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	<title>Alexander Ulrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Crazy1880: Datum ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-30T12:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datum ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2019-05-09 Alexander Ulrich LINKE MdB by Olaf Kosinsky 1489.jpg|mini|Alexander Ulrich (2019)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Ulrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Februar]] [[1971]] in [[Kusel]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit|BSW]], vormals [[Die Linke]], [[Arbeit &amp;amp; soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative|WASG]], [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war von 2005 bis 2025 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und seit 1998 Zweiter Bevollmächtigter der [[IG Metall]] Kaiserslautern. Außerdem ist er seit September 2024 Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Landesverbandes des BSW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Hauptschule]] begann Ulrich 1987 eine Ausbildung zum [[Werkzeugmacher]], die er 1990 beendete. Anschließend war er in seinem erlernten Beruf bei der [[Opel|Opel AG]] tätig, wo er von 1994 bis 1998 als Mitglied des [[Betriebsrat]]es freigestellt war. 1998 wechselte er als 2. Bevollmächtigter und Geschäftsführer zur [[IG Metall]] Kaiserslautern. Gleichzeitig ist er als ehrenamtlicher Arbeitsrichter tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Ulrich ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt mit seiner Familie in [[Reichenbach-Steegen]] ([[Landkreis Kaiserslautern]]). Er ist evangelischer Konfession.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundestag-mdb&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/U/ulrich_alexander-524216 |titel=Alexander Ulrich, Die Linke |sprache=de |abruf=2021-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Ulrich war von 1998 bis 2004 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und gehörte 2004 zu den Mitbegründern der WASG. Bis 2007 war er WASG-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz. Von 2007 bis Juni 2010 war Ulrich einer der beiden Landesvorsitzenden in Rheinland-Pfalz. Am 24. November 2012 wurde Ulrich in den vierköpfigen Sprecherrat der Linken Rheinland-Pfalz gewählt. Von Dezember 2013 bis 2016 gehörte Alexander Ulrich der Doppelspitze der [[Die Linke Rheinland-Pfalz|Linken in Rheinland-Pfalz]] an. Im Kreisverband Kaiserslautern-Land war Ulrich seit Sommer 2011 alleiniger Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Ulrich galt als Unterstützer von [[Sahra Wagenknecht]] innerhalb der Linkspartei. Im Zuge des innerparteilichen Konflikts, in dem der Bundesvorstand der Partei von Wagenknecht forderte, ihr Bundestagsmandat niederzulegen, sagte Ulrich, dass „Die Linke leider zu einer Sekte [verkommt]. Wir hoffen auf Sahra Wagenknecht.“ und forderte gemeinsam mit [[Klaus Ernst]] den Bundesvorstand dazu auf, geschlossen zurückzutreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Daniel Friedrich Sturm |Titel=Linken-Krise spitzt sich zu: Diese Abgeordneten könnten zu einer Wagenknecht-Partei wechseln |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2023-08-08 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/politik/linken-krise-diese-abgeordneten-konnten-zu-einer-wagenknecht-partei-wechseln-10278763.html |Abruf=2023-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2023, mit der Vorstellung des [[Bündnis Sahra Wagenknecht|Vereins BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit]], trat Ulrich mit neun weiteren Bundestagsabgeordneten aus der Linkspartei aus. Er wurde im Januar 2024 Mitglied des Bundesvorstands der neu gegründeten Partei BSW, die aus dem Verein hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Spaltung der Linkspartei vollzogen: Wagenknecht und Co. treten aus |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2023-10-23 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Spaltung-der-Linkspartei-vollzogen/!5968643/ |Abruf=2023-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2024 wurde Ulrich mit 44 Stimmen zu einer Enthaltung zum Landesvorsitzenden des rheinland-pfälzischen BSW gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maline Hofmann, dpa |Titel=Bündnis Sahra Wagenknecht: BSW gründet rheinland-pfälzischen Landesverband |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2024-09-22 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-09/buendnis-sahra-wagenknecht-neuer-landesverband-rheinland-pfalz |Abruf=2024-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Parteiintern gab es in der Linken seit mehreren Jahren Auseinandersetzungen zwischen Ulrich und Teilen des Landesverbandes. So verfasste Roger Mallmenn, damaliger Kreisvorsitzender im [[Rhein-Hunsrück-Kreis]], 2016 einen Brief, in dem er den Landesverband mit der Mafia verglich und die Niederlegung seiner Parteiämter verkündete.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinpfalz (12. Januar 2016): [https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-neuer-streit-bei-den-linken-_arid,505947.html|Neuer Streit bei den Linken]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zankapfel war u.&amp;amp;nbsp;a. die fehlende Trennung von Parteiamt und Mandat, die auch Alexandra Erikson ([[Kreisverband|KV]] Rhein-Hunsrück) und Wolfgang Ferner, ehemalige Landes-Co-Vorsitzende, bei Ulrich und [[Katrin Werner]] (beide Mitglied des [[Bundestag]]s und Werner 2021 Landes-Co-Vorsitzende) bereits 2012 bemängelten. Diese Trennung ist allerdings auch keine Richtlinie der Parteisatzungen für einzelne Personen, sondern betrifft nur die Mehrheit eines Landesvorstandes oder des Bundesvorstandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesgeschäftsführung der Partei Die Linke (Hrsg.) (2018): Bundessatzung. § 32, (4)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ulrich sah sich selbst als unverzichtbare Kraft in [[Rheinland-Pfalz]]: Ulrich und Werner kritisierten den Führungsstil von Erikson und Ferner als unzureichend für zukünftige Wahlgewinne. Ulrich rechtfertigte die simultane Ausübung von Parteiamt und Mandat damit, dass er nicht sehen wolle, „wie das linke Projekt in Rheinland-Pfalz scheitert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Seydewitz, R. (Trierischer Volksfreund) (14. November 2012): [https://www.volksfreund.de/region/rheinland-pfalz/fuehrungsstreit-werner-fordert-ferner-heraus_aid-5232023 Führungsstreit: Werner fordert Ferner heraus]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik kam 2016 außerdem vom damaligen [[Koblenz]]er Kreisverbandsvorsitzenden Christian Hirkes, dem die damaligen Landesvorsitzenden (Ulrich und Werner) parteischädigendes Verhalten vorwarfen. Hirkes beschuldigte wiederum Ulrich und Werner der unlauteren Einflussnahme in der Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinpfalz (17. Oktober 2016): [https://www.rheinpfalz.de/startseite_artikel,-linke-im-land-streiten-sich-erneut-vor-gericht-_arid,718377.html?reduced=true Linke im Land streiten sich erneut vor Gericht]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie der SWR berichtete, warfen bereits 2013 unbekannte Mitglieder der Partei Ulrich vor, den Landesverband zu seinem „Wahlverein“ gemacht zu haben. Eine Schlichtung führte zu keinem Erfolg und Ulrich trat vom Parteiamt des Landes-Co-Vorsitzenden zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirschstein, G. (SWR) (3. September 2013): {{Toter Link |url=https://www.swr.de/swraktuell/diewahlbeiuns/spitzenkandidaten-alexander-ulrich-der-linke-gewerkschafter/-/id%3D4869426/did%3D11991272/nid%3D4869426/ctqf1p/index.html%7CAlexander |date=2023-06 |text=Alexander Ulrich – der linke Gewerkschafter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
2005–2025 war Alexander Ulrich Mitglied des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]]. Er war ordentliches Mitglied und [[Obmann]] im [[Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union]]. In der 17. Legislaturperiode (2009) war Ulrich Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion. Er war ordentliches Mitglied des Ältestenrates im Bundestag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Ulrich ist 2005 über die offene [[Landesliste]] Rheinland-Pfalz der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|Linkspartei.PDS]], 2009, 2013 und 2017 als Listenführer über die Landesliste der Partei &amp;#039;&amp;#039;Die Linke&amp;#039;&amp;#039; in den Bundestag eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Kommunalwahlen 2009 und 2014 wurde Ulrich in den Kreistag Kaiserslautern und in den Verbandsgemeinderat Weilerbach gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[19. Deutscher Bundestag|19. Deutschen Bundestag]] war Ulrich Obmann im [[Ausschuss für Wirtschaft und Energie]], sowie im Unterausschuss Regionale Wirtschaftspolitik und ERP-Wirtschaftspläne. Er ist ordentliches Mitglied im [[Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union]] sowie im [[Ältestenrat]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundestag-mdb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Bundestagswahl 2021]] wurde Ulrich mit 53,1 Prozent der Stimmen auf den Listenplatz 1 gewählt, sein Gegenkandidat war Tupac Orellana vom Kreisverband Mainz/Mainz-Bingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Welt (13. September 2020): [https://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article215628848/Linke-zieht-mit-Alexander-Ulrich-in-den-Bundestagswahlkampf.html Linke zieht mit Alexander Ulrich in den Bundestagswahlkampf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[20. Deutscher Bundestag|20. Deutschen Bundestag]] war Ulrich Obmann und ordentliches Mitglied im [[Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union]] sowie stellvertretendes Mitglied im [[Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung]] und im [[Wirtschaftsausschuss]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bundestag-mdb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alexander Ulrich}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Alexander Ulrich}}&lt;br /&gt;
* [https://alexander-ulrich-mdb.de/ Website von Alexander Ulrich]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.linksfraktion.de/mdb_ulrich.php |text=Lebenslauf bei der Bundestagsfraktion Die Linke |wayback=20080430111858}}&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|alexander_ulrich-575-38016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende des BSW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1067640517|VIAF=314870541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulrich, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BSW-Bundesvorstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorsitzender des BSW]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Landkreis Kaiserslautern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WASG-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesvorsitzender von Die Linke Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IG-Metall-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsrat (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Eßweiler)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ulrich, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (BSW, Die Linke), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Februar 1971&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kusel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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