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	<title>Alexander Kipnis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Kipnis&amp;diff=659621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: /* Gedenken */ kein Grund für Passiv erkennbar, schon gar nicht mit &quot;durch&quot;</title>
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		<updated>2026-04-05T19:45:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gedenken: &lt;/span&gt; kein Grund für Passiv erkennbar, schon gar nicht mit &amp;quot;durch&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Kipnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* {{JULGREGDATUM|13|2|1891|Link=1}} in [[Schytomyr]], [[Gouvernement Wolhynien]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[14. Mai]] [[1978]] in [[Westport (Connecticut)|Westport]], [[Connecticut]], [[Vereinigte Staaten]]) war ein ukrainisch-amerikanischer [[Oper]]nsänger ([[Bass (Stimmlage)|Bass]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander Kipnis wurde im  [[Schtetl]] von [[Schytomyr]], der Hauptstadt des [[Gouvernement Wolhynien|Gouvernements Wolhynien]], im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]] (heutige [[Ukraine]]), geboren und wuchs in einer armen, siebenköpfigen jüdischen Familie auf. Nach dem frühen Tod seines Vaters, als er zwölf Jahre alt war, unterstützte er seine Familie durch diverse Arbeiten als Tischlergehilfe und durch Singen von Sopranpartien in benachbarten Synagogen sowie in [[Bessarabien]] (heute [[Republik Moldau]]) bis zu seinem Stimmbruch. Bevor er als 19-Jähriger das Warschauer Konservatorium besuchte, für das damals ein Mittelschulabschluss keine Voraussetzung bildete, war er Mitglied einer [[Jiddisch|jiddischen]] Theatergruppe. Auf Empfehlung des Chorleiters fuhr er nach Berlin und studierte Gesang bei [[Ernst Grenzebach]], der auch der Lehrer von [[Lauritz Melchior]], [[Meta Seinemeyer]] und [[Max Lorenz (Sänger)|Max Lorenz]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Ersten Weltkriegs wurde Kipnis als feindlicher Ausländer in Deutschland interniert und, als er vor sich hin sang, von einem Hauptmann gehört, dessen Bruder Intendant der [[Hessisches Staatstheater Wiesbaden|Oper in Wiesbaden]] war. Nach seiner Entlassung sang er 1915–1918 in [[Wiesbaden]], wo er als Eremit im [[Der Freischütz|Freischütz]] debütierte&amp;lt;ref name=&amp;quot;kest672&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Kesting, Die großen Sänger, Band 1, S. 672f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1922–1931 am [[Deutsche Oper Berlin|Deutschen Opernhaus]] (Bezeichnung ab 1925: Städtische Oper Berlin), 1932–1935 an der [[Berliner Staatsoper]]. Seit 1924 gab er bereits weltweit an den größten Opern und bei den bedeutendsten Festivals Gastspiele, sowohl in seriösen ([[Die Zauberflöte|Sarastro]], [[Boris Godunow (Oper)|Boris Godunow]], [[Pelléas et Mélisande (Oper)|Golaud]]) als auch in Buffo-Partien ([[Don Giovanni|Leporello]]). 1924 bis 1932 sowie 1938 trat er in zahlreichen Rollen an der Oper von Chicago auf. Ab 1927 (unter anderem König Marke in [[Bayreuther Premierenbesetzungen von Tristan und Isolde|Tristan und Isolde]] mit [[Gunnar Graarud (Sänger)|Gunnar Graarud]] als Tristan unter dem Dirigat von [[Karl Elmendorff]]) bis 1933 sang er regelmäßig in [[Bayreuther Festspiele|Bayreuth]]; nach der „[[Machtergreifung]]“ trat Kipnis noch bis 1935 in Berlin auf, dann gehörte er der [[Wiener Staatsoper]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.wiener-staatsoper.at/search/person/5863 Archiv der Wiener Staatsoper]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1937 sang er bei den [[Salzburger Festspiele]]n unter [[Arturo Toscanini]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zauberflöte|Zauberflöte]]&amp;#039;&amp;#039; und im [[Messa da Requiem|Verdi-Requiem]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.salzburgerfestspiele.at/institution/archiv/archiv-suchergebnisse?k=kipnis&amp;amp;dv=1.1.1900&amp;amp;db=31.12.2018&amp;amp;typ=0 Salzburger Festspiele Archiv ]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ musste er Österreich verlassen. Kipnis, der bereits im März 1931 amerikanischer Staatsbürger geworden war&amp;lt;ref&amp;gt;Illinois, Department of Labor, Naturalization Service, Petition for naturalization no. 96672 vom 9. Dezember 1930&amp;lt;/ref&amp;gt;, übersiedelte in die USA und gab im Januar 1940 als Gurnemanz im [[Parsifal]] sein Debüt an der [[Metropolitan Opera]]. Hier trat er bis 1946 in 108 Vorstellungen auf.&amp;lt;ref &amp;gt;[https://archives.metopera.org/MetOperaSearch/search.jsp?q=Kipnis&amp;amp;&amp;amp;sort=PDATE Metropolitan Opera Archives]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Rücktritt als Sänger (1947) lehrte er in [[New York City|New York]] Gesang. Kipnis gilt auch als hervorragender Lied-Interpret, insbesondere von Werken der Spätromantik ([[Johannes Brahms]], [[Hugo Wolf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1925 heiratete er in Chicago Mildred Lévy (*&amp;amp;nbsp;1904 [[Halifax (Nova Scotia)|Halifax]], Kanada; †&amp;amp;nbsp;1980 Westport, Connecticut), Tochter des Pianisten [[Heniot Levy]]. Der gemeinsame Sohn [[Igor Kipnis]] (*&amp;amp;nbsp;1930 Berlin; †&amp;amp;nbsp;2002 [[Redding (Connecticut)|Redding, Connecticut]]) wurde ein angesehener Cembalist. Die Familie Kipnis ist auf dem [[Willowbrook Cemetery]] in Westport begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|6923756|Alexander Kipnis|Abruf=2024-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beurteilung ==&lt;br /&gt;
Alexander Kipnis war ohne Zweifel ein Superstar unter den Bässen seiner Zeit. Seine mächtige, doch fein nuancierende Stimme und seine Begabung für Fremdsprachen erlaubten ihm die Pflege eines riesigen Repertoires. „Kipnis besaß eine der schönsten und ausdrucksvollsten Baßstimmen, die auf Platten überhaupt zu hören sind. Ihr Umfang reichte vom tiefen D bis zum (baritonalen) Fis.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kest672&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Alexander Kipnis (Salzburg-Altstadt).jpg|mini|Stolperstein in Salzburg]]&lt;br /&gt;
Am 17. August 2020 verlegte der Künstler [[Gunter Demnig]] vor dem [[Haus für Mozart]] in Salzburg einen [[Stolpersteine|Stolperstein]] für Alexander Kipnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörbeispiele ==&lt;br /&gt;
Auf Kanälen wie [[Youtube]] finden sich zahlreiche Hörbeispiele.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/results?search_query=alexander+kipnis Youtube]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred Frankenstein [Biographie] und James F. E. Dennis [Diskographie]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Kipnis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Record collector&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 22, Heft 3 und 4 (1974). Ipswich (Großbritannien)&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Kesting]]: Die großen Sänger, Band 1, &amp;#039;&amp;#039;Die großen Sänger&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. Claasen, Düsseldorf 1986, S. 671ff&lt;br /&gt;
* [[Horst Seeger]]: &amp;#039;&amp;#039;Opernlexikon&amp;#039;&amp;#039;, 4., durchges. Aufl. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1989&lt;br /&gt;
* Karl-Josef Kutsch, Leo Riemens, Hansjörg Rost: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Vierte, erweiterte und aktualisierte Auflage. K. G. Saur, München 2003. ISBN 3-598-11598-9 (7 Bände). S. 2386 f&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 3935–3937. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://alexanderkipnis.org/ Alexander Kipnis Society] &lt;br /&gt;
* {{LexMusikNS|00001290|Autor=Sophie Fetthauer}}&lt;br /&gt;
* {{operissimo|ffcyoieagxaaaaaavkfs}}&lt;br /&gt;
* [{{Allmusic |Rubrik=artist |ID=mn0001495850 |NurURL=ja}} Eintrag] auf &amp;#039;&amp;#039;allmusic&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Discogs|838876}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116175907|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116175907|LCCN=n82162707|VIAF=44485505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kipnis, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainischer Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayreuther Festspiele)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Österreich ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kipnis, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ukrainisch-amerikanischer Opernsänger (Bass)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Februar 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schytomyr]], [[Gouvernement Wolhynien]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Mai 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Westport (Connecticut)|Westport]], [[Connecticut]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
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