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	<title>Alexander Silveri - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Silveri&amp;diff=600565&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-39401-75 am 6. Januar 2026 um 01:39 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Silveri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Januar|9. Jänner]] [[1910]] in [[Graz]]; † [[21. Juli]] [[1986]] ebenda) war ein österreichischer Bildhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Austria-01049 - Inside Franciscan Church (20792506794).jpg|mini|Das Kruzifix in Stahlguss in der [[Franziskanerkirche Graz]] (Bildmitte) befindet sich als Bronzeguss auch in der [[Friedenskirche (Trappenkamp)|Friedenskirche]] in Trappenkamp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silveri besuchte von 1925 bis 1928 die [[HTBLVA Graz-Ortweinschule|Grazer Kunstgewerbeschule]] in der vom Bildhauer [[Wilhelm Gösser]] geleiteten Klasse, wo er seine Schnitztechnik perfektionierte. Mit den Studienkollegen [[Rudolf Szyszkowitz (Maler)|Rudolf Szyszkowitz]] und Albin Stranig schloss er sich dem [[Bund Neuland]] an und folgte den beiden 1928 an die [[Akademie der bildenden Künste Wien]], wo sich die Gruppe um die Studenten [[Werner Berg]], [[Leopold Birstinger]], [[Max Weiler (Maler)|Max Weiler]] und Karl Weiser erweiterte. Die Gruppe, in der Silveri der einzige Bildhauer war, beschäftigte sich mit sozialen Problemen und religiöser Kunst, wobei man sich u. a. auf [[Ernst Barlach]], [[Albin Egger-Lienz]] und [[Käthe Kollwitz]] berief. 1936 kehrte Silveri nach Abschluss des Studiums mit Diplom als akademischer Bildhauer nach Graz zurück, eröffnete sein eigenes Atelier in der Gabelsbergerstraße und trat dem Steiermärkischen Kunstverein Werkbund bei. Er wandte sich 1937 dem Porträt zu und schuf bis in die 1970er Jahre mehr als 100 Porträts. 1945 folgte er Wilhelm Gösser als Leiter der Meisterklasse für Stein- und Holzbildhauerei an der Grazer Kunstgewerbeschule. Bis 1972 unterrichtete er dort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortwein&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Silveri Alexander.&amp;#039;&amp;#039; In: Eugen Gross (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Grazer Ortweinschule: Bau – Kunst – Design, 1876–2001.&amp;#039;&amp;#039; Manumedia Schnider, Graz 2001, ISBN 3-902020-12-1, S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1946 trat er dem neu gegründeten Bund Neuland bei. 1939 heiratete er Hiltraud Fabiani, mit der er vier Kinder hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die schwer kriegsbeschädigte Pfarrkirche von Wenigzell, wo die gesamte barocke Inneneinrichtung verbrannt war, entwarf er zwischen 1946 und 1948 eine neue Altargestaltung, ausgehend von der im Krieg verbrannten Dorflinde, die jedoch wieder zu grünen begann. Silveri setzte den &amp;#039;&amp;#039;gekreuzigten Christus&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;verbrannten Baum&amp;#039;&amp;#039; als Einzeldarstellung in den Altarmittelpunkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Schweigert]]: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien …&amp;#039;&amp;#039; in Ingeborg Radimsky: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Silveri. 1910–1986. Das bildhauerische Werk.&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ausführung dieses Entwurfs in Wenigzell scheiterte an der Finanzierung. Allerdings beschäftigte sich Silveri auch in den folgenden Jahren immer wieder mit dieser Symbolik bis schließlich 1965 die letzte Version des &amp;#039;&amp;#039;verbrannten Baumes&amp;#039;&amp;#039; als Bronzeguss in [[Schloss St. Martin (Graz)|St. Martin]] aufgestellt wurde. 2009 wurde ein zweiter Abguss angefertigt, der anlässlich der 800-Jahr-Feier der Gemeinde Wenigzell im dortigen Kirchhof aufgestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Radimsky: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Silveri. 1910–1986. Das bildhauerische Werk.&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Sein Hauptaugenmerk galt der [[Heilig|sakralen]] Kunst und der Gestaltung von Kirchenräumen. Zu seinem Gesamtwerk gehören Porträts, religiöse Bildnisse, Büsten, figurale Skulpturen, Grab- und Bauplastiken. Als Materialien dienten ihm Holz, Ton, Eisen, Bronze, Stein, Wachs und Gips. Stilistisch ist er ein Vertreter des [[Expressionismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ortwein&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anerkennungen ==&lt;br /&gt;
* 1931: Silberne Füger-Medaille&lt;br /&gt;
* 1932: Meisterschulpreis der Akademie&lt;br /&gt;
* 1937: Staatspreis&lt;br /&gt;
* 1979: [[Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst]]&amp;lt;ref name =&amp;quot;kleine Zeitung&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2260028/alexander-silveri-ein-leben-bronze-stein.story |text=Alexander Silveri: Ein Leben in Bronze und Stein |archive-is=20130219105927}} in der [[Kleine Zeitung|Kleinen Zeitung]] vom 7. Jänner 2010, abgerufen am 23. Jänner 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985: [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kleinezeitung.at/steiermark/damals/5125124/Damals-in-der-Steiermark_30-Todestag-von-Bildhauer-Alexander-Silveri 30. Todestag von Bildhauer Alexander Silveri] vom 27. November 2016, abgerufen am 7. September 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im steirischen Ort [[Parschlug]] wurde eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Liesing - Kreuz.jpg|mini|Hängendes Kreuz in der [[Pfarrkirche Liesing]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kreuz und Madonna mit Kind in der Michaelskapelle auf [[Schloss Seggau]] in der [[Südsteiermark]]&lt;br /&gt;
* Kreuz über dem Hochaltar in der [[Pfarrkirche Liesing]] in [[Wien]]&lt;br /&gt;
* Altarkreuz in der [[Filialkirche Maria Schutz (Stattegg)|Bergkirche Maria Schutz]] in [[Kalkleiten (Gemeinde Stattegg)|Kalkleiten-Stattegg]]&lt;br /&gt;
* Josef-Krainer-Denkmal im Grazer Stadtpark&lt;br /&gt;
* Volksaltar in der Kirche St. Martin in [[Graz]]&lt;br /&gt;
* Relieftafeln im Stiegenaufgang zur [[Stiegenkirche]] in [[Graz]]&lt;br /&gt;
* Keramischer Taufschrein in der St. Othmarkapelle in [[Gloggnitz]]&lt;br /&gt;
* Altar in der Pfarre [[Gaal]]&lt;br /&gt;
* Kruzifix in der Kapelle des Priesterseminars Graz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Sakralbauten/Steiermark/Graz_Priesterseminar_Kapelle Werner Gobiet: Kapelle im Priesterseminar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Altarkreuz in der [[Pfarrkirche Maria Königin (Strebersdorf)|Pfarrkirche Maria Königin]] in Wien-Strebersdorf&lt;br /&gt;
* Reliefs an der Kanzel in der [[Franziskanerkirche Graz]]&lt;br /&gt;
* Kruzifix in Stahlguss in der Franziskanerkirche Graz&lt;br /&gt;
* Kreuzigungsgruppe in der Pfarrkirche „Zur heiligen Familie“ in Graz&lt;br /&gt;
* Mahnmal in Graz, Paulustor (größtes Denkmal der Stadt)&lt;br /&gt;
* Kruzifix in Bronzeguss in der [[Friedenskirche (Trappenkamp)|Friedenskirche]] in [[Trappenkamp]], [[Schleswig-Holstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.marless.de/kgt/gemeinsam/festschrift2017.pdf Festschrift 50 Jahre Friedenskirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kreuzigungsgruppe über dem [[Hochaltar]] in der Pfarrkirche [[Deutsch Wagram]], NÖ&lt;br /&gt;
* Altarplastik der [[Pfarrkirche Bad Traunstein]], Waldviertel, NÖ&lt;br /&gt;
* Figurinen im Trachtensaal des Volkskundemuseums in Graz&lt;br /&gt;
* Hochaltarkreuz der [[Pfarrkirche Kalsdorf bei Graz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Silveri.&amp;#039;&amp;#039; Monographie, Werkbuch zum 60. Geburtstag, Vorwort von Architekt Jules Predl aus Zug, Einführung von Irmengard Fausch-Horvath, Besprechung von [[Heinz Gerstinger]] zur Ausstellung in Luzern, Zum Mahnmal in Graz von Erich Gschwend, Gedanken über Silveri von Willy Gutmann, Notizen des Künstlers, Biographie, Verzeichnis der Werkabbildungen und Skizzen, Ausstellungen, Bücher, Zeitschriften, Zeitungen; Auftraggeber Jules Predl, Verlag Offizin Zürcher AG, Zug 1970.&lt;br /&gt;
* Johannes Silveri: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Silveri. Akte.&amp;#039;&amp;#039; Zeichnungen des Künstlers, Geleitworte von [[Hanns Koren]] und Heinz Gerstinger, Eigenverlag Hiltraud Silveri, Druck: Styria, Graz 1983.&lt;br /&gt;
* Martin Schmiedbauer, Johannes Silveri, Friedemann Silveri: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Silveri. 1910–1986.&amp;#039;&amp;#039; [Katalog zur Gedächtnisausstellung Alexander Silveri 1910–1986 im Volksbildungswerk St. Martin], Graz 1997.&lt;br /&gt;
* Ingeborg Radimsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alexander Silveri. 1910–1986. Das bildhauerische Werk.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ingeborg Radimsky, Bad Gleichenberg 2011, 207 Seiten, [https://disco.graz-seckau.at/upload/file/Heft%20Begegnungen%202013_2.pdf Rezension in Begegnungen 2013/2 (PDF)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.multimediafilm.at/doc/mmf-alexander-silveri-lebensdaten.pdf Lebensdaten] (PDF; 357&amp;amp;nbsp;KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120499274|VIAF=67298981}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Silveri, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Silveri, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Januar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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