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	<title>Alexis Agrafiotis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:15:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-12-14T16:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexis Agrafiotis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1970]] in [[Salzburg]]) ist ein deutsch-griechischer Komponist, Dirigent und Pianist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexis Agrafiotis ist Sohn von Evangelia Syngelakis und des Dirigenten Dimitris Agrafiotis. Bald nach seiner Geburt in Salzburg siedelte die Familie nach Reutlingen über, wo sein Vater Chefdirigent des [[Württembergische Philharmonie Reutlingen|Schwäbischen Symphonieorchesters]] wurde. 1978 folgte der Umzug nach [[Ettlingen]], wo er die Grundschule und das [[Albertus-Magnus-Gymnasium Ettlingen|Albertus-Magnus-Gymnasium]] besuchte. Die letzten beiden Jahre des Gymnasiums besuchte er an der [[Deutsche Schule Athen|Deutschen Schule Athen]] (Abitur 1989).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er absolvierte das Studium im Fach Klavier am [[Athen]]er Konservatorium „Athenaeum“ und studierte an der [[Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien]] Orchesterdirigieren bei [[Uros Lajovic]] und Komposition bei [[Erich Urbanner]] (magister artium 1995 und 1996). Er besuchte Kurse bei [[Roland Seiffarth]], [[Péter Eötvös]] und [[Karl Österreicher (Dirigent)|Karl Österreicher]] und war Assistent von [[Gunther Schuller]], [[Rüdiger Bohn (Dirigent)|Rüdiger Bohn]] und [[Hans Drewanz]]. Stationen als Solorepetitor und Dirigent führten ihn an die Theater in [[Görlitz]], [[Theater Lübeck|Lübeck]], [[Stadttheater Bern|Bern]], [[Zeitgenössische Oper Berlin]] und das [[Theater Bielefeld]]. Von 2011 bis 2017 war er als Studienleiter und Kapellmeister am [[Mainfranken Theater Würzburg]] engagiert. Im Dezember 2017 ging er als Solorepetitor und Dirigent zum [[Staatstheater Braunschweig]] und ist dort seit der Spielzeit 2019/20 als Studienleiter und Kapellmeister verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gastdirigent hat er mit dem [[Tonkünstler-Orchester Niederösterreich|Tonkünstlerorchester Wien]], dem Karlsbad Sinfonieorchester ([[Tschechien]]), der Philharmonie Győr (Ungarn), dem Preußischen Kammerorchester Prenzlau und dem Philharmonischen Orchester der Städte Ulm und Lübeck zusammengearbeitet und ist Gastdirigent aller bedeutenden Orchester Griechenlands: Stadtorchester Thessaloniki, Staatsorchester Thessaloniki, Staatsorchester Athen, Rundfunkorchester Athen und Nationaloper Athen. 2006 bis 2007 war er Chefdirigent des Symphonieorchesters der Stadt [[Volos]] in Griechenland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist auch in der Lehre tätig: Von 2004 bis 2006 hatte er Lehraufträge an den Musikhochschulen in [[Hochschule für Künste Bremen|Bremen]] (Gesangsabteilung) und [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar|Weimar]] (Opernstudio), wieder in [[Hochschule für Künste Bremen|Bremen]] von 2007 bis 2011 und vom WS 2012/13 bis zum SS 2022 an der [[Hochschule für Musik Würzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Pianist ist er unter anderem mit Konzerten von [[Wolfgang Amadeus Mozart]], [[Ludwig van Beethoven]], [[Alexander Nikolajewitsch Skrjabin|Alexander Skrjabin]] und [[Richard Strauss]] &amp;#039;&amp;#039;(Burleske)&amp;#039;&amp;#039; aufgetreten. Die Klavierkonzerte von [[Robert Schumann]] und [[Arthur Honegger]] &amp;#039;&amp;#039;(Concertino)&amp;#039;&amp;#039; hat er gleichzeitig vom Klavier aus geleitet. Zudem ist er als Liedbegleiter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Werk umfasst Kammermusik, Vokalmusik, Werke für Orchester (darunter zwei Klavierkonzerte) und Theatermusik. In Baden-Baden hatte er einen Arbeitsaufenthalt im [[Brahmshaus (Baden-Baden)|Brahmshaus]]. Er ist Mitglied des Griechischen Komponistenverbandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der zeitgenössischen Musik. Als Dirigent hat er wiederholt Konzerte mit ausschließlich [[Neue Musik|Neuer Musik]] mit dem Staatsorchester Thessaloniki, dem Rundfunkorchester Athen, dem Griechischen Ensemble Zeitgenössischer Musik, dem Ensemble der [[Hochschule der Künste Bern]] und dem Deutsch-Polnischen Ensemble in Schloss Trebnitz unter Schirmherrschaft des Deutschen Musikrates, geleitet.&lt;br /&gt;
Er hatte die musikalische und szenische Leitung in Produktionen mit Werken von [[Mauricio Kagel]], [[Kurt Schwitters]], [[John Cage]] und [[Jani Christou]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verantwortlich für die musikalische Einstudierung wichtiger Werke des neuen Musiktheaters, darunter Kompositionen von [[Salvatore Sciarrino]], Sir [[Peter Maxwell Davies]], [[Hans Zender]], [[Wolfgang Rihm]], [[Aulis Sallinen]], [[Christian Jost (Komponist)|Christian Jost]], [[Reinhard Febel]], [[Anno Schreier]] und [[Alois Bröder]], [[David T. Little]], [[Peter Eötvös]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Konzert für Klavier und Orchester (1994), Auftragswerk des Rundfunks Athen&lt;br /&gt;
* Kammerkonzert für Klavier und 12 Spieler (1995), Auftragswerk des Megaron Mousikis, Athen&lt;br /&gt;
* Sinfonie in einem Satz (1999)&lt;br /&gt;
* Musik für Violoncello und 7 Spieler (2000)&lt;br /&gt;
* 5 Griechische Tänze für Orchester (2000)&lt;br /&gt;
* 5 Lieder für Tenor und Klavier nach  Gedichten von [[Paul Celan]] (2002)&lt;br /&gt;
* 8 Etüden für Solovioline und Zuspiel-CD (2003)&lt;br /&gt;
* Trio für Violoncello, Flöte und Klavier (2004)&lt;br /&gt;
* Streichquartett (2006)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;In Orientes Brand&amp;quot; für gemischten Chor a cappella nach einem Gedicht von [[Christian Filips]] (2006)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Erinnerung I&amp;quot; für 2 Klaviere (2007)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Erinnerung II&amp;quot; für Ensemble (2008)&lt;br /&gt;
* 2 Lieder für Bariton und Klavier nach Gedichten von [[Amal al-Jubouri]] (2008)&lt;br /&gt;
* Salve Regina für vierstimmigen Kinderchor (2009)&lt;br /&gt;
* 4 Lieder für Sopran und Klavier nach Gedichten von [[Kim Chi-ha]] (2010)&lt;br /&gt;
* 4 Lieder für Tenor, Klarinette und Streichquartett nach Gedichten von Dimitra Ch. Christodoulou (2012)&lt;br /&gt;
* 4 Lieder für Bass, Oboe, Klarinette, Violoncello und Kontrabass nach Gedichten von Dimitris Agrafiotis (2014)&lt;br /&gt;
*3 Mexikanische Lieder für Countertenor und Cemballo nach Gedichten von Nezahualcoyotl und David Huerta (2018)&lt;br /&gt;
*Das Testament des Don Quijote für Bass, Bariton und Cembalo/Klavier (2020) nah Gedichten von [[Francisco de Quevedo]], [[Erich Fried]], [[Kostas Karyotakis]] und einem Abschnitt aus [[Miguel de Cervantes]]’ Roman: [[Don Quijote]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskographie ==&lt;br /&gt;
* 8 Etüden für Solovioline und Zuspiel-CD (2004, Violine: Costas Anastasopoulos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.alexis-agrafiotis.de/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.eem.org.gr/members.asp | wayback=20140907144128 | text=Griechischer Komponistenverband}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1187677817|LCCN=no/2004/67762|VIAF=4644093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Agrafiotis, Alexis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grieche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Agrafiotis, Alexis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=griechischer Komponist, Dirigent und Pianist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1970&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacuisses</name></author>
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