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	<title>Alfons Oswald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:54:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfons_Oswald&amp;diff=2109814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Leben */ präz. Link Ghetto Radom</title>
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		<updated>2026-01-15T18:09:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; präz. Link Ghetto Radom&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Breisach- Landrat Oswald, Portrait - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 066384.jpg|mini|hochkant|Alfons Oswald (1962)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfons Oswald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1903]] in [[Norsingen]]; † [[25. Mai]] [[1969]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein  deutscher [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Nationalsozialismus]] im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|besetzten Polen]]. Im Distrikt Krakau war er als [[Kreishauptmann]] und im Distrikt Radom als leitender Mitarbeiter der Distriktverwaltung an der Organisation des [[Holocaust]] beteiligt. In der Bundesrepublik Deutschland wurde er langjähriger Landrat in den Kreisen Säckingen, Emmendingen und Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfons Oswald studierte von 1921 bis 1924 in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Universität Hamburg|Hamburg]] und [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] [[Volkswirtschaft|Nationalökonomie]] und [[Rechtswissenschaft]]en. 1924 wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Wildenstein Freiburg im Breisgau. Das Studium musste er aus wirtschaftlichen Gründen unterbrechen und konnte es erst ab 1925 fortsetzen und 1928 die erste juristische Staatsprüfung ablegen, 1931 die zweite. Zum 1. April 1934 wurde er [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] in [[Neustadt im Schwarzwald]], 1936 wurde er nach [[Donaueschingen]] versetzt. Am 26. November 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.147.836),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31390627&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 kam es zu einem Parteigerichtsverfahren, das am 17. Februar 1943 eingestellt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth493&amp;quot;&amp;gt;Kurzbiografie bei Markus Roth: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2009, S. 493.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einrichtung des [[Generalgouvernement]]s in Polen war er ab September 1939 zunächst Landkommissar im Kreis [[Powiat Dębicki|Dębica]] im Distrikt [[Krakau]] und war dort vom 15. Dezember 1939 bis 22. Juni 1941 Kreishauptmann, sein Distriktgouverneur war [[Otto Wächter]]. Danach war er bis Dezember 1943 in der inneren Verwaltung im Distrikt [[Radom]] unter dem Distriktgouverneur [[Ernst Kundt]]. Danach wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Im Jahr 1945 war er in Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oswald hat sich an seinem Wohnort Radom am 7. August 1942 für den Verbleib einer jüdischen Handwerkerfamilie in der Stadt eingesetzt, da sie für ihn sehr zufriedenstellend gearbeitet hatte, und sah gleichzeitig zu, wie das kleine und am 16. August 1942 das große [[Ghetto Radom|Ghetto in Radom]] geräumt wurden und 20.000 Juden in das [[Vernichtungslager Treblinka]] deportiert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth48&amp;quot;&amp;gt;Markus Roth: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Monate vorher hatte sich Oswald als stellvertretender Distriktgouverneur beschwert, dass die [[Aktion Reinhardt]] im Distrikt Radom „erst“ im August 1942 beginne und sein Distrikt bei der Judenumsiedlung in den Distrikt Lublin ins Hintertreffen geraten sei,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Musial270&amp;quot;&amp;gt;Bogdan Musial: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zivilverwaltung und Judenverfolgung im Generalgouvernement&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1999, S. 270f, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt; dort lag das [[Vernichtungslager Belzec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Entnazifizierung]] Oswalds ist nichts bekannt, zugute kam ihm bei seiner raschen Wiederverwendung, dass es zu dem aktenkundigen Konflikt mit der NSDAP gekommen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth390&amp;quot;&amp;gt;Markus Roth: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 1. Januar 1946 war er Landrat im [[Landkreis Säckingen]], ab dem 7. Januar 1949 Landrat im [[Landkreis Emmendingen]], vom 1. Juni 1953 bis 1968 Landrat im [[Landkreis Freiburg]]. Seit November 1953 war Oswald Mitglied der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]. Mit dem Eintritt in den Ruhestand 1968 erhielt er das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Große Bundesverdienstkreuz]]. In Ehrenkirchen-Norsingen ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verfahren wegen uneidlicher Falschaussage im Zusammenhang mit den nach 1959 eingeleiteten Ermittlungsverfahren wegen der Beteiligung der Kreishauptleute an den NS-Verbrechen im besetzten Polen wurde 1965 bei der Staatsanwaltschaft Freiburg wegen Verjährung eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Markus Roth (Historiker)|Markus Roth]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Herrenmenschen. Die deutschen Kreishauptleute im besetzten Polen – Karrierewege, Herrschaftspraxis und Nachgeschichte.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wallstein Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Göttingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8353-0477-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Bogdan Musial]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Deutsche Zivilverwaltung und Judenverfolgung im Generalgouvernement&lt;br /&gt;
   |Verlag=Harrassowitz&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-447-04208-7}}&lt;br /&gt;
*  {{BibISBN|3-8062-1213-9|Seite=434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Landkreises Emmendingen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landräte des Landkreises Waldshut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1226078575|VIAF=1747161274817947650001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oswald, Alfons}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Emmendingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Baden 1945–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Säckingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat in den besetzten Gebieten (1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oswald, Alfons&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Landrat NSDAP und CDU&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Norsingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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