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	<title>Alexander Moritz Simon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:00:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Moritz_Simon&amp;diff=1923552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover: Bild(ungs)-Dokument eingepflegt: Grabinschrift mit dem Namen „Moritz Simon“</title>
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		<updated>2025-10-14T11:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Bildung&quot; title=&quot;Bildung&quot;&gt;Bild(ungs)-Dokument&lt;/a&gt; eingepflegt: Grabinschrift mit dem Namen „Moritz Simon“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Moritz Simon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Moses Simon&amp;#039;&amp;#039;) (geboren [[27. November]] [[1837]] in [[Hannover]]; gestorben [[29. Januar]] [[1905]] ebenda) war ein Bankier und amerikanischer Vizekonsul.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulprojektseite nach Hans-Dieter Schmid (Hrsg.): {{Webarchiv|url=http://www.erinnernundzukunft.de/index.php?id=188 |wayback=20140407090542 |text= &amp;#039;&amp;#039;Ahlem. Die Geschichte einer jüdischen Gartenbauschule.&amp;#039;&amp;#039; }} Bremen 2008, S. Seite 17–54&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.jewishencyclopedia.com/articles/13748-simon-moritz-alexander Isidore Singer und Frederick T. Haneman: &amp;#039;&amp;#039;Simon, Moritz Alexander&amp;#039;&amp;#039;], in: Jewish Encyclopedia.com, abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gründete die spätere [[Israelitische Gartenbauschule Ahlem]] zur Verbesserung der Lebensverhältnisse seiner jüdischen Mitbürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gartenbauanstalt Ahlem um 1900.jpg|mini|Die von Simon gegründete [[Israelitische Gartenbauschule Ahlem]] um 1900]]&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Alexander Moritz Simon war das vierte von sieben Kindern des jüdischen Hauptkollektors und Lotterieeinnehmers Alexander Simon und seiner Frau Fanny.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Moritz’ Schwester &amp;#039;&amp;#039;Helene&amp;#039;&amp;#039; (1845–1919) heiratete den jüdischen Kaufmann &amp;#039;&amp;#039;Sigmund Meyer&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1840–73) aus [[Bochum]]; aus der Ehe ging der spätere Elektroautomobil-Pionier [[Sigmund Meyer (Ingenieur)|Sigmund Meyer]] hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|17|373|374|Meyer, Sigmund (genannt Hans Sigismund)|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|138371504}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Moritz absolvierte eine Lehre als [[Bankkaufmann]] im Bankhaus des hannoverschen Hofbankiers, Ezechiel Simon. Im Juli 1858 reiste er nach [[New York City|New York]] und arbeitete bei einer Bank. Hier lernte er das Elend der jüdischen Einwanderer aus Osteuropa kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Hannover 1863 beantragte er am 29. April die [[Bürgerrecht]]e und wurde als [[Bankier]] eingetragen. Am 16. Juli gründete er zusammen mit seinem Vater das &amp;#039;&amp;#039;Bank-, Geldwechsel- und Inkasso-Geschäft Alexander Simon&amp;#039;&amp;#039;, dessen Leiter er wurde, und das er gut durch die [[Gründerkrise]] der 1870er brachte. 1898 verkaufte er sein Unternehmen an die [[Dresdner Bank]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied im [[Aufsichtsrat]] der [[Wolff Walsrode#Pulverfabrik Bomlitz und Wolff &amp;amp; Co. von 1815 bis 1914|Deutschen Pulverfabrik]] in [[Walsrode]] und der Tivoli AG in Hannover. Die betrieb den 1878 vom Architekten [[Otto Goetze (Architekt)|Otto Goetze]] fertiggestellten &amp;#039;&amp;#039;Tivoli-Konzertgarten&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.today/20170520172620/www.haz.de/var/storage/images/haz/hannover/fotostrecken-hannover/es-war-einmal-in-hannover.-aber-wo/f117/517441438-1-ger-DE/f1_gallerylarge.jpg Foto: Tivoli Konzertgarten; zwischen heutigem Schiffgraben und Königstraße]&amp;lt;/ref&amp;gt; unmittelbar an den Tivoli-Stadtteil angrenzend nahe dem [[Schiffgraben (Straße)|Schiffgraben]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hannover&amp;#039;&amp;#039;, in: {{Meyers Online|8|141}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der schnell zu den bekanntesten Tanzlokalen Hannovers gehörte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Parkhaus Appelstrasse.jpg|mini|Von Simon erworbenes [[Nienburger Straße 17 (Hannover)|Parkhaus]] an den Parkanlagen von Herrenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritterburg Herrenhausen.jpg|mini|Von Simon erbaute [[Burg|Ritterburg]] nahe dem Parkhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 erwarb Simon das Ausflugslokal &amp;#039;&amp;#039;[[Nienburger Straße 17 (Hannover)|Parkhaus]]&amp;#039;&amp;#039;. Dies war ein 1874 von den Architekten Ludolf und Heussner an der spitzwinkligen Ecke zur Appelstraße errichtetes Konzerthaus. Simon ließ es 1891 erweitern und 1894/95 vom Architekten [[Max Küster]] (1862–1941) abreißen und neu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.imr.uni-hannover.de/geschichte_parkhaus.html |wayback=20090831031320 |text=Geschichte des Parkhauses auf der Website der Universität Hannover}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Bild auf einer historischen Postkarte |url=http://www.postkarten-archiv.de/theater-kinos-und-konzerthaeuser.html |wayback=20150504181957 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ließ es Simon mit dekorativen Türmchen und einer Terrasse mit Ausblick auf die Parkanlagen von Herrenhausen versehen – daher auch der Name &amp;#039;&amp;#039;Parkhaus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Leibniz-Universität Hannover: {{Webarchiv|text=Intern 01/08 |url=http://www.uni-hannover.de/imperia/md/content/pressestelle/uniintern/uniintern08_1.pdf |wayback=20081203075222 }} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinter dem Parkhaus ließ Simon einen später privatisierten Stadtpark anlegen, in dem er eine [[Burg|Ritterburg]] mit originell ausgestatteten Innenräumen sowie eine [[Hundinghütte]] mit einer Tropfsteinhöhle und einem &amp;#039;&amp;#039;altdeutschen Trinkgemach&amp;#039;&amp;#039; bauen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=x-150fKbz5wC&amp;amp;pg=PA110&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Wolfgang Volz: &amp;#039;&amp;#039;Herrenhausen: die Königlichen Gärten in Hannover&amp;#039;&amp;#039;], S. 110&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon blieb unverheiratet und lebte lange Zeit bei den Eltern in der Schillerstraße. Später baute er sich eine Villa im Villenviertel der [[Nordstadt (Hannover)|Nordstadt]]. Um 1895 wurde [[Ahlem]] sein Lebensmittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts waren viele Menschen [[Jüdische Religion|jüdischen Glaubens]] aus Osteuropa ins [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] eingewandert und lebten in den Städten meist in [[Ghetto]]s und ärmlichen Verhältnissen. In Hannover stieg die Personenzahl binnen eines Jahrhunderts von 500 um das Zehnfache auf etwa 5000 Menschen jüdischen Glaubens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Moritz Simon bemühte sich seit den 1880ern um eine Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage seiner Glaubensgenossen – getreu seinem Motto: „Nicht durch Almosen, sondern durch Erziehung zur Arbeit kann unseren armen Glaubensgenossen geholfen werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ShneE5mxmEUC&amp;amp;pg=PA336&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Dirk Böttcher: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der von ihm gestifteten Schule in der Ohestraße begann er mit praktischem Unterricht. Der von ihm 1884 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Förderung des Gartenbau- und Handfertigungsunterrichts in Jüdischen Volksschulen&amp;#039;&amp;#039; hatte seine Ziele jedoch nicht erreicht. Deshalb erwarb er im Herbst desselben Jahres im damals noch selbständigen Dorf [[Ahlem]], in der Heisterbergalle 8 ein 60 Morgen großes Grundstück und begann mit der Errichtung seiner Gartenbauschule. Neun Jahre später, am 2. Juni 1893, wurde sie dann unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Israelitische-Erziehungs-Anstalt zu Ahlem bei Hannover&amp;#039;&amp;#039; eröffnet (1919 in [[Israelitische Gartenbauschule Ahlem]] umbenannt). An der Leitung beteiligte sich [[Manfred Berliner]]. In [[Peine]] gründete Simon eine Ausbildungsstätte für die Lehrer.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Die Simonsche Stiftung |url=http://www.dungelbeck.de/pics08/Kap10.pdf |wayback=20140222032100 }} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Familien-Grabmal Alexander Moritz Simon mit Oscar Meyer und Helene, geborene Simon (61485).jpg|mini|links|Von Wilhelm Hendricks entworfenes Grabmonument für die Familie Simon mit idealisiertem Relief der Gartenbauschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detail des Grabmonuments für Moritz Simon und Oscar Meyer sowie Helene, geb. Simon (74809).jpg|mini|Grabinschrift mit dem Namen „Moritz Simon“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Moritz Simon lebte sparsam und steckte alles Geld in seine Schule. Er ließ seinen [[Badeofen]] nicht reparieren und erlitt einen tödlichen Badeunfall. Beigesetzt wurde er auf dem [[Jüdischer Friedhof An der Strangriede|Jüdischen Friedhof An der Strangriede]]. Simons Vorstandsamt in der Israelitischen Gartenbauschule übernahm [[Sartorius Rheinhold]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.celle.de/index.php?object=tx%7c2092.1&amp;amp;ModID=7&amp;amp;FID=2092.141.1 Biografie Bertha Rheinhold, geb. Levy und Elise Rheinhold, geb. Daniel]. Abgerufen am 5. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alexander und Fanny Simonsche Stiftung ==&lt;br /&gt;
Nach Alexander Moritz Simons Tod setzte die nach seinen Eltern benannte &amp;#039;&amp;#039;Alexander und Fanny Simonsche Stiftung&amp;#039;&amp;#039; seine Arbeit fort. Der Stiftung gehörten unter anderem zwei Mehrfamilienhäuser in der Wißmannstraße 11 und 13 in der [[Südstadt (Hannover)|Südstadt]]. In diesen Häusern lebten um 1940 rund 132 jüdische Menschen, die sämtlich [[Deportation|deportiert]] wurden, zum Teil über die Sammelstelle in der Gartenbauschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* [https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/756189 &amp;#039;&amp;#039;Praktische Vorschläge zur Organisation der Auswanderung: Mitgeteilt auf Grund langjähriger Erfahrungen&amp;#039;&amp;#039;], Jaab &amp;amp; Kohlrautz, 1904; digitalisiert durch die [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte der Juden in Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trauerfeier bei der Bestattung des Herrn Konsul Moritz Simon in Hannover am Mittwoch, den 1. Februar 1905, vom. 9 1/2 Uhr&amp;#039;&amp;#039;; Druck der Vereinsbuchdruckerei zu Hannover, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ziele der Simon’schen Stiftung in Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1907&lt;br /&gt;
* Nachruf Konsul Alexander Moritz Simon, in: {{Webarchiv | url=http://www.compactmemory.de/library/seiten.aspx?context=pages&amp;amp;ID_0=20&amp;amp;ID_1=399&amp;amp;ID_2=7532&amp;amp;ID_3=71686&amp;amp;&amp;amp;tzpid=20 | archive-is=20130210162354 | text=Im Deutschen Reich, Zeitschrift des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, Heft 2, S. 103–104, 1905}}&lt;br /&gt;
* Renate Heuer: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographia Judaica: Verzeichnis jüdischer Autoren deutscher Sprache&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, Campus Verlag, 1988, ISBN 3-593-33398-8, S. 77&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103515031X|VIAF=290725952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simon, Alexander Moritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahlem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simon, Alexander Moritz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Simon, Moses&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bankier, Gründer einer Gartenbauschule und amerikanischer Vizekonsul&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1837&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Januar 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Schwabe in Hannover</name></author>
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