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	<title>Alexander Lippisch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:25:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Lippisch&amp;diff=198348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aspiriniks: /* Herkunft */ Teilrevert</title>
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		<updated>2026-02-11T18:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Herkunft: &lt;/span&gt; Teilrevert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AlexanderLippisch1929.jpg|mini|hochkant|Alexander Lippisch (vermutlich 1932)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Martin Lippisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. November]] [[1894]] in [[München]]; † [[11. Februar]] [[1976]] in [[Cedar Rapids (Iowa)|Cedar Rapids]], [[Iowa]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein in Deutschland und den USA tätiger deutscher Flugzeugkonstrukteur. Er war ein Wegbereiter der [[Schwanzloses Flugzeug|schwanzlosen Flugzeuge]], der [[Raketenflugzeug]]e und des Leistungs[[segelflugzeug]]&amp;amp;shy;baus. Insbesondere entwickelte er die ersten flugtauglichen [[Deltaflügel]]-Maschinen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RRG Raketen-Ente Deutsches Segelflugmuseum 02 2009-05-31.jpg|mini|[[Lippisch-Ente|RRG Raketen-Ente]] von Alexander Lippisch 1928 (Nachbau im [[Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug|Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KN Flyngwinggraph Lippisch RRG Storch5 1929.jpg|mini|RRG Storch V 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-11369, Berlin-Tempelhof, Schwanzloses Flugzeug.jpg|mini|RRG Storch V in Berlin-Tempelhof]][[Datei:KN Flyngwinggraph Lippisch Delta1 Glider 1930.jpg|mini|Delta 1 als Gleiter 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KN Lippisch Delta3 1934.jpg|mini|Delta 3]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KN Lippisch DFS40 1937.jpg|mini|DFS 40 Delta V 1937]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DFS-39-kl1 Modell zensiert.png|mini|Modell der [[DFS 39]] (Delta IVc) von 1935]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Messerschmitt Me 163B USAF.jpg|mini|[[Messerschmitt Me 163|Messerschmitt Me 163 B]] von 1943/44 im [[National Museum of the United States Air Force]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ModelPhoto Lippisch P13a DM1.png|mini|Lippisch Entwürfe von 1944/45; [[Akaflieg Darmstadt München DM-1|DM-1]] (rechts) und [[Lippisch P.13a|P13a]] (links) auf Startwagen. (Foto von Modellen dieser Entwürfe)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Convair XF-92A.jpg|mini|[[Convair XF-92]]A 1953 im Flug]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Aerodyne E1.jpg|mini|[[Dornier Aerodyne|Dornier Aerodyne E1]] von 1972 auf dem Transportgestell als Exponat in der [[Flugwerft Schleißheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
 	&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren der Maler [[Franz Lippisch]] (1859–1941) und dessen Ehefrau Clara Commichau (1856–1942), eine Tochter des Industriellen Rudolf Commichau aus [[Białystok]] und der Blanca von Hane. Franz Lippisch war Mitbegründer der [[Berliner Secession|Berliner Sezession]] und lebte später als Landschaftsmaler in [[Jamlitz]] (Niederlausitz); auch seine Tochter [[Bianca Commichau-Lippisch]] (1890–1968), die Schwester von Alexander Lippisch, war Malerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Lippisch heiratete 1926 Katharina Stamer (1903–1938) und nach deren Tod 1939 Gertrud Luise Knoblauch (1914–1991). Aus der ersten Ehe stammen seine Söhne Hangwind und Georg, aus der zweiten seine Töchter Sibylla und Bianca.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begraben ist Alexander Lippisch auf dem Friedhof von [[Nonnenhorn]] am Bodensee. Seine Trauerfeier wurde zu einem Treffen der „[[Alte Adler|Alten Adler]]“, zahlreicher seiner früheren beruflichen Wegbegleiter aus Zeit der Entwicklung des Segelfliegens auf der Wasserkuppe in der Rhön und der Entwicklung der ersten Flugzeuge mit Deltaflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lippisch war 1915–1918 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Luftbildfotograf und Kartograph. Er begann seine Laufbahn als Flugzeugkonstrukteur und Aerodynamiker bei den [[Luftschiffbau Zeppelin|Zeppelin-Werken]] unter [[Claude Dornier]]. 1922 baute er mit [[Gottlob Espenlaub]] den schwanzlosen Gleiter Espenlaub E2. Er sammelte Erfahrungen im Segelflugbereich unter anderem als Leiter des Konstruktionsbüros der [[Rhön-Rossitten-Gesellschaft]] (RRG) und spezialisierte sich dort bald auf die Entwicklung schwanzloser Flugzeuge wie der [[Lippisch Storch|Storch]]-Serie (Storch&amp;amp;nbsp;I bis IX + DFS&amp;amp;nbsp;38 „Quo Vadis“) und der [[Lippisch Delta|Delta]]-Serie (Delta&amp;amp;nbsp;1 bis [[DFS 39|Delta IVc = DFS&amp;amp;nbsp;39]]) und [[DFS 40]] „Delta V“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen schwanzlosen Entwürfen entstanden zahlreiche revolutionäre Normalsegelflugzeuge wie die [[RRG Professor|„Professor“]] (der Professor-Prototyp „Rhöngeist“ wurde Sieger beim [[Rhön-Segelflugwettbewerb]] 1928&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flugsport1928-08-29_346&amp;quot; /&amp;gt;), die [[Wien (Segelflugzeug)|„Wien“]] oder der [[DFS Fafnir]] von 1931 bzw. Fafnir II „Sao Paulo“. Dabei hatte sein Assistent [[Hans Jacobs (Luftfahrtpionier)|Hans Jacobs]] die Aufgabe, die Detailkonstruktionen auszuarbeiten. Nach Jakobs Übernahme des Referats Segelflugzeugbau bekam Lippisch einen eigenen Bereich speziell für schwanzlose Flugzeuge. Als Test- und Entwicklungspiloten standen ihm [[Günther Groenhoff]] und später [[Heini Dittmar]] und [[Rudolf Opitz (Pilot)|Rudolf Opitz]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der von ihm betreuten Projekte bei der RRG war der „Delta IV“-Flugzeugtyp. Die [[Fieseler F 3|Delta IV bzw. Fieseler F3 Wespe]] erwies sich als problematischer Entwurf, ging mehrfach zu Bruch und wurde immer wieder aufgebaut und verbessert. Durch die Zusammenarbeit mit Dittmar gelang es nach und nach, die Probleme der Nurflügel-Aerodynamik zu beherrschen. Als die Maschine als [[DFS 39]] ihre Kinderkrankheiten überwunden hatte, war Lippischs Wissen über schwanzlose Konstruktionen erheblich gewachsen. Lippisch selbst bezeichnete die DFS&amp;amp;nbsp;39 (und nicht die DFS&amp;amp;nbsp;194) als den wahren Vorläufer der [[Messerschmitt Me 163|Me 163]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 hatte sein Entenflugzeug &amp;#039;&amp;#039;[[Lippisch-Ente|Ente]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Fritz Stamer (Pilot)|Fritz Stamer]] am Steuer den ersten Flug mit Strahlantrieb (Pulverraketen) durchgeführt. Inzwischen hatte man sich speziell bei Heinkel mit Flüssigkeitsraketen auseinandergesetzt und mehrere [[Heinkel He 112|He-112]]-Zellen mit einem solchen Zusatzantrieb ausgerüstet und mit [[Erich Warsitz]] am Steuer getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Lippischs vielfältige Beiträge zur aerodynamischen Verbesserung von Flugzeugen gehen u. a. die erstmals in der Serie angewendeten Flügelrandklappen ([[Winglet]]s) des Strahljägers [[Heinkel He 162|He 162 Salamander]] zurück, die auch „Lippisch-Ohren“ genannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Schwarz |url=https://www.flugrevue.de/klassiker/heinkel-he-162-mit-dem-volksjaeger-gegen-den-feind/ |titel=Heinkel He 162. Mit dem &amp;quot;Volksjäger&amp;quot; gegen die Bomberflut |werk=Klassiker der Luftfahrt |hrsg=Flugrevue |datum=2020-04-04 |sprache=de |abruf=2021-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Projekt X ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die schwanzlose Bauweise ideal für [[Raketenflugzeug]]e erschien, wurde der ursprünglich als schwanzloses Propellerflugzeug konzipierte Entwurf [[DFS 194]] für die Rolle eines Versuchsträgers für einen Flüssigkeits-Raketenmotor modifiziert. Die militärische Weiterentwicklung des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Projekt X&amp;#039;&amp;#039; zu einem Abfangjäger mit Raketenantrieb führte im Januar 1939 zur Angliederung von Lippischs Konstruktionsbüro (als Abteilung-L) an die [[Messerschmitt AG|Messerschmitt]]-Werke in [[Augsburg]]. Zeitgleich arbeitete man bei Heinkel „halboffiziell“ an der [[Heinkel He 176|He 176]], die ein halbes Jahr später mit [[Erich Warsitz]] am Steuer zum ersten Mal abhob. Das [[Reichsluftfahrtministerium]] (RLM) zeigte sich wenig beeindruckt von Heinkels Alleingang und [[Ernst Udet]] verbot weitere Versuche mit diesem Flugzeug, denn das Projekt X hatte in dieser Angelegenheit Priorität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flugerprobung der DFS 194 mit Raketentriebwerk wurde ab Sommer 1941 begonnen. Es wurde ein [[Walter R 1-203]]-Raketentriebwerk mit 300 kp (2,9 kN) Schub verwendet, mit dem das Flugzeug 550&amp;amp;nbsp;km/h erreichte. Die DFS&amp;amp;nbsp;194 war ein Vorläufermodell der [[Messerschmitt Me 163]] und ähnelte bereits stark deren erstem Prototyp Me&amp;amp;nbsp;163&amp;amp;nbsp;A V4. Die ersten Flugversuche mit der Me&amp;amp;nbsp;163&amp;amp;nbsp;A ergaben hervorragende Flugeigenschaften und Dittmar erreichte im Gleitflug Geschwindigkeiten von über 800&amp;amp;nbsp;km/h. Udet wohnte einem dieser Testflüge in Augsburg bei und war beeindruckt. Jetzt drängte das RLM auf die schnellstmögliche Entwicklung eines Einsatzmusters und genehmigte den Bau von 70 Prototypen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings verschlechterte sich das Verhältnis zwischen Messerschmitt und Lippisch; und noch bevor die Me&amp;amp;nbsp;163&amp;amp;nbsp;B ihren ersten Flug mit Triebwerk absolviert hatte, verließ Lippisch die Messerschmitt-Werke. 1943 wurde er an die Spitze des Luftfahrt-Forschungsinstituts in Wien ([[Wiener Neustadt]]) gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß |Titel=Neue Deutsche Biographie, Band 14 |Datum=1985 |Online=https://www.deutsche-biographie.de/pnd11857339X.html#ndbcontent |Abruf=2019-03-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort experimentierte er unter anderem mit dem Konzept des Deltaflügels und mit [[Staustrahltriebwerk]]en, die Kohlenstaub als Treibstoff benutzen sollten. Hierfür entwarf er den wegweisenden Prototyp [[Lippisch P.13a]]. Lippisch wurde im März 1943 an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] von [[Udo Wegner]] und Ludwig Wesch mit der als „geheim“ eingestuften Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Flugmechanische Beziehungen des Flugs mit Strahlenantrieb&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang U. Eckart, Volker Sellin, Eike Wolgast (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006, S. 1077.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihm für das Projekt kam der [[Mathematiker]] [[Hermann Behrbohm]] zur Halbzeit (und setzte die Halbzeit für Messerschmitt in [[Oberammergau]] fort, wo die Entwicklungsaktivitäten nach den [[Luftangriffe auf Augsburg|Luftangriffen auf Augsburg]] am 25. Februar 1944 in die unterirdische Anlage verlegt wurden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Lippisch im Rahmen der [[Operation Overcast]] von den USA rekrutiert. Er wurde dort als Berater für das [[Air Force Materiel Command|Air Materiel Command]] eingesetzt. Zwar taucht sein Name auf keinem offiziellen [[National Advisory Committee for Aeronautics|NACA]]-Dokument auf, doch hat er mit großer Wahrscheinlichkeit an den Windkanalversuchen mit der [[Akaflieg Darmstadt München DM-1|DM-1]] in Langley mitgewirkt,&amp;lt;ref&amp;gt;Bill Yenne: &amp;#039;&amp;#039;Convair Deltas.&amp;#039;&amp;#039; Specialty Press, 2009, ISBN 978-1-58007-118-5, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; deren Prototyp noch bis zum Kriegsende realisiert und nach dem Krieg zu Windkanaltests in die Vereinigten Staaten gebracht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wechselte Lippisch zur [[Rockwell Collins|Collins Radio Company]], die zu der Zeit eine eigene Flugzeugabteilung unterhielt, und blieb dort bis 1964. 1963 beim Collins Hydrodynamic Laboratory war er der Erste, der teilweise erfolgreiche Versuche mit einem [[Bodeneffektfahrzeug]] X-112 unternahm. 1969 setzte Lippisch seine Versuche in Deutschland bei [[Rhein-Flugzeugbau]] fort, und 1970 unternahm sein Entwurf [[Rhein-Flugzeugbau X-113|RFB X-113]] den ersten erfolgreichen Flug eines Bodeneffektfahrzeuges. 1972 flog der unbemannte [[Dornier Aerodyne]], der unter der Beteiligung von Lippisch bei [[Dornier-Werke|Dornier]] entwickelt worden war. Kurz nach Lippischs Tod nahm 1977 die [[Rhein-Flugzeugbau X-114|RFB X-114]] die Erprobung auf. Nach Lippischs Tod wurden seine Erkenntnisse für die Entwicklung und Erprobung von neuen Bodeneffektflugzeugen weiterverwendet. Gegenwärtig werden weltweit mehrere Projekte verfolgt, deren Form auf den ersten Prototyp X-112 zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Seine Entwürfe und konzeptionellen Vorstellungen beeinflussten maßgeblich die Entwicklung von Jagdflugzeugen bei der [[Consolidated Vultee Aircraft Corporation]]. Als erstes entstand hier die [[Convair XF-92]] als Prototyp. Die mit der daraus entwickelten XF-92A gemachten Erfahrungen flossen in die Konstruktion der Jagdflugzeuge [[Convair F-102]] und [[Convair F-106]] sowie des strategischen Bombers [[Convair B-58]] ein, die in Serienproduktion gingen und teilweise Jahrzehnte im Dienst standen. Für das innovative Deltaflügelkonzept sprach, dass diese drei Flugzeuge eine Reihe von Luftfahrtrekorden aufstellten, welche zum Teil noch heute Bestand haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung für die Deltaflügel- und Überschallflugkonzepte ===&lt;br /&gt;
Obwohl die Lippisch P.13a nie geflogen ist, hatten sie und Lippischs Forschung und Entwicklung eine große Bedeutung für die Entwicklung der [[Deltaflügel]], den [[Überschallgeschwindigkeit|Überschall]]flug und Überschall-Deltaflügel-[[Jagdflugzeug]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese spätere Entwicklung wurde im Schatten des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] und des [[Atomkrieg]][[rüsten]]s von Regierungen in den 1950er Jahren finanziert (siehe [[Schwedischer Verteidigungsbeschluss 1958]]), um [[Strategischer Bomber|strategische Bomber]] wie [[Tupolew Tu-16]] schnell anzugreifen, bevor sie ihre Ziele erreichten. Das Lippisch-Deltaflügelkonzept erwies sich im Hochgeschwindigkeitsflug als sehr stabil und effizient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschung in den Büros von Messerschmitt und Lippisch wurde fortgesetzt:&lt;br /&gt;
* Lippisch setzte die Arbeit von Convair fort, nachdem er in die USA eingewandert war. [[Consolidated Vultee Aircraft Corporation|Convair]] entwickelte die [[Convair F-102]].&lt;br /&gt;
* [[Hermann Behrbohm]] arbeitete ab 1946 für das BEE (Französisches Institut für aerodynamische Forschung und Entwicklung) mit Operationen in [[Emmendingen]] und [[Weil am Rhein]], in der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] in [[Deutschland]]. In Zusammenarbeit mit den Franzosen entwickelte er später die [[Dassault Mirage]].&lt;br /&gt;
* [[Hermann Behrbohm]] arbeitete ab 1951 für [[Saab AB|Saab]], [[Linköping]], [[Schweden]], wo er bedeutende Beiträge für die [[Saab 35 Draken]] und [[Saab 37 Viggen]] [[Überschallgeschwindigkeit|Überschall]]-[[Deltaflügel]]-[[Jagdflugzeug]]e und die Entwicklung der Flugkonzepte Deltaflügel und Überschallflug leistete. In Zusammenarbeit mit Behrbohm bei Saab arbeitete [[Bertil Dillner]] an den Konzepten.&lt;br /&gt;
* [[Bertil Dillner]] wanderte 1967 in die USA aus und begann mit dem [[Überschallgeschwindigkeit|Überschall]]-[[Boeing 2707]] SST-[[Passagierjet]] (1967–1972) für [[Boeing Commercial Airplanes]] in [[Seattle]], [[USA]] und [[Hyperschall]] Luftfahrt beim Wiedereintritt von [[Space Shuttle]] zu arbeiten. Dillner war von 1972 bis 1981 Chefingenieur für Aerodynamik bei Boeing Commercial Airplanes. Von 1981 bis 1988 war er bei [[Boeing Defense, Space and Security]] in Seattle als aerodynamischer Chefingenieur von 1981 bis 1985, und als Chefingenieur von 1985 bis zu seiner [[Pensionierung]] 1988 beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste bekannter Personen der Luftfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Behrbohm]]&lt;br /&gt;
* [[Willy Messerschmitt]]&lt;br /&gt;
* [[Bertil Dillner]]&lt;br /&gt;
* [[Space Shuttle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|662|664|Alexander Lippisch|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoß|11857339X}}&lt;br /&gt;
* Alexander Lippisch, [[Fritz Trenkle]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Dreieck fliegt – Die Geschichte der Delta-Flugzeuge bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1976, ISBN 3-87943-467-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Carl Oskar Ursinus]] |Titel=Flugsport – illustrierte flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flug-Wesen |Sammelwerk=[[Flugsport (Zeitschrift)|Flugsport]] |Verlag=Verlag für Flugsport |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1920 |Online=[http://www.luftfahrt-bibliothek.de/zeitschrift-flugsport-oskar-ursinus-luftsport-luftfahrt-luftverkehr/index.htm Flugsport] in der luftfahrt-bibliothek.de |Abruf=2020-03-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nurflugel.com/Nurflugel/Lippisch_Nurflugels/lippisch_nurflugels.html Biographie und viele Bilder]&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatgeschichte-muehltal.de/wp-content/uploads/2021/11/Traisa_Lippisch-und-Stamer.pdf Zum Wohnort in Traisa 1933-38]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11857339X}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=11857339X|titel=Lippisch, Alexander Martin|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Flugsport1928-08-29_346&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Hrsg=[[Carl Oskar Ursinus]] |Titel=Flugsport – illustrierte flugtechnische Zeitschrift für das gesamte Flug-Wesen |Sammelwerk=[[Flugsport (Zeitschrift)|Flugsport]] |Verlag=Verlag für Flugsport |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1928 |Online=[http://www.luftfahrt-bibliothek.de/zeitschrift-flugsport-oskar-ursinus-luftsport-luftfahrt-luftverkehr/index.htm Flugsport] Flugsport 1928 No. 18, 29. August 1928, S. 346 in der luftfahrt-bibliothek.de |Abruf=2020-03-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11857339X|LCCN=n81026416|VIAF=67257605}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lippisch, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dornier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nurflügelpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhein-Flugzeugbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Operation Overcast)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lippisch, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lippisch, Alexander Martin (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Flugzeugkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. November 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cedar Rapids (Iowa)|Cedar Rapids]], [[Iowa]], [[Vereinigte Staaten|USA]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aspiriniks</name></author>
	</entry>
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