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	<title>Alfons Hitter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:19:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alfons_Hitter&amp;diff=2023792&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ralf Roletschek: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-09-10T13:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:1944 kapitulation witebsk vasilevsky chernyakovski gollwitzer.jpg|mini|Generalleutnant Alfons Hitter während seiner Gefangennahme nach der [[Operation Bagration#Witebsk-Orscha-Operation|Kesselschlacht von Witebsk]] vor den sowjetischen Generälen [[Iwan Danilowitsch Tschernjachowski|Iwan Tschernjachowski]] und [[Alexander Michailowitsch Wassilewski|Alexander Wassilewski]] (28. Juni 1944)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Alfons Hitter.jpg|mini|Das Grab von Alfons Hitter und seiner Ehefrau Charlotte auf dem Friedhof Thomasberg in Königswinter]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alfons Hitter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juni]] [[1892]] in [[Hochstatt]]; † [[11. März]] [[1968]] in [[Thomasberg (Königswinter)|Thomasberg]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hitter trat am 1. Oktober 1911 als [[Einjährig-Freiwilliger]] in das [[Badisches Fußartillerie-Regiment Nr. 14|Badische Fußartillerie-Regiment Nr. 14]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein, wurde dort am 1. April 1912 zum [[Gefreiter|Gefreiten]] ernannt, am 1. August 1912 zum [[Unteroffizier]] befördert und am 26. November 1912 zur [[Reserve (Militär)|Reserve]] entlassen. Vom 1. Oktober bis 25. November 1912 absolvierte er eine Reserveübung. Nach seiner Entlassung nahm Hitter ein Studium der [[Geschichte]], [[Nationalökonomie]] und [[Philosophie]] an den [[Universität]]en [[Universität Straßburg|Straßburg]] und später [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] unterbrach er sein Studium, wurde zum Militärdienst herangezogen und zur 6. Batterie des Reserve-Fußartillerie-Regiment Nr. 10 einberufen. Dort folgte am 27. Januar 1915 seine Beförderung zum [[Vizefeldwebel]] und kurz darauf am 16. März 1915 zum [[Leutnant der Reserve]]. Vom 5. Juli 1915 kommandiert man Hitter für einen Monat zum Schießschul-Lehrgang nach [[Jüterbog]]. Nach seiner Rückkehr an die Front verwendet man ihn vom 5. August bis 14. Oktober 1916 als stellvertretenden [[Kompaniechef|Batteriechef]]. Er kam dann ab 5. November 1916 als [[Ordonnanzoffizier]] zum Stab der III. Abteilung und wurde zeitgleich als Führer der 8. Batterie eingesetzt. Hitter absolvierte vom 16. Juni bis 3. Juli 1917 einen Stabsoffizierkurs beim [[k.u.k.]] Heeresfront-Oberkommando Ost. Darauf versetzte man ihn am 1. November 1917 als Führer des 1. Rekruten-Depots zum Fußartillerie-Ersatz-Bataillon. Am 12. Januar 1918 kommandierte man Hitter zunächst als Hilfslehrer, dann als Lehrer zum Nachrichtenmittel-Kurs nach [[Ełk|Lyck]]. Von dort folgte die Versetzung zum Schießplatz [[Longuyon]], wo er am 15. Februar 1918 zum Führer der Feldartillerie-Batterie Nr. 819 ernannt wurde. Man überwies Hitter dann am 5. Mai 1918 zur Feldartillerie-Ersatz-Abteilung Nr. 4 und am 22. Juni 1918 wurde er Führer der 1. Batterie des Fußartillerie-Regiments Nr. 23. Einen Monat später wies man ihn der 1. Batterie des Fußartillerie-Bataillons Nr. 80 zu, wo er über das Kriegsende hinaus verbleiben sollte. Für sein Wirken während des Krieges erhielt er neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichische Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1930, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hitter wurde im Zuge der [[Demobilisierung]] am 27. Dezember 1918 aus dem Heeresdienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1922 erfolgte seine Aufnahme in die [[Reichswehr]] und Hitter wurde dem [[6. (Preußisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|6. (Preußisches) Artillerie-Regiment]] zugeteilt. Mit seiner Beförderung zum [[Oberleutnant]] am 1. Oktober 1923 kommandierte man ihn für ein Jahr zur Artillerie-Schule und versetzte ihn anschließend in die III. Abteilung des [[3. (Preußisches) Artillerie-Regiment (Reichswehr)|3. (Preußisches) Artillerie-Regiments]]. In der Zeit bis zu seiner Versetzung in die 4. Batterie des Regiments am 1. Oktober 1928 war Hitter zum Stab der Kommandantur des Truppenübungsplatzes Jüterbog kommandiert. Mit diesem Datum wurde er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und als solcher zum Stab der [[3. Division (Reichswehr)|3. Division]] nach [[Berlin]] kommandiert. Es folgten Kommandierungen zum II. Bataillon des [[4. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|4. (Preußisches) Infanterie-Regiments]] nach [[Kołobrzeg|Kolberg]] sowie zur 4. (Sächsische) Nachrichten-Abteilung nach [[Dresden]]. Anschließend versetzt man Hitter am 1. Oktober 1930 zum Stab der I. Abteilung des [[5. Artillerie-Regiment (Reichswehr)|5. Artillerie-Regiments]]. Hier übernahm er ein Jahr später als Chef die 1. Batterie und wurde am 1. September 1934 zum [[Major]] befördert. Am 1. Oktober 1934 ernannte man ihn zum Kommandeur der IV. Abteilung des Artillerie-Regiments Münster. Ein Jahr später war er Kommandeur der I. Abteilung des Artillerie-Regiments 52 und wiederum ein Jahr später Kommandeur der I. Abteilung des Artillerie-Regiments 62. In dieser Funktion erfolgt am 1. März 1937 die Beförderung zum [[Oberstleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs ernannte man Hitter am 26. August 1939 zum Kommandeur des Artillerie-Regimentsstabes z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. 613 und am 1. März 1940 zum [[Oberst]]. Mit dem Regiment wurde er während des [[Westfeldzug]]es eingesetzt. Am 1. Dezember 1940 übernahm er das Artillerie-Regiment 178 der [[206. Infanterie-Division (Wehrmacht)|206. Infanterie-Division]], das er während des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Angriffs auf die Sowjetunion]] führte. Für sein Wirken erhielt er am 14. Dezember 1941 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S.&amp;amp;nbsp;393.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er am 1. Februar 1942 das Kommando abgegeben hatte, fungierte er kurzzeitig als [[Artilleriekommandeur]] 112 und wurde am 14. Februar 1942 in die [[Führerreserve]] versetzt. Man beauftragte ihn am 3. Mai 1942 mit der Führung der 206. Infanterie-Division mit Vertretung im Juli 1943 durch [[Carl André]] und ernannte Hitter am 1. August 1942 unter gleichzeitiger Beförderung zum [[Generalmajor]] zu deren Kommandeur. Am 1. März 1943 wurde er zum Generalleutnant befördert. Während der sowjetischen Sommeroffensive [[Operation Bagration]], die zum Zusammenbruch der [[Heeresgruppe Mitte]] führte, wurde Hitter am 25. Juni zum Kommandanten des [[Fester Platz (Wehrmacht)|„Festen Platzes“]] [[Witebsk]] ernannt, den er aufgrund der kritischen Frontlage sofort räumen ließ. Dafür wurde Hitter am 15. Dezember 1943 mit dem [[Deutsches Kreuz|Deutschen Kreuz]] in Gold sowie am 4. Juni 1944 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet (488. Verleihung).&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt; Am 28. Juni 1944 wurde er nach der Zerschlagung des [[LIII. Armeekorps (Wehrmacht)|LIII. Armeekorps]] südwestlich von Witebsk zusammen mit dem [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] [[General der Infanterie]] [[Friedrich Gollwitzer]] durch Soldaten der [[3._Wei%C3%9Frussische_Front#3._Wei.C3.9Frussische_Front|sowjetischen 3. Weißrussischen Front]] gefangen genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Gefangenschaft gehörte er zu den deutschen Generalen, die zusammen mit rund 57.000 anderen deutschen Gefangenen am 17. Juli 1944 durch Moskau marschieren mussten. Er schloss sich wenig später dem [[Nationalkomitee Freies Deutschland]] an und war einer der Unterzeichner vom „Aufruf der 50 Generäle“ vom 8. Dezember 1944 &amp;#039;&amp;#039;An Volk und Wehrmacht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bodo Scheurig]]: &amp;#039;&amp;#039;Freies Deutschland: das Nationalkomitee und der Bund Deutscher Offiziere in der Sowjetunion 1943-45.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, 1984, S. 195. ([https://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Geschichte_und_Politik/An_Volk_und_Wehrmacht.pdf Text des Aufrufs online auf pkgodzik.de]; PDF; 53&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hitter wurde am 9. Oktober 1955 aus [[Kriegsgefangene_des_Zweiten_Weltkrieges#Deutsche_Soldaten_in_sowjetischem_Gewahrsam|sowjetischer Kriegsgefangenschaft]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand, Markus Brockmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack-Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2538-3, S. 473–475.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-05-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hitter, Alfons}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Artillerie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nationalkomitee Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hitter, Alfons&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hochstatt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. März 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Thomasberg (Königswinter)|Thomasberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ralf Roletschek</name></author>
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