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	<title>Alexander von Haslang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:56:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_von_Haslang&amp;diff=659890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdert: PD-Präzisierung</title>
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		<updated>2025-11-09T20:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-Präzisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alexander von Haslang.jpg|mini|Alexander von Haslang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MUC Ruhmeshalle - Tafel-1944 zerstörte Büsten.JPG|mini|Erinnerungstafel mit dem Namen „Alex. v. Haslang Bayer. Feldherr“ (in der zweiten Zeile) in der Ruhmeshalle in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander von Haslang zu [[Haslangkreit|Haslangsreut, Grosshausen und Reid]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* ?; † [[3. November]] [[1620]]) war ein bayerischer [[Feldherr]] ([[Generalwachtmeister]]). Er war als bayerischer Pfleger in einen der grausamsten [[Hexenjäger|Hexenprozesse]] im Herzogtum Bayern verstrickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander von Haslang gehörte dem bayerischen Geschlecht der &amp;#039;&amp;#039;[[Haslang|Grafen von Haslang]]&amp;#039;&amp;#039; (Schreibweise auch: &amp;#039;&amp;#039;von Haßlang&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;de Haslang&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ab Haslang&amp;#039;&amp;#039;) an. Er war ein vielgerühmter Reitersoldat und [[Regensburg]]er [[Oberst|Stadtobrist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander von Haslang diente während seiner Militärkarriere beim spanischen Heer und trat 1607 in bayerische Dienste. Der streng römisch-katholisch gesinnte [[Maximilian I. (Bayern)|Herzog Maximilian I.]], der im Jahre 1597 an die Regierung kam, ließ 1608 einen sogenannten „Kriegsrat“ bilden und setzte den in Kriegsdingen erprobten und bewährten „Haudegen“ Alexander von Haslang als dessen Leiter ein. Haslang leitete die [[Reichsexekution gegen Donauwörth]]. 1611 wurde der Einmarsch Salzburger Truppen in [[Berchtesgaden]] im Oktober von Bayern mit einem Einmarsch in Salzburg beantwortet, Alexander von Haslang führte die bayerische Vorhut. Vom April 1616 an war er &amp;#039;&amp;#039;[[Landesdefension|Director des Landes-Defensionswesens in Baiern]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei einem Feldzug im Herbst 1620 beim Vormarsch nach Linz erkrankt, geriet er beim Rückzug in gegnerische Gefangenschaft und starb im feindlichen Lager.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|11|1880|1880|Haßlang, Alexander Freiherr von|Karl Johann Casimir von Landmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hexenprozess Pappenheim ==&lt;br /&gt;
Haslang, der zeitweise auch als [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]] von [[Altmannstein]] und [[Abensberg]] fungierte, war in der Folge mitbeteiligt an einem der grausamsten [[Hexenprozesse]] in Deutschland, dem „Prozess Pappenheim“:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der in seinem Zuständigkeitsbereich erfolgten Verhaftung der [[Fahrendes Volk|Landfahrerfamilie]] Pämb (auch: Gämperl), genannt Pappenheimer, beschuldigte er sie des Mordes, anderer Verbrechen und insbesondere der [[Hexe]]rei im Bund mit dem Teufel. Die Familie bestand aus Paul Gamperl, seiner Frau Anna Gamperl, den beiden erwachsenen Söhnen Michel (auch Jacob genannt) und Gummprecht Gämperl und dem 10-jährigen Hansel (auch Hoel genannt). Sie beteuerten zunächst ihre Unschuld, gestanden aber unter der von Haslang angeordneten ersten „[[peinliche Befragung|peinlichen Befragung]]“ (Folter) alle Anschuldigungen. Haslang – der wohl nicht besonders interessiert an dem Fall war und die Sache durch die Hexerei-Anklage möglichst bald aus seinem Zuständigkeitsbereich weghaben wollte – informierte den Herzog, der im Zuge der Bekämpfung einer damals herrschenden Welle von Kriminalität in Bayern ohnehin ein Exempel statuieren wollte, über den Fall. Dieser zog daraufhin den Prozess in seinen Zuständigkeitsbereich, ließ die Familie nach einigen Tagen nach [[München]] bringen, wo sie in den [[Falkenturm]] gesperrt wurde, durch den nun zuständigen Hofratkommissar Wangereck weiterer extremer Folter unterworfen und am 29. Juli 1600 auf grausame Weise hingerichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.ch/books?id=nH5UAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA325&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_toc_r&amp;amp;cad=2 Taschenbuch für die vaterländische Geschichte], Hrsg. Joseph Freiherr von Hormayr, Band 25, Strauss, 1820, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Sitten Gräuel und Nachwehen des dreißigjährigen Krieges&amp;#039;&amp;#039; Seite 331&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
In der Münchner [[Ruhmeshalle (München)|Ruhmeshalle]] war bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eine im Jahre 1838 von [[Peter Schöpf]] geschaffene Büste von Alexander von Haslang aufgestellt (wegen seiner Verdienste als „Bayerischer Feldherr“); nach 1945 wurde stattdessen sein Name auf eine Erinnerungstafel gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Reenactment]]-Fechtgruppe aus Schrobenhausen nennt sich „Churbaierisches Regiment Alexander von Hasslang 1622“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Hubert Glaser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wittelsbach und Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zu der Ausstellung auf der Burg Trausnitz in Landshut. Band II, Teilband 1, Katalog Nr. 452 (Aussageprotokoll im Prozess, 1600) und Nr. 453 (Flugblatt über die Hinrichtung).&lt;br /&gt;
* Michael Kunze: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess Pappenheim&amp;#039;&amp;#039; (= Münchener Universitätsschriften. Juristische Fakultät. Abhandlungen zur rechtswissenschaftlichen Grundlagenforschung; 48). R. Gremer,  Ebelsbach 1981, ISBN 3-88212-023-1 (zugl. München, Univ., Diss., 1980).&lt;br /&gt;
* Michael Kunze: &amp;#039;&amp;#039;Straße ins Feuer. Vom Leben und Sterben in der Zeit des Hexenwahns.&amp;#039;&amp;#039; Kindler, München 1982, ISBN 3-463-00838-6.&lt;br /&gt;
* {{ADB|11|10|10|Haßlang, Alexander Freiherr von|[[Karl von Landmann|Carl von Landmann]]|ADB:Haßlang, Alexander Freiherr von}}&lt;br /&gt;
* Alexander Langheiter: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Freiherr von Hasslang (Haslang, Haslanger, Haslinger).&amp;#039;&amp;#039; In: Jürgen Wurst, Alexander Langheiter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Monachia.&amp;#039;&amp;#039; Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 2005, ISBN 3-88645-156-9, S. 132.&lt;br /&gt;
* [[Peter Philipp Wolf]] (Verf.), [[Karl Wilhelm Friedrich Breyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Maximilians I und seiner Zeit: pragmatisch aus den Hauptquellen bearbeitet / Bd. 3: Mit dem Bildniße Alexanders von Haslang.&amp;#039;&amp;#039; Lindauer, München 1809 ([http://books.google.de/books?id=24tDAAAAYAAJ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://exchristian.net/exchristian/2002/04/torture-of-pappenheimers-from.php Seite über den Prozess in englischer Sprache]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135678226|VIAF=28295644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haslang, Alexander Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter der Hexenverfolgung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1620]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haslang, Alexander von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haslang zu Haslangsreut Grosshausen und Reid, Alexander von; Haßlang, Alexander von; Haslang, Alexander de; Haslang, Alexander ab&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Feldherr und Hexenjäger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. November 1620 &lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdert</name></author>
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