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	<title>Alfons Kempf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:31:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wolfgangkeller: Quelle für die Änderung: Pressestelle Ordinariat Würzburg (POW): „Ein nahbarer Seelsorger“ (28. Oktober 2024), Weblink: https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ein-nahbarer-seelsorger/</title>
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		<updated>2024-12-18T12:50:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle für die Änderung: Pressestelle Ordinariat Würzburg (POW): „Ein nahbarer Seelsorger“ (28. Oktober 2024), Weblink: https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ein-nahbarer-seelsorger/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfons Karl Kempf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1912]] in [[Albstadt (Alzenau)|Albstadt]], [[Unterfranken]]; † [[8. November]] [[1999]] in [[Würzburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Weihbischof]] im [[Bistum Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alfons Kempf wurde 1912 in Albstadt, heute ein Stadtteil von [[Alzenau]], geboren. Albstadt ist eine [[Kuratie]] im [[Dekanat]] Alzenau des [[Bistum Würzburg|Bistums Würzburg]]. Seine Eltern Ludwig und Maria Kempf hatten eine kleine Landwirtschaft und Alfons sollte nach dem Willen des Vaters Handwerker werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative von [[Kuratus]] Josef Krämer besuchte er das [[Kilianeum (Würzburg)|Kilianeum]] in [[Miltenberg]] und [[Würzburg]]. Er studierte [[Katholische Theologie|Theologie]] an der [[Universität Würzburg]] und wurde am 28. Februar 1937 vom Bamberger Weihbischof [[Joseph Otto Kolb]], der den erkrankten Bischof [[Matthias Ehrenfried]] vertrat, in der [[St. Michael (Würzburg)|Seminarkirche St. Michael]] zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/ein-nahbarer-seelsorger/ Pressestelle Ordinariat Würzburg: „Ein nahbarer Seelsorger“ (28. Oktober 2024)]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 trat er der katholischen Studentenverbindung [[Verband der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas|W.K.St.V. Unitas]] Hetania bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=|Titel=Unitas-Handbuch|Hrsg=Wolfgang Burr|Sammelwerk=|Band=4|Nummer=|Auflage=|Verlag=Verlag Franz Schmitt|Ort=Bonn|Datum=2000|Seiten=449|ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Kaplan]]sjahren in [[Bischofsheim an der Rhön]] und in der [[Aschaffenburg]]er Stiftspfarrei [[St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)|St. Peter und Alexander]] wurde er 1943 [[Lazarett]]seelsorger bzw. Kaplan am Würzburger [[Juliusspital]]. Als zwei [[Luftmine]]n am 19. Februar 1945 das Juliusspital beschädigten, wurde auch seine Wohnung zerstört und er verlor alles.&amp;lt;ref&amp;gt;Würzburger Katholisches Sonntagsblatt „In memoriam Weihbischof Alfons Kempf“ – Sonderdruck.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. September 1945 übernahm er zuerst als [[Pfarrverweser]] und dann als Pfarrer die Pfarrei [[Kirchen in Würzburg|St. Gertraud]] im Würzburger Stadtteil Pleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Dezember 1959 ernannte ihn Papst [[Johannes XXIII.]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Limyra|Limyra]]&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Myra (Lykien)]] = Demre) und zum Weihbischof in Würzburg. 132 Jahre nach dem Tod von [[Gregor von Zirkel]] 1817 hatte Würzburg erstmals wieder einen Weihbischof. In der Neumünsterkirche, die bis zur Wiederherstellung des Domes als Bischofskirche fungierte, erhielt Kempf durch den damaligen [[Diözesanbischof]] [[Josef Stangl]] am 25. Februar 1960 die [[Weihesakrament|Bischofsweihe]]. Ihm wurde die Leitung des Seelsorgeamtes übertragen. Im [[Domkapitel]] war er zunächst [[Domdekan]], von 1968 bis 1988 stand er ihm als [[Dompropst]] vor. Hochgeschätzt unterstützte er den Bischof in der Diözese und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prägenden Einfluss auf die [[Spiritualität]] seiner Amtsführung hatte die Teilnahme am [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]] 1962 bis 1965. In enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Diözesanratsvorsitzenden Dr. Johannes Meisenzahl förderte er unermüdlich den Aufbau der Räte und stärkte die Laien in der Kirche. Nach dem Tod von Dr. Josef Stangl verwaltete er von Januar 1979 bis zum Amtsantritt von Dr. [[Paul-Werner Scheele]] am 21. Oktober 1979 als [[Kapitularvikar]] das [[Bistum]]. Am 18. März 1987, nach Erreichen der kirchenrechtlichen Altersgrenze von 75 Jahren, nahm Papst [[Johannes Paul II.]] sein Rücktrittsgesuch an. 1988 wurde er vom Amt des [[Dompropst]]es entpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Ruhestand half er besonders bei [[Firmung]]en aus. Rund 310.000 Jugendlichen spendete er das Sakrament der Firmung und ermutigte sie, als Christen im Alltag ihren Mann oder Frau zu stehen. Die meisten seiner Firmpredigten endeten mit dem Satz „Trau dich, Christ zu sein!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfons Kempf war Mitkonsekrator am 27. März 1967 bei der Bischofsweihe von [[Martin Wiesend]] in [[Erzbistum Bamberg|Bamberg]] und am 14. Oktober 1988 bei [[Helmut Bauer (Bischof)|Helmut Bauer]], seinem Nachfolger als Weihbischof in [[Bistum Würzburg|Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im Altersheim der [[Kloster Oberzell|Oberzeller Schwestern]], die ihn in der Zeit seiner schweren Krankheit bis zu seinem Tod am Morgen des 8. November 1999 betreuten. Er wurde in der Sepultur des [[Würzburger Dom]]es beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihbischof Alfons Kempf wurde 1960 zum [[Liste der Ehrenbürger von Alzenau|Ehrenbürger]] seiner Heimatgemeinde Albstadt ernannt. Der [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerische Verdienstorden]] wurde ihm am 17. Mai 1963 verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der [[katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindung]] [[KDStV Franco-Raetia Würzburg|Franco-Raetia]] zu Würzburg im [[Cartellverband|CV]]&amp;lt;ref&amp;gt;100 Jahre Katholische Deutsche Studentenverbindung Franco-Raetia Würzburg, Festschrift zum 100. Stiftungsfest der K.D.St.V. Franco-Raetia zu Würzburg im CV, Würzburg 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WaAlfonsKempf.jpg|miniatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischofswappen ==&lt;br /&gt;
Zum Wappen wählte Weihbischof Kempf den Pelikan als Symbol für die Eucharistie und darüber drei goldene Kugeln, ein Verweis auf den heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]], der Bischof von Myra in [[Kleinasien]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leitspruch wählte er – UT VITAM HABEANT – „Damit sie das Leben haben!“ (Joh.10,10), der in fünf einfachen Worten das Ziel seiner Arbeit zusammenfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bkempf.html Eintrag über Alfons Kempf auf &amp;#039;&amp;#039;catholic-hierarchy.org&amp;#039;&amp;#039; (englisch)]&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste der Weihbischöfe in Würzburg (seit 1400)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122837940|VIAF=8279071}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kempf, Alfons}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Zweites Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im UV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Alzenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kempf, Alfons&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kempf, Alfons Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Weihbischof in Würzburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Albstadt (Alzenau)|Albstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolfgangkeller</name></author>
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