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	<title>Alexander Moissi - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alexander Moissi by Nicola Perscheid.jpg|mini|Alexander Moissi,&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: [[Nicola Perscheid]], ca. 1920[[Datei:Aleksandër Moisiu (nënshkrim).svg|rahmenlos|class=notpageimage|200px]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Moissi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{sqS|Aleksandër Moisiu}}, {{itS|Alessandro Moisi}}; * [[2. April]] [[1879]] in [[Triest]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[22. März]] [[1935]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Schauspieler]] [[Albanien|albanischer]] und [[Arbëresh]]-Abstammung. Zwischen 1910 und 1930 galt er als berühmtester Schauspieler im deutschsprachigen Raum, wegen seiner vielen Tourneen auch als Weltstar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moissi war der [[Protagonist]] des modernen, zerrissenen, morbiden Menschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seine berühmtesten Rollen waren der Oswald in [[Henrik Ibsen]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Gespenster (Ibsen)|Gespenster]]&amp;#039;&amp;#039;, Fedja in &amp;#039;&amp;#039;[[Der lebende Leichnam (Tolstoi)|Der lebende Leichnam]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Leo Tolstoi]] und [[Jedermann]] in [[Max Reinhardt]]s Inszenierung von [[Hugo von Hofmannsthal]]s gleichnamigem Stück 1920 am [[Salzburger Dom]]platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Alexander Moissi wurde am 2. April 1879 (nach anderen Quellen am 2. April 1880&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sterbebuch&amp;quot;&amp;gt;Sterbebuch Wien-18., Weinhaus, tom. 1935, fol. 10 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/18-weinhaus/03-29/?pg=13 Faksimile]), abgerufen am 2. Juli 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;) als fünftes Kind des wohlhabenden [[Albanien|albanischen]] Kaufmannes und [[Reederei|Reeders]] Konstantin Moisiu und der [[Arbëresh]]e Amalia di Rada als &amp;#039;&amp;#039;Alessandro Moissi&amp;#039;&amp;#039; im italienischen [[Triest]], damals in [[Österreich-Ungarn]], geboren. Er wuchs beim Vater in der albanischen Hafenstadt [[Durrës]] und bei der Mutter in Triest auf, besuchte ein Internat in Graz und übersiedelte 1898 als 19-Jähriger mit geringen Deutschkenntnissen nach Wien, wo er ein Gesangsstudium begann. Nach einem Jahr wurde ihm der freie Studienplatz entzogen, und Moissi bewarb sich am [[Burgtheater]] um eine Schauspielausbildung, wurde jedoch abgelehnt und musste sich aufgrund seines stark italienischen Akzents mit stummen Rollen in der Komparserie begnügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde Moissi von [[Josef Kainz]] in einer Aufführung von [[Molière]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Tartuffe]]&amp;#039;&amp;#039; entdeckt. Der berühmte Kainz spielte die Titelrolle, Moissi einen stummen Diener. In der gemeinsamen Szene beim ersten Auftritt des Tartuffe sah Kainz dem jungen Moissi ins Gesicht – und vergaß für einige Augenblicke seinen Text. Am nächsten Tag setzte sich Kainz beim Direktor des Theaters, [[Paul Schlenther]], mit den Worten für Moissi ein, er habe den „Schauspieler der Zukunft“ gesehen. Schlenther vermittelte das merkwürdige Talent nach Prag ans Neue Deutsche Theater, wo Moissi von 1901 bis 1903 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1903 ging Moissi nach Berlin, wo ihn [[Max Reinhardt]] entdeckte und trotz erster verheerender Kritiken in sein Ensemble am [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]] engagierte. Es brauchte eine Weile, bis Moissi sich durchsetzen konnte. Noch bei Shakespeares &amp;#039;&amp;#039;[[Der Kaufmann von Venedig]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Rudolf Schildkraut]], Reinhardts zweiter großer Shakespeare-Inszenierung nach dem [[Sommernachtstraum]] 1905 (in dem Moissi den [[Oberon (Elfenkönig)|Oberon]] gespielt hatte), wurde Moissi als Solanio von der Kritik unbarmherzig angegriffen. „Aber Reinhardts Glaube an Moissis Fähigkeiten war nicht zu erschüttern. Immer wieder stellte er ihn in wichtigen Rollen auf die Bühne, ließ sich durch den italienischen Akzent nicht abschrecken und kämpfte für ihn, bis er ihn durchgesetzt hatte.“ (Gusti Adler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moissi wurde bei Max Reinhardt in Berlin zum Star und zog mit seinem italianisierten Sprachduktus, in dem er eher sang als sprach, viele in seinen Bann. Der Dichter [[Franz Werfel]] nannte ihn einen Zauberer, für [[Stefan Zweig]] war seine Stimme Musik, [[Gerhart Hauptmann]] und [[Klabund]] bewunderten ihn, und [[Franz Kafka]] schrieb ins Tagebuch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Runde Wangen und doch ein kantiges Gesicht. Weiches Haar, mit weichen Handbewegungen immer wieder gestrichen. Trotzdem so viele Melodien zu hören waren, die Stimme gelenkt schien wie ein leichtes Boot im Wasser, war die Melodie der Verse eigentlich nicht zu hören. Manche Worte wurden von der Stimme aufgelöst, sie waren so zart angefasst worden, dass sie aufsprangen und nichts mehr mit der menschlichen Stimme zu tun hatten … (Prag, am 28. Februar 1912)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle konnten Moissis Stil ertragen. Der Direktor des [[Burgtheater]]s [[Alfred von Berger]] sagte 1910 zu [[Hugo Thimig]] über Moissi: „Ich bin aus seinem Hamlet herausgelaufen, so widerwärtig ist mir der Mann.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Thimig erzählt von seinem Leben und dem Theater seiner Zeit. Briefe und Tagebuchnotizen.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählt und eingeleitet von Franz Hadamovsky. Böhlau, Graz u. a. 1962, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moissi führte bald das Leben eines regelrechten Superstars, er beherrschte die Schlagzeilen der Zeitungen und Illustrierten wie sonst nur [[Enrico Caruso]] oder [[Rudolph Valentino]], war Frauenschwarm und Abenteurer und führte ein rastloses und ruinöses Leben. Er wurde zum berühmtesten und zugleich bestbezahlten Bühnenschauspieler seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1914 ging Moissi als Freiwilliger auf deutscher Seite in den Ersten Weltkrieg und geriet in Gefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Verlustlisten (Pr. 411), 22. Dezember 1915: Feldfliegertruppe. Ltn.d.R. Alexander Moissi - Triest - in Gefgsch.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 schloss er sich zeitweise den aufständischen [[Spartakist]]en an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moissi gab 1918 ein Gastspiel in der [[Neue Wiener Bühne|Neuen Wiener Bühne]] u. a. mit [[Die Räuber]], in denen er den Franz Moor spielte, und Hamlet, in dem [[Elisabeth Bergner]] die Ophelia gab. Für die Dauer des Gastspiels war auch [[Alexander Granach]] engagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Granach. &amp;#039;&amp;#039;Da geht ein Mensch&amp;#039;&amp;#039;. Henschelverlag Berlin, 1965, S. 170/171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Max Reinhardt besetzte Moissi 1920 als ersten [[Jedermann bei den Salzburger Festspielen]]. In dieser Rolle war er auch 1922 zu sehen und wiederum von 1926 bis 1931. Die Buhlschaft gab in den Jahren 1921 und 1922 seine Ehefrau [[Johanna Terwin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenkriegszeit wurde Moissi immer mehr zum Starschauspieler, der sich zunehmend auf Tournee befand. In Berlin trat er nur noch als Gast auf. Sein Schauspielstil galt hier als antiquiert und konnte nicht mehr mit Entwicklungen wie [[Expressionismus]] oder dem [[Politisches Theater|politischen Theater]] [[Bertolt Brecht|Brechts]] und [[Erwin Piscator|Piscators]] mithalten. Als Exot wurde Moissi in Deutschland geliebt und gehasst und in den Metropolen Europas und Amerikas gefeiert. 1933 verließ Moissi Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war kein Jude, galt aber als solcher und wurde als »der Jude Moissi« geächtet. Im Sommer 1933 inszenierte Oberregisseur [[Lothar Wallerstein]]&amp;lt;!--- und nicht wie zu erwarten Max REINHARDT –---&amp;gt; im faschistischen Italien das Mysterienspiel &amp;#039;&amp;#039;Jedermann&amp;#039;&amp;#039; von Hugo von Hofmannsthal mit Moissi in der Titelrolle. Er spielte sie auf Italienisch. Premiere war am 11. Juli 1933 auf dem Vorplatz der mittelalterlichen [[Sant’Ambrogio (Mailand)|Basilica di Sant’Ambrogio]] – mit sensationellem Erfolg:&amp;lt;ref name=steine&amp;gt;[https://www.stolpersteine-salzburg.at/stolperstein/wallerstein_lothar/ www.stolpersteine-salzburg.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Moissi erklärt: ‚Schönster Augenblick meines Künstlerlebens‘ […]&lt;br /&gt;
:Als am Schlusse der gestrigen Aufführung Alexander Moissi sein berühmtes ‚Vaterunser‘ beendet hatte, brach das Publikum nach einem Moment der Ergriffenheit in stürmische Kundgebungen aus. [[Wiener Allgemeine Zeitung]], 12. Juli 1933, S. 5&amp;lt;ref name=steine /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Moissi 1923 by Ludwig Boedecker.jpg|mini|Alexander Moissi mit seiner Frau [[Johanna Terwin]] (links) und Grete Kainz vor dem [[Schloss Mirabell]] in Salzburg, Foto: Ludwig Boedecker, 1923]]&lt;br /&gt;
1910 heiratete Moissi in England [[Marie Urfus|Maria Urfus]] (1874–1943).&amp;lt;ref&amp;gt;Heiratsdatum lt. Sterbeurkunde Urfus: Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Wilmersdorf, Nr. 1192/1943&amp;lt;/ref&amp;gt; Urfus gründete 1913 in Berlin die „Schauspielschule Maria Moissi“, an der auch ihr Mann unterrichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berliner Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juli 1913, S. 25 [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/6KYIHBL32BYAZ3Y57R2MZR4FTDTYWMTW?issuepage=25 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe wurde 1918 geschieden. Das Paar hatte eine voreheliche Tochter, Beatrice Moissi (* 1906 München; † 1998). Diese heiratete 1942 den [[Filmeditor]] [[Conrad von Molo]], nannte sich [[Beate von Molo]] und wurde als Regisseurin und Theaterleiterin bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41123290.html Beate von Molo] bei spiegelonline.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war Moissi seit 1919 mit der Schauspielerin [[Johanna Terwin]] (eigentlich Johanna Winter, 1884–1962) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Berlin XII A, Heiratsurkunde Nr. 902 vom 16. Dezember 1919.&amp;lt;/ref&amp;gt; Alexander Moissi hatte eine zweite Tochter mit der Schauspielerin Herta Hambach,&amp;lt;ref&amp;gt;Über Herta (auch: Hertha) Hambach (vermutlich: * 1896 Berlin; † 1990 München) ist wenig bekannt: sie spielte in den 1920er Jahren in Berlin Theater und wirkte von 1919 bis 1921 in einigen Filmen mit (s. [https://www.imdb.com/name/nm2595793/ IMDb])&amp;lt;/ref&amp;gt; Bettina Sybille Therese Hambach (* 1923 Berlin; † 2023 Zürich), Künstlername ab 1946: [[Bettina Moissi]], die Filmschauspielerin wurde und 1959 den Kunsthändler und -sammler [[Heinz Berggruen]] heiratete. Zu seinen weiteren Nachkommen zählen der Investor und Kunstsammler [[Nicolas Berggruen]], ein Enkel, sowie der Schauspieler [[Gedeon Burkhard]], ein Urenkel.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Moissi (1879–1935) Schauspieler. Grab, Friedhof in Morcote.jpg|mini|Grab von Alexander Moissi auf dem [[Morcote#Sehenswürdigkeiten|Friedhof]] von [[Morcote]] im Kanton Tessin, Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Moissi starb auf dem Weg nach Berlin am 22. März 1935 im [[Cottage-Sanatorium für Nerven- und Stoffwechselkranke]] in Wien an den Folgen einer [[Lungenentzündung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Erzdiözese Wien. Katholische Kirchenbücher; Pfarre: Weinhaus; Signatur: 9164. &amp;#039;&amp;#039;Sterbebuch der Pfarre Weinhaus vom Jahre 1935,&amp;#039;&amp;#039; No. 59.  Ort des Sterbens: Sternwartestrasse 74&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sterbebuch&amp;quot;/&amp;gt;, nach einer Italientournee, zwischen Dreharbeiten und Proben für ein von Pirandello für ihn geschriebenes und von seinem Freund Stefan Zweig übersetztes Stück. Auf dem Totenbett erreichte Alexander Moissi ein Telegramm aus Rom, in dem ihm die italienische Staatsbürgerschaft angeboten wurde. Auch die Albaner – damals regierte König [[Ahmet Zogu|Zogu]] in Tirana – stellten ihm einen Pass in Aussicht, mit der zweifelhaften Ehre, dass Moissi Hofschauspieler bei Zogu würde. Die Frage der nationalen Zugehörigkeit wurde nicht mehr entschieden. Moissi starb darüber.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rüdiger Schaper]]: [https://www.tagesspiegel.de/kultur/der-albanische-freund/374942.html &amp;#039;&amp;#039;Der albanische Freund. Schauspieler, Popstar, Nationalheld: Alexander Moissi im Land der Skipetaren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel.&amp;#039;&amp;#039; 21. Dezember 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Autoren erwähnen hingegen, dass ihm 1934 doch noch die [[albanische Staatsbürgerschaft]] verliehen worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;von_uthman&amp;quot;&amp;gt;Jörg von Uthmann: &amp;#039;&amp;#039;Ein schönerer Leichnam war nie – Alexander Moissi, der vergessene Liebling des deutschen Theaters.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Daum (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Albanien zwischen Kreuz und Halbmond.&amp;#039;&amp;#039; Staatliches Museum für Völkerkunde u. a., München 1998, ISBN 3-7016-2461-5, S. 309–312.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Trauerfeier in der [[Feuerhalle Simmering]] legte der Schauspieler [[Albert Bassermann]] den [[Iffland-Ring]] auf den Sarg Moissis, da er ihm die Auszeichnung eigentlich später hatte überlassen wollen. Moissis Urne wurde später in die Schweiz gebracht und auf dem [[Morcote#Sehenswürdigkeiten|Friedhof]] von [[Morcote]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repertoire ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-U0906-533, Alexander Moissi.jpg|mini|Alexander Moissi als Prinz Kalaf in [[Carlo Gozzi]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Turandot (Gozzi)|Turandot]]&amp;#039;&amp;#039; (1911)]]&lt;br /&gt;
Alexander Moissi gilt als einer der Heroen der Schauspielkunst zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Er war [[Iphigenie auf Tauris|Orest]] und [[Ödipus]], [[Dantons Tod|Danton]] und [[Torquato Tasso (Goethe)|Torquato Tasso]], [[Hamlet]] und [[Romeo und Julia|Romeo]], [[Fauststoff|Faust]] und [[Jedermann]]. Die grüblerischen, zerrissenen Charaktere, dem Tod zugeneigt, lagen ihm besonders. Der Tod war sein Markenzeichen. Denn keiner starb auf der Bühne so oft und so vollendet schön wie Moissi, er führte das Sterben „als individuelle Kunst“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Schaper: &amp;#039;&amp;#039;Moissi. Triest, Berlin, New York. Eine Schauspielerlegende.&amp;#039;&amp;#039; Argon, Berlin 2000, ISBN 3-87024-513-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Benno Berneis - Moissi als Oswald - BG-M 12161^14 - Berlinische Galerie.jpg|mini|[[Benno Berneis]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Moissi als Oswald&amp;#039;&amp;#039; (1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Glanzrolle war 1906 der unheilbar an Syphilis erkrankte Oswald in [[Henrik Ibsen]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Gespenster (Ibsen)|Gespenster]]&amp;#039;&amp;#039;, in jener legendären Aufführung, mit der Max Reinhardt seine zweite Spielstätte, die Kammerspiele des Deutschen Theaters eröffnete. [[Edvard Munch]] entwarf die Bühnenbilder, die Besetzung war: [[Agnes Sorma]] (Frau Alving), Alexander Moissi (Oswald), [[Friedrich Kayssler]] (Manders), [[Lucie Höflich]] (Regine) und [[Max Reinhardt]] (Engstrand). Moissi spielte den Oswald mehr als zwei Jahrzehnte lang, oft in Gastauftritten, so 1927 an den [[Münchner Kammerspiele]]n (mit [[Therese Giehse]] als Mutter Alving) und 1929 sogar am [[Broadway (Theater)|Broadway]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Lebensrolle Moissis war der Selbstmörder Fedja in &amp;#039;&amp;#039;[[Der lebende Leichnam (Tolstoi)|Der lebende Leichnam]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Leo Tolstois]]: Das Stück hatte 1913 in Berlin Premiere; bis zu seinem Tod 1935 spielte Moissi diese Rolle mehr als 1500 mal. Die Rolle war auch sein letzter Auftritt vor seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moissis Repertoire umfasste das ganze Spektrum der europäischen Theaterliteratur von der antiken griechischen Tragödie bis zur Moderne. Moissi spielte unter Reinhardt zahlreiche Shakespeare-Rollen, darunter den Narren in &amp;#039;&amp;#039;[[König Lear]],&amp;#039;&amp;#039; Jacques in &amp;#039;&amp;#039;[[Wie es euch gefällt]]&amp;#039;&amp;#039;, Prinz Heinz in &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich IV. (Drama)|Heinrich IV.]]&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Paul Wegener (Schauspieler)|Paul Wegener]]), Romeo in &amp;#039;&amp;#039;[[Romeo und Julia]]&amp;#039;&amp;#039;, aber auch den Prinzen in [[Lessing]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Emilia Galotti]],&amp;#039;&amp;#039; Ricault in Lessings &amp;#039;&amp;#039;[[Minna von Barnhelm]],&amp;#039;&amp;#039; Goethes &amp;#039;&amp;#039;[[Goethes Faust|Faust]]&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;[[Clavigo]]&amp;#039;&amp;#039; (1923 im Redoutensaal der [[Wiener Hofburg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte aber auch in Uraufführungen von [[Gerhart Hauptmann]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Der weiße Heiland]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Frank Wedekind]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Frühlings Erwachen]]&amp;#039;&amp;#039;, 1906), [[Knut Hamsun]] (&amp;#039;&amp;#039;Vom Teufel geholt&amp;#039;&amp;#039;, 1914) und [[Hugo von Hofmannsthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde Moissi für seine Interpretation des [[König Ödipus]] auf einer Tournee nach [[Sankt Petersburg]] gefeiert. An diesen Erfolg schlossen sich zahlreiche weitere Gastspielreisen durch ganz Europa und Nordamerika an. Tourneen führten ihn nach New York, Moskau, Paris, London, Buenos Aires, Rio de Janeiro und durch Europa – mit weltweit über 1500 Vorstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 verkörperte er als Erster bei den [[Salzburger Festspiele]]n die Titelrolle im &amp;#039;&amp;#039;Jedermann&amp;#039;&amp;#039;, für die er mit seinem „Lebenswandel, seiner Vorliebe für schnelle Autos, Villen und einem reichen Liebesleben“&amp;lt;!-- Wo kommt das Zitat her? --&amp;gt; geradezu prädestiniert war. In Salzburg wurde vom &amp;#039;&amp;#039;[[Der eiserne Besen|Eisernen Besen]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Organ des [[Antisemitenbund]]es, eine regelrechte Hetze gegen den von Reinhardt favorisierten Schauspieler entfacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Wiener Volkstheater]] spielte er 1926 [[Pirandello]]s &amp;#039;&amp;#039;Heinrich IV.&amp;#039;&amp;#039; Dort spielte er 1929 auch in der Schnitzler-Uraufführung &amp;#039;&amp;#039;Im Spiel der Sommerlüfte&amp;#039;&amp;#039; mit [[Luise Ullrich]] und den &amp;#039;&amp;#039;[[Hamlet]] im Frack&amp;#039;&amp;#039; in einer zeitgenössischen [[Shakespeare]]-Deutung. Moissi bot 1929 im Volkstheater auch seinen legendären &amp;#039;&amp;#039;Jedermann&amp;#039;&amp;#039;, den er bei den [[Salzburger Festspiele]]n unter Max Reinhardt gespielt hatte. Am [[Theater in der Josefstadt]] spielte er 1928 den Orest in [[Richard Beer-Hofmann]]s Inszenierung von Goethes [[Iphigenie auf Tauris]] mit [[Helene Thimig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gefangene&amp;#039;&amp;#039; („vorläufiger Titel“). Drama in drei Akten von Alexander Moissi. Arcadia-Verlag Berlin, 1930; UA 21.&amp;amp;nbsp;Januar 1932, [[Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz|Volksbühne]] Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
Elf Stumm- und zwei Tonfilme hat Moissi gedreht, erhalten geblieben ist nur der letzte. Eine Kostbarkeit wird im [[Österreichisches Filmarchiv|Österreichischen Filmarchiv]] in Wien aufbewahrt: Moissi als Fedja, ein Ausschnitt aus einer Wochenschau, 55 Sekunden lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1913 &amp;#039;&amp;#039;Meier Helmbrechts Flucht und Ende&amp;#039;&amp;#039; (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Meier Helmbrecht]]&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1913 [[Das schwarze Los]]&lt;br /&gt;
* 1913 [[Die Augen des Ole Brandis]] (Rolle: Ole Brandis, junger Maler)&lt;br /&gt;
* 1915 [[Kulissenzauber]]&lt;br /&gt;
* 1915: [[Sein einziger Sohn]]&lt;br /&gt;
* 1918 [[Pique Dame (1918)|Pique Dame]], mit [[Johanna Terwin]]&lt;br /&gt;
* 1918 [[Der Ring der drei Wünsche]]&lt;br /&gt;
* 1919 &amp;#039;&amp;#039;Erborgtes Glück&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Käthe Dorsch]]&lt;br /&gt;
* 1919 &amp;#039;&amp;#039;Der Junge Goethe&amp;#039;&amp;#039; (Der Sohn der Götter), mit [[Käthe Dorsch]] (Rolle: Goethe)&lt;br /&gt;
* 1919 &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Tod und Leben&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Maria Zelenka]]&lt;br /&gt;
* 1920 &amp;#039;&amp;#039;Figaros Hochzeit&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Hella Moja]], [[Eduard von Winterstein]], [[Vera Schwarz (Sängerin)|Vera Schwarz]], [[Gertrude Welcker]] (Rolle: Figaro)&lt;br /&gt;
* 1920 &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht der Königin Isabeau&amp;#039;&amp;#039;, Regie: [[Robert Wiene]], mit [[Fritz Kortner]] (Rolle: König Karl VI.)&lt;br /&gt;
* 1921 &amp;#039;&amp;#039;Kean&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Heinrich George]], [[Camilla Horn]]&lt;br /&gt;
* 1929 &amp;#039;&amp;#039;[[Die Königsloge]]&amp;#039;&amp;#039; (The Royal Box) (USA), mit [[Camilla Horn]] (Rolle: Edmund Kean)&lt;br /&gt;
* 1935 &amp;#039;&amp;#039;[[Lorenzino de’ Medici (1935)|Lorenzino de’ Medici]]&amp;#039;&amp;#039; Rolle: Lorenzino de Medici&lt;br /&gt;
* 1935 &amp;#039;&amp;#039;[[Barcarole (1935)|Barcarole]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Lída Baarová]], [[Gustav Fröhlich]], [[Willy Birgel]] (Gastauftritt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theater ==&lt;br /&gt;
* 1913: [[Gotthold Ephraim Lessing]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Emilia Galotti]]&amp;#039;&amp;#039; (Prinz) – Regie: [[Max Reinhardt]] ([[Deutsches Theater (Berlin)|Deutsches Theater Berlin]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tondokumente ==&lt;br /&gt;
Auf den [[Musiklabel|Labels]] [[Deutsche Grammophon|Grammophon]] (aufgenommen in Berlin 1911 bis 1914 und 1920), [[Odeon (Plattenlabel)|Odeon]] (Berlin 1917 und 1920) sowie [[Columbia Records|Columbia]] (New York 1928) finden sich [[Schellackplatte]]n mit Moissi. Es sind Gedichte und Balladen von Autoren wie [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]], [[Heinrich Heine|Heine]], [[Friedrich Schiller|Schiller]] und [[Émile Verhaeren|Verhaeren]] sowie kürzere Szenen aus Dramen von [[George Gordon Byron|Lord Byron]], Goethe, [[Gerhart Hauptmann|G. Hauptmann]], [[Hugo von Hofmannsthal|Hofmannsthal]], Schiller und [[William Shakespeare|Shakespeare]]; auf einigen Seiten ist Moissi auch als Sänger zu hören.&lt;br /&gt;
17 Titel wurden 1979 auf einer LP wiederveröffentlicht ([[Preiser Records]], Wien, Lebendige Vergangenheit LV 265).&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Lotz, Michael Gunrem und Walter Roller: &amp;#039;&amp;#039;Discographie der deutschen Sprachaufnahmen, Band 1&amp;#039;&amp;#039;. ([[Deutsche National-Discographie]], Serie 4). Brigit Lotz Verlag, Bonn 1995, ISBN 3-9803461-4-5, S. 211–214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
[[Felix Holländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnern wir uns, daß Reinhardts Glanzzeit ohne Alexander Moissi nicht denkbar ist.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Böhm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moissi. Der Mensch und der Künstler in Worten und Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Beer-Hofmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Diesem großen Schauspieler ist – wie keinem zuvor – Macht verliehen, mit einer auf Sinne gestellten Kunst, Übersinnliches zu geben.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Böhm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moissi. Der Mensch und der Künstler in Worten und Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ossip Dymow]]: &amp;#039;&amp;#039;In meiner Erinnerung bleibt Moissi immer als eine wunderbare Verkörperung von Jugend, Kraft und männlichem Zauber, unvergleichlich in seiner grausamen Sorglosigkeit.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Böhm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moissi. Der Mensch und der Künstler in Worten und Bildern.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1927, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Alexander Moissi (Salzburg-Altstadt).jpg|mini|Stolperstein in Salzburg]]&lt;br /&gt;
In [[Berlin]] erinnert die Moissistraße in [[Bezirk Treptow-Köpenick|Treptow-Köpenick]], Ortsteil [[Adlershof]] (zwischen Radicke- und Otto-Franke-Straße) an Moissi, an Moissis Wohnhaus (Kantstraße 75 in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]) soll eine Gedenktafel angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien-[[Kaisermühlen]] gibt es eine Gasse, die den Namen des in Wien verstorbenen Schauspielers trägt. Dort steht auch eine Statue des Künstlers. Ein Denkmal für Moissi befindet sich in Wien-[[Donaustadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Salzburg]]-[[Alpensiedlung]] erinnert die &amp;#039;&amp;#039;Alexander-Moissi-Straße&amp;#039;&amp;#039; an sein Wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moissi wird in [[Albanien]] als ein bedeutender Schauspieler des Landes verehrt. Die [[Universität Durrës]], die Schauspielschule in [[Tirana]] und das Theater von Durrës tragen Moissis Namen. In Durrës existieren eine &amp;#039;&amp;#039;Aleksander-Moisiu-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, die sich der Pflege seines Erbes widmet, und ein &amp;#039;&amp;#039;Aleksandër-Moisiu-Museum&amp;#039;&amp;#039;. Sein 60.&amp;amp;nbsp;Todestag wurde 1995 mit einem Jahr der Schauspielkunst begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. August 2020 wurde durch den Künstler [[Gunter Demnig]] vor dem [[Haus für Mozart]] in Salzburg ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] für Alexander Moissi verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Michael Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Moissi – Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film]]&amp;#039;&amp;#039;, Lieferung 19, 1992.&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Alexander Moissi|2|1257|1258|Autor=[[Thomas Blubacher]]}}&lt;br /&gt;
* Hans Böhm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Moissi. Der Mensch und der Künstler in Worten und Bildern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst der Bühne&amp;#039;&amp;#039; 1, {{ZDB|2223906-6}}). Eigenbrödler-Verlag, Berlin 1927.&lt;br /&gt;
* [[Emil Faktor]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Moissi&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Der Schauspieler.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Reiss, Berlin 1920. Digitalisiert von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, 2020. URN [https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-15413560 urn:nbn:de:kobv:109-1-15413560]&lt;br /&gt;
* Diskografie Alexander Moissi in: [[Rainer Lotz]], Michael Gunrem und Walter Roller: &amp;#039;&amp;#039;Discographie der deutschen Sprachaufnahmen, Band 1&amp;#039;&amp;#039;. ([[Deutsche National-Discographie]], Serie 4). Brigit Lotz Verlag, Bonn 1995, ISBN 3-9803461-4-5, S. 211–214.&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|716|718|Moissi, Alexander|Edith Marktl|118583271}}&lt;br /&gt;
* [[Mathias Mayer]] und Marco Holubarsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alexander Moissi. Ein Schauspieler als Schnittfläche der Klassischen Moderne. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer CD mit Tondokumenten. Argon, Baden-Baden 2018, ISBN 978-3-95650-398-6.&lt;br /&gt;
* Vangjel Moisi: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Moissi.&amp;#039;&amp;#039; Verlag 8 Nëntori, Tirana 1980 (deutschsprachige Biographie).&lt;br /&gt;
* Irmgard Rohracher: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Schauspielers Alexander Moissi. Mit besonderer Berücksichtigung seiner Tätigkeit in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1951 (Wien, Universität, phil. Dissertation, vom 21. Dezember 1951).&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Schaper]]: &amp;#039;&amp;#039;Moissi. Triest, Berlin, New York. Eine Schauspielerlegende.&amp;#039;&amp;#039; Argon, Berlin 2000, ISBN 3-87024-513-1.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Schaper in: &amp;#039;&amp;#039;Spektakel. Eine Geschichte des Theaters von Schlingensief bis Aischylos.&amp;#039;&amp;#039; München 2014, S. 281–287.&lt;br /&gt;
* [[C. Bernd Sucher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Theaterlexikon]]. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker.&amp;#039;&amp;#039; Von Christine Dössel und [[Marietta Piekenbrock]] unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2. Auflage 1999, ISBN 3-423-03322-3, S.&amp;amp;nbsp;486.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;499.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118583271}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxNjoiYWxleGFuZGVyIG1vaXNzaSI7/ Audio-Aufnahmen von Alexander Moissi] im Online-Archiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]] (diverse Rezitationen)&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|8538}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs|3036064|Alexander Moissi}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0596218}}&lt;br /&gt;
* Rüdiger Schaper: [https://www.tagesspiegel.de/kultur/der-albanische-freund/374942.html &amp;#039;&amp;#039;Der albanische Freund. Schauspieler, Popstar, Nationalheld: Alexander Moissi im Land der Skipetaren.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Tagesspiegel&amp;#039;&amp;#039; vom 21. Dezember 2002&lt;br /&gt;
* [http://www.78record.de/platten/sound/hamlet.mp3 Hörprobe Hamlet-Monolog, gesprochen von Alexander Moissi] (MP3-Datei; 563&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118583271|LCCN=n80161516|VIAF=71655137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Moissi, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Salzburger Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Österreich ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1935]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Moissi, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Moisi, Alessandro (italienisch); Moisiu, Aleksandër (albanisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Triest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1935&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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