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	<title>Alexandre Istrati - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:02:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexandre_Istrati&amp;diff=1783530&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Werk */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-09-25T06:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexandre Istrati&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1915]] in [[Dorohoi]], [[Rumänien]]; † [[28. Oktober]] [[1991]] in [[Paris]]) war ein [[Rumänien|rumänisch]]-[[Frankreich|französischer]] [[Malerei|Maler]] und Vertreter der Nouvelle [[École de Paris (Kunst)|École de Paris]], des [[Informel]] und der [[Lyrische Abstraktion|Lyrischen Abstraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Istrati begann mit neun Jahren zu malen. In den Jahren 1932 bis 1937 absolvierte er ein [[Rechtswissenschaft|Jurastudium]] an der Universität von [[Bukarest]], das er 1937 mit dem „diploma de licență“ [[Bachelor|(BA)]] abschloss. Parallel dazu studierte er Malerei bei [[Camil Ressu]] und erhielt 1938 das Diplom an der [[Kunstakademie Bukarest|Kunstakademie von Bukarest]], wo er bis 1947 als Professor unterrichtete. 1939 heiratete er die ebenfalls rumänische Malerin [[Natalia Dumitresco]], eine Schülerin von Franz Sirató an derselben Akademie. Von 1941 bis 1946 stellte er seine Arbeiten vor allem in Bukarest aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Istrati und Dumitresco erhielten durch Vermittlung des französischen Instituts von Bukarest vom französischen Staat ein [[Stipendium]] für ein weiteres Studium&amp;lt;ref&amp;gt;Pontus Hultén, Natalia Dumitresco, Alexandre Istrati: &amp;#039;&amp;#039;Brancusi&amp;#039;&amp;#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1986, S.&amp;amp;nbsp;239&amp;lt;/ref&amp;gt;, daher konnten er und seine Frau im Jahr 1947 nach Paris ziehen, wo sie am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober am [[Paris Gare de Lyon|Gare de Lyon]] ankamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Georges Théodorescu, einen rumänischen Stipendiaten für Bildhauerei, lernte das Ehepaar den Bildhauer [[Constantin Brâncuși]] am 19. Oktober 1947 kennen. Auf seinen Vorschlag hin bezogen sie ein Atelier neben dem seinen in der Impasse Ronsin. In der Zeit ihrer Studien bei [[André Lhote]] und an der [[École des Beaux-Arts]] besuchten sie den Bildhauer jeden Sonntag. Die freundschaftliche Zusammenarbeit hatte Bestand bis zu seinem Tod im Jahr 1957. Sie wurden seine Alleinerben und erbauten 1958 auf einem ihnen hinterlassenen Grundstück&amp;lt;ref&amp;gt;18, rue Sauvageot, 75014 Paris&amp;lt;/ref&amp;gt; ein eigenes Atelier. Im Jahr 1965 erhielten Istrati und seine Frau die [[französische Staatsbürgerschaft]]. Mit Beginn der 60er Jahre entwickelten Istrati und Dumitresco eine freundschaftliche Nähe zu [[Heinz Fuchs (Kunsthistoriker)|Heinz Fuchs]], Direktor der [[Kunsthalle Mannheim]] und zur Familie von [[Margarete Lauter]].&amp;lt;ref&amp;gt;In vielen Gesprächen und freundschaftlichen Begegnungen konnte der Sohn von Margarete und Harro Lauter und spätere Museumsdirektor, [[Rolf Lauter]], wesentliche Einblicke in die Werkpositionen der Künstler und in die Werkphilosophie von [[Constantin Brâncuși|Brâncuși]] erlangen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Galerie Lauter förderte seit 1965/66&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fineart-selection.de/istrati_d1.html |titel=Alexandre Istrati |abruf=2020-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; durch zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Galerie Lauter |url=https://www.worldcat.org/search?q=Galerie+Lauter,+Istrati&amp;amp;qt=results_page |titel=Alexandre Istrati |sprache=de |abruf=2020-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beide Künstler und machte ihre Werke im deutschen Kulturraum bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=So auch auf verschiedenen Kunstmessen. ArtFacts |url=https://artfacts.net/institution/galerie-lauter/868 |titel=Galerie Lauter |sprache=de |abruf=2020-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombe Constantin Brancusi, Cimetière du Montparnasse.jpg|mini|Grabstein auf dem Cimetière Montparnasse von Constantin Brâncuși, Natalia Dumitresco und Alexandre Istrati]]&lt;br /&gt;
Als Universalerben Brâncușis übergab das Ehepaar die Werke seines Ateliers dem französischen Staat. Istrati plante mit seiner Frau zusammen eine [[Rekonstruktion]] des &amp;#039;&amp;#039;Atelier Brâncuși&amp;#039;&amp;#039; im [[Centre Georges Pompidou]], das 1977 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katalog &amp;#039;&amp;#039;Centre Georges Pompidou&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1981, Katalog &amp;#039;&amp;#039;Musée des Arts Décoratifs&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1987 |url=http://www.galeriehilt.ch/Kuenstler-Lex/istrati%20alexandre.htm |titel=Alexandre Istrati |hrsg=galeriehilt.ch |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151203143118/http://www.galeriehilt.ch/Kuenstler-Lex/istrati%20alexandre.htm |archiv-datum=2015-12-03 |abruf=2009-10-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Pontus Hultén]] verfassten sie eine Biografie über ihren Freund Brâncuși, die 1986 veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar [[Natalia Dumitresco]] und Alexandre Istrati hat, wie auch Constantin Brâncuși, seine letzte Ruhestätte auf dem [[Cimetière Montparnasse|Friedhof Montparnasse]] gefunden. Ein gemeinsamer Grabstein trägt ihre drei Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://brianberman.files.wordpress.com/2008/12/p3-brancusi.jpg Foto des Grabsteins]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Istrati entwickelte in den 40er und frühen 50er Jahren eine Malerei, die auf einem kompositorischen Gerüst aus kompakten Farbformen aufgebaut ist und deren von Linien umrandete Flächen in einem impressionistischen Duktus ausgemalt sind. Eine ähnliche Bildauffassung findet man etwa bei [[Serge Poliakoff]], mit dem Istrati befreundet war und der, wie Istrati, der [[École de Paris (Kunst)|École de Paris]] zugerechnet wird. Unter dem Eindruck des amerikanischen [[Abstrakter Expressionismus|Abstrakten Expressionismus]] und den [[Drip Painting]]s von [[Jackson Pollock]] beginnt Istrati, die Formen in seiner Malerei konsequent aufzulösen. Linienkürzel, [[Tachismus|tachistische]] Pinselführung und gestische Fließformen bestimmen nun immer stärker die Malfläche. Die Farbtöne werden zunehmend dunkler, räumlicher. Zum Ende der 50er Jahre entwickelt Istrati dann ein dualistisches Malprinzip, das für die nächsten Jahrzehnte bestimmend bleiben sollte. Er ordnet seine Bildstruktur nun zunehmend aus linearen Elementen, Formandeutungen oder offenen Linienformationen, die stets in einen Wettstreit mit lyrischen Farbzonen und fließenden Farbflächen treten. So entstehen Kompositionen, die sich am besten als lyrische Farbwelten definieren lassen, stets in einer bestimmten Farbtonalität. Je nach Helligkeit und Farbwahl entstehen so optisch positive oder stimmungsvoll verhaltenere Bildwelten. Manche Bilder erinnern an natürliche Organismen oder biologische Wachstumsformen. In den 60er und 70er Jahren wurde die Farbpalette in seinen Bildern heller. Neben Braun-, Grün- und Gelbtönen kamen nun verstärkt leuchtende Rot-, Gelb- und Blautöne hinzu, verbunden mit dem steigenden Einsatz an geometrischen oder konstruktiven Formelementen. Diese erweiterte Farben- und Formen-Skala blieb Istratis Vokabular bis zu seinen letzten Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1939: &amp;#039;&amp;#039;Salonul Oficial&amp;#039;&amp;#039;, Bukarest&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;[[Prix Kandinsky]]&amp;#039;&amp;#039;, Paris&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Lissone&amp;#039;&amp;#039;, Mailand&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Carnegie&amp;#039;&amp;#039;, Pittsburgh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Natalia Dumitresco, Alexandre Istrati&amp;#039;&amp;#039;: Kunsthalle Mannheim, 26. Jan. bis 24. Februar 1963.&lt;br /&gt;
* [[Pontus Hultén|Pontus Hulten]], [[Natalia Dumitresco]], Alexandre Istrati: &amp;#039;&amp;#039;[[Constantin Brâncuși|Brancusi]]&amp;#039;&amp;#039;, Klett-Cotta, Stuttgart 1986, ISBN 3-608-76226-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;20 Œuvres de Natalia Dumitresco 1915–1997&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;18 Œuvres de Alexandre Istrati, 1915–1991&amp;#039;&amp;#039;. Drouot Richelieu, 6. Juli 1999&lt;br /&gt;
* [[Michel Seuphor]], &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la peinture abstraite&amp;#039;&amp;#039;, Paris, 1957&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michel Seuphor |url=https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=Michel+Seuphor,+dictionnaire+de+l%E2%80%98art+abstrait |titel=Dictionnaire de l‘art abstrait |hrsg=WorldCat.org |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandre Istrati&amp;#039;&amp;#039;: Galerie [[Margarete Lauter]], Mannheim, 11. März bis 13. April 1966. OCLC 997380822&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Galerie Margarete Lauter |Titel=Alexandre Istrati |Ort=Manheim |Datum=1966 |Online=https://www.worldcat.org/title/istrati-galerie-margarete-lauter-manheim-vom-11-mrz-bis-13-april-1966/oclc/997380822&amp;amp;referer=brief_results |Abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Eugène Ionesco]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexandre Istrati&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Daniel Gervis, Paris 1968&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eugène Ionesco |url=https://www.worldcat.org/search?q=eug%C3%A8ne+ionesco,+alexandre+istrati&amp;amp;qt=owc_search |titel=Alexandre Istrati |hrsg=WorldCat.org |sprache=fr |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandre Istrati&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Cavalero, Cannes 1969&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alexandre Istrati. Bilder, Zeichnungen und Grafik&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Lauter, Mannheim, 6. Juni bis 31. Juli 1975. OCLC 600899769&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Rolf Lauter]] |url=https://www.worldcat.org/search?q=Galerie+Lauter,+alexandre+istrati&amp;amp;qt=results_page |titel=Alexandre Istrati |hrsg=Galerie Lauter |abruf=2020-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Natalia Dumitresco: peintures 1950–1987; Alexandre Istrati: peintures 1954–1987&amp;#039;&amp;#039;, Musée des arts décoratifs, Paris 16 septembre-16 octobre 87.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Musée des Arts Décoratifs |Titel=Alexandre Istrati: peintures 1954-1987 |Ort=Paris |Datum=1987 |ISBN=2-901422-04-7 |Sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.com/artists/alexandre-istrati/ Istrati] auf [[artnet]]&lt;br /&gt;
* WikiArt {{Internetquelle |url=https://www.wikiart.org/de/alexandre-istrati |titel=Alexandre Istrati – 44 Kunstwerke – Malerei |werk=Wikiart |abruf=2020-02-11}}&lt;br /&gt;
* F. E. Stainless {{Internetquelle |autor=F. E. Stainless |url=http://www.fineart-selection.de/istrati_d1.html |titel=Gemälde Antiquitäten Künstlernachlässe |abruf=2020-02-11}}&lt;br /&gt;
*  [https://www.worldcat.org/search?q=Alexandre+Istrati&amp;amp;qt=results_page Literatur von und über Istrati]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118864203|LCCN=n85372958|VIAF=96513388}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Istrati, Alexandre}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Istrati, Alexandre&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänisch-französischer Maler und Vertreter des Informel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dorohoi]], Rumänien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]], Frankreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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