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	<title>Alexithymie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Π π π: /* Symptomatik */</title>
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		<updated>2025-11-24T13:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Symptomatik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexithymie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von gr. α- (a-) &amp;#039;&amp;#039;ohne&amp;#039;&amp;#039;, λέξις (lexis) &amp;#039;&amp;#039;sprechen, lesen&amp;#039;&amp;#039; und θυµóς (thymos) &amp;#039;&amp;#039;Leidenschaft, Gefühl, Emotion&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gefühlsblindheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet Einschränkungen bei der Fähigkeit, [[Emotion]]en wahrzunehmen, zu erkennen und zu beschreiben. Emotionen sind bei Betroffenen prinzipiell vorhanden, werden jedoch als rein körperliche Symptome interpretiert. Der Schweregrad kann von nur leichten Schwierigkeiten beim Erkennen bestimmter Emotionen bis hin zu vollkommener „Gefühlsblindheit“ reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexithymie tritt gehäuft im Zusammenhang mit verschiedenen psychischen und physischen [[Krankheit|Erkrankungen]] bzw. [[Psychische Störung|Störungen]] auf, besonders häufig bei [[Depression]]en und [[Autismus]]. Sie kann jedoch auch gesunde, normal entwickelte Menschen betreffen. Alexithymie wird gegenwärtig nicht als eigenständige Störung klassifiziert und ist dementsprechend in den aktuellen medizinischen Klassifikationssystemen [[ICD-10]], [[ICD-11]] und [[DSM-5]] nicht verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ätiologie und Einteilung ==&lt;br /&gt;
Die [[Neurobiologie|neurobiologischen]] Ursachen der Alexithymie sind bislang nicht abschließend geklärt. Das Störungsbild kann jedoch sowohl angeboren als auch erworben sein. Als Grund für die nachträgliche Entstehung von Alexithymie werden insbesondere psychische [[Trauma (Psychologie)|Traumata]] angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adriano Schimmenti, Vincenzo Caretti |Titel=Attachment, Trauma, and Alexithymia |Sammelwerk=Alexithymia |Auflage=1 |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2018-09-27 |ISBN=978-1-108-24159-5 |DOI=10.1017/9781108241595.010 |Seiten=127–141 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erworbene Gefühlsblindheit ist somit als eine Art psychischer Schutzmechanismus vor zu intensiven Emotionen zu verstehen. Dabei lassen sich zwei Typen von psychisch bedingter Alexithymie unterscheiden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Messina, J. N. Beadle, S. Paradiso |Titel=Towards a classification of alexithymia: primary, secondary and organic |Sammelwerk=Journal of Psychopathology |Band=20 |Datum=2014 |Seiten=38-49 |Online=https://www.academia.edu/download/66604383/Towards_a_classification_of_alexithymia_20210423-6308-qcyh7y.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adriano Schimmenti, Vincenzo Caretti |Titel=Attachment, Trauma, and Alexithymia |Sammelwerk=Alexithymia |Auflage=1 |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2018-09-27 |ISBN=978-1-108-24159-5 |DOI=10.1017/9781108241595.010 |Seiten=127–141 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/9781108241595%23CN-bp-8/type/book_part |Abruf=2024-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Primäre Alexithymie&amp;#039;&amp;#039; ist angeboren oder entwickelt sich in der Kindheit, oft infolge von [[Kindheitstrauma]]ta. Sie besteht lebenslang und gilt als Risikofaktor für psychische Folgeerkrankungen.&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Sekundäre Alexithymie&amp;#039;&amp;#039; entsteht im Erwachsenenalter durch starke Belastungssituationen infolge psychischer oder physischer Erkrankungen. Sie kann mit Abklingen der Grunderkrankung ebenfalls wieder verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus lässt sich als dritter Typ die &amp;#039;&amp;#039;Organische Alexithymie&amp;#039;&amp;#039; abgrenzen, die durch [[Schädel-Hirn-Trauma]]ta oder andere erworbene [[Hirnschaden|Hirnschäden]] verursacht wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Symptomatik ==&lt;br /&gt;
Das zentrale Merkmal der Alexithymie sind Schwierigkeiten bis hin zur vollkommenen Unfähigkeit, eigene Emotionen wahrzunehmen, zu erkennen und zu beschreiben. Diese werden stattdessen als rein körperliche Symptome interpretiert. So würde beispielsweise eine Reaktion mit Herzklopfen, Zittern, Schwitzen und Übelkeit nicht als Ausdruck von [[Angst]] verstanden, sondern als Anzeichen einer körperlichen Erkrankung. Betroffene sind dementsprechend nicht dazu in der Lage, eigene emotionale Zustände auf Anhieb oder überhaupt in Worte zu fassen und haben Schwierigkeiten, Emotionen von tatsächlich körperlichen Symptomen zu unterscheiden. Sie können zwar rational begreifen, was mit den Bezeichnungen verschiedener Emotionen gemeint ist, verbinden damit jedoch keine eigenen inneren Zustände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alexithymie: Eine Störung der Affektregulation: Konzepte, Klinik und Therapie |Auflage=2 |Verlag=Hogrefe AG |Datum=2022-06-13 |ISBN=978-3-456-86037-4 |DOI=10.1024/86037-000 |Seiten=19ff }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das instinktive Erkennen und Beschreiben negativer Emotionen bei anderen Menschen ist bei Alexithymie beeinträchtigt. Betroffene sind also nicht oder nur bedingt dazu in der Lage, anhand des [[Mimik|Gesichtsausdrucks]] oder [[Intonation (Sprachwissenschaft)|Tonfalls]] einer Person, Gefühlszustände wie [[Wut]], [[Angst]] oder [[Traurigkeit]] automatisiert zu erfassen. Dies kann dazu führen, dass sie in sozialen Situationen unabsichtlich falsch oder unangemessen reagieren, was dann von Mitmenschen z.&amp;amp;nbsp;B. als emotionale Kälte oder Boshaftigkeit missverstanden wird. Das Erkennen und Beschreiben positiver Emotionen, wie [[Freude]] oder [[Überraschung]], ist nach gegenwärtigem Stand der Forschung nicht beeinträchtigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Olivier Luminet, Giorgia Zamariola |Titel=Emotion Knowledge and Emotion Regulation in Alexithymia |Sammelwerk=Alexithymia |Auflage=1 |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2018-09-27 |ISBN=978-1-108-24159-5 |DOI=10.1017/9781108241595.006 |Seiten=49–77 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/9781108241595%23CN-bp-4/type/book_part |Abruf=2024-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als charakteristisch für Alexithymie gilt zudem ein rationaler, an äußeren Ereignissen orientierter Denkstil (engl. &amp;#039;&amp;#039;externally oriented thinking&amp;#039;&amp;#039;). Betroffene reflektieren kaum über ihr eigenes Seelenleben und fokussieren sich stattdessen auf Ereignisse und Details in ihrer Umwelt. Persönliche Einstellungen, Gefühle, Wünsche oder Beweggründe beziehen sie in ihre Überlegungen kaum mit ein. Ebenfalls häufig, aber nicht immer, wird ein auffallender Mangel an [[Phantasie|Fantasie]] als Bestandteil von Alexithymie genannt. So fallen Betroffene mitunter durch nur gering ausgeprägte oder völlig fehlende Vorstellungskraft sowie durch reduziertes oder nicht vorhandenes [[Tagtraum|Tag-]] und [[Traum|Nachtträumen]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Primäre Alexithymie gilt als Risikofaktor für die Entstehung psychischer [[Sekundäre Krankheit|Folgeerkrankungen]], wie [[Depression]]en oder [[Angststörung]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:22&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Messina, J. N. Beadle, S. Paradiso |Titel=Towards a classification of alexithymia: primary, secondary and organic |Sammelwerk=Journal of Psychopathology |Band=20 |Datum=2014 |Seiten=38-49 |Online=https://www.academia.edu/download/66604383/Towards_a_classification_of_alexithymia_20210423-6308-qcyh7y.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich sind psychische Erkrankungen bei alexithymen Patienten deutlich schwerer zu behandeln, da sie oft schlechter auf [[Psychotherapie]]n ansprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John S. Ogrodniczuk, William E. Piper, Anthony S. Joyce |Titel=Effect of alexithymia on the process and outcome of psychotherapy: A programmatic review |Sammelwerk=Psychiatry Research |Band=190 |Nummer=1 |Datum=2011-11 |DOI=10.1016/j.psychres.2010.04.026 |Seiten=43–48 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Henry Krystal |Titel=Alexithymia and Psychotherapy |Sammelwerk=American Journal of Psychotherapy |Band=33 |Nummer=1 |Datum=1979-01 |DOI=10.1176/appi.psychotherapy.1979.33.1.17 |Seiten=17–31 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=John S. Ogrodniczuk, David Kealy, George A. Hadjipavlou, Kristjana Cameron |Titel=Therapeutic Issues |Sammelwerk=Alexithymia |Auflage=1 |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2018-09-27 |ISBN=978-1-108-24159-5 |DOI=10.1017/9781108241595.014 |Seiten=190–206 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/9781108241595%23CN-bp-12/type/book_part |Abruf=2024-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch besteht bei Alexithymie eine stärkere Neigung zu [[Selbstverletzendes Verhalten|Selbstverletzungen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hilary Norman, Andrea Oskis, Lisa Marzano, Mark Coulson |Titel=The relationship between self‐harm and alexithymia: A systematic review and meta‐analysis |Sammelwerk=Scandinavian Journal of Psychology |Band=61 |Nummer=6 |Datum=2020-12 |DOI=10.1111/sjop.12668 |Seiten=855–876 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Suizidalität]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steven Davey, Jamin Halberstadt, Elliot Bell, Sunny Collings |Titel=A scoping review of suicidality and alexithymia: The need to consider interoception |Sammelwerk=Journal of Affective Disorders |Band=238 |Datum=2018-10 |DOI=10.1016/j.jad.2018.06.027 |Seiten=424–441 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Adam Iskric, Amanda K. Ceniti, Yvonne Bergmans, Shane McInerney, Sakina J. Rizvi |Titel=Alexithymia and self-harm: A review of nonsuicidal self-injury, suicidal ideation, and suicide attempts |Sammelwerk=Psychiatry Research |Band=288 |Datum=2020-06 |DOI=10.1016/j.psychres.2020.112920 |Seiten=112920 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Das Vorhandensein bzw. der Schweregrad einer Alexithymie kann mittels verschiedener Tests zur Selbst- oder Fremdbeurteilung ermittelt werden, z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Toronto Alexithymia Scale]] (TAS-20)&lt;br /&gt;
* Toronto Structured Interview for Alexithymia (TSIA)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vincenzo Caretti, Piero Porcelli, Luigi Solano, Adriano Schimmenti, R. Michael Bagby, Graeme J. Taylor |Titel=Reliability and validity of the Toronto Structured Interview for Alexithymia in a mixed clinical and nonclinical sample from Italy |Sammelwerk=Psychiatry Research |Band=187 |Nummer=3 |Datum=2011-05 |DOI=10.1016/j.psychres.2011.02.015 |Seiten=432–436 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bermond-Vorst Alexithymia Questionnaire (BVAQ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harrie C.M Vorst, Bob Bermond |Titel=Validity and reliability of the Bermond–Vorst Alexithymia Questionnaire |Sammelwerk=Personality and Individual Differences |Band=30 |Nummer=3 |Datum=2001-02 |DOI=10.1016/S0191-8869(00)00033-7 |Seiten=413–434 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Observer Alexithymia Scale (OAS)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark G. Haviland, W. Louise Warren, Matt L. Riggs |Titel=An Observer Scale to Measure Alexithymia |Sammelwerk=Psychosomatics |Band=41 |Nummer=5 |Datum=2000-09 |DOI=10.1176/appi.psy.41.5.385 |Seiten=385–392 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Perth Alexithymia Questionnaire (PAQ)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Preece, Rodrigo Becerra, Ken Robinson, Justine Dandy, Alfred Allan |Titel=The psychometric assessment of alexithymia: Development and validation of the Perth Alexithymia Questionnaire |Sammelwerk=Personality and Individual Differences |Band=132 |Datum=2018-10 |DOI=10.1016/j.paid.2018.05.011 |Seiten=32–44 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Levels of Emotional Awareness Scale (LEAS)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard D. Lane, Donald M. Quinlan, Gary E. Schwartz, Pamela A. Walker, Sharon B. Zeitlin |Titel=The Levels of Emotional Awareness Scale: A Cognitive-Developmental Measure of Emotion |Sammelwerk=Journal of Personality Assessment |Band=55 |Nummer=1–2 |Datum=1990-09 |DOI=10.1080/00223891.1990.9674052 |Seiten=124–134 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Amsterdam Alexithymia Scale (AAS)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bob Bermond, Harrie C.M. Vorst, Ad J.J.M. Vingerhoets, Welmoet Gerritsen |Titel=The Amsterdam Alexithymia Scale: Its Psychometric Values and Correlations with Other Personality Traits |Sammelwerk=Psychotherapy and Psychosomatics |Band=68 |Nummer=5 |Datum=1999 |DOI=10.1159/000012340 |Seiten=241–251 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit Abstand am weitesten verbreitete Testverfahren ist die TAS-20. Auch den anderen wird überwiegend eine gute [[Validität]] attestiert, da sie jedoch zum Teil unterschiedliche Aspekte berücksichtigen, können die Ergebnisse abweichen. Insbesondere die Verfahren zur Selbstbeurteilung werden mitunter kritisiert, da die Fähigkeit zur [[Selbstbeobachtung]] bei alexithymen Menschen eingeschränkt sein könne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniela Šago, Goran Babić |Titel=Roots of Alexithymia |Sammelwerk=Archives of Psychiatry Research |Band=55 |Nummer=1 |Datum=2019-06-15 |DOI=10.20471/may.2019.55.01.06 |Seiten=71–84 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Alexithymie nicht als eigenständiges Krankheitsbild in den geltenden Diagnosekatalogen [[ICD-10]], [[ICD-11]] und [[DSM-5]] verzeichnet ist, kann keine formal gültige Diagnose vergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit und Komorbiditäten ==&lt;br /&gt;
Für die Allgemeinbevölkerung wird eine [[Prävalenz]] von etwa 10 % angenommen, wobei Männer etwas häufiger betroffen sind als Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alexithymie: Eine Störung der Affektregulation: Konzepte, Klinik und Therapie |Auflage=2 |Verlag=Hogrefe AG |Datum=2022-06-13 |ISBN=978-3-456-86037-4 |DOI=10.1024/86037-000 |Seiten=24 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Franz, Kerstin Popp, Ralf Schaefer, Wolfgang Sitte, Christine Schneider, Jochen Hardt, Oliver Decker, Elmar Braehler |Titel=Alexithymia in the German general population |Sammelwerk=Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology |Band=43 |Nummer=1 |Datum=2008-01 |DOI=10.1007/s00127-007-0265-1 |Seiten=54–62 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jouko K. Salminen, Simo Saarijärvi, Erkki Äärelä, Tuula Toikka, Jussi Kauhanen |Titel=Prevalence of alexithymia and its association with sociodemographic variables in the general population of finland |Sammelwerk=Journal of Psychosomatic Research |Band=46 |Nummer=1 |Datum=1999-01 |DOI=10.1016/S0022-3999(98)00053-1 |Seiten=75–82 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirsi Honkalampi, Jukka Hintikka, Antti Tanskanen, Johannes Lehtonen, Heimo Viinamäki |Titel=Depression is strongly associated with alexithymia in the general population |Sammelwerk=Journal of Psychosomatic Research |Band=48 |Nummer=1 |Datum=2000-01 |DOI=10.1016/S0022-3999(99)00083-5 |Seiten=99–104 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verstärkt ist Alexithymie im Zusammenhang mit diversen psychischen und physischen Erkrankungen oder Störungen zu beobachten. Dabei ist häufig nur schwer zu unterscheiden, ob es sich bei der Gefühlsblindheit jeweils um die Ursache, eine Folge oder um ein unabhängiges Begleitsymptom handelt und inwiefern sich verschiedene [[Komorbidität]]en gegenseitig beeinflussen. Für die meisten bekannten Komorbiditäten liegen bislang keine ausreichenden Daten für eine belastbare Einschätzung der [[Relative Häufigkeit|relativen Häufigkeit]] vor. Beschrieben wurden statistisch signifikante Korrelationen u.&amp;amp;nbsp;a. für [[Depression]]en,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Shuwen Li, Bin Zhang, Yufang Guo, Jingping Zhang |Titel=The association between alexithymia as assessed by the 20-item Toronto Alexithymia Scale and depression: A meta-analysis |Sammelwerk=Psychiatry Research |Band=227 |Nummer=1 |Datum=2015-05 |DOI=10.1016/j.psychres.2015.02.006 |Seiten=1–9 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirsi Honkalampi, Domenico De Berardis, Federica Vellante, Heimo Viinamäki |Titel=Relations between Alexithymia and Depressive and Anxiety Disorders and Personality |Sammelwerk=Alexithymia |Auflage=1 |Verlag=Cambridge University Press |Datum=2018-09-27 |ISBN=978-1-108-24159-5 |DOI=10.1017/9781108241595.011 |Seiten=142–157 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/9781108241595%23CN-bp-9/type/book_part |Abruf=2024-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Burnout-Syndrom|Burnout]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Aino K. Mattila, Kirsi Ahola, Teija Honkonen, Jouko K. Salminen, Heini Huhtala, Matti Joukamaa |Titel=Alexithymia and occupational burnout are strongly associated in working population |Sammelwerk=Journal of Psychosomatic Research |Band=62 |Nummer=6 |Datum=2007-06 |DOI=10.1016/j.jpsychores.2007.01.002 |Seiten=657–665 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Borderline-Persönlichkeitsstörung]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Youri P. M. J. Derks, Gerben J. Westerhof, Ernst T. Bohlmeijer |Titel=A Meta-analysis on the Association Between Emotional Awareness and Borderline Personality Pathology |Sammelwerk=Journal of Personality Disorders |Band=31 |Nummer=3 |Datum=2017-06 |DOI=10.1521/pedi_2016_30_257 |Seiten=362–384 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Chronisches Schmerzsyndrom|chronische Schmerzen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rachel V. Aaron, Emma A. Fisher, Rocio de la Vega, Mark A. Lumley, Tonya M. Palermo |Titel=Alexithymia in individuals with chronic pain and its relation to pain intensity, physical interference, depression, and anxiety: a systematic review and meta-analysis |Sammelwerk=Pain |Band=160 |Nummer=5 |Datum=2019-05 |DOI=10.1097/j.pain.0000000000001487 |PMID=31009416 |Seiten=994–1006 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen|Substanzmissbrauch]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alexithymie: Eine Störung der Affektregulation: Konzepte, Klinik und Therapie |Auflage=2 |Verlag=Hogrefe AG |Datum=2022-06-13 |ISBN=978-3-456-86037-4 |DOI=10.1024/86037-000 |Seiten=162ff }}&amp;lt;/ref&amp;gt; bestimmte [[Angststörung]]en,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alexithymie: Eine Störung der Affektregulation: Konzepte, Klinik und Therapie |Auflage=2 |Verlag=Hogrefe AG |Datum=2022-06-13 |ISBN=978-3-456-86037-4 |DOI=10.1024/86037-000 |Seiten=166f }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Posttraumatische Belastungsstörung]]en,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carsten Spitzer, Lisa Schilling, Ulrich John, Henry Völzke, Katja Appel, Andrea Schulz, Sven Barnow, Harald J. Freyberger, Hans-Joergen Grabe |Titel=Alexithymie, traumatischer Stress und posttraumatische Belastungsstörung – Befunde aus der Allgemeinbevölkerung |Sammelwerk=Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie |Band=61 |Nummer=1 |Datum=2013-01 |DOI=10.1024/1661-4747/a000137 |Seiten=27–36 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Essstörung]]en,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cecilia Serena Pace, Stefania Muzi, Wanda Morganti |Titel=Alexithymia in Eating Disorders: A Narrative Review |Sammelwerk=Eating Disorders |Verlag=Springer International Publishing |Ort=Cham |Datum=2023 |ISBN=978-3-031-16690-7 |DOI=10.1007/978-3-031-16691-4_20 |Seiten=313–352 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matilda E Nowakowski, Traci McFarlane, Stephanie Cassin |Titel=Alexithymia and eating disorders: a critical review of the literature |Sammelwerk=Journal of Eating Disorders |Band=1 |Nummer=1 |Datum=2013-12 |DOI=10.1186/2050-2974-1-21 |PMID=24999402 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankungen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Yaxin Liu, Qiufeng Du, Yunlan Jiang |Titel=Prevalence of alexithymia in cancer patients: a systematic review and meta-analysis |Sammelwerk=Supportive Care in Cancer |Band=31 |Nummer=12 |Datum=2023-12 |DOI=10.1007/s00520-023-08106-6 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Arterielle Hypertonie|Bluthochdruck]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Orlando Todarello, Graeme J. Taylor, James D.A. Parker, Margherita Fanelli |Titel=Alexithymia in essential hypertensive and psychiatric outpatients: A comparative study |Sammelwerk=Journal of Psychosomatic Research |Band=39 |Nummer=8 |Datum=1995-11 |DOI=10.1016/0022-3999(95)00506-4 |Seiten=987–994 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antti Jula, Jouko K. Salminen, Simo Saarijärvi |Titel=Alexithymia: A Facet of Essential Hypertension |Sammelwerk=Hypertension |Band=33 |Nummer=4 |Datum=1999-04 |DOI=10.1161/01.HYP.33.4.1057 |Seiten=1057–1061 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bruce C. Gage, Kelly J. Egan |Titel=The Effect of Alexithymia on Morbidity in Hypertensives |Sammelwerk=Psychotherapy and Psychosomatics |Band=41 |Nummer=3 |Datum=1984 |DOI=10.1159/000287801 |Seiten=136–144 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Schuppenflechte|Psoriasis]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. Sampogna, L. Puig, P. Spuls, G. Girolomoni, M.A. Radtke, B. Kirby, M. Brunori, P. Bergmans, P. Smirnov, J. Rundle, F. Lavie, C. Paul, the EPIDEPSO Investigators |Titel=Prevalence of alexithymia in patients with psoriasis and its association with disease burden: a multicentre observational study |Sammelwerk=British Journal of Dermatology |Band=176 |Nummer=5 |Datum=2017-05 |DOI=10.1111/bjd.15243 |Seiten=1195–1203 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marina Talamonti, Marco Galluzzo, Stella Servoli, Simone D&amp;#039;Adamio, Luca Bianchi |Titel=Alexithymia and Plaque Psoriasis: Preliminary Investigation in a Clinical Sample of 250 Patients |Sammelwerk=Dermatology |Band=232 |Nummer=6 |Datum=2016 |DOI=10.1159/000453661 |Seiten=648–654 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[chronisch-entzündliche Darmerkrankungen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=P669. The prevalence of alexithymia in inflammatory bowel disease: a systematic review and meta-analysis |Sammelwerk=Journal of Crohn&amp;#039;s and Colitis |Band=10 |Nummer=suppl 1 |Datum=2016-03 |DOI=10.1093/ecco-jcc/jjw019.788 |Seiten=S443.1–S443 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Diabetes mellitus#Diabetes Typ 2|Typ-2-Diabetes]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gabriella Martino, Andrea Caputo, Carmelo M. Vicario, Antonino Catalano, Peter Schwarz, Maria C. Quattropani |Titel=The Relationship Between Alexithymia and Type 2 Diabetes: A Systematic Review |Sammelwerk=Frontiers in Psychology |Band=11 |Datum=2020-08-28 |DOI=10.3389/fpsyg.2020.02026 |PMC=7484475 |PMID=32982843 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ju-Hong Pei, Yu-Ting Wei, Hong-Xia Tao, Qiu-Xia Yang, Guo-Li Zhang, Xiao-Jing Guo, Jia-Li Guo, Fang-Hong Yan, Lin HanPhD |Titel=The prevalence and characteristics of alexithymia in patients with type 2 diabetes mellitus: A systematic review and meta-analysis |Sammelwerk=Journal of Psychosomatic Research |Band=162 |Datum=2022-11 |DOI=10.1016/j.jpsychores.2022.111018 |Seiten=111018 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[Reizdarmsyndrom]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Piero Porcelli, Massimo De Carne, Gioacchino Leandro |Titel=Alexithymia and gastrointestinal-specific anxiety in moderate to severe irritable bowel syndrome |Sammelwerk=Comprehensive Psychiatry |Band=55 |Nummer=7 |Datum=2014-10 |DOI=10.1016/j.comppsych.2014.05.022 |Seiten=1647–1653 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders verbreitet ist Alexithymie bei [[Autismus]]. Eine [[Metaanalyse]] ergab für diese Bevölkerungsgruppe eine Prävalenz von etwa 50 % im Vergleich zu knapp 5 % in der untersuchten nicht-autistischen [[Grundgesamtheit|Population]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emma Kinnaird, Catherine Stewart, Kate Tchanturia |Titel=Investigating alexithymia in autism: A systematic review and meta-analysis |Sammelwerk=European Psychiatry |Band=55 |Datum=2019-01 |DOI=10.1016/j.eurpsy.2018.09.004 |PMID=30399531 |Seiten=80–89 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ist insofern von Bedeutung, als Schwierigkeiten beim Erkennen und Beschreiben von Emotionen traditionell als ein Symptom von Autismus gelten. Neuere Forschungsergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass dies möglicherweise nicht unmittelbar durch den Autismus selbst bedingt ist, sondern durch die hohen Raten komorbider Alexithymie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Potheini Vaiouli, Olivier Luminet, Georgia Panayiotou |Titel=Alexithymic and autistic traits in children and adolescents: A systematic review of the current state of knowledge |Sammelwerk=Autism |Band=26 |Nummer=2 |Datum=2022-02 |DOI=10.1177/13623613211058512 |Seiten=308–316 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Louise Ola, Fiona Gullon-Scott |Titel=Facial emotion recognition in autistic adult females correlates with alexithymia, not autism |Sammelwerk=Autism |Band=24 |Nummer=8 |Datum=2020-11 |DOI=10.1177/1362361320932727 |PMID=32689812 |Seiten=2021–2034 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Konzept sowie der Begriff der Alexithymie wurden 1973 von den US-amerikanischen Psychiatern [[John Case Nemiah]] (1918–2009) und [[Peter Emanuel Sifneos]] (1920–2008) eingeführt. Damit bezeichneten sie die Unfähigkeit ihrer Patienten mit [[Somatoforme Störung|somatisierten Beschwerden]], ihre eigenen [[Emotion|Gefühle]] adäquat wahrzunehmen und sie mit Worten zu beschreiben. Im Interview zeigten sich die Betroffenen als [[Phantasie|fantasie]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;arm, besaßen einen nach außen gerichteten Denkstil und hielten ihre Beschwerden für rein körperlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alexithymia: advances in research, theory, and clinical practice |Verlag=Cambridge University Press |Ort=Cambridge, United Kingdom; New York, NY |Datum=2018 |ISBN=978-1-108-41664-1 |Seiten=1ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere der Aspekt der Fantasiearmut war jedoch schon früh umstritten, da weitere Forschungsarbeiten u.&amp;amp;nbsp;a. aufgrund der unklaren Definition von Fantasiearmut sehr uneinheitliche Ergebnisse hervorbrachten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David A. Preece, James J. Gross |Titel=Conceptualizing alexithymia |Sammelwerk=Personality and Individual Differences |Band=215 |Datum=2023-12 |DOI=10.1016/j.paid.2023.112375 |Seiten=112375 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber, ob ein Mangel an Vorstellungskraft ein [[Leitsymptom|Kernsymptom]] von Alexithymie ist, besteht daher bis heute kein fachlicher Konsens. So wurde der Aspekt in der Neufassung der [[Toronto Alexithymia Scale]] gestrichen, aber in das später von denselben Autoren entwickelte [[Toronto Structured Interview for Alexithymia]] wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Alexithymie: eine Störung der Affektregulation: Konzepte, Klinik und Therapie |Auflage=2., vollständig überarbeitete Auflage |Verlag=Hogrefe |Ort=Bern |Datum=2022 |ISBN=978-3-456-76037-7 |Seiten=22ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* B. Brosig, J. P. Kupfer, M. Wölfelschneider, E. Brähler: &amp;#039;&amp;#039;[[Prävalenz]] und [[Soziodemographie|soziodemographische]] Prädiktoren der Alexithymie in Deutschland – Ergebnisse einer Repräsentativerhebung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; 52, 2004, S. 237–251.&lt;br /&gt;
* H. Gündel, A. O. Ceballos-Baumann, M. von Rad: &amp;#039;&amp;#039;Aktuelle Perspektiven der Alexithymie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nervenarzt.&amp;#039;&amp;#039; 71, Nr. 3, 2000, S. 151–163.&lt;br /&gt;
* K. D. Hoppe: &amp;#039;&amp;#039;Zur gegenwärtigen Alexithymie-Forschung. Kritik einer „instrumentalisierenden“ Kritik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psyche (Psychoanalytische Zeitschrift)|Psyche]]. Zeitschrift für Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 43, 1989, S. 1029–1043.&lt;br /&gt;
* J. Kupfer, B. Brosig, E. Brähler: &amp;#039;&amp;#039;Toronto-Alexithymie-Skala-26. Deutsche Version.&amp;#039;&amp;#039; Hogrefe Verlag, Göttingen / Bern 2001.&lt;br /&gt;
* P. Marty, M. de M’Uzan: &amp;#039;&amp;#039;Das operative Denken (”pensée opératoire”).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Psyche (Psychoanalytische Zeitschrift)|Psyche]]. Zeitschrift für Psychoanalyse.&amp;#039;&amp;#039; 32, 1978, S. 974–984.&lt;br /&gt;
* Michael von Rad (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alexithymie. Empirische Untersuchungen zur Diagnostik und Therapie psychosomatisch Kranker.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1983, ISBN 3-540-12141-2.&lt;br /&gt;
* J. C. Nemiah, P. E. Sifneos: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Affect and fantasy in patients with psychosomatic disorders}}.&amp;#039;&amp;#039; In: O. W. Hill (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Modern Trends in Psychosomatic Medicine}}&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Butterworths, London 1970, S. 26–34.&lt;br /&gt;
* J. C. Nemiah, H. Freyberger, P. E. Sifneos: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Alexithymia: A view of the psychosomatic process}}.&amp;#039;&amp;#039; In: O. W. Hill (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Modern Trends in Psychosomatic Medicine.}}&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Butterworths, London 1976, S. 430–439.&lt;br /&gt;
* B. Weidenhammer: &amp;#039;&amp;#039;Überlegungen zum Alexithymiebegriff: Psychischer Konflikt und sprachliches Verhalten. Ein Beitrag zur Phänomenologie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; 1986; 32, S. 60–65.&lt;br /&gt;
* G. J. Taylor, R. M. Bagby, J. D. A. Parker: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|The alexithymia construct: a potential paradigm for psychosomatic medicine.}}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Psychosomatics.&amp;#039;&amp;#039; 32, 1991, S. 153–164.&lt;br /&gt;
* O. Luminet, R. Michael Bagby, G. J. Taylor (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alexithymia. Advances in Research, Theory, and Clinical Practice&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge University Press, 2018.&lt;br /&gt;
* M. Rufer, H. J. Grabe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alexithymie: Eine Störung der Affektregulation. Konzepte, Klinik und Therapie&amp;#039;&amp;#039;, hogrefe, 2022.&lt;br /&gt;
* V. Tesio, K. S. Goerlich, M. Hosoi, L. Castelli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alexithymia: State of the art and controversies. Clinical and neuroscientific evidence&amp;#039;&amp;#039;, Frontiers Media SA, 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alexithymia|Alexithymie|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Jens Uehlecke: [http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/02/Gefuehllose/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Kein Gefühl, nirgends.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 23. April 1998.&lt;br /&gt;
* Sylvie Berthoz: [http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,345128,00.html &amp;#039;&amp;#039;Emotionsstörungen: Wenn Männer keine Gefühle haben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Spiegel Online]].&amp;#039;&amp;#039; 7. März 2005.&lt;br /&gt;
* Fanny Jiménez: [https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article10799184/Jeder-elfte-Deutsche-ist-blind-gegenueber-Gefuehlen.html &amp;#039;&amp;#039;Jeder elfte Deutsche ist blind gegenüber Gefühlen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Welt Online.&amp;#039;&amp;#039; 8. November 2010.&lt;br /&gt;
* Martin Hubert: [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/830073/ &amp;#039;&amp;#039;Emotionale Verkettung: Empathie ist auf Körpergefühle angewiesen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], 11. August 2008.&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/missbrauch-kann-gefuehlsverarbeitung-im-erwachsenenalter-erschweren-100.html Missbrauch kann Gefühlsverarbeitung im Erwachsenenalter erschweren] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandfunk Online&amp;#039;&amp;#039; 14. Juni 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Affekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychopathologisches Symptom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Π π π</name></author>
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