<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alexander_von_Suchten</id>
	<title>Alexander von Suchten - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alexander_von_Suchten"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_von_Suchten&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T14:51:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_von_Suchten&amp;diff=1251467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_von_Suchten&amp;diff=1251467&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-19T03:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander von Suchten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1520 in [[Dirschau]] (Tczew) oder [[Danzig]] (Gdańsk); † [[7. November]] [[1575]] in [[Linz]]) war ein zu seiner Zeit berühmter [[Alchemie|Alchemist]], [[Arzt]] und [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{&amp;quot; |Trotz […] vielfältiger Bemühungen ist Suchtens Lebenslauf nach wie vor nur lückenhaft gesichert |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Humberg, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}. Die Familie des Alexander von Suchten (polnisch meist &amp;#039;&amp;#039;Zuchta&amp;#039;&amp;#039;) stammt ursprünglich vom Niederrhein, übersiedelte um 1400 nach Danzig und gewann dort großen Einfluss. Einige wurden Ratsherren und Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Strehlau, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern waren Georg von Suchten und Euphemia Schultz. Ein Onkel väterlicherseits, Christoph Suchten, war Sekretär des polnischen Königs [[Sigismund I. (Polen)|Sigismund&amp;amp;nbsp;I.]], ein Onkel mütterlicherseits, [[Alexander Schultze]] (Scultetus), einer der wenigen Freunde von [[Nicolaus Copernicus]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.clas.ufl.edu/users/rhatch/pages/03-Sci-Rev/SCI-REV-Home/resource-ref-read/major-minor-ind/westfall-dsb/SAM-S.htm Eintrag] in Robert A. Hatchs Datenbank &amp;#039;&amp;#039;The Scientific Revolution&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; war Domherr zu [[Frombork|Frauenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander besuchte nach 1535 das Gymnasium zu [[Elbląg|Elbing]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Gnapheus, Prima Aelbingensis scholae foetura …, Danzig 1541; sowie Molitor, S. 484 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1538 erhielt er durch seinen Onkel Alexander Schultze ein [[Kanonikus|Kanonikat]] in Frauenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Humberg, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als diese Stelle jedoch wenig später für Nicht-Akademiker gesperrt wurde, immatrikulierte er sich am 19. Januar 1541 in [[Geschichte der Universität Löwen#Die alte Universität (1425–1797)|Löwen]] und studierte dort Philosophie und Medizin.&amp;lt;ref&amp;gt;Dass Alexander also bereits 1521 (!) in Krakau einen Magistertitel in Philosophie erhalten habe –&amp;amp;nbsp;wie von polnischen Autoren öfters behauptet wird, etwa: Hubicki, S. 54&amp;amp;nbsp;–, ist demnach falsch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 1545 hielt er sich am Hof [[Albrecht (Preußen)|Albrechts von Preußen]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] auf, wo seine Dichtung &amp;#039;&amp;#039;Vandalus&amp;#039;&amp;#039; (polnische Stammsage über die Königin Wanda) erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich über seine Dichtkunst vgl. Molitor.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1549 und 1552 war er als Alchemist bei [[Ottheinrich]] von der Pfalz tätig. Von etwa 1554 bis 1557 hielt er sich am polnischen Königshof zu [[Krakau]] auf. Anschließend soll er an einer italienischen Universität (vermutlich in [[Universität Ferrara|Ferrara]]&amp;lt;ref&amp;gt;Humberg, S. 32. Hubicki, S. 55, hingegen behauptet, Suchtens Studium in Italien habe zwischen 1543 und 1545 stattgefunden. Weiter heißt es bei ihm, Suchten sei für seine Thesen &amp;#039;De Galeni placitis’ in [[Universität Padua|Padua]] promoviert worden. Dies geht auf den in seiner Echtheit umstrittenen satirischen &amp;#039;&amp;#039;Dialogus&amp;#039;&amp;#039; zurück, jeder urkundliche Nachweis dafür fehlt bislang.&amp;lt;/ref&amp;gt;) den Doktorgrad in Medizin erworben haben. 1563 versuchte er erfolglos, die Stelle eines [[Leibarzt]]es in Königsberg zu erhalten. Nach 1567 arbeitete er mit dem Straßburger Arzt [[Michael Toxites]] im Elsass und am Oberrhein zusammen. Im Herbst 1574 übernahm Alexander von Suchten letztlich die Stelle eines Landschaftsarztes zu Linz in Oberösterreich, wo er dann auch am 7. November 1575 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich zu seiner dortigen Tätigkeit, seinem Tod und seiner Verlassenschaft siehe Humberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Arbeiten waren stark an [[Paracelsus]] angelehnt,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Rudolph Zaunick]]: &amp;#039;&amp;#039;Der sächsische Paracelsist Georg Forberger. Mit bibliographischen Beiträgen zu Paracelsus, Alexander von Suchten, Denys Zacaire, Bernardus Trevirensis, Paolo Giovio, Francesco Guicciardini und Natale Conti.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1977 (= &amp;#039;&amp;#039;Kosmosophie.&amp;#039;&amp;#039; Band 4).&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei er sich ausdrücklich gegen Scharlatanerie –&amp;amp;nbsp;vor allem gegen die Möglichkeit einer [[Transmutation]] der Metalle (das Goldmachen)&amp;amp;nbsp;– auf dem Gebiet der Chemie und der Heilkunst wandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Secretis Antimonij liber unus. Das ist: Von der grossen heymligkeit des Antimonij die Artzney belangent.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Michael Toxites]]. Ch. Müllers Erben, Straßburg 1570.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zween Tractat, Vom Antimonio.&amp;#039;&amp;#039; Mömpelgard 1604.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antimonii Mysteria Gemina.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1604.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chymische Schrifften Alle.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1680 (enthält auch in ihrer Echtheit umstrittene Texte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Carl Molitor&lt;br /&gt;
   |Titel=Alexander von Suchten, ein Arzt und Dichter aus der zeit des Herzogs Albrecht&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Altpreußische Monatsschrift&lt;br /&gt;
   |Nummer=19&lt;br /&gt;
   |Datum=1882&lt;br /&gt;
   |Seiten=480–488}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Haberling&lt;br /&gt;
   |Titel=Alexander von Suchten, ein Danziger Arzt und Dichter des 16. Jh.&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zeitschrift des Westpreußischen Geschichtsvereins&lt;br /&gt;
   |Nummer=69&lt;br /&gt;
   |Datum=1929&lt;br /&gt;
   |Seiten=177–230}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Haberling&lt;br /&gt;
   |Titel=Neues aus dem Leben des Danziger Arztes und Dichters Alexander von Suchten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften&lt;br /&gt;
   |Nummer=24&lt;br /&gt;
   |Datum=1931&lt;br /&gt;
   |Seiten=117–123}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Włodzimierz Hubicki&lt;br /&gt;
   |Titel=Alexander von Suchten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften&lt;br /&gt;
   |Nummer=44&lt;br /&gt;
   |Datum=1960&lt;br /&gt;
   |Seiten=54–63}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Helmut Strehlau&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Danziger Patrizierfamilie von Suchten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Ostdeutsche Familienkunde&lt;br /&gt;
   |Nummer=6 (1971/73)&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Seiten=326–329}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolph Zaunick&lt;br /&gt;
   |Titel=&amp;#039;&amp;#039;Der sächsische Paracelsist [[Georg Forberger]]: mit bibliographischen Beiträgen zu Paracelsus, Alexander von Suchten, Denys Zacaire, [[Bernhardus Trevisanus|Bernardus Trevirensis]], Paolo Giovio, [[Francesco Guicciardini (Historiker)|Francesco Guicciardini]] und Natale Conti&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Steiner&lt;br /&gt;
   |Ort=Wiesbaden&lt;br /&gt;
   |Datum=1977}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ralf Bröer&lt;br /&gt;
   |Titel=Blutkreislauf und Dreieinigkeit&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Berichte zur Wissenschaftsgeschichte]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=29&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |Seiten=21–37 und 137–154}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Carlos Gilly&lt;br /&gt;
   |Titel=Zwischen Erfahrung und Spekulation: Theodor Zwinger und die religiöse und kulturelle Krise seiner Zeit&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=77&lt;br /&gt;
   |Datum=1977&lt;br /&gt;
   |Seiten=74–88&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.academia.edu/34359110/}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Carlos Gilly&lt;br /&gt;
   |Titel=Un bel trattato ermetico del paracelsismo: il De tribus facultatibus di Alexander von Suchten – Paracelsianism brings forth a fine Hermetical treatise: Suchten&amp;#039;s De tribus facultatibus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Magia, alchimia, scienza dal &amp;#039;400 al &amp;#039;700: l&amp;#039;influsso di Ermete Trismegisto / Magic, alchemy and science 15th-18th centuries : the influence of Hermes Trismegistus (Biblioteca Nazionale Marciana - Bibliotheca Philosophica Hermetic¤a), edited by Carlos Gilly &amp;amp; Cis van Heertum&lt;br /&gt;
   |Band=Vol. 2&lt;br /&gt;
   |Nummer=I&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |Seiten=185–198&lt;br /&gt;
   |Online=https://www.academia.edu/34673629/}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Oliver Humberg&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Verlassenschaft des oberösterreichischen Landschaftsarztes Alexander von Suchten († 1575)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen&lt;br /&gt;
   |Nummer=31&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |Seiten=31–51}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Kühlmann &amp;amp; Joachim Telle&lt;br /&gt;
   |Titel=Nr. 31-33: Alexander von Suchten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Corpus Paracelsisticum. Documents of Early Modern Nature Philosophy in Germany&lt;br /&gt;
   |Nummer=vol. I&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |Seiten=545–584}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004697375}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.slub-dresden.de/ppn277278198 &amp;#039;&amp;#039;Pandora Magnalium Naturalium Aurea Et Benedicta&amp;#039;&amp;#039;.] Straßburg 1608; bei der SLUB Dresden&lt;br /&gt;
* [https://digital.slub-dresden.de/ppn278385532 &amp;#039;&amp;#039;Antimonii Mysteria Gemina Alexandri von Suchten&amp;#039;&amp;#039;.] Gera 1613; bei der SLUB Dresden&lt;br /&gt;
* [https://digital.slub-dresden.de/ppn277588693 &amp;#039;&amp;#039;Chymische Schrifften Alle&amp;#039;&amp;#039;.] Hamburg 1680; bei der SLUB Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124494153|LCCN=n84121056|VIAF=292331511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Suchten, Alexander von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alchemist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Danzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1575]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Suchten, Alexander von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Suchtenus, Alexander&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Alchemist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1520&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dirschau]] oder auch [[Danzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1575&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>