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	<title>Alexander Schwab - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:49:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Schwab&amp;diff=528186&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pappenstiel am 18. November 2025 um 11:54 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-18T11:54:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Schwab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Juli]] [[1887]] in [[Stuttgart]]; † [[12. November]] [[1943]] in [[Zwickau]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und Publizist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Keithstr 8 Alexander  Schwab.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus Keithstraße 8, in [[Berlin-Schöneberg]]]]&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Kapellmeisters studierte an den Universitäten [[Rostock]], [[Jena]], [[Heidelberg]] und [[Freiburg im Breisgau]] [[Philosophie]], [[Germanistik]], alte Sprachen, [[Nationalökonomie]] und [[Soziologie]] und war in der [[Freie Studentenschaft|Freien Studentenschaft]] aktiv. Nach erfolgreicher [[Promotion (Doktor)|Promotion]] unterrichtete er an der [[Freie Schulgemeinde Wickersdorf|Freien Schulgemeinde Wickersdorf]] und war einer der führenden Köpfe der [[Freideutsche Jugend|Freideutschen Jugend]] (1913 Teilnahme am Treffen auf dem [[Erster Freideutscher Jugendtag|Hohen Meißner]]). Zunächst 1914 Kriegsfreiwilliger, wurde Schwab wegen eines Lungenleidens ausgemustert, heiratete die Tochter eines [[Paul Felisch|Admiralitätsrats]] Hildegard Felisch, entwickelte sich zum Kriegsgegner und schloss sich 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und 1918 dem [[Spartakusbund]] an, wo er mit [[Rosa Luxemburg]] und [[Karl Liebknecht]] Freundschaft schloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil der Berliner [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Linken zählte er 1920 zu den Gründungsmitgliedern der [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|KAPD]], in deren Vorstand er zeitweise vertreten war und die er 1921 auf dem III. [[Komintern]]kongreß in [[Moskau]] vertrat. Nach dem Ausschluss seines engen Freundes [[Karl Schröder (Schriftsteller, 1884)|Karl Schröder]] aus der KAPD verließ er diese 1922 ebenfalls und zog sich bis zum Ende der 1920er Jahre aus der unmittelbaren Politik zurück. In den folgenden Jahren arbeitete er als Journalist und beschäftigte sich hier vor allem mit Ökonomie und Architektur, etwa in der Zeitschrift des [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbundes]] &amp;#039;&amp;#039;Die Form&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1928 beteiligte sich Schwab erst unregelmäßig, dann häufiger an Diskussionen der [[Sozialwissenschaftliche Vereinigung|Sozialwissenschaftlichen Vereinigung]] und später der rätekommunistischen [[Rote Kämpfer|Roten Kämpfer]], beruflich war er seit 1929 Pressechef der [[Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübertragung an die [[NSDAP]] wurde Schwab im April 1933 entlassen und ein halbes Jahr in [[Schutzhaft]] gehalten. Nach Freilassung und dem Tod seiner Frau gründete er 1934 gemeinsam mit [[Franz Jung]] einen wirtschaftlichen Korrespondenzdienst und reorganisierte die illegale Arbeit der Widerstandsbewegung Rote Kämpfer, deren Leitung er übernahm. Im Rahmen der Verhaftung der Organisationsleitung durch die Gestapo im November 1936 wurde Schwab im [[Hochverrat]]sprozess vor dem [[Volksgerichtshof]] gegen die Roten Kämpfer im Oktober 1937 als Hauptverantwortlicher zu acht Jahren Haft verurteilt. In den folgenden Jahren in den Zuchthäusern [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg]], [[Słońsk|Sonnenburg]] und im [[KZ Börgermoor]] inhaftiert und gefoltert, starb Schwab im November 1943 im [[Zuchthaus Zwickau]] nach offiziellen Angaben an einer Lungenentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Schwab war der Vater von Franziska Violet und [[Hans Schwab-Felisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Möbelkonsumtion und Möbelproduktion in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Siemenroth 1915 ([http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:zbw-retromon-34689 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Albert Sigrist: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch vom Bauen.&amp;#039;&amp;#039; [[Der Bücherkreis]], Berlin 1930. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
* diverse Artikel in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter-Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Hagen 1920–23, Giesen 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sarah M. Schlachetzki: &amp;#039;&amp;#039;„Die Frage gehört hierher, aber nicht mehr die Antwort“ – Alexander Schwab, Wirtschaftsjournalist und Architekturkritiker in düsteren Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arbeit – Bewegung – Geschichte]], Heft I/2018, S. 63–75.&lt;br /&gt;
* [[Diethart Kerbs]]: &amp;#039;&amp;#039;Lebenslinien. Deutsche Biographien aus dem 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Nachwort von Arno Klönne. Essen, Klartext-Verlag 2007. ISBN 3-89861-799-8&lt;br /&gt;
* Diethart Kerbs: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Schwab (1887–1943). Architekturtheoretiker, politischer Pädagoge, Rätekommunist, Schriftsteller und Widerstandskämpfer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung]]&amp;#039;&amp;#039; (IWK). Berlin 2005,4, S. 487–495. {{ISSN|0046-8428}} ([http://www.iwk-online.de/2005-4_kerbs.html Auszug])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/alexander-schwab Schwab, Alexander]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|770||Schwab, Alexander|[[Diethart Kerbs]]|129586633}}&lt;br /&gt;
* [[doi:10.46500/83535940|Rhena Stürmer: Jenseits des Bolschewismus. Lebenswege Weimarer Linkskommunisten zwischen den Systemen des 20. Jahrhunderts]], Wallstein, Göttingen 2025, ISBN 978-3-8353-5940-6 (Zugleich: Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Dissertation, 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Manfred Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Syndikalismus und Linkskommunismus von 1918–1923. Zur Geschichte und Soziologie der Freien Arbeiter-Union Deutschlands (Syndikalisten), der Allgemeinen Arbeiter-Union Deutschlands und der Kommunistischen Arbeiter-Partei Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Marburger Abhandlungen zur Politischen Wissenschaft. Bd. 13. Meisenheim/Glan 1969.&lt;br /&gt;
* Hans Manfred Bock: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ‘linken Radikalismus’ in Deutschland. Ein Versuch.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/M. 1976.&lt;br /&gt;
* [[Olaf Ihlau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Roten Kämpfer. Ein Beitrag zur Geschichte der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Meisenheim am Glan 1969.&lt;br /&gt;
* Peter Friedemann, Uwe Schledorn: &amp;#039;&amp;#039;Aktiv gegen Rechts. Der Rote Kämpfer – Marxistische Arbeiterzeitung 1930–1931.&amp;#039;&amp;#039; Essen 1994. ISBN 3-88474-033-4&lt;br /&gt;
* Jan Foitzik: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Fronten. Zur Politik, Organisation und Funktion linker politischer Kleinorganisationen im Widerstand 1933 bis 1939/40.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1986. ISBN 3-87831-439-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|129586633}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|alexander-schwab}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/27342c0d-2873-464f-8125-a8d7b7dbc58b/ Nachlass Bundesarchiv N 2371]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129586633|VIAF=72476162|LCCN=nb2006018756}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schwab, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rote Kämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sonnenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Börgermoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schwab, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sigrist, Albert (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Politiker und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Juli 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zwickau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pappenstiel</name></author>
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