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	<title>Alexandroupoli - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rießler: Link, unklar ob die Stadt Wyborg oder der Rajon gemeint ist</title>
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		<updated>2026-03-02T11:01:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link, unklar ob die Stadt &lt;a href=&quot;/index.php/Wyborg&quot; title=&quot;Wyborg&quot;&gt;Wyborg&lt;/a&gt; oder der Rajon gemeint ist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Gemeinde Alexandroupoli&lt;br /&gt;
|Name-el= {{lang|el|Δήμος Ἀλεξανδρούπολης (Αλεξανδρούπολη)}}&lt;br /&gt;
|Region=[[Ostmakedonien und Thrakien]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk=[[Evros (Regionalbezirk)|Evros]]&lt;br /&gt;
|lat_deg=40 |lat_min=51 |lat_sec=33&lt;br /&gt;
|lon_deg=25 |lon_min=52 |lon_sec=33&lt;br /&gt;
|Fläche=1215.453&lt;br /&gt;
|Einwohner=72959&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle=2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte=&lt;br /&gt;
|PLZ=68100&lt;br /&gt;
|Vorwahl=(+30) 25510&lt;br /&gt;
|Sitz=Alexandroupoli&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke=3&lt;br /&gt;
|Stadtbezirke=3&lt;br /&gt;
|Ortsgemeinschaften=14&lt;br /&gt;
|LAU=0301&lt;br /&gt;
|Website=[https://www.alexpolis.gr/ alexpolis.gr]&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild=Datei:2011 Dimos Alexandroupolis.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexandroupoli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Αλεξανδρούπολη|IPA=alɛksanˈðrupɔli}} {{F.Sg.}}, [[Katharevousa|älter]] auch {{lang|el|Αλεξανδρούπολις|Alexandroupolis}}, {{trS|Dedeağaç}}, {{bgS|Дедеагач|Dedeagatsch}}, griechisch bis 1920 {{lang|el|Δεδέαγατς|Dedeagats}}) ist eine [[Griechenland|griechische]] Hafenstadt und Gemeinde ({{lang|el|δήμος|[[Dimos (Griechenland)|dimos]]}}) in [[Westthrakien]] sowie ehemaliger Sitz der Präfektur [[Evros (Regionalbezirk)|Evros]]. Die Stadt liegt im Nordosten des Landes, unweit der Mündung des [[Mariza|Mariza/Evros-Flusses]] und somit der [[Grenze zwischen Griechenland und der Türkei|griechisch-türkischen Grenze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Alexandroupoli liegt direkt am [[Thrakisches Meer|Thrakischen Meer]], einem Nebenmeer der [[Ägäis]], das die Südgrenze der Stadt bildet. Im Westen grenzt Alexandroupoli an die Gemeinden [[Arriana]] und [[Maronia-Sapes]] im Regionalbezirk Rodopi, im Norden an die Gemeinde [[Soufli]] und im Osten an die türkische [[Edirne (Provinz)|Provinz Edirne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexandroupoli liegt 14,5 km westlich der Mündung des [[Mariza|Mariza/Evros/Meric-Flussdeltas]], 40&amp;amp;nbsp;km von der [[Grenze zwischen Griechenland und der Türkei|türkischen Grenze]], 346&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Thessaloniki]] (über die neue [[Aftokinitodromos 2|A2&amp;amp;nbsp;via Egnatia-Autobahn]]) und rund 750&amp;amp;nbsp;km nordöstlich der Hauptstadt [[Athen]]. Die nächstgelegenen Großstädte sind [[Komotini]] (rund 60&amp;amp;nbsp;km), das türkische [[Edirne]] (circa 140&amp;amp;nbsp;km), das bulgarische [[Kardschali]] (ca. 170&amp;amp;nbsp;km) und die [[Bosporus]]-Metropole [[Istanbul]] (ca. 300&amp;amp;nbsp;km). Die bulgarische Grenze bei Makaza–Nymphaia liegt rund 55&amp;amp;nbsp;km westlich. In näheren Umland der Stadt liegen kleinere Fischerdörfer wie Makri und Dikella im Westen, Vororte wie Maistros, Apalos, Antheia, Aristino, Nipsa und Loutra im Osten und Städte wie Abantas, Aissymi und Kirkas im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung 2001 hatte Alexandroupoli 48.885 Einwohner und die Provinz insgesamt 52.720. Die derzeitige Einwohnerzahl der Stadt wird auf etwa 70.000 geschätzt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über den südlichen Teil des Regionalbezirks [[Evros (Regionalbezirk)|Evros]], von der peripheren Einheit der Rhodopen bis zum Delta des Flusses Evros. Die Gemeinde hat eine Fläche von 1.220 km² (468,73 sq&amp;amp;nbsp;mi). Neben Alexandroupoli sind die größten Siedlungen die Dörfer Mákri (820 Einwohner), Ávas (497), Sykorráchi (309), Aisými (289) und Díkella (288).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Gründername der Stadt setzt sich zusammen aus den türkischen Wörtern [[Dede (Titel)|&amp;#039;&amp;#039;dede&amp;#039;&amp;#039;]] „Urahn“ und &amp;#039;&amp;#039;ağaç&amp;#039;&amp;#039; „Baum“. Die Stadt wurde während der Fertigstellung des nach ihr benannten Dedeağaç-Zweiges der [[Rumelien]]-Eisenbahn, der ab 1872 genutzt wurde, gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EoI&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tayyib Gökbilgin, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Dede Aghac&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia of Islam]]&amp;#039;&amp;#039;: „Dede Aghac, now Alexandroupolis, town on the Aegean coast of Thrace, founded in 1871, after the construction of the branch railway from the main Rumeli line.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeno&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeno.org/Roell-1912/A/T%C3%BCrkische+Eisenbahnen &amp;#039;&amp;#039;Türkische Eisenbahnen&amp;#039;&amp;#039;], in: Dr. Freiherr v. Röll: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des Eisenbahnwesens.&amp;#039;&amp;#039; Zweite, vollständig neu bearbeitete Auflage, 1912–1923, auf &amp;#039;&amp;#039;Zeno.org&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahnbau und Stadtgründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamp French PO Dedeagh 1902 10c.jpg|mini|links|hochkant|Briefmarke des fran&amp;amp;shy;zö&amp;amp;shy;si&amp;amp;shy;schen Postamtes in der Stadt, betrieben 1874 bis 1914&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Michel Europa-Katalog 2001/2002.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: West- und Mitteleuropa. Schwaneberger Verlag, München 2001, ISBN 3-87858-658-2, S.&amp;amp;nbsp;353.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dedeagach BG curch sv sv Kiril i Metodii.jpg|mini|alternativtext=Kiril i Metodii|Die bulgarisch-orthodoxe Kirche &amp;#039;&amp;#039;Kyrill und Method&amp;#039;&amp;#039;, heute griechisch-orthodoxe Kirche &amp;#039;&amp;#039;Hl. Eleftherios&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Military train station of Dedeagats 1893.jpg|mini|Bahnhof von Dedeağaç, 1893]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Concept JSC.png|mini|Strategische Bahnstrecke der [[Société du Chemin de Fer Ottoman Jonction Salonique–Constantinople|Jonc&amp;amp;shy;tion Salonique–Constantinople]] (JSC)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baubeginn der Eisenbahnstrecke [[Konstantinopel]] – [[Edirne]] der [[Orientbahn]] im Jahr 1870, mit einer Abzweigung am Unterlauf der [[Mariza]] Richtung Ägäis, leitete die Entwicklung der Stadt ein. Die Stadt wurde im Jahr 1871 unter dem Namen Dedeağaç ({{bgS|Дедеагач}}) als Hafen in der Nähe der Mündung des Mariza-Flusses im [[Osmanisches Reich|osmanischen]] [[Vilâyet Edirne]] gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EoI&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeno&amp;quot; /&amp;gt; Der Handel in der Stadt florierte und zog vor allem bulgarische Händler aus der gesamten [[Thrakien (Landschaft)|thrakischen Ebene]] sowie aus dem [[Rhodopen]]gebirge an, die im neu gegründeten Ort nicht gegen alteingesessene [[Phanarioten|phanariotische]] Familien und deren Einfluss ankämpfen mussten. Während des [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|russisch-osmanischen Krieges (1877–1878)]] wurde der Ort 1877 von russischen Truppen besetzt, welche bis zum [[Berliner Kongress]] (13. Juni bis 13. Juli 1878) dort blieben. In dieser Zeit erstellten russischen Ingenieure den ersten Bebauungsplan des Ortes mit großangelegten geradlinigen Boulevards und rechteckig verlaufende Querstraßen. Sie leiteten auch den Bau des Leuchtturms am Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 eröffnete die bulgarische Kirchengemeinde in der Stadt die erste Schule. Im Jahr darauf wurde mit finanzieller Hilfe der aus [[Smoljan|Rajkowo]] stammenden Händlerbrüder Wassil und Rajtscho Kowatschew sowie der aus [[Esymi|Doğanhisar]] stammenden Händler Petko Bobew und Brian Kalojanow die [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Bulgarisches Exarchat|bulgarisch-orthodoxe Kirche]] &amp;#039;&amp;#039;Kyrill und Method&amp;#039;&amp;#039; (heute griechisch-orthodoxe Kirche Hl. Eleftherios) fertig gebaut und eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot;&amp;gt;Christo Karamandschukow: {{lang|bg|&amp;#039;&amp;#039;Западнотракийскитѣ българи въ своето културно-историческо минало. Съ особенъ погледъ къмъ тѣхното политико-революционно движение.&amp;#039;&amp;#039;}} (aus dem Bulgarischen: Die westthrakischen Bulgaren in ihrer kulturellen und historischen Vergangenheit. Mit einem besonderen Blick auf ihre politisch-revolutionäre Bewegung), Band I. {{lang|bg|&amp;#039;&amp;#039;Историята имъ до 1903 год.&amp;#039;&amp;#039;}} (aus dem Bulgarischen: Ihre Geschichte bis 1903), Verlag {{lang|bg|Печатница Б. А. Кожухаровъ}}, Sofia, 1934, S. 248–249&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl wuchs schnell an; laut einer osmanischen Erhebung aus dem Jahr 1882 lebten in Dedeağaç bereits 21.246 Einwohner, davon 9.001 (42 %) Bulgaren,  8.070 (38 %) Türken und andere Muslime, nur 3161 (15 %) Griechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kazancıgil, Dr. Ratip - Gökçe, Nilüfer Dağdevirenzade M. Şevket Bey&amp;#039;in Edirne Tarihi ve Balkan Savaşı Anıları Türk Kütüphaneciler Derneği Edirne Şubesi Yayınları No: 41 Edirne 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Jahr darauf verdrängte Dedeağaç die Bedeutung des damaligen Dimetoka (heute [[Didymoticho]]) als Zentrum des [[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschak]]. 1894 bestand der Sandschak Dedeağaç aus den Kazas (Landkreisen) Dedeağaç, [[Enez]] und Sofrulu (heute [[Soufli]]). Der Kaza Dedeağaç bestand aus den drei Nahies (Kommunen) [[Feres|Ferecik]], Meğri und [[Semadirek]] sowie 41&amp;amp;nbsp;Dörfern.&amp;lt;ref&amp;gt;Tayyib Gökbilgin, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Dede Aghac&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia of Islam]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bulgarische Gemeinde schloss sich der [[Bulgarisch-orthodoxe Kirche|bulgarisch-orthodoxen Kirche]] an, die 1870 durch den [[Ferman zur Errichtung des Bulgarischen Exarchats]] als [[autokephale Kirche]] wiederhergestellt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1894 wurde die Stadt Ausgangspunkt einer weiteren [[Strategische Bahn|strategischen Bahnstrecke]]. Die neue Linie, welche durch Westthrakien entlang der Ägäis-Küste verlief, verband die zweitgrößte osmanische Stadt in Europa, [[Thessaloniki]], auf osmanischem Gebiet mit der Hauptstadt İstanbul&amp;lt;ref&amp;gt;Die  Bahnstrecke von İstanbul-[[Üsküdar]] am asiatische Ufer des [[Bosporus]] nach [[İzmit]] war 1873 eröffnet worden, 1892 die [[Anatolische Eisenbahn]] von İzmit nach [[Ankara]].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine erste Schienenverbindung mit Umwegen gab es sei 1888 durch Lückenschlüsse zwischen  [[Fürstentum Serbien|serbischem]] und [[Fürstentum Bulgarien|bulgarischem]] Netz ([[Caribrod]]–[[Sofia]]) und zwischen serbischer Bahn und der 1873/1874 eröffneten Strecke der Orientbahn (s.&amp;amp;nbsp;o.) von Thessaloniki nach Üsküb ([[Skopje]]) und [[Priština]] ([[Ristovac]]-Üsküb). Die neue Strecke wurde von der [[Société du Chemin de Fer Ottoman Jonction Salonique–Constantinople]] (JSC) gebaut, die hauptsächlich von französischen Geldgebern finanziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Schuljahres 1905/06 existierten bereits drei bulgarische Schulen in Dedeağaç, zwei Grund-, und die Klassenschule [[Kyrill und Method]].&amp;lt;ref&amp;gt;Woin Boschinow: {{lang|bg|&amp;#039;&amp;#039;Българската просвета в Македония и Одринска Тракия&amp;#039;&amp;#039;}} (aus dem Bulgarischen: &amp;#039;&amp;#039;Das bulgarische Bildungswesen in Mazedonien und Ostthrakien&amp;#039;&amp;#039;), Sofia, 1982, S. 260, 264&amp;lt;/ref&amp;gt; 1909 mit Ausbruch der [[Jungtürken|Jungtürkische Revolution]], die von der bulgarischen Bevölkerung mitgetragen wurde, wurde das [[Balgarski makedono-odrinski rewoljuzionni komiteti|IMARO]]-Mitglied Nikola Tabakow zum ersten bulgarischen Bürgermeister der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Nikolow: {{lang|bg|&amp;#039;&amp;#039;Вътрешна македоно-одринска революционна организация : Войводи и ръководители (1893-1934)&amp;#039;&amp;#039;}} (aus dem Bulgarischen: &amp;#039;&amp;#039;Die Innere Makedonisch-Adrianopeler Revolutionäre Organisation. Wojwoden und Anführer (1893-1934)&amp;#039;&amp;#039;) – {{lang|bg|Биографично-библиографски справочник. София, Издателство „Звезди“, 2001.}} ISBN 954-9514-28-5. с. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Balkankriege ===&lt;br /&gt;
Im Ersten und im Zweiten [[Balkankrieg]] 1912/13 kämpften bis zu 11 Freiwillige aus Dedeağaç als Teil des [[Makedonisch-Adrianopeler Landwehr|Makedonien-Adrianopel-Freiwilligen-Korps]] der [[Bulgarisches Heer#Geschichte|bulgarischen Armee]] gegen [[Osmanische Armee|Osmanen]] und Serben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bulgarischer Staatsarchiv {{lang|bg|(Главно управление на архивите): Македоно-одринското опълчение 1912–1913 г. Личен състав.}} Sofia 2006, S. 841.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. November 1912 wurde die Stadt von Truppen des Makedonien-Adrianopel-Freiwilligen-Korps unter dem Befehl des aus [[Veles (Nordmazedonien)|Veles]] stammenden Offiziers Aleksandar Tanew eingenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Балканската война 1912 – 1913 |Hrsg={{lang|bg|Държавно военно издателство}} |Ort=Sofia |Datum= 1961|Seiten=297, 303 |Sprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ließ 150 Freiwillige in der Stadt zurück und nahm in Richtung Soufli die Verfolgung der von [[Mehmed Yaver Pasha]] angeführten osmanischen Truppen von Süden aus auf. Am 13. November zog die reguläre bulgarische Armee unter General [[Stilijan Kowatschew]] in die Stadt ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Балканската война 1912 – 1913 |Hrsg={{lang|bg|Държавно военно издателство}} |Ort=Sofia |Datum= 1961|Seiten=298, 306 |Sprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;kb&amp;quot;&amp;gt;Katrin Boeckh: &amp;#039;&amp;#039;Von den Balkankriegen zum Ersten Weltkrieg. Kleinstaatenpolitik und ethnische Selbstbestimmung am Balkan&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg Verlag, München 1996, ISBN 3-486-56173-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Zeit lebten in Westthrakien 185.000 Türken, 25.500 Bulgaren, 22.000 Griechen und 2200 Angehörige anderer Ethnien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kb&amp;quot; /&amp;gt; Wegen des drohenden Anschlusses an Bulgarien formte sich Widerstand in der muslimisch-türkischen Bevölkerung, der in der Errichtung der [[Provisorische Regierung Westthrakien|Provisorischen Regierung Westthrakien]] mündete. Griechenland unterstützte die Etablierung einer solchen Republik mit dem Ziel, die zur selben Zeit in Konstantinopel laufenden Verhandlungen zwischen dem Osmanischen Reich und Bulgarien dahingehend zu beeinflussen, dass es zu keinem Frieden zwischen beiden Ländern kommt.&amp;lt;!-- Nachweis? --&amp;gt; Gemäß dem [[Londoner Vertrag (1913)|Londoner Vertrag]] vom Mai 1913, welcher das Ende des Ersten Balkankrieg besiedelte, wurden dennoch Dedeağaç und Westthrakien [[Zarentum Bulgarien|Bulgarien]] zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die Spannungen zwischen Bulgarien und [[Königreich Griechenland|Griechenland]] zuspitzten, bombardierte die [[Griechische Marine]] Dedeağaç am 28. und 29. Juni 1913 als einer der ersten Kriegshandlungen im [[Balkankriege#Zweiter Balkankrieg|Zweiten Balkankrieg]]. Am 12. Juli besetzten griechische Truppen die Stadt. In dieser Zeit griffen Freischärler der provisorische Regierung Westthrakiens, unterstützt von Mitglieder der [[Teşkilât-ı Mahsusa]] und geduldet durch die griechischen Truppen, die bulgarische Bevölkerung im Umland an. Mit dem Ende des Zweiten Balkankrieges wurden die thrakischen Gebieten westlich der Mariza und somit auch Dedeağaç nach dem [[Friede von Bukarest (1913)|Friede von Bukarest]] vom {{JULGREGDATUM|10|08|1913}} Bulgarien zugesprochen. Dennoch weigerte sich Griechenland zunächst, die Stadt zu räumen. Im September des gleichen Jahres fanden über 12.000 bulgarische Flüchtlinge vorübergehend Asyl am Rande der Stadt. Sie brachten bis zu 100.000 Schafe und Ziegen, bis zu 30.000 Rinder, bis zu 25.000 Pferde und Maultiere mit sich und waren aus 17 verschiedenen Dörfern am Ostufer der Mariza vor den [[Ethnische Säuberung|ethnischen Säuberungen]] geflohen (siehe [[Thrakische Bulgaren]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ljubomir Miletitsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vernichtung der [[Thrakische Bulgaren|thrakischen Bulgaren]] im Jahre 1913&amp;#039;&amp;#039;, (bulgarisch {{lang|bg|&amp;#039;&amp;#039;Разорението на тракийскитеѣ българи презъ 1913 година&amp;#039;&amp;#039;}}), Sofia 1918, S. 222.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschluss an Griechenland ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Dedeağaç im Oktober 1915 von der [[Royal Navy]] beschossen. Nach dem [[Waffenstillstand von Thessaloniki]] vom 29. September 1918 wurde die Stadt wie ganz Westthrakien von französischen Truppen besetzt. Mit dem [[Vertrag von Neuilly-sur-Seine|Frieden von Neuilly]] vom 27. November 1919 musste Bulgarien die Stadt an die [[Triple Entente|Entente]] abtreten. Laut der Volkszählung, die von der französischen Verwaltung Anfang 1920 durchgeführt wurde, hatte die Stadt 7222 Einwohner, davon 3900 Bulgaren, 2500 Griechen, 512 Armenier, 165 Juden, 195 Türken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anastas Rasbojnikow]] und Spas Razbojnikow: {{lang|bg|&amp;#039;&amp;#039;Населението на Южна Тракия с оглед на народностните отношения в 1830, 1878, 1912 и 1920 година&amp;#039;&amp;#039;}} (deutsch etwa: &amp;#039;&amp;#039;Die Bevölkerung und ethnische Zusammensetzung Südthrakiens in den Jahren 1830, 1878, 1912 und 1920&amp;#039;&amp;#039;). Sofia 1999, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der zweiten Aprilhälfte 1920 traten die Premierminister der wichtigsten Verbündeten der Entente-Mächte (mit Ausnahme der [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]) auf der [[Konferenz von Sanremo|Konferenz von San Remo]] Westthrakien mit Dedeagach an Griechenland ab. Bulgarien behielt das Transitrecht, den Hafen von Dedeagach für den Warentransport durch die Ägäis zu nutzen, welches seitens Griechenland nie eingehalten wurde. Die Übergabe der Kontrolle über die Stadt erfolgte von den Franzosen an die Griechen am 14.&amp;amp;nbsp;Mai im örtlichen Postamt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.oldalexandroupoli.gr/2010/12/1920.html |title=Grafiki Palia Alexandroupoli |publisher=Oldalexandroupoli.gr |language=el |date=1920-05-14 |access-date=2014-03-05 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20140221193419/http://www.oldalexandroupoli.gr/2010/12/1920.html |archivedate=2014-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Vertrag von Sèvres (Griechenland – Westthrakien)|Vertrag von Sèvres]] vom 10.&amp;amp;nbsp;August 1920 wurde die Stadt Griechenland vertraglich zugesprochen und im Anschluss in &amp;#039;&amp;#039;Alexandroupoli&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– nach dem griechischen König [[Alexander (Griechenland)|Alexander&amp;amp;nbsp;I.]]&amp;amp;nbsp;– umbenannt. Anschließend mussten gemäß dem im [[Vertrag von Neuilly-sur-Seine]] vereinbarten Bevölkerungsaustausch die Bulgaren, welche trotz Vertreibung weiterhin die größte Bevölkerungsgruppe der Stadt stellten, Alexandroupoli verlassen. Aus ganz Griechenland wurden nach 1920 insgesamt 53.000 Bulgaren vertrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Kontogiorgi: &amp;#039;&amp;#039;Population Exchange in Greek Macedonia. The Rural Settlement of Refugees 1922–1930&amp;#039;&amp;#039;. Clarendon Press, Oxford 2006, ISBN 0-19-927896-2, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgekehrt wurden 46.000 Griechen aus Bulgarien vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Eiserner Vorhang|Fall des Eisernen Vorhangs]] in den 1990er ließen sich Bulgaren erneut in der Stadt nieder. Im Jahr 2011 gründete sie den Verein: &amp;#039;&amp;#039;Kultur- und Bildungsverein der Bulgaren in der Region Ostmazedonien und Thrakien&amp;#039;&amp;#039; (bulgarisch {{lang|bg|Културно-образователното обединение на българите в района на Източна Македония и Тракия}}). Im Jahr 2013 wurde die bulgarische Sonntagsschule &amp;#039;&amp;#039;Wassil Lewski&amp;#039;&amp;#039;, getragen vom Verein, eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aba.government.bg/organizations/blgarsko-nedelno-uchilishche-vasil-levski-aleksandrupolis/795 |titel=Bulgarische Schule Wassil Lewski in Alexandroupoli |abruf=2022-09-05 |hrsg=Behörde für die im Ausland lebende Bulgaren beim bulgarischen Außenministerium |sprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende August 2023 tobten mehrere [[Waldbrände in Griechenland 2023#Thrakien|Waldbrände im Gebiet Melia]], nordöstlich von Alexandroupoli. Laut EU-Kommission waren die Brände dort die größten in der Geschichte der gesamten Europäischen Union. Mehr als 80.000 [[Hektar]] in Umland verbrannten, mehr als 20 Personen starben. Die Brände lösten mehrere Evakuierungen von Dörfern und des Krankenhauses der Stadt aus und kamen dem Flughafen der Stadt gefährlich nah. Rauchmikropartikel von den Waldbränden erreichen die mehrere hundert Kilometer entfernten [[Malta]] und [[Sizilien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/europa/waldbraende-griechenland-154.html |titel=Katastrophe von historischem Ausmaß |abruf=2023-08-29 |autor=Moritz Pompl |werk=ARD Rom / tagesschau.de |datum=2023-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ekathimerini.com/news/1218749/massive-wildfire-persists-for-11th-day-despite-firefighting-efforts/ |titel=Massive wildfire persists for 11th day despite firefighting efforts |abruf=2023-08-29 |werk=ekathimerini.com |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.independent.com.mt/articles/2023-08-25/local-news/Smoke-microparticles-from-Greece-forest-fires-reach-Malta-and-Sicily-6736254328 |titel=Smoke microparticles from Greece forest fires reach Malta and Sicily |abruf=2023-08-30 |werk=independent.com.mt |datum=2023-08-25 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Alexandroupoli entstand im Rahmen der [[Kallikratis-Programm|Verwaltungsreform 2010]] aus den bisherigen Gemeinden Alexandroupoli, Traianoupoli und [[Feres]]. Diese haben seither den Status von Gemeindebezirken. Verwaltungssitz der Gemeinde ist die Stadt Alexandroupoli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Gemeindebezirke&lt;br /&gt;
! griechischer Name&lt;br /&gt;
! Code&lt;br /&gt;
! Fläche (km²)&lt;br /&gt;
! Einwohner 2001&lt;br /&gt;
! Einwohner 2011&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Stadtbezirke / Ortsgemeinschaften&amp;lt;br /&amp;gt;{{lang|el|(Δημοτική/Τοπική Κοινότητα)}}&amp;lt;!--Verwaltungsbegriff, bitte keine Dörfer eintragen!!!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; | Lage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alexandroupoli&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Αλεξανδρούπολης}}&lt;br /&gt;
| 030101&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 641,269&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 52.720&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 61.702&lt;br /&gt;
| Alexandroupoli, Avas, [[Esymi]], Kirki, Makri, Sykorrachi&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Alexandroupolis.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Traianoupoli]]&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Τραϊανουπόλης}}&lt;br /&gt;
| 030102&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 165,657&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}3.335&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}2.706&lt;br /&gt;
| Anthia, Doriko, Loutros, Nipsa&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Traianoupolis.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feres]]&lt;br /&gt;
| {{lang|el|Δημοτική Ενότητα Φερών}}&lt;br /&gt;
| 030103&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 408,527&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}9.839&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | {{0}}8.551&lt;br /&gt;
| Feres, Peplos, Ardani, Doriskos, Kavisos, Pylea, Tryfilli&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Feron.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;0301&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1.215,453&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65.894&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;72.959&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Alexandroupolis.jpg|mini|Der Bahnhof am Hafen von Alexandroupoli im Juli 2012]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
Alexandroupoli liegt an der historischen [[Via Egnatia]] und von dort führte eine Abzweigung Richtung Norden zur [[Via Militaris (Balkan)|Via Militaris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist Alexandroupoli über das griechische Autobahnnetz an:&lt;br /&gt;
* die [[Aftokinitodromos 2|Autobahn 2]] ([[Europastraße]] 90) [[Istanbul]]–[[Thessaloniki]]–[[Ioannina]] und&lt;br /&gt;
* an die [[Ethniki Odos 2|Nationalstraße 2]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter nehmen ihren Anfang bzw. ihr Ende in Alexandroupoli:&lt;br /&gt;
* die [[Ethniki Odos 51|Nationalstraße 51]] nach [[Didymoticho]], [[Soufli]], [[Orestiada]], [[Trigono|Ormenio]] (Weiterführung nach [[Edirne]]/Türkei und [[Swilengrad]]/Bulgarien) und&lt;br /&gt;
* die [[Ethbiki Odos 53|Nationalstraße 53]] nach [[Trigono|Ormenio]] (bulgarische Grenze).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nationalstraße 2 in ihrem Verlauf nach Osten bis Ardanio und die Nationalstraße 51 sind zusammen als [[Europastraße 85]] ausgewiesen, die Autobahn 2 als [[Europastraße 90]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Busbahnhof von Alexandroupoli liegt unweit der Hauptstraße &amp;#039;&amp;#039;Leoforos Dimokratias&amp;#039;&amp;#039; an der &amp;#039;&amp;#039;Platia Eleftherias&amp;#039;&amp;#039; und ist Ausgangspunkt für verschiedene Fernbuslinien, unter anderem nach Thessaloniki (Fahrzeit etwa 4:15&amp;amp;nbsp;Stunden). Im Stadtgebiet existiert eine hohe Zahl von Stadtbuslinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahn ===&lt;br /&gt;
Alexandroupoli liegt an der [[Bahnstrecke Thessaloniki–Alexandroupoli]] und der [[Bahnstrecke Alexandroupoli–Swilengrad]]. Von letzterer zweigt in [[Pythio#Bahnhof|Pythion]] die [[Bahnstrecke İstanbul Sirkeci–Swilengrad]] nach Istanbul ab. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde der grenzüberschreitende Zugverkehr in die Türkei im Jahr 2011 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexandroupolis, Greece - Lighthouse.jpg|mini|hochkant|links|Leuchtturm am Hafen von Alexandroupoli]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fähre Alexandroupolis - Samothraki.jpg|mini|Fähre nach Samothraki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hafen ===&lt;br /&gt;
Vom Hafen bestehen Schiffsverbindungen zu den Inseln [[Samothraki]], [[Limnos]] und [[Rhodos]]. Die Verbindung zur 43 km südlich gelegenen Insel Samothraki wird je nach Wochentag bis zu zwei Mal täglich befahren und die Überfahrt dauert etwa 2:15&amp;amp;nbsp;Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hafen ist zu einem [[Umschlagplatz]] für Waffenlieferungen an die NATO-Mitgliedsstaaten Griechenland, Bulgarien und Rumänien geworden. Seit dem Beginn des [[russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfalls auf die Ukraine]] am 24.&amp;amp;nbsp;Februar 2022 hat seine Bedeutung noch zugenommen. Griechenland und die USA haben ihr Abkommen über militärische Kooperation im Oktober 2021 um fünf Jahre verlängert. Die USA erwarteten&amp;lt;!--- Stand April 2022--&amp;gt; bei der anstehenden [[Teilprivatisierung]] des Hafens einen Zuschlag für einen der amerikanischen Bewerber. Bieter für einen Mehrheitsanteil von 67 % an der Betreibergesellschaft des Hafens waren Liberty Port Holdings (dahinter steht das texanische Unternehmen Quintana Infrastructure and Development) und International Port Investments Alexandroupoli (ein Joint Venture der BlackSummit Financial Group aus Kentucky mit Euroports aus Luxemburg sowie den griechischen Unternehmen EFA Group und GEK Terna). Auch die [[Regierung Petkow|bulgarische Regierung]] unter Ministerpräsident [[Kiril Petkow (Politiker)|Kiril Petkow]] erwog sich an einer der Bietergesellschaften mit bis zu 20 % zu beteiligen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mediapool.bg/bulgaria-vnezapno-poiska-dyal-ot-kontsesiyata-na-pristanishte-aleksandrupolis-news333807.html |titel=Bulgarien fordert plötzlich einen Anteil an der Hafenkonzession von Alexandroupolis |abruf=2022-11-09 |werk=mediapool.bg |datum=2022-03-24 |sprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.economic.bg/bg/a/view/radev-poiska-bylgarija-da-uchastva-v-upravlenieto-na-port-aleksandupolis |titel=Radev fordert Bulgarien auf, sich an der Verwaltung des Hafens von Alexandroupoli zu beteiligen |abruf=2022-11-09 |autor=Mirela Wawowa |werk=economic.bg |datum=2022-08-29 |sprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kremlnahe Milliardär [[Iwan Ignatjewitsch Sawwidi|Iwan Sawwidi]] hatte ebenfalls Interesse am Kauf der Mehrheitsanteile am Hafen Alexandroupoli bekundet, galt aber als chancenlos.&amp;lt;ref name=faz&amp;gt;[[Michael Martens]] (FAZ): [https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/nato-lieferungen-ueber-den-griechischen-hafen-alexandroupolis-17961484.html &amp;#039;&amp;#039;Ein sicherer Hafen für die NATO&amp;#039;&amp;#039;] (faz.net vom 17. April 2022, FAZ)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Handelsblatt.com]] vom 16. März 2022: [https://www.handelsblatt.com/politik/international/ukraine-krieg-russischer-oligarch-greift-nach-hafen-in-griechenland-usa-sind-besorgt/28168910.html &amp;#039;&amp;#039;Russischer Oligarch greift nach Hafen in Griechenland – USA sind besorgt&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2022 stoppte die griechische Regierung jedoch den Verkauf. Der Hafen sei zu wichtig geworden, als dass man ihn einem privaten Investor überlassen könne. An der geplanten Erweiterung und der Verbesserung der Infrastruktur des Hafens, unter anderem durch Vertiefung, werde jedoch auch unter staatlicher Regie festgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ekathimerini.com/economy/1197384/alexandroupoli-port-sale-is-off/&amp;lt; |titel=Alexandroupoli port sale is off |abruf=2022-11-09 |autor=Ilias Bellos |werk=ekathimerini.com |datum=2022-11-08 |sprache=en |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flughafen ===&lt;br /&gt;
Der [[Flughafen Alexandroupoli]] befindet sich etwa 7&amp;amp;nbsp;km östlich des Stadtzentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Burgas-Alexandroupolis pipeline.png|mini|Vorgeschlagene Route der Ölpipeline Burgas–Alexandroupoli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtentwicklung ==&lt;br /&gt;
Alexandroupoli ist mittlerweile eine der am stärksten aufstrebenden Städte in Griechenland. Eines der Wahrzeichen ist der Leuchtturm der Stadt, der Fáros (griechisch {{lang|el|Φάρος}}) am Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt sollte auch Teil der strategisch wichtigen [[Burgas-Alexandroupolis-Ölpipeline]] sein. Sie soll die Stadt Alexandroupoli mit der [[Schwarzes Meer|Schwarzmeer]]-Stadt [[Burgas]] verbinden. Mit dem Ausstieg Bulgariens 2011 wurde dieses Projekt aufgegeben. Stattdessen wird durch ein griechisch-bulgarischen Konsortium ein [[Flüssigerdgasterminal#Floating Storage and Regasification Unit (FSRU)|schwimmendes Flüssigerdgasterminal (LNG)]] gebaut. Das Terminal wird durch eine 28 km langen Pipeline an das griechische Erdgastransportsystem angeschlossen und soll bis zu 6,1 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr umwandeln und voraussichtlich Ende 2023 in Betrieb gehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://balkangreenenergynews.com/launch-of-works-on-alexandroupolis-lng-terminal-in-greece-heralds-reduced-dependence-on-russian-gas-for-the-balkans/ |titel=Launch of works on Alexandroupolis LNG terminal in Greece |abruf=2022-09-09 |werk=balkangreenenergynews.com |datum=2022-05-03 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.graktuell.gr/articles/politik-wirtschaft/2009-lng-terminal-in-alexandroupolis |titel=LNG-Terminal in Alexandroupolis |abruf=2022-09-09 |werk=graktuell.gr |datum=2022-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die [[Transadriatische Pipeline|Transadriatische Gaspipeline]] wird zudem das LNG-Terminal mit dem [[Gas Interconnector Griechenland–Bulgarien]] bei [[Komotini]] verbunden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/europa/griechenland-bulgarien-gas-pipeline-101.html |titel=Bulgarien bekommt Gas aus Aserbaidschan |abruf=2022-10-02 |werk=tagesschau.de |datum=2022-10-01 |zitat=Die 182 Kilometer lange Gas-Pipeline zwischen der nordgriechischen Stadt Komotini und dem bulgarischen Stara Sagora .... Die Pipeline hat eine Kapazität von drei bis fünf Milliarden Kubikmetern Gas im Jahr.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in Verbindung mit dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|Russischen Überfall auf die Ukraine 2022]] [[Sanktionen gegen Russland seit dem Überfall auf die Ukraine#Beschlüsse vom 3. Juni 2022 – Sechstes Sanktionspaket|Sanktionen gegen den Export russisches Öls]] verhängt wurden, reaktivierten bulgarische Politiker die Pipeline Burgas-Alexandroupolis jedoch in umgekehrter Richtung, so dass sie die Versorgungssicherheit der [[Lukoil Neftochim Burgas|Ölraffinerie bei Burgas]] sicherstellen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ekathimerini.com/economy/1202456/burgas-alexandroupoli-pipeline-back-on-table/ |titel=Burgas-Alexandroupoli pipeline back on table |abruf=2023-01-23 |hrsg=ekathimerini.com |datum=2023-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Olivenhain Alexandroupolis.jpg|mini|[[Olivenbaum|Olivenhain]] bei Alexandroupoli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Konstantinos Malamatinas, der als Begründer der bekannten [[Retsina]]marke (Weißwein) [[Malamatina]] (seit 1895) gilt&lt;br /&gt;
* [[Todor Dinow]] (1919–2004), bulgarischer Maler, gilt als der &amp;#039;&amp;#039;Vater der bulgarischen [[Animation]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Atanas Sirakow]] (1919–1989), bulgarischer Architekt und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Ioanna Filippidu]] (1953–1999), [[Bildhauer]]in&lt;br /&gt;
* [[Demis Nikolaidis]] (* 1973), Fußballspieler, Euro-2004-Meister mit der griechischen Nationalmannschaft&lt;br /&gt;
* [[Chrysopigi Devetzi]] (* 1976), Leichtathletin im Dreisprung&lt;br /&gt;
* [[Athanasios Tsigas]] (* 1982), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Georgios Matzaridis]] (* 2002), Mittelstreckenläufer&lt;br /&gt;
* [[Argyris Darelas]] (* 2003), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* {{BGR|#}} [[Burgas]], [[Bulgarien]] (1997)&lt;br /&gt;
* {{TUR|#}} [[Edirne]], [[Türkei]] (1997)&lt;br /&gt;
* {{CYP|#}} [[Lakatamia]], [[Zypern]] (1993)&lt;br /&gt;
* {{UKR|#}} [[Simferopol]], [[Ukraine]] (2016)&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Sosnowy Bor (Leningrad)|Sosnowy Bor]], [[Russland]] (2011)&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Wyborgski rajon (Sankt Petersburg)]], [[Russland]] (2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Thrakien (geographische Region Griechenlands)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alexandroupolis}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://alex.eled.duth.gr/Eldoseis/Koukos/orfeas/file22.htm | wayback=20090601063531 | text=Geschichte Alexandroupolis}} (nur griechisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.grecian.net/GREECE/thrace/evros/alexandroupolis/alexandroupolis.htm | wayback=20080702063939 | text=Stadtinformationen}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.gtp.gr/LocPage.asp?id=10643 Greek Travel Pages] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Ostmakedonien und Thrakien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4235399-3|VIAF=248618671}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alexandroupoli| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Ostmakedonien und Thrakien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Ostmakedonien und Thrakien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rießler</name></author>
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