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	<title>Alexander Koenig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Zoologen Alexander Koenig. Zu anderen Personen siehe [[Alexander König]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Koenig.jpg|mini|Alexander Koenig]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Alexander Koenig.jpg|thumb|Das Grab von Alexander Koenig und seiner Ehefrau Margarethe Hermine geborene Westphal im Familiengrab auf dem [[Südfriedhof (Bonn)]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Außenfassade des Museums Koenig in Bonn.jpg|mini|hochkant|Hauptgebäude des Museums Koenig in Bonn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Ferdinand Koenig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|20|2|1858|Link=1}} in [[Sankt Petersburg]]; † [[16. Juli]] [[1940]] auf [[Schloss Blücherhof]], [[Klocksin]], [[Mecklenburg]]) war ein deutscher [[Zoologe]] und Begründer des heutigen [[Museum Koenig|Museums Koenig]] in [[Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander Koenig war der Sohn von [[Leopold Koenig]], dem „Zuckerkönig“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hertha Koenig]] in &amp;#039;&amp;#039;Der Fährenschreiber von Libau&amp;#039;&amp;#039; 1964 - wiederveröffentlicht 2012 als &amp;#039;&amp;#039;Der Zuckerkönig&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser hatte im 19. Jahrhundert in [[St. Petersburg]] und in der [[Ukraine]] ein Zuckerimperium errichtet. Darüber hinaus besaß die deutschstämmige Familie große Ländereien in der heutigen Ukraine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Alexander koenig doctoral thesis marburg 1884 mark benecke museum koenig bonn JPG.jpg|thumb|Die Doktorarbeit Koenigs]]&lt;br /&gt;
Im Alter von neun Jahren kam Alexander Koenig nach Bonn, wo sein Vater eine große Villa am Rheinufer erworben hatte (heute [[Villa Hammerschmidt]]). Dort besuchte er gemeinsam mit seinem Bruder [[Carl Koenig (Gutsbesitzer)|Carl Koenig]], dem Vater der Schriftstellerin [[Hertha Koenig]], das [[Beethoven-Gymnasium Bonn|Königliche Gymnasium]] bis 1874. Ostern 1874 wechselte er auf das Gymnasium [[Arnoldinum]] zu [[Burgsteinfurt]]. Hier begann er als Obertertianer mit dem [[Sammeln]] von [[Vogelei]]ern und Tierpräparaten. In seinen &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines alten Burgsteinfurter Schülers&amp;#039;&amp;#039; (Bonn 1933) beschreibt Koenig diese Jahre als die prägenden für seine berufliche Zukunft. 1880 fiel er am Arnoldinum durchs Abitur, das er zwei Jahre später am 18. März 1882 am humanistischen Gymnasium im pommerschen [[Demmin]] bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klocksin-bluecherhof1.jpg|mini|Koenigs [[Schloss Blücherhof|Landgut „Blücherhof“]] in [[Klocksin]]]]&lt;br /&gt;
Er studierte [[Zoologie]] an den [[Universität Greifswald|Universitäten Greifswald]] (ab 1880 zunächst mit „kleiner Matrikel“,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://matrikel.uni-rostock.de/subpage.action?nav=stud_matrikel1831&amp;amp;showTOC=true „die so genannte &amp;#039;&amp;#039;Kleine Matrikel&amp;#039;&amp;#039; in welche sich … diejenigen Studenten einzutragen hatten, die kein Reifezeugnis vorlegen konnten.“]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis er das Abitur nachgeholt hatte), [[Universität Kiel|Kiel]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Marburg|Marburg]], wo er 1884 mit einer [[Dissertation]] über taxonomische Probleme bei [[Kieferläuse|Mallophagen]] (Vogelläusen) zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. promoviert wurde. Im Sommer 1884 heiratete er [[Margarethe Westphal]] (1865–1943) aus [[Demmin]]. Er habilitierte sich 1888 in Bonn mit einer Arbeit über die Vögel von [[Tunis]] und wurde 1894 zum Professor der Philosophischen Fakultät der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich Wilhelms-Universität Bonn]] ernannt. [[Bengt Berg]] war sein Mitarbeiter von 1909 bis 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:201607bonn nr 18.jpg|mini|Kiste, die auf einer von Koenigs Expeditionen verwendet wurde und heute im Museum Koenig ausgestellt wird]]&lt;br /&gt;
Nach zahlreichen Forschungsreisen legte er 1912 in Bonn den Grundstein zum Bau eines [[Naturkundemuseum]]s, das nach Koenig [[Museum Koenig]] benannt wurde. Der Rohbau stand bereits 1914, doch die Fertigstellung des Gebäudes wurde durch Krieg und Besatzungszeit, in der das Gebäude als Kaserne diente, verzögert. Außerdem verlor Koenig durch die Inflation sein gesamtes Vermögen. 1929 stiftete er das Museum dem Deutschen Reich. 1934 wurde es eröffnet. Danach lebte er bis zu seinem Tod in Bonn und auf seinem Gut in Mecklenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Parlamentarische Rat der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (1945–1990)|Bundesrepublik Deutschland]] hielt seine Eröffnungssitzung am 1. September 1948 im Museum Koenig ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine in der Jugend begonnene [[Forschungssammlung|Sammlung]], vor allem von Säugetieren und Vögeln, ist teilweise noch heute im Museum Koenig zu sehen, unter anderem zwei [[Giraffe]]n, die er von einem Besuch aus der [[Kordofan]]-Region, dem heutigen [[Sudan]], mitbrachte. Expeditionen führten ihn 1905 bis 1908 in die arktische Region um [[Spitzbergen (Inselgruppe)|Spitzbergen]] sowie ins nördliche und nordöstliche [[Afrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Koenig starb am 16. Juli 1940 auf seinem Landsitz „Blücherhof“ in Mecklenburg. Er wurde auf dem [[Südfriedhof (Bonn)|Bonner Südfriedhof]] beigesetzt. Die Stadt Bonn hat ihm die auf halber Höhe des Bonner Venusbergs liegende Alexander-Koenig-Straße gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1934: [[Liste der Ehrenbürger von Bonn|Ehrenbürger der Stadt Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Adlerschild des Deutschen Reiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines alten Burgsteinfurter Schülers aus seiner sechsjährigen Gymnasialzeit&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Otto Dornblüth Nachf., Bedburg, 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|332|333|Koenig, Alexander|Ludwig Gebhardt|116288531}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Niesen]]: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Bouvier, Bonn 2008, ISBN 978-3-416-03180-6.&lt;br /&gt;
* Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah: &amp;#039;&amp;#039;„Versunken in Gedanken auf dem schwellenden Teppiche der Polarweide ...“ –&amp;amp;nbsp;Alexander Koenigs zoologisch-ornithologische Forschungsreisen nach Spitzbergen 1905–1908&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Cornelia Lüdecke]], Kurt Brunner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://athene-forschung.unibw.de/download/108322/108322.pdf Von A(ltenburg) bis Z(eppelin). Deutsche Forschung auf Spitzbergen bis 1914. 100 Jahre Expedition des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Altenburg]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 31,8&amp;amp;nbsp;MB). Neubiberg 2012 (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Instituts für Geodäsie&amp;#039;&amp;#039;, Heft 88), S. 13–21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116288531}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goethe.de/wis/pro/kub/kwa/998/de156424.htm Bericht zu Alexander Koenig auf den Seiten des Goethe-Instituts]&lt;br /&gt;
* [http://www.wegderdemokratie.de/rundgang/10_akoenig_pop.htm Kurzbiografie], Weg der Demokratie&lt;br /&gt;
* [https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/K/Seiten/AlexanderKoenig.aspx Biografie], Portal Rheinische Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116288531|LCCN=nb/2007/28351|VIAF=30284017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koenig, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Philipps-Universität Marburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikaforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polarforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koenig, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koenig, Alexander Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe und Museumsgründer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sankt Petersburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Gut Blücherhof, [[Klocksin]], Mecklenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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