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	<title>Alexander Lincke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:28:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2001:4DD7:A8F4:0:4D5A:8590:A4BF:3975: /* Einzelnachweise */ neue Kategorie</title>
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		<updated>2024-09-17T17:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; neue Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Franz Wilhelm Lincke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1815]] in [[Altenburg]]; † [[14. April]] [[1864]] in [[Zürich]]) war ein deutscher Jurist und [[Politiker]]. Er war Bürgermeister von [[Werdau]] und Mitglied des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander Lincke studierte an der [[Universität Leipzig]] [[Rechtswissenschaft]]. Am 6. Februar 1846 trat er sein Amt als erster juristischer Bürgermeister in [[Werdau]] an. Er war wohl einer der bedeutendsten Werdauer Bürgermeister, da er zahlreiche gemeinnützige Bestrebungen förderte. Im Hungerjahr 1847 schaffte er der ärmeren Bevölkerungsschicht von Werdau Arbeit und gründete eine „Turngemeinde“. Zu dieser Zeit veranlasste er bereits, dass der [[Turnunterricht]] an den Schulen eingeführt wurde, und wurde damit zum „Turnvater von Werdau“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 war er als Vertreter des 39. Wahlbezirkes Abgeordneter der II.&amp;amp;nbsp;Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]]. Zuvor war er bereits 1845/46 stellvertretender Abgeordneter des 17. städtischen Wahlbezirks.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Matzerath]]: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte sächsischer Landtagsgeschichte – Präsidenten und Abgeordnete von 1833 bis 1952&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 2001, S. 113&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Demokrat und Verfechter eines einheitlichen Deutschlands setzte er im April 1848 in Werdau die allgemeine Volksbewaffnung durch. Auch Wehrpflichtige, die keine Schusswaffen besaßen, und die arme Bevölkerung konnten mit einbezogen werden.&amp;lt;!--Aus Wehrpflichtigen, die keine Schusswaffen besaßen, hatte sich eine Kompanie [[Lanzierer]] herausgebildet. Für Arme suchte der Bürgermeister 100 [[Gewehr]]e mit [[Bajonett]] zu kaufen. Das dafür benötigte Geld, 400 bis 500 [[Taler]], musste die Stadt borgen.--&amp;gt; Während der [[Deutsche Revolution 1848/49|Deutschen Revolution 1848/49]] forderte der Bürgermeister am 5. Mai 1849 von einem Rathausfenster aus, dass sich die waffenfähigen Männer zwischen 20 und 40 Jahren sofort nach [[Dresden]] zu begeben haben, um für die Revolution zu kämpfen.&amp;lt;!--Am 7. Dezember 1848 wurde in einer Willenserklärung zur Wahl eines ordentlichen Landtages zum Ausdruck gebracht, dass sich die Werdauer Bevölkerung für eine volle [[Souveränität]] des Volkes und die praktische [[Gleichberechtigung]] aller Bürger einsetzt. In der [[Reichsverfassungskampagne]] bewiesen die Werdauer mit ihrem Bürgermeister, dass sie bereit waren für die Ziele der Revolution zu kämpfen. Die [[Stadtverordnetenversammlung]] verfasste eine Erklärung an den König und forderte, die von der [[Frankfurter Nationalversammlung]] beschlossene [[Paulskirchenverfassung]] anzuerkennen. Am 5. Mai 1849 kam Bürgermeister Lincke vom aufgelösten Landtag zurück. Die Bürgerschaft wurde zu einer Versammlung auf dem Werdauer Marktplatz aufgerufen. Der Bürgermeister forderte von einem Rathausfenster aus, dass sich die waffenfähigen Männer zwischen 20 und 40 Jahren sofort in die [[Residenzstadt]] zu begeben haben.--&amp;gt; Noch am selben Tag fuhren 350 bewaffnete Werdauer Männer mit einem Sonderzug in die Residenzstadt. Dort kamen sie jedoch nicht mehr zum Einsatz. Mit Hilfe preußischer Truppen wurde die Revolution am 9. Mai niedergeschlagen. Schon am 12. Mai wurde gegen Alexander Lincke ein [[Steckbrief]] erlassen. Gegen ihn setzte ein regelrechtes Kesseltreiben ein. Ein Leutnant aus der [[Zwickau]]er Garnison mit 26 Soldaten wollte Alexander Lincke verhaften, dieser befand sich allerdings schon auf der Flucht in die Schweiz. Am 9. Juli 1862 wurde die Verfolgung von Alexander Lincke eingestellt und ihm straffreie Rückkehr nach [[Sachsen]] zugesichert. Alexander Lincke besuchte noch einmal Werdau und [[Leipzig]], wo er erneut die Einheit Deutschlands forderte. 1864 starb Lincke in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Söhne waren [[Felix Lincke]], Professor an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Universität Darmstadt]], und der Ingenieur &amp;#039;&amp;#039;Paul Lincke&amp;#039;&amp;#039; (1852–1929).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Bauzeitung&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 93/94. Zürich 1929. 18. Mai 1929, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Werdau. Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Geiger, Horb am Neckar 1994. ISBN 3-89264-886-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=140853510|VIAF=107831154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lincke, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Werdau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolutionär 1848/49]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lincke, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lincke, Alexander Franz Wilhelm&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1864&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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