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	<title>Alexei Schirow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Costamiri: Kategorie präziser</title>
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		<updated>2026-04-28T13:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie präziser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Spielername = &amp;lt;!-- Nur wenn vom Artikelnamen abweichend --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:AShirov11.jpg|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Alexei Schirow (2011)&lt;br /&gt;
|Voller Name = &lt;br /&gt;
|Andere Schreibweisen = &lt;br /&gt;
|Land = {{SUN}} (bis 1991)&amp;lt;br /&amp;gt;{{LVA}} (1992 bis 1994, 2011 bis 2018)&amp;lt;br /&amp;gt;{{ESP}} (1995 bis 2011, seit 2018)&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = [[4. Juli]] [[1972]]&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[Riga]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum = &lt;br /&gt;
|Sterbeort = &lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = [[Internationaler Meister]] (1989)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Großmeister (Schach)|Großmeister]] (1990)&lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Weltmeisterin = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &amp;lt;!-- Nur nötig, wenn Elo &amp;lt; 2400 oder FideID nicht angegeben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2755 (Januar 2008)&lt;br /&gt;
|FideID = 2209390&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexei Schirow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Алексей Дмитриевич Широв}}; [[Lettische Sprache|lettisch]] &amp;#039;&amp;#039;Aleksejs Širovs&amp;#039;&amp;#039;, [[Englische Sprache|englisch]] und [[Spanische Sprache|spanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Alexei Shirov&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;[[4. Juli]] [[1972]] in [[Riga]]) ist ein [[Lettland|lettischer]] [[Schach]]spieler [[Russland|russischer]] Abstammung. Seit 1995 lebte er in [[Spanien]] und vertrat Spanien bis Dezember 2011 international; seit April 2018 ist er erneut für den spanischen Verband spielberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Den Titel eines [[Großmeister (Schach)|Schachgroßmeisters]] errang Alexei Schirow im Jahre 1990, wobei er die für den Titel benötigten drei Normen innerhalb von nur neun Monaten erspielte; seine erste Norm im April 1989 bei einem Turnier in Frankreich, seine letzte im Januar 1990 als Vierter bei den „Gausdal Troll Masters“ (Norwegen). Mit 17 Jahren war er damals der fünftjüngste Großmeister überhaupt in der Schachgeschichte. 1990 in [[Santiago de Chile]] wurde er nach Wertung Zweiter hinter [[Ilya Gurevich]] bei der [[Liste der Jugendweltmeister im Schach|U20-Weltmeisterschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christopher Lutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Christopher und Kerstin mit tollen Erfolgen bei der Junioren-WM&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[JugendSchach]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 7/1990, S.&amp;amp;nbsp;3–7 (Bericht, Tabellen und Partien).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 gewann er in [[Cazorla]] mit 5,5:3,5 einen Wettkampf gegen [[Wladimir Kramnik]], den der im April des gleichen Jahres gegründete [[World Chess Council]] organisiert hatte. Dieser Sieg hätte ihn berechtigen sollen, gegen [[Garri Kasparow]] einen Titelkampf um den &amp;#039;&amp;#039;klassischen&amp;#039;&amp;#039; Weltmeistertitel zu spielen. Dieses Match kam aber nicht zustande, da Kasparow, der sich Schirow deutlich überlegen fühlte und ihn sogar als „Amateur“ bezeichnete, angeblich nicht in der Lage war, Sponsoren dafür zu interessieren. Stattdessen suchte er sich Wladimir Kramnik als Gegner aus, dem er überraschend unterlag. Danach war das Verhältnis zwischen Schirow und Kasparow sehr schlecht. Schirow kritisierte wiederholt öffentlich Kasparows Verhalten, Partien gegeneinander gingen ohne den üblichen Handschlag über die Bühne (erst 2005 beim letzten Aufeinandertreffen der beiden sollte Schirow Kasparow wieder die Hand reichen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wurde Schirow [[Schachweltmeister|Vizeweltmeister]] der [[FIDE]]. Im Finale in [[Teheran]] verlor er gegen [[Viswanathan Anand]] mit 0,5:3,5. Er gewann 2002 in [[Ayamonte]] die [[Spanische Schachmeisterschaft|spanische Meisterschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2007 nahm Schirow am [[Kandidatenturnier]] für die [[Schachweltmeisterschaft 2007]] teil. In der ersten Runde konnte er [[Michael Adams (Schachspieler)|Michael Adams]] nach [[Tiebreak#Schach|Tiebreak]] ausschalten, scheiterte in der zweiten Runde jedoch mit 2,5:3,5 (+0 =5 −1) an [[Lewon Aronjan]]. In [[Chanty-Mansijsk]] verlor er am 16. Dezember 2007 das Finale des [[Schach-Weltpokal 2007|World Cups]] gegen [[Gata Kamsky]] mit 1,5:2,5. Er verfehlte somit nur knapp das Kandidatenfinale zur [[Schachweltmeisterschaft 2010]], gewann aber immerhin als Zweitplatzierter 80.000 [[US-Dollar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt als einer der weltbesten [[Taktik (Schach)|Taktiker]]. Eine 1996 erschienene Sammlung seiner Partien trägt den treffenden Titel &amp;#039;&amp;#039;Fire on board&amp;#039;&amp;#039; (Brett in Flammen). Seine Turnierergebnisse zeigen jedoch Formschwankungen. Im Mai 2009 gewann er das [[M-Tel Masters]] in Sofia ungeschlagen mit 6,5 Punkten aus 10 Partien, im Juni wurde er beim schwächer besetzten Turnier in [[Poikowski]] mit 2 Punkten aus 9 Partien Letzter. 2002 spielte er für die Weltauswahl beim Wettkampf [[UdSSR gegen den Rest der Welt|Russland gegen den Rest der Welt]] und kam auf 7 Punkte aus 10 Partien – das beste Ergebnis aller Spieler und maßgeblich für den 52:48-Gesamtsieg der „Welt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexei Schirow befand sich lange Zeit auf Rang 4 der Weltrangliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalmannschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schirow nahm an 13 [[Schacholympiade]]n teil: [[Schacholympiade 1992|1992]] und [[Schacholympiade 1994|1994]] für Lettland, [[Schacholympiade 1996|1996]], [[Schacholympiade 1998|1998]], [[Schacholympiade 2000|2000]], [[Schacholympiade 2004|2004]], [[Schacholympiade 2006|2006]], [[Schacholympiade 2008|2008]] und [[Schacholympiade 2010|2010]] für Spanien, [[Schacholympiade 2012|2012]], [[Schacholympiade 2014|2014]] und [[Schacholympiade 2016|2016]] erneut für Lettland sowie [[Schacholympiade 2022|2022]] wiederum für Spanien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/players/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse bei Schacholympiaden] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://chess-results.com/tnr232875.aspx?lan=0&amp;amp;art=20&amp;amp;flag=30&amp;amp;snr=21 |titel=42nd Olympiad Baku 2016 Open Teamaufstellung mit Einzelergebnissen - Open Latvia |werk=chess-results.com |datum=2016-09-13 |abruf=2019-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem vertrat er Lettland bei der [[Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft|Mannschaftsweltmeisterschaft]] 1993&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerst/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse bei Mannschaftsweltmeisterschaften] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Europäische Mannschaftsmeisterschaft im Schach|Mannschaftseuropameisterschaft]] 2015 sowie Spanien bei den Mannschaftseuropameisterschaften 1999, 2001, 2003, 2007, 2009 und [[Europäische Mannschaftsmeisterschaft im Schach 2011|2011]]. Bei der Mannschafts-EM 1999 erreichte er das beste Ergebnis am Spitzenbrett.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerse/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexei Schirow 2023.jpg|mini|Alexei Schirow für die [[OSG Baden-Baden]] am 2. April 2023 im Berliner [[Willy-Brandt-Haus]] als [[Kiebitz (Spielbeobachter)|Kiebitz]] neben der Partie zwischen [[Vincent Keymer]] und [[Roven Vogel]]]]&lt;br /&gt;
In der [[Schachbundesliga (Deutschland)|Schachbundesliga]] ist Schirow seit 1991 gemeldet, und zwar spielte er von 1991 bis 1993 für den [[Hamburger SK]], mit dem er auch am [[European Club Cup]] 1993 teilnahm&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECC&amp;quot;&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playersc/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse bei European Club Cups] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;, von 1993 bis 1997 für den [[SV Empor Berlin]], mit dem er zweimal am European Club Cup teilnahm&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECC&amp;quot; /&amp;gt;, in der Saison 1997/98 für den [[USV TU Dresden|Dresdner SC]] (bei dem er auch in der Saison 1998/99 gemeldet war, aber ohne Einsatz blieb), von 1999 bis 2003 für den [[Lübecker Schachverein von 1873]], mit dem er [[Schachbundesliga 2000/01|2001]], [[Schachbundesliga 2001/02|2002]] und [[Schachbundesliga 2002/03|2003]] Meister wurde, seit 2003 spielt er für die [[OSG Baden-Baden]], mit der er [[Schachbundesliga 2005/06|2006]], [[Schachbundesliga 2006/07|2007]], [[Schachbundesliga 2007/08|2008]], [[Schachbundesliga 2008/09|2009]], [[Schachbundesliga 2009/10|2010]], [[Schachbundesliga 2010/11|2011]], [[Schachbundesliga 2011/12|2012]], [[Schachbundesliga 2012/13|2013]], [[Schachbundesliga 2013/14|2014]], [[Schachbundesliga 2014/15|2015]], [[Schachbundesliga 2016/17|2017]], [[Schachbundesliga 2017/18|2018]] und [[Schachbundesliga 2018/19|2019]] deutscher Mannschaftsmeister wurde und 2011 am European Club Cup teilnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECC&amp;quot; /&amp;gt; Seine Gewinnpartie gegen [[Łukasz Cyborowski]] wurde zur besten der Saison 2008/09 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schachbundesliga.de/ |text=Die Partie der Saison 2008/09 |wayback=20090815104351}} auf schachbundesliga.de via Internet Archive, 9. August 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Saison 2010/11 gewann er diese Auszeichnung erneut, für seinen Sieg gegen [[David Baramidze]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schachbundesliga.de/magazin/artikel.php?artikel=4219&amp;amp;type=2&amp;amp;menuid=82&amp;amp;topmenu=13 |text=Die Partie der Saison 2010/11 |wayback=20120325033803}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die britische [[Four Nations Chess League]] gewann Schirow [[Four Nations Chess League 2004/05|2005]] und [[Four Nations Chess League 2005/06|2006]] mit der Mannschaft von &amp;#039;&amp;#039;Wood Green&amp;#039;&amp;#039;, für die er auch in der Saison 2012/13 spielte, die ungarische Mannschaftsmeisterschaft [[NB I. Szabó László csoport 2008/09|2009]], [[NB I. Szabó László csoport 2011/12|2012]] und [[NB I. Szabó László csoport 2017/18|2018]] mit &amp;#039;&amp;#039;Aquaprofit NTSK&amp;#039;&amp;#039; und die französische Mannschaftsmeisterschaft [[Nationale I 2001/02|2002]] mit &amp;#039;&amp;#039;C.E.M.C. Monaco&amp;#039;&amp;#039;. Von 2003 bis 2005 spielte er in Frankreich für die [[Association Cannes-Echecs]].&lt;br /&gt;
In Bosnien und Herzegowina spielte Schirow von 2002 bis 2004 für den &amp;#039;&amp;#039;ŠK Bosna Sarajevo&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er in allen drei Jahren bosnischer Mannschaftsmeister wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playersba/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse in der Premijer Liga] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und außerdem 2002 den European Club Cup gewann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECC&amp;quot; /&amp;gt; In der [[Extraliga (Tschechien, Schach)|tschechischen Extraliga]] spielte er in der [[Extraliga (Tschechien, Schach) 1999/2000|Saison 1999/2000]] für den &amp;#039;&amp;#039;ŠK DP Holdia Prag&amp;#039;&amp;#039;, seit 2012 spielt er für den &amp;#039;&amp;#039;1. Novoborský ŠK&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er [[Extraliga (Tschechien, Schach) 2012/13|2013]], [[Extraliga (Tschechien, Schach) 2013/14|2014]], [[Extraliga (Tschechien, Schach) 2014/15|2015]], [[Extraliga (Tschechien, Schach) 2015/16|2016]], [[Extraliga (Tschechien, Schach) 2016/17|2017]] und [[Extraliga (Tschechien, Schach) 2017/18|2018]] tschechischer Mannschaftsmeister wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerscz/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse in der tschechischen Extraliga] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie am European Club Cup 2016 teilnahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECC&amp;quot; /&amp;gt; In der [[Russische Mannschaftsmeisterschaft im Schach|russischen Mannschaftsmeisterschaft]] spielte Schirow von 2006 bis 2009 für die Mannschaft von &amp;#039;&amp;#039;Ural Jekaterinburg&amp;#039;&amp;#039;, mit der er 2006 und 2008 Meister wurde, 2012 für &amp;#039;&amp;#039;Jugra Chanty-Mansijsk&amp;#039;&amp;#039;, seit 2013 spielt er für &amp;#039;&amp;#039;Malachit Oblast Swerdlowsk&amp;#039;&amp;#039;, mit dem er 2014 Meister wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playersru/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse in der russischen Mannschaftsmeisterschaft] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesen Vereinen nahm er auch am European Club Cup teil und gewann diesen 2008 mit &amp;#039;&amp;#039;Ural Jekaterinburg&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Vereine, die er beim European Club Cup vertrat, sind &amp;#039;&amp;#039;Polonia Warschau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;SOCAR Baku&amp;#039;&amp;#039; und die [[Schachgesellschaft Zürich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ECC&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Spanische Mannschaftsmeisterschaft im Schach|spanischen Mannschaftsmeisterschaft]] spielte Schirow [[División de Honor (Schach) 1998|1998]] für den Meister &amp;#039;&amp;#039;CA Epic-Barcino Terrassa&amp;#039;&amp;#039;, [[División de Honor (Schach) 2000|2000]] für den Meister &amp;#039;&amp;#039;CA Palm Oasis Maspalomas&amp;#039;&amp;#039;, [[División de Honor (Schach) 2001|2001]] für den Meister &amp;#039;&amp;#039;CA Tiendas UPI Mancha Real&amp;#039;&amp;#039;, von 2006 bis 2010 für die Mannschaft von &amp;#039;&amp;#039;CA Linex-Magic Mérida&amp;#039;&amp;#039;, mit der er [[División de Honor (Schach) 2006|2006]], [[División de Honor (Schach) 2007|2007]] und [[División de Honor (Schach) 2009|2009]] den Titel gewann, sowie [[División de Honor (Schach) 2011|2011]] für den Meister &amp;#039;&amp;#039;Gros XT&amp;#039;&amp;#039;, 2018 für &amp;#039;&amp;#039;Solvay&amp;#039;&amp;#039; und [[División de Honor (Schach) 2020|2020]] für den Meister &amp;#039;&amp;#039;Silla-Bosch Serinsys&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerses/fjrn975e.html Alexei Schirows Ergebnisse in spanischen Mannschaftsmeisterschaften] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Schachbundesliga (Österreich)|österreichischen Bundesliga]] spielte Schirow in der Saison 2016/17 für den &amp;#039;&amp;#039;SK Sparkasse Jenbach&amp;#039;&amp;#039;, in der schwedischen [[Elitserien (Schach)|Elitserien]] in der Saison 2018/19 für den Stockholmer Verein &amp;#039;&amp;#039;Wasa SK&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
|Kopfzeile=&lt;br /&gt;
|Breite1=155&lt;br /&gt;
|Bild1= Fondation Neva Women&amp;#039;s Grand Prix Geneva 11-05-2013 - Viktorija Cmilyte.jpg&lt;br /&gt;
|Untertitel1= [[Viktorija Čmilytė-Nielsen|Viktorija Čmilytė]]&lt;br /&gt;
|Breite2=150&lt;br /&gt;
|Bild2= OlgaDolgova.jpg&lt;br /&gt;
|Untertitel2= Olga Dolgova&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 heiratete er die Argentinierin Verónica Álvarez. Von 2001 bis 2008 war er mit der litauischen Schachspielerin [[Viktorija Čmilytė]] (seinerzeit [[Internationaler Meister|IM]], später [[Großmeister (Schach)|GM]]) verheiratet. Kurz vor dem Turnier von Bilbao 2010 heiratete er die russische, seit 2014 für Lettland spielende, Schachspielerin WIM [[Olga Dolgowa]]. Die beiden ließen sich 2014 scheiden. 2018 heiratete er Anastasia Travkina. Insgesamt hat er 5 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen aus seinen Schachpartien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung= tleft&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Topalow – Schirow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Linares 1998&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=--/--/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z6=--/--/--/--/kd/pd/pd/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/--/--/pd/--/bd/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=pd/--/--/--/--/--/--/pl/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/bl/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/--/--/--/pl/--/&lt;br /&gt;
| Z1=--/--/--/--/--/--/kl/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| center =&lt;br /&gt;
| Beschreibung= &amp;#039;&amp;#039;Diagramm 1:&amp;#039;&amp;#039; Schwarz am Zug&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Turnier von [[Linares]] 1998 spielte er gegen [[Wesselin Topalow]] einen Zug, der bei einer Umfrage des &amp;#039;&amp;#039;[[British Chess Magazine]]&amp;#039;&amp;#039; zum spektakulärsten aller Zeiten gewählt wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwarz am Zug verfügt über zwei Bauern mehr, aber wegen der ungleichfarbigen Läufer ist der Gewinn nicht trivial. Zum Beispiel endet die Partie nach dem naheliegenden Zug 47. … Lf5–e4 [[remis]], da nach 48. g2–g3 Ke6–f5 49. Kg1–f2 der weiße König auf dem Feld e3 eine ideale [[Blockade (Schach)|Blockadestellung]] erreicht. (&amp;#039;&amp;#039;Diagramm&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039;) Schirow spielte daher den auf den ersten Blick absurd erscheinenden Zug 47. … &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lf5–h3!!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Durch dieses [[Opfer (Schach)|Läuferopfer]] erreicht der schwarze König das Feld e4 und die [[Freibauer (Schach)|Freibauern]] entscheiden. Es folgte 48. g2xh3 (auch die Ablehnung des Opfers rettet Weiß nicht) Ke6–f5 49. Kg1–f2 Kf5–e4 50. Lc3xf6 d5–d4 51. Lf6–e7 Ke4–d3 52. Le7–c5 Kd3–c4 53. Lc5–e7 Kc4–b3 und Topalow gab auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Schachbrett&lt;br /&gt;
| Ausrichtung= tright&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kramnik – Schirow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Linares 1994&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/--/rd/--/kd/--/&lt;br /&gt;
| Z7=--/pd/--/--/--/--/pd/--/&lt;br /&gt;
| Z6=pd/pl/pd/--/--/rd/--/pd/&lt;br /&gt;
| Z5=pl/--/pl/pd/--/pd/--/--/&lt;br /&gt;
| Z4=--/--/--/pl/--/pl/nd/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/nl/rl/--/pl/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=--/--/--/ql/--/--/bl/qd/&lt;br /&gt;
| Z1=rl/--/--/--/--/kl/--/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=&amp;#039;&amp;#039;Diagramm 2:&amp;#039;&amp;#039; Schwarz am Zug&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eine gewagte [[Kombination (Schach)|Kombination]] spielte Schirow gegen den Weltmeister der Jahre 2000–2007, Wladimir Kramnik, in Linares 1994. Schirow hatte Schwarz und opferte schon früh einen Läufer und bot in der kritischen Diagrammstellung (&amp;#039;&amp;#039;Diagramm&amp;amp;nbsp;2&amp;#039;&amp;#039;) noch einen ganzen Turm an: Er zog &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;31. … Te8–e4!?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, was er als einzige Chance für Schwarz bezeichnete. Der Turm kann vom Bauern f3 oder dem Springer c3 geschlagen werden, was komplizierte Verwicklungen nach sich zöge. Kramnik entschied sich jedoch für 32. Sc3xd5, um am [[Flügel (Schach)|Damenflügel]] Gegenspiel zu bekommen. Nach 32. … c6xd5 33. c5–c6 Te4xf4 (Tf6xc6? verliert nach 34. fxe4 fxe4 35. Td3–h3) 34. c6xb7 Tf4–e4 35. Ta1–c1 Kg8–h7 war die Stellung zwar objektiv für den Anziehenden gewonnen, Weiß verlor jedoch nach einigen Fehlern die Partie im 43. Zug. Nachträgliche [[Analyse (Schach)|Analysen]] ergaben, dass Weiß auch nach 32. Sc3–e2! das bessere Spiel erhalten hätte. Schirow wollte darauf 32. … Sg4–e3+ 33. Td3xe3 Tf6–g6 34. Se2–g3 Te4xe3 35. Dd2xe3 Dh2xg3 spielen, in dieser Variante steht Weiß jedoch auf Gewinn. Auch 32. f3xe4 f5xe4 33. Lg2–f3! war möglich, um durch [[Abtausch|Figurentausch]] und Rückgabe des [[Material (Schach)|Mehrmaterials]] die Stellung zu vereinfachen. Die Folgen der vielzügigen Abspiele waren aber bei begrenzter [[Bedenkzeit]] am Schachbrett schwer zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fire on Board, Shirov’s Best Games&amp;#039;&amp;#039;. Everyman Publishers, 1996, ISBN 1-85744-150-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fire on Board, Part 2: 1997–2004&amp;#039;&amp;#039;. Everyman Chess, 2005, ISBN 1-85744-382-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[ChessBase]] produzierte er zahlreiche Lehrvideos auf DVD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alexei Shirov|Alexei Schirow|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{FIDE|2209390}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119101556}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119101556|LCCN=nb98018563|VIAF=84621121}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Schirow, Alexei}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schirow, Alexei&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Shirov, Alexei (FIDE)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lettisch-spanischer Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1972&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Costamiri</name></author>
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