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	<title>Alexander von Schelting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:47:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bernhard Diener: /* Werke */ Verlinkung</title>
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		<updated>2024-03-28T20:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander von Schelting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1894]] in [[Odessa]]; † [[4. November]] [[1963]] in [[Montreux]]) war ein russischstämmiger [[Soziologe]], der in Deutschland, den USA und der Schweiz wissenschaftlich tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander von Schelting entstammt einer [[Niederlande|holländischen]] Familie, die ins [[Kaiserreich Russland]] ausgewandert war und dort einflussreiche Positionen in der Verwaltung besetzte. Er war der Enkel des Konteradmirals [[Woldemar Wybrand Scheltinga]]. Er studierte bis zum Sommer 1914 [[Rechtswissenschaft]] in [[Kiew]]. In Deutschland vom Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] überrascht und als „feindlicher [[Zivilinternierter]]“ festgesetzt, nahm er das Studium ab 1918/19 in [[Heidelberg]] wieder auf. Er schloss sein Studium der [[Nationalökonomie]], der [[Philosophie]], der [[Allgemeine Staatslehre|allgemeinen Staatslehre]] und des [[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrechtes]] im Sommer 1922 mit einer Dissertation über [[Max Weber]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gab  bald  danach (bis 1932) zusammen mit [[Emil Lederer]], [[Werner Sombart]], [[Joseph Schumpeter]] und [[Alfred Weber]] die seinerzeit führende [[Soziologie|soziologischen]] Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Sozialwissenschaften und Sozialpolitik]]&amp;#039;&amp;#039; heraus. Kurz nach seiner Habilitation in Heidelberg 1933 mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzen der Soziologie des Wissens&amp;#039;&amp;#039; emigrierte er in die USA. Dort untersuchte er 1934/35 als Research Fellow mit einem Stipendium der [[Rockefeller-Stiftung]] die amerikanische Soziologie. Vom Herbst 1936 bis zum Sommer 1938 lehrte er an der [[Columbia University]] in [[New York City|New York]]. Zusammen mit [[Edward Shils]], [[Talcott Parsons]] und A. M. Henderson wirkte er an der Übersetzung des ersten Teils von Max Webers Schlüsselwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Wirtschaft und Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; mit, die 1947 erschien (Max Weber: &amp;#039;&amp;#039;The Theory of Social and Economic Organization&amp;#039;&amp;#039;). Schelting hielt sich während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in der Schweiz auf. Von 1948 bis 1953 war er  wissenschaftlicher Mitarbeiter der [[UNESCO]]. Von 1953/54 an lehrte er Soziologie an der [[Universität Zürich]] und. Er starb 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Interesse richtete sich vorwiegend auf die Methodologie der Sozialwissenschaften und insbesondere auf die [[Wissenssoziologie]]. In seiner Zürcher Zeit konzentrierte sich von Schelting auf die russische Geistesgeschichte, was in Zusammenhang mit seiner Biographie gesehen werden kann. Erst spät wurde sein Wirken in der soziologischen Fachöffentlichkeit gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die logische Theorie der historischen Kulturwissenschaft von Max Weber und sein Begriff des Idealtypus.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 49, [1922], S. 623–767.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine „Einführung in die Methodenlehre der Nationalökonomie“.&amp;#039;&amp;#039; [Rezension]. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik.&amp;#039;&amp;#039; Band 54 [1925/26], S. 212–228.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Webers Wissenschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; J.C.B. Mohr, Tübingen 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Russland und Europa im russischen Geschichtsdenken. Auf der Suche nach der historischen Identität.&amp;#039;&amp;#039; A. Francke, Bern 1948. (neu hrsg. u. mit einem Nachwort von Christiane Uhlig: edition tertium: Ostfildern 1997, ISBN 3-930717-41-7)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Russland und der Westen im russischen Geschichtsdenken der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Nachlass hrsg. u. eingel. von [[Hans-Joachim Torke]]. Harrassowitz, Wiesbaden 1989, ISBN 3-447-02887-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Aegerter: &amp;#039;&amp;#039;Die schweizerische Wissenschaft und der Osten Europas. Zur Geschichte der Slavistik und Osteuropakunde.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation 1997. Peter Lang, Bern 1998, ISBN 3-906759-80-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11721776X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11721776X|LCCN=no91025997|VIAF=72165578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schelting, Alexander von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schelting, Alexander von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Soziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Odessa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. November 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Montreux]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
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