West. Schöneberg-Südkreuz.&amp;#039;&amp;#039; […], S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Und wo kam der Rest her? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Jazz-Stücken des Lion’schen Plattenlabels eröffneten der damalige Stadtentwicklungssenator [[Michael Müller (Politiker, 1964)|Michael Müller]], [[Bezirksbürgermeister (Berlin)|Bezirksbürgermeisterin]] [[Angelika Schöttler]], [[Stadtrat|Bezirksstadträtin]] [[Sibyll-Anka Klotz]] und Bezirksstadtrat Daniel Krüger am 8.&amp;amp;nbsp;November 2012 den Steg gemeinsam mit der Hertha-Block-Promenade. In den Ansprachen wurde insbesondere hervorgehoben, dass die Brücke das weitere Zusammenwachsen der beiden Bezirksteile Tempelhof und Schöneberg fördere. &amp;#039;&amp;#039;Ein kleines Projekt für Berlin, aber ein großes für Tempelhof-Schöneberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– so die zuständige Stadträtin Klotz vom [[Bündnis 90/Die Grünen Berlin|Bündnis 90/Die Grünen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eröffnung&amp;quot;&amp;gt;[[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt]]: {{Webarchiv |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Aktuelles.3655+M56dc2f2332c.0.html |wayback=20121108155659 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau Ost und West. Aktuelles&amp;#039;&amp;#039;}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Horst-Dieter Keitel: {{Webarchiv | url=http://www.morgenpost.de/bezirke/article110922236/Hertha-Block-und-Alfred-Lion.html | archive-is=20130211114946 | text=&amp;#039;&amp;#039;Hertha Block und Alfred Lion. Neue Tempelhof-Schöneberg-Verbindung eingeweiht&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konstruktion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred-Lion-Steg 05.jpg|mini|Blick von Tempelhof zur [[Rote Insel|Roten Insel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schild Alfred-Lion-Steg.JPG|mini|Namensschild am eröffneten Steg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Infoschild Alfred-Lion-Steg Berlin.jpg|mini|hochkant|Infoschild]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brücke ruht auf je einem [[Widerlager (Brückenbau)|Widerlager]] auf dem östlichen und westlichen Bahndamm sowie auf einem Stützpfeiler, der zwischen den Gleisen errichtet wurde. Die [[Brücke#Begriffe|Spannweiten]] &amp;lt;!-- Spannweite (Statik) vorerst umgebogen --&amp;gt;betragen 50,00 und 34,21&amp;amp;nbsp;Meter. Die Gesamtlänge des [[Barrierefreiheit|barrierefreien]] Stegs aus zweifeldrigem Stahlrohrfachwerk erreicht 90,30&amp;amp;nbsp;Meter. Die Brückenbreite liegt bei sechs Metern, die nutzbare Breite bei vier Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neutempelhof&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolbripke&amp;quot; /&amp;gt; Das Architekturbüro Kolp Ripke, das 1997 gemeinsam mit weiteren Büros den Wettbewerb für die [[Dresden]]er [[Waldschlößchenbrücke]] gewonnen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Kolp Ripke Architekten: {{Webarchiv |url=http://www.kolbripke.de/wettbewerbe01_elbebrueckedresden.html |wayback=20141129021210 |text=&amp;#039;&amp;#039;Elbbrücke am Standort Waldschlößchen, Dresden, 1. Preis&amp;#039;&amp;#039;}} &amp;lt;/ref&amp;gt; beschreibt die Konstruktion wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Konstruktion besteht aus über zwei Felder durchlaufendes Stahlrohrfachwerk, die [sich] nach innen neigen und einen trapezförmigen Querschnitt ergeben. Das Handlaufprofil der Geländer wird an den Diagonalen des Fachwerkes befestigt und enthält integrierte Leuchten. Das Brückendeck wird auf [[Träger (Statik)|Querträgern]] aufgelagert, die zwischen den Untergurten der Fachwerkträger spannen. Die Mittelstützung und die beiden Widerlager werden in Beton ausgebildet und dezent mit einer [[Sichtbeton]]struktur gestaltet. Das Fachwerk, in hellem [[Aluminium#Chemische Eigenschaften|Alugrau]], schwingt sich beidseitig bis zur Mitte parabolisch hoch und schafft einen dramatischen Brückenraum. Der Besucher betritt die Brücke durch ein Tor aus dem trapezförmigen Fachwerk und erfährt beim Durchqueren die Dramaturgie des Bauwerkes.&lt;br /&gt;
 |Autor=Kolp Ripke Architekten: &amp;#039;&amp;#039;Brücke am Südkreuz, Berlin-Schöneberg. Entwurf.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kolbripke&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Schöneberger Westseite erfolgt die Anbindung durch eine zweiläufige Rampenanlage. Eine der Rampen führt in Verlängerung der Brückenachse zur neuen [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Wilhelm-Kabus-Straße*|Wilhelm-Kabus-Straße]] und weiter zum [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Leuthener Platz*|Leuthener Platz]]. Die andere Rampe führt zum Nord-Süd-Grünzug (Schöneberger Schleife) unterhalb der Brücke. Auf der Tempelhofer Ostseite bindet eine kombinierte Rampen- und Treppenanlage den Steg an die General-Pape-Straße an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neutempelhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umstrittene Namensgebung: Alfred Lion oder Hertha Block ==&lt;br /&gt;
Der namensgebende Alfred Lion wurde 1908 auf der Roten Insel der zu dieser Zeit noch selbstständigen Stadt Schöneberg als Alfred Löw oder Loew geboren. Lange wurde die Gotenstraße&amp;amp;nbsp;7 für sein Geburtshaus gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://roteinsel.blogspot.de/2009/09/blaue-noten-aus-der-gotenstrae-alfred.html Blaue Noten aus der Gotenstraße – Alfred Lion] auf Rote Insel-Blog aus Schöneberg. Nach Theresia Ziehe: &amp;#039;&amp;#039;Talkin&amp;#039; about the Lion and the Wolff,&amp;#039;&amp;#039; In: Dietrich Rünger (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Painted Jazz!: talking about Blue Note.&amp;#039;&amp;#039; Bad Oeynhausen, Jazzprezzo, 2014, S.&amp;amp;nbsp;48–56, ist Lion jedoch laut Geburtsurkunde in der Wielandstraße 22 geboren.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Judentum|Jude]] sah sich Löw gezwungen, [[Zeit des Nationalsozialismus|Nazideutschland]] den Rücken zu kehren. Über [[Chile]] [[Auswanderung|emigrierte]] er zwischen 1936 und 1938 in die [[Vereinigte Staaten|USA]], wo er sich als Mitbegründer des Jazz-Plattenlabels &amp;#039;&amp;#039;[[Blue Note Records|Blue Note]]&amp;#039;&amp;#039; einen Namen machte. Lion prägte den Satz „It must schwing!“ Er starb 1987 in [[San Diego]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung des Stegs nach Alfred Lion war in der [[Bezirksverordnetenversammlung]] Tempelhof-Schöneberg umstritten. Als Namensgeberin stand auch die Bibliothekarin [[Hertha Block]] zur Debatte, die im [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller]] aktiv und am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 1933 gemeinsam mit den Schriftstellern [[Werner Ilberg]] und [[Walter Stolle]] von der [[Sturmabteilung|SA]] verhaftet worden war. Mit der Begründung, sie habe „noch im Juni 1933 mit kommunistisch eingestellten Literaten Verkehr gepflegt“, wurde Block für acht Wochen im nahegelegenen [[SA-Gefängnis Papestraße]] eingekerkert. Ihre Bemühungen um Wiederaufnahme in den öffentlichen Dienst scheiterten anschließend. 1936 wurde sie erneut festgenommen und zu 15&amp;amp;nbsp;Monaten Haft wegen [[Hochverrat]]s verurteilt. Nach der Entlassung ließ sie ihre Kontakte zum [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] ruhen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war sie am Wiederaufbau der [[Berlin-Wilmersdorf|Wilmersdorfer]] [[Stadtbibliothek]] und der Wiederaufbereitung der vor den Nazis versteckten Bücher beteiligt. Dazu gehörte die rund 8000&amp;amp;nbsp;Bände umfassende Sammlung geisteswissenschaftlicher Werke [[Ludwig Geiger]]s, die der jüdische [[Goetheforschung|Goethe-Forscher]] dem Bezirksamt Wilmersdorf vererbt hatte. Ab 1952 leitete Hertha Block den Aufbau der Bibliotheks-Zweigstelle im [[Rathaus Schmargendorf]]. Bis zu ihrer Pensionierung 1972 ging sie ihrem Beruf nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Alice Lanzke: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/4604 Ausstellung: „Konsequente Säuberung“. Die Verfolgung von städtischen Bediensteten zwischen 1933 und 1945.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/kiezspaziergaenge/030510.html Kiezspaziergang am 10.&amp;amp;nbsp;Mai 2003 durch Wilmersdorf zum Fest der Nationen mit Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen.]&amp;#039;&amp;#039; Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich die Bezirks-Politiker der [[CDU Berlin|CDU]] und von [[Bündnis 90/Die Grünen Berlin|Bündnis 90/Die Grünen]] für die Benennung nach Alfred Lion einsetzten, befürwortete die [[SPD Berlin|SPD]] Hertha Block als Namensgeberin. Die SPD unterstellte ihren Widersachern in einem Blog-Beitrag, „dass sie zum einen“, wie ein Kritiker zusammenfasste, „eine Frauen-Benennung umgehen wollten, zum anderen weist die Autorin süffisant darauf hin, dass es sich bei ,Blue Note’ um ein Plattenlabel und Tochterunternehmen von [[EMI Group|EMI]] handelt. Zudem suggeriert der Text, dass lediglich Hertha Block dazu beitragen könne‚ die Gedenkkultur in den Alltag der Menschen und den öffentlichen Raum zu transportieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rote Insel. Blog aus Schöneberg: [https://roteinsel.blogspot.de/2011/07/bruckenname-block-oder-bluenote.html &amp;#039;&amp;#039;Brückenname: Block oder Bluenote?&amp;#039;&amp;#039;] 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2011. Hinweis: Die zitierten SPD-Beiträge sind im nächsten Einzelnachweis (ASF) enthalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine feierliche symbolische Benennung des Stegs nach Hertha Block am 30.&amp;amp;nbsp;April 2011, an der Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Tempelhof Schöneberg&amp;#039;&amp;#039; (ASF) beteiligt waren, blieb wirkungslos; die Brücke erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Alfred-Lion-Steg&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;ASF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Tempelhof Schöneberg) Tempelhof-Schöneberg: {{Webarchiv|url=http://asftempelhofschoeneberg.blogsport.de/category/kultur/ |wayback=20131010021459 |text=Blog. Archiv der Kategorie ‚Kultur‘.}} Siehe Beiträge: &amp;#039;&amp;#039;SPD fordert die Benennung der neuen Geh- und Radwegbrücke zum Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße nach Hertha Block&amp;#039;&amp;#039; (29.&amp;amp;nbsp;April 2011) und &amp;#039;&amp;#039;Geh- und Radwegbrücke zum Gedenkort SA-Gefängnis Papestraße nach Hertha Block symbolisch benannt.&amp;#039;&amp;#039; (24.&amp;amp;nbsp;Mai 2011)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hertha-Block-Promenade&amp;#039;&amp;#039; für den Weg des Ost-West-Grünzugs hatte die SPD-Initiative allerdings einen Teilerfolg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grün&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ost-West-Grünzug {{Anker|OWG}} ==&lt;br /&gt;
Der Ost-West-Grünzug führt von der Tempelhofer [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof|Gontermannstraße]] bis zum Schöneberger [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Leuthener Platz*|Leuthener Platz]] auf der [[Rote Insel|Roten Insel]]. Die Gesamtlänge beträgt rund 600&amp;amp;nbsp;Meter, die Kosten für dessen Anlage betrugen 4,8&amp;amp;nbsp;Millionen Euro&amp;amp;nbsp;– jeweils inklusive Brücke, dem Kernstück des Grünzugs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grün&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hertha-Block-Promenade ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alfred-Lion-Steg 01.jpg|mini|Der Steg mit einem ehemaligen Dienstgebäude der [[Landwehr (Militär)|Landwehrinspektion]], heute ein Teil des [[Robert Koch-Institut]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die asphaltierte, vier Meter breite und teils von Laternen gesäumte Hertha-Block-Promenade ist beidseitig von einem Rasenstreifen und teilweise von Alleenreihen mit [[Spitzahorn|Säulen-Ahorn]] eingefasst. Zwischen der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#Gontermannstraße*|Gontermannstraße]] und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tempelhof#General-Pape-Straße*|General-Pape-Straße]] führt der Weg –&amp;amp;nbsp;in [[Sichtachse]] zur markanten [[Landmarke]] [[Gasometer Schöneberg]]&amp;amp;nbsp;– am nördlichen Rand des ehemaligen preußischen Militärgeländes mit seinen historischen Klinkerbauten entlang. Die denkmalgeschützten&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09055133|Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste. Kasernen General-Pape-Straße.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kaserne]]n des 1.&amp;amp;nbsp;Preußischen [[Eisenbahntruppen|Eisenbahnregiments]] und die Dienstgebäude der [[Landwehr (Militär)|Landwehrinspektion]] wurden zwischen 1870 und 1898 am Westrand des [[Tempelhofer Feld]]es errichtet, das seit 1722 als militärisches Übungsgelände und [[Militärparade|Paradeplatz]] der Berliner [[Garnison]] genutzt wurde. Die gleichfalls denkmalgeschützte Klinkermauer bildet die Grundstücksgrenze. Nördlich der Promenade schließt sich die [[Kleingarten]]kolonie Papestraße an, deren zulaufende Wege an die Hertha-Block-Promenade angeschlossen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Ost-West-Gruenzug-Alfred-Lion-Steg-PDF.4699.0.html Ost-West-Grünzug/Alfred-Lion-Steg.]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Ost-West-Gruenzug-Hertha-Block-Promenade.4716.2.html Hertha-Block-Promenade]&amp;#039;&amp;#039; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt; neu abgerufen am 9. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Höhe der Nummern 62–66 erreicht der Weg die General-Pape-Straße mit dem [[Geschichtsparcours Papestraße]], zu dem neben den Militärbauten der [[Schwerbelastungskörper]] und das [[SA-Gefängnis Papestraße]] gehören. In den Gebäuden 62–66 (siehe nebenstehendes Bild) aus den Jahren 1895/1898 waren Teile der Landwehrinspektion untergebracht. Der architektonische Entwurf im Stil der [[Neorenaissance]] stammte maßgeblich vom Garnison-[[Baubeamter|Bauinspektor]] Hermann Böhmer.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichtsparcours Papestraße.&amp;#039;&amp;#039; Booklet, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg (Hrsg.), 2006, {{DNB|984204806}}, S.&amp;amp;nbsp;17&amp;amp;nbsp;ff, {{Webarchiv |url=http://www.berlin.de/imperia/md/content/batempelhofschoeneberg/abtgesstadtqm/plangendenk/planen/brosch_re_geschichtsparcours.pdf?start&amp;amp;ts=1274189455&amp;amp;file=brosch_re_geschichtsparcours.pdf |wayback=20140116110537 |text=PDF }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute (Stand&amp;amp;nbsp;2013) werden die beiden Bauten vom [[Robert Koch-Institut]] (Bereich Papestraße) genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rki.de/DE/Content/Institut/Adressen/adressen_inhalt.html |wayback=20141224130725 |text=Anschriften des Robert Koch-Instituts}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber diesem Gebäudekomplex führt der Alfred-Lion-Steg die Promenade über den Bahngraben auf die Schöneberger Rote Insel. Die Rampe in Verlängerung der Brückenachse verläuft durch das Gewerbegebiet [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Naumannstraße*|Naumannstraße]] bis zur Wilhelm-Kabus-Straße, die 2010 zur Entlastung der parallel verlaufenden Naumannstraße angelegt und nach dem Ingenieur und Schöneberger Bürgermeister [[Wilhelm Kabus]] benannt wurde. Nach Querung der Straße endet die Hertha-Block-Promenade am Leuthener Platz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neutempelhof&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erweiterung des Leuthener Platzes {{Anker|Leuthener Platz}} ===&lt;br /&gt;
Der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Leuthener Platz*|Leuthener Platz]] wurde um 1905/1906 als Spiel- und Schmuckplatz bei der Verlängerung der Leuthener Straße angelegt. Ursprünglich wahrscheinlich nicht amtlich benannt, erhielt er nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Leuthenplatz&amp;#039;&amp;#039; und 1930 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Leuthener Platz&amp;#039;&amp;#039;. Der Name wurde nach der [[Schlacht von Leuthen]] gewählt, die 1757 während des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] bei [[Lutynia (Miękinia)|Leuthen]] in [[Schlesien]] stattfand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=11|id=L266|zlb98=1205|kaupert=Leuthener-Platz-10829-Berlin|name=Leuthener Platz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der rechteckige Platz liegt zwischen der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Gustav-Müller-Straße*|Gustav-Müller-Straße]] und der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Naumannstraße*|Naumannstraße]]. Auf dem Platz steht ein denkmalgeschütztes ,[[Café Achteck]]’ (Bedürfnisanstalt; [[:Datei:Berlin Schöneberg Leuthener Platz Bedürfnisanstalt.png|im Bild]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09066614|Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste. Bedürfnisanstalt Leuthener Platz.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin-Schöneberg Leuthener Platz.jpg|mini|Der historische Teil des Leuthener Platzes mit der Fortsetzung der Hertha-Block-Promenade zur [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schöneberg#Naumannstraße*|Naumannstraße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Bestandteil des Ost-West-Grünzugs wurde der Leuthener Platz, gleichfalls im Rahmen des Stadtumbaus West, parallel zur Hertha-Block-Promenade nach Osten (in der hier gewählten Verlaufsbeschreibung also zurück) Richtung Graben der Dresdener und Anhalter Bahn erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neutempelhof&amp;quot; /&amp;gt; Die öffentliche [[Grünfläche]] besteht aus drei unterschiedlichen Teilbereichen:&lt;br /&gt;
* einem &amp;#039;&amp;#039;Kiefernhain&amp;#039;&amp;#039; mit [[Waldkiefer]]n auf flachen, mit Bänken ausgestatteten Terrassenflächen, die der von der Naumannstraße aus ansteigenden [[Gelände|Topografie]] folgen und barrierefrei mit der Hertha-Block-Promenade verbunden sind,&lt;br /&gt;
* einer &amp;#039;&amp;#039;Lichtung&amp;#039;&amp;#039; – einer durch Stufen eingefassten Multifunktionsfläche innerhalb des [[Hain]]s; der Niveauunterschied zwischen der Naumannstraße und der Lichtung ist mit flachen Stufen aus gelbgrauem [[Granit]] gegliedert und&lt;br /&gt;
* einem kleinen asphaltierten Ballspielfeld mit zwei [[Basketball]]körben und Ballfangzaun mit angrenzender Tischtennisplatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für diese Teilmaßnahme waren mit 900.000&amp;amp;nbsp;Euro veranschlagt. Die Arbeiten begannen im August 2010 mit der Entsorgung von unterirdischen [[Tanklager]]n auf den [[Industriebrache]]n des Gewerbegebiets östlich der Naumannstraße. Die [[Garten- und Landschaftsbau]]arbeiten wurden nach der [[Bodensanierung|Altlastensanierung]] Ende 2010 aufgenommen und wurden 2013 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Ost-West-Gruenzug-Leuthener-Platz.4718.0.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau Ost und West. Vernetzung von Stadträumen: Ost-West-Grünzug / Teilbereich Leuthener Platz.&amp;#039;&amp;#039;] Bei: [[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklungskonzept und Einbindung in das Berliner Wegenetz ==&lt;br /&gt;
Der Ost-West-Grünzug ist Bestandteil der Projekte im Fördergebiet Schöneberg-Südkreuz des Stadtumbaus West, das 2005 mit dem Ziel gestartet wurde, den neuen [[Bahnhof Berlin Südkreuz|Fernbahnhof Südkreuz]] (vormals: &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Papestraße&amp;#039;&amp;#039;) in das städtische Umfeld zu integrieren, den umgebenden Stadtraum aufzuwerten und mit Grünflächen und Wegen großräumig zu vernetzen. Die Barrieren zwischen den Ortsteilen Schöneberg und Tempelhof sollen abgebaut und die [[Lebensqualität]] in den Stadtteilen soll verbessert werden. Ein angehobenes [[Image]] und die entwickelte öffentliche [[Infrastruktur]] sollen zudem Anreize für private Investitionen in Gewerbe, Handel und Wohnen schaffen. Das Gesamtprojekt soll Ende 2015 abgeschlossen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau West. Schöneberg-Südkreuz.&amp;#039;&amp;#039; […], S.&amp;amp;nbsp;4–6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünvernetzung und Schöneberger Schleife {{Anker|Schleife}} ===&lt;br /&gt;
Im Einzelnen ist/wird der Ost-West-Grünzug im Rahmen der Grünvernetzung wie folgt angebunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ost-West-Grünzug Berlin 01.jpg|mini|Kleingärten an der Hertha-Block-Promenade (im Bau 2011) an der Ecke zur Gontermannstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nach Osten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von der Gontermannstraße über die Parkring-Anlagen der Gartenstadt [[Neu-Tempelhof]] an den 2010 eröffneten [[Tempelhofer Park]] auf dem Gelände des ehemaligen [[Flughafen Berlin-Tempelhof|Flughafens Tempelhof]], den mit über 300&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] größten Park Berlins.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nach Westen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom Leuthener Platz über das zentrale Grünprojekt der Schöneberger Schleife mit dem bereits fertiggestellten [[Rote Insel#Der Cheruskerpark|Cheruskerpark]] am Nordende des GASAG-Geländes am [[Gasometer Schöneberg|Gasometer]] zum [[Heinrich-Lassen-Park]]/[[Rudolph-Wilde-Park]], der wiederum als Teil einer [[Glaziale Rinne|Glazialen Nebenrinne]] der [[Grunewaldseenkette]] über den [[Volkspark Wilmersdorf]] und weitere Grünanlagen an den [[Grunewald (Forst)|Grunewald]] anschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau West. Schöneberg-Südkreuz.&amp;#039;&amp;#039; […], S.&amp;amp;nbsp;5&amp;amp;nbsp;f, 10, 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlüsselprojekt &amp;#039;&amp;#039;Schöneberger Schleife&amp;#039;&amp;#039; wird den Ost-West-Grünzug sowohl am Leuthener Platz wie auch über die bereits fertiggestellte zweite Rampe am Westende des Alfred-Lion-Stegs nach Nord und Süd vernetzen. Die Schleife wird als Fuß-, Rad- und Skaterrundweg angelegt und führt vom bereits im Bau befindlichen &amp;#039;&amp;#039;Flaschenhals&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;einer Süderweiterung des 2011 teileröffneten [[Park am Gleisdreieck|Parks am Gleisdreieck]]&amp;amp;nbsp;– im Bahngraben unter dem angebundenen Alfred-Lion-Steg bis zum Bahnhof Südkreuz und von dort in einer Schleife über das GASAG-Gelände, den Cheruskerpark und die [[Wannseebahn]] zurück zu den [[Yorckbrücken]] am Flaschenhals.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtumbau&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau West. Schöneberg-Südkreuz.&amp;#039;&amp;#039; […], S.&amp;amp;nbsp;10, 12, 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schöneberger Schleife verbindet den Ost-West-Grünzug zudem mit dem [[Radfernweg Berlin–Leipzig]] und damit mit dem überregionalen [[Liste der Radfernwege in Deutschland|Radwegesystem]] und vernetzt ihn großräumig&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nach Norden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über den Flaschenhals, [[Park am Gleisdreieck]] und die Parkanlagen am [[Potsdamer Platz]] mit dem [[Spreebogenpark]] am Regierungsviertel sowie&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nach Süden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; über den Bahnhof Südkreuz, [[Hans-Baluschek-Park]] und [[Natur-Park Südgelände|Natur-Park Schöneberger Südgelände]] mit dem [[Insulaner (Berg)|Insulaner]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gruen-berlin.de/projekte/in-realisation/flaschenhals/ |wayback=20110827180111 |text=&amp;#039;&amp;#039;Flaschenhals&amp;#039;&amp;#039;. }} Grün Berlin GmbH. Abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit vernetzt die Schöneberger Schleife den Ost-West-Grünzug mit dem 40&amp;amp;nbsp;Kilometer langen Nord-Süd-Weg, der als Wanderweg&amp;amp;nbsp;5 der [[20 grüne Hauptwege|20&amp;amp;nbsp;grünen Hauptwege]] Berlins von Nord entlang der [[Panke]] nach Süd bis zum [[Regionalparks in Brandenburg und Berlin|Regionalpark]] Teltow Park führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/weg05.shtml 20 grüne Hauptwege, Wegnummer: 5]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsparcours Naumannstraße, Leber-Gedenkstätte {{Anker|Parcours}} ===&lt;br /&gt;
Gleichfalls im Rahmen des Gesamtprojekts ist der Geschichtsparcours Naumannstraße im von der Schleife umschlossenen Gewerbegebiet als Pendant zum Geschichtsparcours Papestraße geplant. Als erster Schritt zu diesem Parcours wurde der Kunstwettbewerb „Denkzeichen Kohlenhandlung [[Annedore Leber|Annedore]] und [[Julius Leber]]“ an der Torgauer Straße ausgelobt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stadtumbau&amp;quot; /&amp;gt; Als Mitarbeiter der Kohlenhandlung „Bruno Meyer Nachf.“ getarnt hatte der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Politiker]], [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordnete]], [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] und später von den Nationalsozialisten ermordete Leber zusammen mit gleichgesinnten Freunden zwischen 1937 und 1944 Kontakte zu sozialdemokratischen und bürgerlich-zivilen Widerstandsgruppen wie dem [[Kreisauer Kreis]] aufgebaut; die traditionell „rote“&amp;amp;nbsp;– also politisch eher linke&amp;amp;nbsp;– Orientierung seiner Bevölkerung und die Insellage zwischen verschiedenen Bahngleisen gab dem Viertel den Namen [[Rote Insel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dörte Döhl, Nachbarschaftsheim Schöneberg: {{Webarchiv|url=http://www.nbhs.de/nc/aktuelles/news-detail/artikel/von-der-kohlenhandlung-zum-denkzeichen/3486/?print=1&amp;amp;cHash=4bf1fe058ead255ce2d0ff7501084523 |wayback=20160521070113 |text=&amp;#039;&amp;#039;Von der Kohlenhandlung zum Denkzeichen?&amp;#039;&amp;#039;}} 25. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wettbewerbsjury empfahl die Realisierung des Entwurfs &amp;#039;&amp;#039;Windfang&amp;#039;&amp;#039; der Künstlerin Katharina Karrenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/presse/archiv/20120914.1140.375226.html &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung der Ergebnisse vom Kunstwettbewerb zum Denkzeichen Kohlenhandlung Annedore und Julius Leber.&amp;#039;&amp;#039;] Bezirk Tempelhof-Schöneberg, Pressemitteilung Nr.&amp;amp;nbsp;486 vom 14.&amp;amp;nbsp;September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Entwurf sollen der Sockel und die Eingangstreppe der ehemaligen Kohlenhandlung in der Torgauer Straße 24/26&amp;amp;nbsp;– soweit das Häuschen abgerissen wird&amp;amp;nbsp;– aus Beton neu gegossen werden. Der Grundriss des Gebäudes soll als Podest auf das Element eines [[Windfang (Architektur)|Windfangs]] reduziert werden, das Wort &amp;#039;&amp;#039;Windfang&amp;#039;&amp;#039; soll mit einer eingegossenen [[Sütterlinschrift|Sütterlin-Inschrift]] (zur Erinnerung an die schriftstellerische Tätigkeit Annedore Lebers) auf einer Betonplatte im Boden abgebildet werden. Allerdings ist unklar, ob das Haus tatsächlich abgerissen und der Entwurf realisiert wird. Noch 2012 beschloss das Bezirksparlament, die Bausubstanz zu erhalten und ein neues Konzept für einen Gedenkort entwickeln zu lassen; hierfür wiederum gibt es noch keine Finanzierung, da die bislang bereitgestellten Mittel für den Wettbewerb/das Kunstwerk zweckgebunden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dörte Döhl: {{Webarchiv|url=http://www.nbhs.de/nc/aktuelles/news-detail/artikel/vom-denkzeichen-zur-gedenkstaette/3486/?print=1&amp;amp;cHash=e24049d096111925eb8a431f9f2fb919 |wayback=20160305160833 |text=&amp;#039;&amp;#039;Vom Denkzeichen zur Gedenkstätte?&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtteilzeitung Schöneberg&amp;#039;&amp;#039;, 30.&amp;amp;nbsp;September 2012. Hinweis: Der Artikel enthält eine Beschreibung und Bewertung des Denkzeichens &amp;#039;&amp;#039;Windfang&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Birgitt Eltzel: [https://www.berliner-zeitung.de/berlin/leber-gedenkstaette-kunst-oder-original-,10809148,20749716.html &amp;#039;&amp;#039;Leber-Gedenkstätte. Kunst oder Original?&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012. (Printausgabe: 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 2012, S.&amp;amp;nbsp;17.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau West. Schöneberg-Südkreuz. Mittendrin im Stadtumbau 2012.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Berlin 2012. [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/fileadmin/images/Dokumentation/Projektdokumentation/Tempelhof-Schoeneberg/FG_Suedkreuz/PDF/1211suedkreuzBroschuere_suw.pdf Broschüre] (PDF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alfred-Lion-Steg (Berlin-Schöneberg)|Alfred-Lion-Steg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kolbripke.de/projekte01_brueckeamsuedkreuz.html &amp;#039;&amp;#039;Brücke am Südkreuz, Berlin-Schöneberg&amp;#039;&amp;#039;.] Kolp Ripke Architekten. Die Beschreibung des Brückenentwurfs enthält unter anderem einen [[Schnitt (Darstellung)|Längsschnitt]].&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Alfred-Lion-Steg-von-Neu-Tempelhof-zur-Schoen.4699.0.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau Ost und West. Alfred-Lion-Steg von Neu-Tempelhof zur Schöneberger Insel.&amp;#039;&amp;#039;] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Ost-West-Gruenzug-Wegeverbindung-zur-Gonter.4716.0.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau Ost und West. Vernetzung von Stadträumen: Ost-West-Grünzug / Abschnitt: Wegeverbindung zur Gontermannstraße.&amp;#039;&amp;#039;] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/foerderprogramme/stadtumbau/Ost-West-Gruenzug-Leuthener-Platz.4718.0.html &amp;#039;&amp;#039;Stadtumbau Ost und West. Vernetzung von Stadträumen: Ost-West-Grünzug / Teilbereich Leuthener Platz.&amp;#039;&amp;#039;] Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt&lt;br /&gt;
* Ulrich Amling: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-bruecken-4-lass-es-schwingen-der-alfred-lion-steg-und-sein-namensgeber/8492930.html Lass es schwingen: Der Alfred-Lion-Steg und sein Namensgeber.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Juli 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußgängerbrücke in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkbrücke in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlbrücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Schöneberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 2011]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brücke in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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