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	<title>Alfons Maria Jakob - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alfons Maria Jakob.JPG|mini|Alfons Maria Jakob um 1915]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfons Maria Jakob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1884]] in [[Aschaffenburg]]; † [[17. Oktober]] [[1931]] in [[Hamburg]]) war ein deutscher [[Neurologe]] und [[Psychiater]] mit wichtigen Beiträgen auf dem Gebiet der [[Neuropathologie]] (etwa zu Krankheiten wie Multiple Sklerose, Neurosyphilis und Friedreich-Ataxie). Er ist einer der beiden Namensgeber für die [[Creutzfeldt-Jakob-Krankheit]], einem unheilbaren Gehirnleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfons Jakob, Sohn eines Ladenbesitzers, studierte [[Medizin]] in [[München]], [[Berlin]] und [[Straßburg]]. Der bei der [[KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main|Straßburger katholischen deutschen Studentenverbindung Badenia]] Korporierte war 1905 Mitbegründer der katholischen Studentenverbindung [[K.D.St.V. Rappoltstein (Straßburg) Köln|KDStV Rappoltstein]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]. An der damaligen Kaiser-Wilhelms-Universität in Straßburg wurde er 1908 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Pathogenese der Pseudobulbärparalyse&amp;#039;&amp;#039; (scheinbare Lähmung des verlängerten Marks) [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Nach der ärztlichen [[Approbationsordnung|Approbation]] 1909 begann er seine klinische Tätigkeit bei dem [[Psychiater]] [[Emil Kraepelin]] und arbeitete in den Abteilungen für [[Neuromorphologie]] unter [[Alois Alzheimer]] und [[Franz Nissl]] in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde Jakob Leiter des Labors für Pathologie in der [[Staatskrankenanstalt Friedrichsberg]], ab 1914 Direktor der anatomischen Abteilung. Nach seinem Einsatz im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als Leiter der Neurologisch-Psychiatrischen Abteilung des Kriegslazaretts I in Brüssel und Arzt am Nervengenesungsheim Malone. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges machte er sich 1919 mit einer eigenen Praxis für Neurologie selbständig. 1919 [[Habilitation|habilitierte]] er sich im Fach Neurologie und Psychiatrie an der [[Universität Hamburg]]. Dort wurde er 1924 zum Professor für Neurologie [[Berufung (Amt)|berufen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Alfons Jakob.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
Alfons Jakob erforschte die Folgen der Verletzungen peripherer Nerven und die sekundäre Nervendegeneration, die morphologischen Veränderungen in der [[Multiple Sklerose|Multiplen Sklerose]], [[Friedreich-Ataxie|Friedreichsche Ataxie]], glioneuralen juvenilen [[Dystrophie]] ([[Alpers-Krankheit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Kieler Neurologen [[Hans Gerhard Creutzfeldt]] beschrieb er unabhängig von ihm erstmals die später so genannte [[Creutzfeldt-Jakob-Krankheit]]. Ihm war an drei Patienten eine „präsenile Demenz“ aufgefallen und er berichtete von seinen klinischen und hirnpathologischen Untersuchungen 1920 auf dem Deutschen Neurologenkongress in Leipzig. In den folgenden ausführlichen schriftlichen Darstellungen sprach er von einer „spongiformen Enzephalopathie“ des Menschen und vermutete eine Übertragbarkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jakob veröffentlichte fünf Monographien und mehr als 150 Artikel in Fachzeitschriften. Er war ein geschätzter Lehrer und sein Labor zog Wissenschaftler aus [[Japan]], [[Russland]], [[Italien]] und den [[USA]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich 1924 eine [[Osteomyelitis]] des Oberschenkels mit nachfolgender [[Abszess|Abszedierung]] zugezogen hatte, starb er &amp;lt;!-- in der Folge [Bauchabszeß, Hirnabszeß ...?] --&amp;gt; 1931 47-jährig in Folge eines paralytischen [[Ileus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Schuchert: &amp;#039;&amp;#039;Creutzfeldt und Jakob waren beide einem Rätsel auf der Spur&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsches Ärzteblatt]] 2019, Jahrgang 116, Heft 49 vom 6. Dezember 2019, Seite (60), [https://www.aerzteblatt.de/archiv/211175/Beruehmte-Entdecker-von-Krankheiten-Creutzfeldt-und-Jakob-waren-beide-einem-Raetsel-auf-der-Spur Link] abgerufen am 15. Dezember 2019, 21:18 Uhr CEST&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich von Kapelle 6 auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]] liegt seine Grabstätte (Planquadrat AD 28).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Jakob verfasste etwa 150 Fachartikel und fünf Monografien, darunter:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die extrapyramidalen Erkrankungen mit besonderer Berücksichtigung der pathologischen Anatomie und Histologie und der Pathopsychologie der Bewegungsstörungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Band 37, Berlin 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Normale und pathologische Anatomie und Histologie des Großhirns.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck aus &amp;#039;&amp;#039;Handbuchs der Psychiatrie.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig/Wien 1927–1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kleinhirn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der mikroskopischen Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Syphilis des Gehirns und seiner Häute.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Oswald Bumke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geisteskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129273589}}&lt;br /&gt;
* Söhner, Felicitas, „[https://www.deutsche-biographie.de/gnd129273589.html#dbocontent Jakob, Alfons]“ in: NDB-online, veröffentlicht am 1. April 2026.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129273589|VIAF=77388855}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jakob, Alfons Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jakob, Alfons Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neurologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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