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	<title>Alexander Xaver Gwerder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:20:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Xaver_Gwerder&amp;diff=654361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut am 29. Juli 2025 um 15:40 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-29T15:40:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Xaver Gwerder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1923]] als &amp;#039;&amp;#039;Alexander Josef Gwerder&amp;#039;&amp;#039; in [[Thalwil]], [[Kanton Zürich]]; † [[14. September]] [[1952]] in [[Arles]], [[Frankreich]]) war ein [[Schweiz]]er [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander Xaver Gwerder entstammte einer Arbeiterfamilie. Nach dem Besuch von [[Primarschule|Primar-]] und [[Sekundarschule]]n in [[Wädenswil]] und [[Rüschlikon]] machte er von 1938 bis 1942 eine Ausbildung zum [[Drucker (Beruf)|Drucker]]. Anschliessend absolvierte er die [[Schweizer Armee#Rekrutenschule|Rekrutenschule]] und den [[Aktivdienst]], der für ihn zur traumatischen Erfahrung wurde. 1944 heiratete er die gleichaltrige Sekretärin Gertrud Wälti und zog mit ihr nach [[Riehen]]. 1947 zog das Ehepaar mit den Kindern [[Urban Gwerder|Urban]] und Heidi nach [[Zürich]], wo Gwerder als Offset-Kopist arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwerder hatte bereits als Sechzehnjähriger begonnen, Gedichte zu schreiben; in diese Zeit fällt auch eine bizarre Phase der Hitlerbewunderung. Ab 1949 erschienen Gedichte Gwerders in der Zürcher Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tat (Schweizer Zeitung)|Die Tat]]&amp;#039;&amp;#039;, deren Chefredaktor [[Erwin Jaeckle]] zu seinen Förderern gehörte. Gwerders vehemente Ablehnung der [[Wehrpflicht|Militärdienstpflicht]], der er sich zu entziehen versuchte, gipfelte 1951 in einer polemischen Korrespondenz mit dem Leiter des [[Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport|Eidgenössischen Militärdepartements]]. Gwerder wurde daraufhin seinerseits 1952 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Zürcher Woche]]&amp;#039;&amp;#039; scharf angegriffen. Er reagierte mit starken Selbstzweifeln, geriet in eine psychische Krise und erkrankte zudem an [[Ikterus|Gelbsucht]]. Im August 1952 lud ihn [[Erica Maria Dürrenberger]] zu sich nach [[Reigoldswil]] ein und Gwerder verliebte sich in deren neunzehnjährigen Tochter Salomé Dürrenberger. Mit ihr reiste Gwerder auf den Spuren des von ihm verehrten [[Vincent van Gogh]] nach [[Arles]] in der Absicht, sich dort gemeinsam umzubringen. Beim Versuch des [[Suizid|Doppelsuizids]] fand Gwerder den Tod; seine Geliebte überlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bbh-001%3A2008%3A73%3A%3A4#56 Alexander Xaver Gwerder und Salomé Dürrenberger]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 30. November 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gwerder verfasste [[Lyrik]] und [[Prosa]]; wesentliche Teile davon sind erst [[postum]] im [[Arche Verlag]] erschienen. Sein dichterisches Werk, in dem Einflüsse von [[Gottfried Benn]] und [[Rainer Maria Rilke]] erkennbar sind, ist Ausdruck eines rebellischen Charakters und geprägt von einer bilderreichen, rhythmischen Sprache, die zunehmend ins Saloppe und Zynische abgleitet. Gwerders Hauptthemen sind die Kritik an Bürgertum und Militär sowie die Absolutsetzung des Einzelnen. Da er mit dieser Haltung zu Lebzeiten – auch und gerade in der [[Schweizer Literatur]] – ein Aussenseiter blieb, endete sein Schreiben in Melancholie und Resignation. Nur langsam und vollends erst seit der Veröffentlichung seines Gesamtwerkes im [[Limmat Verlag]] 1998 wurde Gwerder die gebührende Anerkennung seitens der literarischen Öffentlichkeit zuteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung.&amp;#039;&amp;#039; Drei Gedichte mit fünf Holz- und Linolschnitten von [[Rudolf Scharpf]]. K. F. Ertel, Landau 1951. (2. Jg., 4. Folge der Reihe &amp;#039;&amp;#039;signaturen. blätter für grafik und dichtung&amp;#039;&amp;#039;.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monologe.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blauer Eisenhut.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Magnus, Zürich 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dämmerklee.&amp;#039;&amp;#039; Nachgelassene Gedichte. Hg. v. Trudy Federli-Gwerder und [[Hans Rudolf Hilty]]. Arche, Zürich 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Möglich, daß es gewittern wird.&amp;#039;&amp;#039; Nachgelassene Prosa, mit vier Holzschnitten von Rudolf Scharpf. Arche, Zürich 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Land über Dächer.&amp;#039;&amp;#039; Nachgelassene Gedichte. Mit einem Beitrag von [[Karl Krolow]]. Arche, Zürich 1959.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maschenriß. Gespräch am Kaffeehaustisch.&amp;#039;&amp;#039; Arche, Zürich 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn ich nur wüßte, wer immer so schreit. Gesänge gegen die Masse.&amp;#039;&amp;#039; Orte, Zürich 1978.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wäldertraum.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählte Gedichte. Limmat, Zürich 1991.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke und ausgewählte Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Roger Perret. 3 Bde. Limmat, Zürich 1998:&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Nach Mitternacht.&amp;#039;&amp;#039; Lyrik.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Brief aus dem Packeis.&amp;#039;&amp;#039; Prosa und Briefe.&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dreizehn Meter über der Straße.&amp;#039;&amp;#039; Dokumente zu Leben und Werk; Kommentar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Holliger]]: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kantate nach Gedichten von Alexander Xaver Gwerder&amp;#039;&amp;#039; (1961) für Flöte, Violine, Viola, Violoncello und Harfe&lt;br /&gt;
* [[Mischa Käser]]: &amp;#039;&amp;#039;Drei Chorstücke nach Texten von A. X. Gwerder&amp;#039;&amp;#039; (1990) für zwei gemischte Chöre und Solosopran&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Fringeli]]:  &amp;#039;&amp;#039;Die Optik der Trauer. Alexander Xaver Gwerder – Wesen und Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Kandelaber, Bern 1970, {{DNB|573147736}} (Dissertation Universität Fribourg, Philosophische Fakultät, 1967, unter dem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Xaver Gwerder: Wesen und Wirken&amp;#039;&amp;#039;, {{DNB|570209951}}).&lt;br /&gt;
* [[Roger Perret]] in: &amp;#039;&amp;#039;Helvetische Steckbriefe. 47 Schriftsteller aus der deutschen Schweiz seit 1800.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet vom Zürcher Seminar für Literaturkritik mit [[Werner Weber (Germanist)|Werner Weber]]. Artemis, Zürich / München 1981, ISBN 3-7608-0540-X, S. 79–84. [http://d-nb.info/820172006/04 Inhaltsverzeichnis]&lt;br /&gt;
* [[Roman Bucheli]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Xaver Gwerder. Untersuchungen zur Lyrik.&amp;#039;&amp;#039; Zentralstelle der Studentenschaft, Zürich 1994, {{DNB|943394198}} (Dissertation Universität Zürich 1994, 200 Seiten).&lt;br /&gt;
* {{HLS|11849|Alexander Xaver Gwerder|Autor=[[Charles Linsmayer]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=118869310}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118869310}}&lt;br /&gt;
* {{PGDA|232}}&lt;br /&gt;
* [https://www.linsmayer.ch/autoren/G/GwerderAlexanderXaver.html Texte zu Alexander Xaver Gwerder] von [[Charles Linsmayer]]&lt;br /&gt;
* [https://www.limmatverlag.ch/autoren/autor/278-alexander-xaver-gwerder.html Webpräsenz Gwerders] beim [[Limmat Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118869310|LCCN=nr/93/13495|VIAF=59125936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gwerder, Alexander Xaver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gwerder, Alexander Xaver&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gwerder, Alexander Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thalwil]], [[Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. September 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Arles]], [[Frankreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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