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	<title>Alexisbad - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexisbad&amp;diff=703786&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Friedrich von Bogislaw: /* Tourismus */ Schreibung des Namens verbessert</title>
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		<updated>2026-04-21T16:52:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tourismus: &lt;/span&gt; Schreibung des Namens verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Harzgerode&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51.6494&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11.1170&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 325&lt;br /&gt;
| Höhe-von              = 310&lt;br /&gt;
| Höhe-bis              = 345&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = 44&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://atlas.zensus2022.de/ Zensusatlas 2022, Statistische Ämter des Bundes und der Länder], abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06493&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 039484&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kreisstraße 7 (Alexisbad).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ehemaliges Erholungsheim der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexisbad, Hartz, Germany-LCCN2002713760.jpg|mini|Alexisbad, Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kurhaus Alexisbad 1940.jpg|mini|[[Kurhaus Alexisbad|Kurhaus]] und [[VDI-Denkmal (Alexisbad)|VDI-Denkmal]], August 1940]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexisbad Kuranlage.jpg|mini|Kuranlage in Alexisbad]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexisbad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Harzgerode]] ([[Landkreis Harz]]) in [[Sachsen-Anhalt]]. Der staatlich anerkannte [[Luftkurort]] liegt im [[Mittelgebirge]] des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Alexisbad liegt im [[Harz (Mittelgebirge)#Ausdehnung und Lage|Unterharz]] im [[Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt]]. Es befindet sich rund zwei Kilometer westnordwestlich der Kernstadt von Harzgerode auf etwa 310 bis {{Höhe|345|DE-NN|link=true}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;STviewer&amp;quot; /&amp;gt; im [[Selketal]], am Westufer der [[Selke]]. Unmittelbar oberhalb von Alexisbad mündet der [[Schwefelbach (Selke)|Schwefelbach]] in die Selke, in die unterhalb der Ortschaft an der [[Klostermühle (Mägdesprung)|Klostermühle]] der [[Friedenstalbach]] einfließt. Südwestlich zweigt die durch Alexisbad führende [[Bundesstraße 185]] von der [[Bundesstraße 242]] ab. Nordnordöstlicher Nachbarort ist der Harzgeroder Stadtteil [[Mägdesprung (Harzgerode)|Mägdesprung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Die Ortsteile von Alexisbad sind [[Hänichen (Harzgerode)|Hänichen]], [[Klostermühle (Alexisbad)|Klostermühle]] und [[Schneidemühle (Alexisbad)|Schneidemühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lange SachsenThüringenAnhalt Heft08 3.jpg|mini|Blick auf Alexisbad (1857)]]&lt;br /&gt;
Am Standort des heutigen Alexisbads wurde im Jahre 983 als Besitzung des [[Nienburg (Saale)|Nienburger]] Benediktinerklosters die Örtlichkeit &amp;#039;&amp;#039;Hagananroth&amp;#039;&amp;#039; (Hagenrode) genannt. Sie war damit eine der ältesten Siedlungen im Unterharz. Nach einer im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aufgezeichneten Legende wurde sie nach Verlegung des Benediktinerklosters von [[Thankmarsfelde]] 975 nach Nienburg durch Abt Hagano gegründet. 993 erhielt Hagenrode von König [[Otto III. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;III.]] das Markt-, Münz- und Zollrecht verliehen, das der Abt aber im benachbarten &amp;#039;&amp;#039;Hasacanroth&amp;#039;&amp;#039; ([[Harzgerode]]) ausüben ließ. Hagenrode als administratives Zentrum der Nienburger Besitzungen im und am Harz wurde am 24.&amp;amp;nbsp;Mai 1179 als [[Propst#Römisch-katholische Kirche|Propstei]] der [[Benediktiner]] unter den Schutz Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexanders&amp;amp;nbsp;III.]] gestellt und in seinen Besitzungen bestätigt. Nach einer kurzen Blütezeit erlebte das Nienburger Filialkloster eine langwährende Niedergangsphase und fiel schließlich, von den [[Konvent (Kloster)|Konventualen]] inzwischen verlassen, 1525 der Plünderung im Bauernkrieg zum Opfer. Mit der [[Säkularisation]] des Nienburger Klosters gelangte auch der Besitz der Propstei an die Landesherren und ehemaligen Schutzvögte, die Fürsten von [[Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinuierlich arbeiteten über Jahrhunderte im Gelände Alexisbads zwei Wassermühlen, die [[Klostermühle (Alexisbad)|Klostermühle]] und die etwas oberhalb gelegene Konrodsmühle. Frühzeitig wurde im Selketal der Bergbau aufgenommen. Gegenüber dem Kloster am rechten Selkehang strich der &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeits- oder Drusengangzug&amp;#039;&amp;#039; aus, der durch den Katharinenstollen erschlossen blei-, silber- und zinkhaltige Erze lieferte. [[Schwefel]]-, [[blei]]-, [[kupfer]]- und [[arsen]]haltiges Material dagegen enthielt der einige 100&amp;amp;nbsp;Meter oberhalb im Selketal ausstreichende &amp;#039;&amp;#039;Reiche Davidsgangzug&amp;#039;&amp;#039;, erschlossen durch den Davids- oder Schwefelstollen. Ein erster Hinweis für die Nutzung der Gangzüge liegt aus dem Jahre 1495 vor. In den Stollen, die auch der Wasserlösung der Gruben des Harzgeröder Bergbaureviers dienten, wurde der Abbau mit wechselndem Erfolg sporadisch betrieben und endete in der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Eine Verarbeitung der Bodenschätze hatte zeitweise vor Ort stattgefunden, so in einer bis zum Beginn des Dreißigjährigen Krieges genutzten Eisenhütte im Bereich des ehemaligen Klosters und in einer nahe dem Davidsstollen gelegenen [[Schwefelhütte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1766 untersuchte der Leibarzt Fürst [[Friedrich Albrecht (Anhalt-Bernburg)|Friedrich Albrechts von Anhalt-Bernburg]] das aus dem Mundloch des aufgelassenen Davidsstollens fließende bräunlich gefärbte Wasser. Er fand bei der Analyse hauptsächlich Eisen, Bittersalz und kalkhaltiges Material (Kalcherde) und stufte es als &amp;#039;&amp;#039;heilsames Wasser&amp;#039;&amp;#039; ein. Genutzt wurde es für Heilkuren gichtkranker und nervenschwacher Patienten in der vom Fürsten gekauften Konrodsmühle, die nun Bademühle hieß. Unter Herzog [[Alexius Friedrich Christian (Anhalt-Bernburg)|Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg]] wurde das Wasser des Stollens 1809 von [[Karl von Graefe|Carl Ferdinand Graefe]] (1787–1840)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der salinische Eisenquell im Selkenthale am Harz&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1809.&amp;lt;/ref&amp;gt; erneut untersucht und wegen seines Gehalts an [[Iod|Jod]], [[Fluor]] und [[Eisen]] empfohlen. In der Folgezeit erhielt es die Charakterisierung als &amp;#039;&amp;#039;saure, arsenführende Eisensulfat- und Vitriolquelle&amp;#039;&amp;#039;. Der wieder auflebende Kurbetrieb führte zur Gründung einer Brunnendirektion und der Errichtung mehrerer Gebäude, darunter eines Badehauses. Im Zuge der Beherbergungswirtschaft folgte ebenso die Anlage einer Spielbank und somit die Entstehung von Alexisbad, benannt nach dem regierenden Herzog. Der nach dem [[Alexius von Edessa|heiligen Alexius]] benannte Herzog Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg (1767–1834) gilt somit als Gründer des heutigen Kurortes Alexisbad 1810 &amp;#039;&amp;#039;(„Stahlbad Alexisbad im Harz“)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am Ort vorhandene Heilfaktoren standen das aus dem Schwefelstollen gewonnene Wasser für Bäder, das aus dem ehemaligen Katharinenstollen austretende kohlensaure Wasser mit hohem Mangan- und Eisengehalt für Trinkkuren und das aus einem weiteren aufgelassenen Stollen links der Selke, der &amp;#039;&amp;#039;Schönheitsquelle&amp;#039;&amp;#039;, fließende Wasser zur Verfügung. Zusätzlich kam das aus Suderode beschaffte Wasser einer Chlor-Kalzium-Quelle zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste Darstellung der Geschichte Alexisbads findet sich in dem Aufsatz von Carl Ferdinand von Graefe, &amp;#039;&amp;#039;Rückblicke auf Alexisbad und dessen Litteratur&amp;#039;&amp;#039; (Journal für Chirurgie und Augenheilkunde, XV/1, 1831, S. 1–18). Die Bau- und Ortsplanungen gehen auf den Architekten [[Karl Friedrich Schinkel]] (1781–1841) zurück. Bedeutendster Gast des überregional bekannten Bade-, Erholungs- und Kurortes war 1820 [[Carl Maria von Weber]]. Am 12. Mai 1856 wurde in Alexisbad anlässlich eines Ausfluges des Berliner [[Akademischer Verein Hütte (Berlin)|Akademischen Vereines Hütte]] der [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) gegründet. Im Park vor dem Kurhotel erinnert heute das 1993 neu aufgestellte [[VDI-Denkmal (Alexisbad)|VDI-Denkmal]] an dieses Ereignis. Ein ursprünglich im Jahr 1931 aufgestelltes Denkmal befindet sich seit 1981 am Sitz des VDI in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Birk Karsten Ecke: [https://www.harz-saale.de/wordpress/alexisbad-und-der-verein-deutscher-ingeneure-vdi/ &amp;#039;&amp;#039;Alexisbad und der Verein Deutscher Ingenieure – VDI.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;harz-saale.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 24. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Karl Friedrich Schinkels Entwurf wurde auch das in entsprechendem Stil 1822 für die private Nutzung der herzöglichen Familie gedachte [[Schweizerhaus (Alexisbad)|Schweizerhaus]] errichtet. Durch US-amerikanischen Artilleriebeschuss im Mai 1945 stark beschädigt, musste die Ruine später abgerissen werden. Erhalten blieb nur ein ursprünglich zum Schweizerhaus gehörendes kleines [[Gerätehaus (Alexisbad)|Gerätehaus]], das heute unter Denkmalschutz steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 19. Jahrhundert bestand eine nur sonntags geöffnete [[Spielbank]], die mit ihrem Mindesteinsatz von acht Groschen vor allem einfache Leute besuchten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blaha&amp;quot; /&amp;gt; Der Betrieb wurde nach dem Glücksspielverbot durch die [[Paulskirchenversammlung]] (in Kraft seit Mai 1849) eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steine des alten Klosters nutzte man 1870 zum Bau des &amp;#039;&amp;#039;Hotels Klostermühle&amp;#039;&amp;#039;, das ab 1912 auch Strom für Alexisbad lieferte. In der [[DDR]] dienten die Anlagen des Ortes dem Erholungswesen als Ferienheime. Die [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutsche Reichsbahn]], das Baukombinat Magdeburg, das [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministerium des Innern]] und das [[Ministerium für Staatssicherheit]] (gegenüber dem Bahnhof) betrieben in Alexisbad jeweils eigene Bettenhäuser und Ferienheime; die Bezirksleitung der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] von Halle (Saale) unterhielt im Ort ein Gästehaus. Das heutige Hotel Morada war unter anderem das Urlaubsquartier für Angehörige der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] und deren Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;Rita Kunze: [https://www.mz-web.de/mitteldeutschland/ausflugsziele-alexisbad-will-sich-zum-touristischen-zentrum-entwickeln-9732382 &amp;#039;&amp;#039;Alexisbad will sich zum touristischen Zentrum entwickeln&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 27. Juli 2004, abgerufen am 4. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Ferienheim des Ministeriums für Staatssicherheit firmiert seit Anfang der 1990er Jahre, durch Anbauten erweitert, als [[Hotel Habichtstein]]. Das frühere Ferienheim des Ministeriums des Innern gehört heute zur Hotelkette Morada. Daneben gibt es in dem weiterhin viel besuchten Harzgeröder Ortsteil Alexisbad zwei privat geführte gastronomische Einrichtungen. Zwei ehemalige Heime der Deutschen Reichsbahn konnten bisher keiner Nutzung zugeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Ein noch heute erhaltenes Teehäuschen der ehemaligen Herzogin aus dem Jahr 1815 wurde bereits im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert für Gottesdienste genutzt. 1933 konnte es mit dem danebenstehenden Glockenstuhl von der Landeskirche Anhalt gekauft werden. Bei einem Festgottesdienst Ostern 2008 erhielt der alte Pavillon den Namen Petruskapelle. Die Kulturdenkmale des Orts sind im [[Liste der Kulturdenkmale in Harzgerode#Alexisbad|örtlichen Denkmalverzeichnis]] eingetragen, wobei die Ortslage zwischen dem [[Bahnhof Alexisbad]] im Süden bis zum [[Café Elysium]] im Norden insgesamt als [[Denkmalbereich]] eingetragen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/starweb/PADOKA/servlet.starweb?path=PADOKA%2FLISSHFL.web&amp;amp;search=%28%2FFASTW%2CDARTS%2C1DES2%2CURHSUP%2CURPSUP%2CDURPSUP+%28%28%226%22+AND+%223905%22%29%29%29+AND+DID%3DK-64899 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kleine Anfrage und Antwort Olaf Meister (Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Claudia Dalbert (Bündnis 90/Die Grünen), Kultusministerium 19. 03. 2015 Drucksache 6/3905 (KA 6/8670) Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt&amp;#039;&amp;#039;, Seite 1847 |wayback=20170728214623}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bemerkenswert ist auch die aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammende Plastik [[Stehender Hirsch]] vor dem &amp;#039;&amp;#039;Hotel Morada&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bahnhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Triebwagen in Alexisbad.jpg|mini|Bahnhof Alexisbad mit HSB-Zug nach Harzgerode]]&lt;br /&gt;
Seit 1887 bildet der [[Bahnhof Alexisbad|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Alexisbad&amp;#039;&amp;#039;]] den Betriebsmittelpunkt der [[schmalspur]]igen [[Selketalbahn]]. Hier treffen sich die Strecken von [[Stadt Gernrode|Gernrode]], [[Harzgerode]] und [[Stadt Hasselfelde|Hasselfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Harzer Schmalspurbahnen]] (HSB) setzen hier im Gegensatz zur [[Harzquerbahn]] meist keine Dampflokomotiven der [[DR-Baureihe 99.23–24|Baureihe 99.23–24]] mehr ein, sondern verschiedene Einzelgänger. Bekannt ist Alexisbad dabei für die Doppelausfahrt von zwei Dampfzügen auf den sich verzweigenden Strecken am südlichen [[Bahnhofskopf]]. Diese findet im neuen Fahrplan allerdings nur noch bei Sonderzügen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfangsgebäude und Güterschuppen sind nicht mehr in Benutzung, sondern geschlossen. Der Zugbetrieb wird mittlerweile von Nordhausen aus geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Bahnhof befinden sich vier Bushaltestellen, von denen aus die [[Harzer Verkehrsbetriebe]] die größeren Orte und Städte Ballenstedt, Quedlinburg, Harzgerode und Güntersberge erreichbar machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schutzhütte Verlobungsurne Alexisbad.jpg|mini|Schutzhütte an der Verlobungsurne]]&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft des Ortes ist vom [[Tourismus]] geprägt. Im Ort bestehen mehrere Hotels, Pensionen und Gaststätten. Wanderwege führen in die nähere landschaftlich schöne Umgebung. Bekannte Ausflugsziele sind die [[Verlobungsurne]], der [[Luisentempel (Alexisbad)|Luisentempel]], das [[Birkenhäuschen (Alexisbad)|Birkenhäuschen]], die [[Schönsicht]], das [[Friedensdenkmal (Alexisbad)|Friedensdenkmal]], die [[Köthener Hütte]] oder das [[Fürst-Friedrich-Albrecht-Denkmal]]. Entlang des Spazierweges der sogenannten [[Wilhelm von Kügelgen|Wilhelm-von-Kügelgen-Promenade]] sei auch auf den [[Adolphfelsen]] verwiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
In Alexisbad verstarb die Herzogin von [[Anhalt-Bernburg]] [[Friederike von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg]] (1811–1902). Der deutsche Arzt [[Carl Wilhelm Adolph Richter]] (1808–1877) war zeitweise in Alexisbad tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller [[Walter Kempowski]] beschrieb Alexisbad im Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Harzreise&amp;#039;&amp;#039; seines Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Tadellöser &amp;amp; Wolff (Roman)|Tadellöser &amp;amp; Wolff]]&amp;#039;&amp;#039;, nannte den Ort jedoch „Sophienbad“. Er beschrieb seine Kindheitserlebnisse während des Sommerurlaubs 1939 in Alexisbad, wo Familie Kempowski im „Offiziersheim“ als Feriengäste wohnte. Dieses „Offiziersheim“ ist heute erhalten und Teil einer Hotelanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Bernhard Kintscher&lt;br /&gt;
   |Titel=Alexisbad&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Festschrift zur Jahrhundertfeier&lt;br /&gt;
   |Datum=1910&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Falko Grubitzsch&lt;br /&gt;
   |Titel=Alexisbad – einziger Kurort im anhaltischen Harz. Geschichte, Veränderung und Gefährdung&lt;br /&gt;
   |Reihe=Denkmalspflege in Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
   |BandReihe=10&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sigrid Elstermann und Thomas Nürnberg&lt;br /&gt;
   |Titel=Einblicke in die Geschichte des Kurortes Alexisbad&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl-Heinz Börner]]&lt;br /&gt;
   |Titel=200 Jahre Alexisbad&lt;br /&gt;
   |Reihe=Mägdesprunger Hefte&lt;br /&gt;
   |BandReihe=4&lt;br /&gt;
   |Datum=2010&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfdieter Ludwig&lt;br /&gt;
   |Titel=Alexisbad – Heimatort des VDI&lt;br /&gt;
   |Reihe=Mägdesprunger Hefte, Sonderheft&lt;br /&gt;
   |Datum=2014&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4084933-8}}&lt;br /&gt;
* [https://www.harzgerode.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=92038 Alexisbad auf www.harzgerode.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STviewer&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lvermgeo.sachsen-anhalt.de/de/geoservice/viewer/main2.htm |wayback=20151206130943 |text=Sachsen-Anhalt-Viewer |archiv-bot=2024-07-03 16:22:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blaha&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dr. v. Blaha: &amp;#039;&amp;#039;Chabert, Benazet und die Gebrüder Blanc, oder die Geheimnisse des Roulettespiels und der deutschen Spielbanken;&amp;#039;&amp;#039; Grimma und Leipzig [circa 1850].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Harzgerode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4084933-8|VIAF=236815939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Harzgerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Selke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexius Friedrich Christian (Anhalt-Bernburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Harzgerode]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Friedrich von Bogislaw</name></author>
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