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	<title>Alexander Markowitsch Ostrowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:03:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Markowitsch_Ostrowski&amp;diff=437831&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Weblink ergänzt</title>
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		<updated>2025-06-19T06:48:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alexander Ostrowski.jpg|mini|hochkant|Ostrowski in Washington (1964)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Toeplitz and Alexander Ostrowski.jpg|mini|hochkant|Ostrowski (rechts) mit [[Otto Toeplitz]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Markowitsch Ostrowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Олександр Маркович Островський}}, {{ruS|Александр Маркович Островский}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Aleksandr Markovič Ostrovskij}}&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;[[25. September]] [[1893]] in [[Kiew]]; † [[20. November]] [[1986]] in [[Montagnola]] bei [[Lugano]]) war ein [[Russisches Kaiserreich|russisch]]-[[Deutschland|deutsch]]-[[schweiz]]erischer Mathematiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ostrowskis Vater war Kaufmann in Kiew. Alexander Ostrowski besuchte dort die [[Handelsschule]], nahm aber daneben schon als 15-Jähriger am mathematischen Seminar der [[Nationale Taras-Schewtschenko-Universität Kiew|Universität Kiew]] unter [[Dmitri Alexandrowitsch Grawe]] gleichberechtigt teil und schrieb auch seine erste Veröffentlichung. Da er nur ein Diplom der Handelsschule hatte, konnte er trotz Grawes Fürsprache nur in Deutschland studieren, wo er von [[Kurt Hensel]] an der [[Universität Marburg]] 1912 als Student akzeptiert wurde. Während seiner [[Internierung]] im Ersten Weltkrieg konnte er auf Hensels Fürsprache weiter die Bibliothek benutzen und sich ganz auf die Mathematik konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 nahm er sein Studium an der [[Universität Göttingen]] bei [[David Hilbert]] und [[Edmund Landau]] wieder auf und promovierte 1920 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über Dirichletsche Reihen und algebraische Differentialgleichungen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=35016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war er bei [[Erich Hecke]] an der [[Universität Hamburg]], wo er sich 1922 [[Habilitation|habilitierte]]. Von 1923 bis 1927 lehrte er als Privatdozent in Göttingen. In den Jahren 1925 und 1926 war er als Stipendiat der [[Rockefeller-Stiftung]] in England.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde Ostrowski auf eine [[ordentliche Professur]] an die [[Universität Basel]] berufen. 1950 erwarb er in [[Basel]] die [[Schweizer Staatsbürgerschaft]]. Nach seiner Emeritierung 1958 lehrte er weiter als Gastprofessor an diversen US-amerikanischen Universitäten und war auch als Numeriker mit dem [[National Bureau of Standards]] der USA verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Ostrowski hat auf vielen Gebieten der Mathematik wichtige Beiträge geliefert, besonders aber in der Analysis. 1920 bewies er, dass [[Dirichlet-Reihen]], deren Koeffizienten sich nicht durch eine endliche Basis ausdrücken lassen, keiner algebraischen Differentialgleichung genügen, wobei er ein von Hilbert gestelltes Problem löste (Hilbert behandelte den Fall der [[Riemannsche Zetafunktion|Riemannschen Zetafunktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei unterschiedliche, grundlegende Tatsachen aus der [[Bewertungstheorie]] beziehungsweise der Theorie der Beträge werden oft als &amp;#039;&amp;#039;[[Satz von Ostrowski]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet:&lt;br /&gt;
* Die einzigen möglichen [[Betragsfunktion]]en auf den rationalen Zahlen sind (bis auf Äquivalenz) der triviale Betrag, der übliche reelle Absolutbetrag und die [[p-adische Zahl#p-adischer Betrag|p-adischen Beträge]] für Primzahlen p. Wegen des [[Betragsfunktion#Betrag und Charakteristik|Zusammenhangs zwischen Beträgen und Bewertungen]] sind damit auch alle Bewertungen auf &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb{Q}&amp;lt;/math&amp;gt; bekannt, was wiederum hilft, auch die Bewertungen bestimmter [[Körpererweiterung]]en von &amp;lt;math&amp;gt;\mathbb{Q}&amp;lt;/math&amp;gt; zu klassifizieren.&lt;br /&gt;
* Jeder Körper, der bezüglich eines archimedischen Betrages [[Vollständiger Raum|vollständig]] ist, ist algebraisch und topologisch isomorph zum Körper der reellen Zahlen oder zum Körper der komplexen Zahlen. Anders ausgedrückt: es gibt keine echte Körpererweiterung der komplexen Zahlen, auf die der komplexe Absolutbetrag fortgesetzt werden kann. Eine Verallgemeinerung dieses Satzes auf komplexe [[Banachalgebra|Banachalgebren]] ist der [[Satz von Gelfand-Mazur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostrowski war federführend im Bereich der [[Analysis|Numerischen Analysis]] und erbrachte viele akkurate Beweise für die [[Konvergenz (Mathematik)|Konvergenz]] verschiedener Verfahren. Zudem entwickelte er viele, auch heute noch in der Numerik verwendete, stabile Verfahren. Außerdem arbeitete er viel in der Numerik der linearen Algebra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach ihm benannte [[Ostrowski-Preis]] wird seit 1989 an herausragende Leistungen in der Mathematik vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Collected mathematical papers.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bde., Birkhäuser, Basel 1983–1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufgabensammlung zur Infinitesimalrechnung.&amp;#039;&amp;#039; Mehrere Bde., Birkhäuser, Basel 1972 (zuerst 1964).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über Differential- und Integralrechnung,&amp;#039;&amp;#039; 3 Bde., Birkhäuser, 2. Aufl. Basel 1963 (zuerst 1945, 1951).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Solution of equations and systems of equations.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press 1960, New York 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Acta Arithmetica 51, 1988, S.&amp;amp;nbsp;295–309, (mit Werkverz.).&lt;br /&gt;
* Elemente der Mathematik 43, 1988, S.&amp;amp;nbsp;33–38.&lt;br /&gt;
* [[Walter Gautschi]]: &amp;#039;&amp;#039;Ostrowski and the Ostrowski Prize&amp;#039;&amp;#039;, The Mathematical Intelligencer, 1998, H. 3, S.&amp;amp;nbsp;32–34.&lt;br /&gt;
* Walter Gautschi: [http://www.cs.purdue.edu/homes/wxg/AMOengl.pdf &amp;#039;&amp;#039;Alexander M. Ostrowski (1893–1986): His Life and Work&amp;#039;&amp;#039;] (engl.; PDF-Datei; 660 kB)&lt;br /&gt;
* {{HLS|43128|Alexander M. Ostrowski|Autor=Erwin Neuenschwander|Datum=2009-11-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11771755X}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Ostrowski}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostrowski.ch/ Website der Stiftung A. M. Ostrowski für einen internationalen Preis in höherer Mathematik]&lt;br /&gt;
* [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?IDDOC=16884 Ostrowski &amp;#039;&amp;#039;Über Dirichletreihen und algebraische Differentialgleichungen&amp;#039;&amp;#039;, Mathematische Zeitschrift 1920]&lt;br /&gt;
* [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?IDDOC=248272 Ostrowski &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung der numerischen Analysis&amp;#039;&amp;#039;, Jahresbericht DMV 1966]&lt;br /&gt;
* [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?IDDOC=17186 Ostrowski &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die arithmetische Theorie der Körper&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1, Mathematische Zeitschrift 1935, Bewertungstheorie], [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=GDZPPN002375591 Teil 2,3]&lt;br /&gt;
* [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?IDDOC=249691 Ostrowski &amp;#039;&amp;#039;Notiz über den Wertevorrat der Riemannschen Zetafunktion am Rande des kritischen Streifens&amp;#039;&amp;#039;, Jahresbericht DMV 1934, Mathematische Miszellen 18], weitere seiner „Mathematische Miszellen“ sind an gleicher Stelle: [http://gdz.sub.uni-goettingen.de/en/index.html Göttinger Digitalisierungszentrum: GDZ]&lt;br /&gt;
* [http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~ci3/manu.html Manuskripte von Peter Roquette, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;From the history of valuation theory&amp;#039;&amp;#039; zu Ostrowski]&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/ostrowski.alexander-m Alexander Markowitsch Ostrowski] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11771755X|LCCN=n82215460|VIAF=99873243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ostrowski, Alexander Markowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schweizerischen Mathematischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ostrowski, Alexander Markowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Островский, Александр Маркович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-deutsch-schweizerischer Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiew]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Montagnola]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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