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	<title>Alexander Trippel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:41:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Trippel&amp;diff=856932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mario todte: /* Werke (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-08-16T12:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AlexanderTrippel.jpg|miniatur|Alexander Trippel nach einer Zeichnung von Johann Friedrich Clemens, 1775]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Trippel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1744]] in [[Schaffhausen]]; † [[24. September]] [[1793]] in [[Rom]]) war ein Bildhauer, der mit zwei Goethe-Marmorbüsten bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander Trippel wurde am 23. September 1744 im schweizerischen [[Schaffhausen]] geboren. Seine Familie musste aufgrund finanzieller Schwierigkeiten von der [[Schweiz]] nach London ziehen, wo Alexander Trippel eine Instrumentenbauerlehre begann, die er unbefriedigt bald wieder abbrach. Erst auf Umwegen kam Alexander Trippel zur Kunst. [[Ludwig Lücke]] (um 1703–1780) erteilte ihm Zeichenunterricht. Mit 15 Jahren zog Alexander Trippel nach [[Kopenhagen]], um dort die [[Königlich Dänische Kunstakademie]] zu besuchen. In dieser Zeit stand er unter dem Einfluss des [[Klassizismus|frühklassizistischen]] Bildhauers [[Johannes Wiedewelt]] (1731–1802) und von [[Carl Frederik Stanley]] (1740–1813), bei dem er in der Werkstatt mitarbeitete. Beide inspirierten ihn, in Rom die [[Antike]] zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Paris lernte er den ebenfalls aus der Schweiz stammenden Kupferstecher und Kunsthändler [[Christian von Mechel]] (1737–1817) kennen, der ihn förderte und unterstützte. Im Herbst 1776 reiste Alexander Trippel nach Rom. Es gelang ihm aber nicht, Fuß zu fassen, so dass er vorübergehend wieder in die Schweiz zurückkehrte, bevor er 1778 endgültig nach Rom übersiedelte. Von Rom aus versuchte er erfolglos, in [[Preußen]] bekannt zu werden. Sein Denkmalsentwurf für [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich den Großen]] wurde abgelehnt. Sein Bewerbungsschreiben auf die vakante Stelle als Hofbildhauer in [[Dresden]] blieb erfolglos. Er wurde nur als Ehrenmitglied in die [[Preußische Akademie der Künste]] aufgenommen. So blieb Alexander Trippel bis zu seinem Tod am 24. September 1793 in Rom, wo er auf dem [[Protestantischer Friedhof (Rom)|Protestantischen Friedhof]] beerdigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gertraude Stahl-Heimann: &amp;#039;&amp;#039;Der protestantische Friedhof oder der Friedhof der Nichtkatholiken in Rom &amp;quot;Denen, die auferstehen werden&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg : Rhein-Neckar-Zeitung, 2000, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Bildhauerwerkstatt genoss dort großes Ansehen. Zeitweise arbeiteten bei ihm später berühmt gewordene Bildhauer wie [[Gottfried Schadow]] (1764–1850) und [[Johann Jakob Schmid]] (1759–1798).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Seine Werke und sein Schaffen wurden in den 1990er Jahren kunsthistorisch aufgearbeitet und aufgewertet. Wie Tischbein durch sein großes Bildnis, so ist Trippel durch seine beiden Marmorbüsten Goethes dem Gedächtnis der Nachwelt erhalten geblieben, die sich in der [[Anna-Amalia-Bibliothek]] in [[Weimar]]  (2. Fassung 1790) bzw. im Schloss Arolsen (1. Fassung 1788) befinden. Eine davon wiederum wurde nach dem Bildnis Trippels von [[Hermann Knaur]] in Marmor kopiert, die sich im [[Augusteum (Universität Leipzig)|Augusteum]] der [[Universität Leipzig]] befindet. Eine Kopie der Goethe-Büste Trippels befindet sich im &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst-Haeckel-Haus]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Jena]], mit der wohl auch rein äußerlich der Bezug des Zoologen [[Ernst Haeckel]] zu Goethe zum Ausdruck gebracht werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Museum: Ernst-Haeckel-Haus der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Braunschweig 1990, S. 104 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1775 &amp;#039;&amp;#039;Ruhender Herkules&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum zu Allerheiligen]], Schaffhausen&lt;br /&gt;
* 1776 Bildnis der Tante Trippel und &amp;#039;&amp;#039;Gefesselte Andromeda&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum zu Allerheiligen]], Schaffhausen&lt;br /&gt;
* 1782 &amp;#039;&amp;#039;Bildnis [[Carl Theodor von Dalberg]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Museum zu Allerheiligen]], Schaffhausen&lt;br /&gt;
* 1782 &amp;#039;&amp;#039;Tellgruppe&amp;#039;&amp;#039; im [[Schweizerisches Landesmuseum|Schweizerischen Landesmuseum]], Zürich&lt;br /&gt;
* 1791 &amp;#039;&amp;#039;Mykon und Daphnis&amp;#039;&amp;#039; im [[Kunsthaus Zürich]]&lt;br /&gt;
* 1789 &amp;#039;&amp;#039;Büste Goethes&amp;#039;&amp;#039; in der [[Weimar]]er &lt;br /&gt;
[[Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Büste Herders&amp;#039;&amp;#039; im [[Schloss Arolsen]]&lt;br /&gt;
* Bronzebüste Johann Gottfried Herder, 1790 in Mohrungen/Ostpreußen (Sign.: ALEX. TRIPPEL FECIT IN ROMA. 1790), erhalten&lt;br /&gt;
* 1792–1793 Denkmal für [[Salomon Gessner]] im [[Platzspitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Zum Czernichew-Grabmal Alexander Trippels&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte|&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;]], Bd. 9, 1947, Heft 1, S. 44–53 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zak-003%3A1947%3A9%3A%3A7#64 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Gottfried Keller-Ammann: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Trippel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur vaterländischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 33. 1956. S. 83–90 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sbg-002%3A1956%3A33#88 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Red. Jürg Albrecht: Alexander Trippel (1744–1793) – Skulpturen und Zeichnungen – Ausstellung vom 25. September bis 21. November 1993, hrsg. vom Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen, in Zus.arb. mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft&lt;br /&gt;
* [[Dieter Ulrich]]: Alexander Trippel (1744–1793) als „Fall“. Herkunft, Identität und Zugehörigkeitsgefühl eines Schweizer Bildhauers als Bestandteil der Wende zum deutsch-römischen Klassizismus, in: Pascal Griener, Kornelia Imesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klassizismen und Kosmopolitismus. Programm oder Problem? Austausch in Kunst und Kunsttheorie im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Chur 2004, S. 249–266.&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|423||Trippel, Alexander|[[Dieter Ulrich]]|119148455}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4023523|Trippel, Alexander|Autor=Dieter Ulrich}} 1998.&lt;br /&gt;
* Daisy Sigrist: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Trippel – ein Künstlerleben im polyglotten Europa. Zum 200. Todestag des Künsters&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 71, 1994, S. 147–162 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sbg-003%3A1994%3A71#158 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Hans Wahl (Germanist)|Hans Wahl]], [[Anton Kippenberg]]: Goethe und seine Welt, Insel-Verlag, Leipzig 1932 S. 105, 126.&lt;br /&gt;
* {{ADB|38|621|625|Trippel, Alexander|Hermann Arthur Lier|ADB:Trippel, Alexander}}&lt;br /&gt;
* [[Eugen von Philippovich (Kunsthistoriker)|Eugen von Philippovich]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Betrachtungen zu Arbeiten der Schaffhauser Bildhauer Alexander Trippel und Johann Jakob Schmid&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schaffhauser Beiträge zur vaterländischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 35. 1958. S. 127–134 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sbg-002%3A1958%3A35#132 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|22110|Trippel, Alexander|Autor=Dieter Ulrich}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=rom_trippel Ausführliches über das Leben von Alexander Trippel]&lt;br /&gt;
* http://www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx?id=4023523&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119148455|LCCN=n94026365|VIAF=22944853}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trippel, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1744]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1793]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trippel, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1744&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schaffhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1793&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mario todte</name></author>
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