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	<title>Alexius Crosner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexius_Crosner&amp;diff=778207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ktiv: /* Leben */</title>
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		<updated>2022-07-15T20:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexius Crosner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Chrosner&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Colditius&amp;#039;&amp;#039;; * um [[1490]] in [[Colditz]]; † vermutlich [[22. Mai]] [[1535]] in [[Altenburg]]) war ein deutscher Theologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines wohlhabenden Bürgers im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] Colditz immatrikulierte sich im Sommer 1504 an der [[Universität Leipzig]]. Im Jahr darauf erwarb er den Grad eines [[Bachelor|Baccalaureus]] und 1510 eines [[Magister]]s der [[Sieben Freie Künste|Artes]]. Er setzte seine Studien fort und begab sich am 3. Juni 1512 an die [[Universität Wittenberg|Leucorea]], wurde von dort 1516 als [[Kanoniker]] nach [[Altenburg]] berufen, wo er 1513 Erzieher des sächsisch-ernestischen Kurfürsten [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich von Sachsen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Empfehlung des [[Liste der Bischöfe von Meißen|Meißner Bischofs]] [[Johann&amp;amp;nbsp;VII. von Schleinitz]] stellte ihn der sächsisch-albertinische Herzog [[Georg der Bärtige]] 1524 als Hofprediger an. Anfänglich versuchte er, den Herzog für die [[Reformation]] zu gewinnen, erkannte aber bald die Aussichtslosigkeit seines Vorhabens. 1525 begleitete er [[Hieronymus Dungersheim]] nach [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]], wo er ihn der Gemeinde empfahl. Am 12. Mai 1527 weilte er mit dem Herzog in Breslau, wo [[Packsche Händel|ein antiprotestantisches Bündnis]] geschlossen worden sein soll. Aufgrund seiner Haltung zu [[Martin Luther]] feindete [[Hieronymus Emser]] ihn an. Er musste seine Stellung als Hofprediger am 8. November 1527 aufgrund der Unzufriedenheit des Herzogs verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] war schon Ende 1527 das Gerücht verbreitet, Crosner rede in Bezug auf den im Druck erschienenen &amp;#039;&amp;#039;[[Unterricht der Visitatoren an die Pfarrherren in Sachsen]]&amp;#039;&amp;#039; überall von Sinnesänderung und Widerruf [[Philipp Melanchthon]]s und Luthers. Seine zwei am 20. und 29. Juli 1527 in Dresden vor Herzog Georg gehaltenen und diesem schriftlich zugestellten Predigten, die der Herzog dem Meißner Bischof zur Begutachtung schickte, ließ Crosner, eine jede mit Widmung an Georg vom 25. Dezember 1530 und je mit einer Vorrede Luthers versehen, im Januar 1531 zu Wittenberg, erweitert und gebessert, drucken. Der Herzog griff nun in seiner unter dem Namen des Pfarrherren [[Franz Arnoldi]] († nach 1535) zu [[Meißen|Cölln]] im Sommer 1531 erlassenen Streitschrift: &amp;#039;&amp;#039;Auff das Schmaebuchlein, welchs Martin Luther widder den Meuchler zu Dreßden, in kurtzuorschiner zeit, hat lassen außgehen&amp;#039;&amp;#039; auch ihn an und ließ ihm vorwerfen, er habe in Dresden einen [[samt]]enen Pfühl&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[wikt:Pfühl|Pfühl]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Wiktionary]]&amp;lt;/ref&amp;gt; gestohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf ließ Crosner im September 1531 eine wahrscheinlich in Magdeburg gedruckte Schrift gegen Arnoldi erscheinen, mit welcher Luther und Melanchthon sehr unzufrieden waren, und in welcher er sich auch über seinen früheren Freund und Lehrer Dungersheim gehässig äußerte, so dass der ihm 1532 mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;An den verleuckenden Priester Alexium Crosner in Colditz&amp;#039;&amp;#039; entgegentrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Crosner erwarb sich Verdienste um Hebung der Colditzer Schule, war seit 1530 verheiratet und hatte mindestens zwei Kinder, wovon eines mit Namen Alexius bekannt ist. Den klugen, witzigen, weltoffenen Mann und hervorragenden Prediger machten Selbsttäuschung, Eitelkeit und Überheblichkeit „doppelzüngig und unwahrhaftig“, insbesondere da, wo es seinen Vorteil oder die Befriedigung seines Ehrgeizes galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* „Ein Sermon vom Hochwirdigen heiligen Sacrament, des leibs und bluts Christi“ 1531 Wittenberg bei [[Hans Lufft]],&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Clemen]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexius Chrosner. Herzogs Georgs von Sachsen evangelischer Hofprediger&amp;#039;&amp;#039;, Verlag von M. Heinsius Nachfolger, Leipzig 1908&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|423|424|Crosner, Alexius|Reinhold Jauernig|128693517}}&lt;br /&gt;
* Heinz Scheible: &amp;#039;&amp;#039;Melanchthons Briefwechsel. Personen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|252|252|Crosner, Alexius|[[Johann Karl Seidemann]]|ADB:Crosner, Alexius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128693517|VIAF=249093171}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Crosner, Alexius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Reformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Crosner, Alexius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chrosner, Alexius; Colditius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1490&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Colditz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: 22. Mai 1535&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Altenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ktiv</name></author>
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