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	<title>Alexander von Schleinitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T08:06:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Adolf_Friedrich_Erdmann_von_Menzel_045.jpg durch [[commons:File:Staatsminister_Freiherr_von_Schleinitz_(1865)_-_Adolf_Friedrich_Erdmann_von_Menzel_(Museum_Georg_Schäfer).jpg|Staatsminister_Freiherr_von_Schleinitz_(1865)_-_Adolf_Friedrich_Erdmann_v</title>
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		<updated>2023-12-05T17:46:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Adolf_Friedrich_Erdmann_von_Menzel_045.jpg durch [[commons:File:Staatsminister_Freiherr_von_Schleinitz_(1865)_-_Adolf_Friedrich_Erdmann_von_Menzel_(Museum_Georg_Schäfer).jpg|Staatsminister_Freiherr_von_Schleinitz_(1865)_-_Adolf_Friedrich_Erdmann_v&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Staatsminister Freiherr von Schleinitz (1865) - Adolf Friedrich Erdmann von Menzel (Museum Georg Schäfer).jpg|mini|Alexander Freiherr v. Schleinitz (Porträtstudie zum Krönungsbild, [[Adolph Menzel]], 1865)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schleinitz 1885.jpg|mini|Graf Alexander von Schleinitz, kgl. preuß. Hausminister, gest. 19. Februar 1885]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marie Schleinitz 03.jpg|mini|[[Marie von Schleinitz]]. Gemälde von [[Franz von Lenbach]], 1873]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;&amp;#039; Gustav Adolf Graf von Schleinitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1807]] in [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg am Harz]]; † [[19. Februar]] [[1885]] in [[Berlin]]) war preußischer Politiker. Als Staatsminister leitete er von 1858 bis 1861 das Ministerium des Auswärtigen sowie von Ende 1861 bis zu seinem Tod das [[Minister des königlichen Hauses (Preußen)|Ministerium des königlichen Hauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er entstammte einem alten [[Markgrafschaft Meißen|meißnischen]] [[Adel]]sgeschlecht, das bereits im 16. Jahrhundert in den [[Freiherr|Reichsfreiherrnstand]] erhoben wurde, und war der Sohn des Blankenburger [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] und späteren herzoglich braunschweigischen Staatsministers [[Wilhelm Karl Ferdinand von Schleinitz|Karl Ferdinand Freiherr von Schleinitz]] (1756–1837) und der Barbara von Hochstetter (1768–1819). Er war der Bruder des braunschweigischen Staatsministers [[Wilhelm von Schleinitz]] (1794–1856) und des preußischen [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] [[Julius von Schleinitz]] (1806–1865).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bis zur Revolution 1848 ===&lt;br /&gt;
Schleinitz studierte an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] Rechtswissenschaft. 1826 wurde er Mitglied des [[Corps Saxonia Halle]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Senioren-Convents-Verband|Kösener Korpslisten]] 1798 bis 1910, Hrsg. [[Karl Rügemer]], Verlag der [[Academische Monatshefte|Academischen Monatshefte]], Druck und Verlagsanstalt Carl Gerber GmbH München, Starnberg 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;106&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1828 im preußischen Staatsdienst, wurde er 1835 Gesandtschaftsattaché, 1840 preußischer Kammerherr und 1841 Vortragender Rat im Ministerium des Auswärtigen. Er trat im Juli 1848 an der Stelle von [[Heinrich Alexander von Arnim]] als [[Liste der preußischen Außenminister|Minister des Auswärtigen]] in das Ministerium [[Ludolf Camphausen|Camphausen]], gab aber diese Stellung schon nach wenigen Tagen wieder auf und wurde hierauf [[Liste der preußischen Gesandten in Hannover|preußischer Gesandter]] am hannoverschen Hof, in Oldenburg, in Braunschweig und in Lippe-Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1849 verhandelte er den [[Schleswig-Holsteinische Erhebung#1849|Frieden mit Dänemark]], übernahm im Juli 1849 im Ministerium [[Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Politiker)|Brandenburg]] wieder das Portefeuille des Auswärtigen, zog sich aber, da seine deutsch-patriotische Gesinnung mit dem Gang der preußischen Politik nicht übereinstimmte, am 26.&amp;amp;nbsp;September 1850 als [[Wirklicher Geheimer Rat]] aus dem Staatsdienst zurück und lebte seitdem zu [[Koblenz]] in nahem Verkehr mit dem Hof des [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Prinzen von Preußen]] und auf Schloss [[Gebesee]] im Thüringischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neue Ära und Bismarckzeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Regierungsantritt des Prinzregenten, des späteren Königs und Kaisers [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]], zu dessen engsten Vertrauten er gehörte, übernahm er in dem von diesem im November 1858 berufenen Ministerium der [[Neue Ära (Preußen)|Neuen Ära]] wieder das Departement des Auswärtigen. Leitlinien seiner Außenpolitik waren der Versuch einer Allianz mit England und Österreich, die Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts und eine Stärkung der Rolle Preußens in Deutschland. Die Schwierigkeiten des liberalen Ministeriums im Innern bewogen ihn, im Oktober 1861 aus demselben auszuscheiden und das [[Minister des königlichen Hauses (Preußen)|Ministerium des königlichen Hauses]] zu übernehmen, das er bis zu seinem Tod 1885 innehatte. Seither stand er mit [[Otto von Bismarck]], der 1862 preußischer Ministerpräsident wurde, in Intimfeindschaft. Preußische Liberale, aber auch Bismarck selber betrachteten das Hausministerium zeitweise als „Gegenministerium“ der [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Königin Augusta]] zur konservativen Regierung des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass der goldenen Hochzeit des Kaiserpaares wurde er mit seiner Gattin am 11.&amp;amp;nbsp;Juni 1879 in den [[Grafenstand]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. C. A. Starke, Görlitz 1939, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parlamentarier ===&lt;br /&gt;
Von 1849 bis 1852, in der 2. Legislaturperiode, saß Schleinitz als Abgeordneter des Wahlkreises Erfurt 1 im [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhaus]]. Von 1859 bis 1861 gehörte er dem Parlament als Abgeordneter des Wahlkreises Bromberg 1 an. Er war fraktionslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe ==&lt;br /&gt;
Alexander von Schleinitz war seit 1865 mit der 35 Jahre jüngeren [[Marie von Buch]] (1842–1912) verheiratet, die als Gräfin Schleinitz die bedeutendste Berliner [[Salonnière]] der Kaiserzeit wurde. Gemeinsam mit „Mimi“, wie sie genannt wurde, setzte er sich für [[Richard Wagner]] und die [[Bayreuther Festspiele]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Paar hatte keine Kinder. Das gemeinsame, nicht erhaltene Grab befand sich auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof I der Dreifaltigkeitsgemeinde|Dreifaltigkeitsfriedhof&amp;amp;nbsp;I]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Otto Freiherr v. Schleinitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus den Papieren der Familie v. Schleinitz. Mit einer Vorbemerkung von [[Fedor von Zobeltitz]]&amp;#039;&amp;#039;, Eduard Trewendt, Berlin 1904. [https://d-nb.info/575610948 DNB]&lt;br /&gt;
* [[Otto von Bismarck]], &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel mit dem Minister Freiherrn von Schleinitz&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart-Berlin 1905, Neuausgabe: Björn Bedey (Hrsg.), (Deutsches Reich – Reichskanzler Bd. I/IV), Severus, Hamburg 2011. ISBN 978-3-86347-189-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Artikel &amp;#039;&amp;#039;Alexander Freiherr v. Schleinitz, preußischer Minister des Auswärtigen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Illustrirte Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 36 (1861), S. 2.&lt;br /&gt;
* Artikel &amp;#039;&amp;#039;Graf Alexander von Schleinitz, kgl. preuß. Hausminister, gest. 19.02.1885.&amp;#039;&amp;#039; In: [https://archive.org/stream/bub_gb__Xs5AQAAMAAJ#page/n199/mode/1up &amp;#039;&amp;#039;Illustrirte Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 84 (1885), S. 239–240]&lt;br /&gt;
* Bastian Peiffer, &amp;#039;&amp;#039;Alexander von Schleinitz und die preußische Außenpolitik 1858–1861&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main/Berlin/Bern/Bruxelles/New York/Oxford/Wien 2012, ISBN 978-3-631-62354-1.&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|58||Schleinitz, Alexander von|Bärbel Holtz|117323772}}&lt;br /&gt;
* Eintrag in [[Meyers Enzyklopädisches Lexikon|Meyers Enzyklopädischem Lexikon]]&lt;br /&gt;
* Eintrag in der [[Deutsche Biographische Enzyklopädie|Deutschen Biographischen Enzyklopädie]]&lt;br /&gt;
* Günther Cordes: &amp;#039;&amp;#039;Schleinitz, Alexander Graf von.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Taddey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der deutschen Geschichte]]. Ereignisse, Institutionen, Personen. Von den Anfängen bis zur Kapitulation 1945.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-81303-3, S. 1122 f.&lt;br /&gt;
* [[Philipp zu Eulenburg]], &amp;#039;&amp;#039;Schleinitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aus fünfzig Jahren&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1923, S. 35–39.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1849–1867&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5181-5, S. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117323772}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Preußische Außenminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117323772|LCCN=nr2001021842|VIAF=35231185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schleinitz, Alexander von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesandter in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Schleinitz|Alexander]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schleinitz, Alexander von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schleinitz, Alexander Gustav Adolf von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Staatsminister, Minister des Auswärtigen (1858–1861), seit Ende 1861 Minister des königlichen Hauses&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blankenburg (Harz)|Blankenburg am Harz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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