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	<title>Alexander Iwanowitsch Lebed - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Iwanowitsch_Lebed&amp;diff=459477&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki am 26. Februar 2026 um 13:50 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-26T13:50:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Evstafiev-general-alexander-lebed17oct96.jpg|mini|Alexander Lebed 1996 auf einer Pressekonferenz in [[Moskau]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebed (24-05-1995) (cropped).jpg|mini|Alexander Lebed in Uniform]]&lt;br /&gt;
[[Datei:19-01-18-Prednistrowien-RalfR-16.jpg|mini|Denkmal in [[Bender (Stadt)|Tighina]] ([[Russische Sprache|russ]]. Бендеры &amp;#039;&amp;#039;Bendery&amp;#039;&amp;#039;), [[Republik Moldau|Moldau]] ([[Transnistrien]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Iwanowitsch Lebed&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Александр Иванович Лебедь}}; * [[20. April]] [[1950]] in [[Nowotscherkassk]]; † [[28. April]] [[2002]] bei [[Abakan (Stadt)|Abakan]] im [[Jermakowski rajon]], [[Region Krasnojarsk]]) war ein [[Russland|russischer]] [[General]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Obwohl er Flieger werden wollte, gelangte er zu den [[Luftlandetruppen (Russland)|Luftlandetruppen]] der [[Sowjetarmee]] und absolvierte die Offiziersschule in [[Rjasan]]. Während des [[Sowjetische Intervention in Afghanistan|Afghanistankrieges]] war Lebed kurzzeitig (1981–1982) Kommandant eines [[Bataillon|Kampfbataillons]]. In einem der Kämpfe zog er sich eine Gehirnerschütterung zu. Nach dem Einsatz studierte er ab 1982 drei Jahre an der [[Allgemeine Militärakademie der Russischen Streitkräfte|Frunse-Militär-Akademie]]. Zwischen 1985 und 1986 befehligte Lebed ein [[Fallschirmjäger]][[regiment]] in der Stadt [[Kostroma]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Риа Новости |url=https://ria.ru/history_spravki/20110829/426134884.html |titel=Лебедь Александр Иванович. Биографическая справка |datum=2011-08-29 |sprache=ru |abruf=2017-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1988 bis 1991 war er Kommandeur der &amp;#039;&amp;#039;[[106. Garde Luftlande-Division|106. Garde-Luftlande-Division]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Tula]]. Am 17. Februar 1990 wurde er zum [[Generalmajor]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seiner Führung lösten Fallschirmjäger am 9. April 1989 eine gewaltlose Demonstration vor dem Parlamentsgebäude in [[Tiflis]] auf. 20 Georgier wurden dabei getötet, Hunderte verletzt. Der Vorfall führte zu starken Spannungen in [[Georgische Sozialistische Sowjetrepublik|Georgien]] und war einer der Auslöser für die Unabhängigkeitserklärung der Kaukasusrepublik 1991. Im Januar 1990 kommandierte er ein nach [[Baku]] entsandtes Kontingent der sowjetischen Luftlandetruppen, als dort ethnische Konflikte zwischen [[Aserbaidschaner]]n und [[Armenier]]n ausgebrochen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Augustputsch in Moskau|Augustputsches]] 1991 wurde er mit seinen Luftlandetruppen von Putschisten des [[Staatskomitee für den Ausnahmezustand|GKTschP]] nach Moskau beordert, um Demonstrationen zu unterdrücken. Lebed stellte sich jedoch bald auf die Seite [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Gorbatschows]] und [[Boris Nikolajewitsch Jelzin|Jelzins]] gegen die Putschisten und seine Soldaten schützten das [[Weißes Haus (Moskau)|Weiße Haus]] in Moskau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni 1992 war er als Nachfolger von Juri Netkatschew Kommandeur der in der [[Republik Moldau]] (im abtrünnigen Gebiet [[Transnistrien]]) stationierten [[14. Gardearmee|14. Garde-Armee]] der [[Russische Streitkräfte|russischen Streitkräfte]]. Lebed beendete die militärische Auseinandersetzung um die Stadt [[Bender (Stadt)|Bender]] im [[Transnistrien-Konflikt]] und unterzeichnete als Verhandlungsteilnehmer am 21. Juli 1992 den Friedensvertrag. In öffentlichen Äußerungen präsentierte er sich als Friedensbringer in diesem Konflikt, zugleich warf er der moldauischen Gegenseite ethnische Säuberungen vor und beschimpfte sie als [[Faschismus|Faschisten]]. Ähnlich vehement kritisierte er den transnistrischen Politiker [[Igor Nikolajewitsch Smirnow|Smirnow]] mitsamt dessen Umgebung als [[Korruption|korrupte]] [[Kriegsgewinnler]] und bezeichnete seine Vorgesetzten im russischen Militärapparat als unfähig, was ihm Kritik von allen Seiten einbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles King: &amp;#039;&amp;#039;The Moldovans. Romania, Russia, and the Politics of Culture.&amp;#039;&amp;#039; Hoover Institution Press, Stanford University, Stanford (CA) 2000, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt; 1995 schied Lebed im Rang eines [[Generalleutnant#Sowjetunion|Generalleutnants]] aus der [[Russisches Heer|russischen Armee]] aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1994 warnte Lebed, dem die Folgen des [[Tadschikischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieges in Tadschikistan]] noch in Erinnerung waren, vor einem militärischen Eingreifen in [[Tschetschenien]] und schlug stattdessen eine politische Lösung inklusive einer Volksabstimmung vor (wobei er wusste, dass eine solche Abstimmung mit großer Wahrscheinlichkeit eine Unabhängigkeit Tschetscheniens mit sich gebracht hätte).&amp;lt;ref name=&amp;quot;PSL444&amp;quot;&amp;gt;Peter Scholl-Latour: &amp;#039;&amp;#039;Das Schlachtfeld der Zukunft. Zwischen Kaukasus und Pamir&amp;#039;&amp;#039;. Siedler Verlag. Berlin 1996, S. 444.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ihm stattdessen nach dem Beginn des [[Erster Tschetschenienkrieg|Ersten Tschetschenienkrieges]] im Dezember 1994 [[Verteidigungsministerium der Russischen Föderation|Verteidigungsminister]] [[Pawel Sergejewitsch Gratschow|Gratschow]], der als sein Intimfeind galt, das Kommando über die russischen Truppen in [[Grosny]] übertragen wollte – wohlwissend, dass Lebed den Tschetschenienkrieg für einen Fehler hielt –, lehnte Lebed dies ab mit der Volte, er würde dieses Kommando erst akzeptieren, wenn die Söhne der privilegierten Moskauer Nomenklatura eingezogen und unter seine Befehlsgewalt gestellt werden würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PSL444&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 kandidierte er bei den [[Präsidentschaftswahl in Russland 1996|Präsidentschaftswahlen]] und erreichte im ersten Wahlgang mit 14,5 % der Stimmen den dritten Platz. Im zweiten Wahlgang rief er zur Wahl von [[Boris Nikolajewitsch Jelzin|Boris Jelzin]] auf, der ihn zwischenzeitlich zum Sekretär des [[Sicherheitsrat der Russischen Föderation|Sicherheitsrates der Russischen Föderation]] ernannt hatte. In dieser Funktion handelte er auch im August 1996 das Friedensabkommen von [[Chassawjurt]] aus, mit dem der [[Erster Tschetschenienkrieg|Erste Tschetschenienkrieg]] beendet wurde (hierfür erhielt er 1998 den [[Hessischer Friedenspreis|Hessischen Friedenspreis]]). [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] nannte das Abkommen später einen „Betrug an Russland“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;irishtimes&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Irish Times |url=https://www.irishtimes.com/news/death-of-lebed-in-crash-may-have-been-sabotage-1.1086774 |titel=Death of Lebed in crash may have been sabotage |datum=2002-04-29 |sprache=en |abruf=2022-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Oktober 1996 entließ ihn Jelzin nach einem Streit mit [[Innenministerium der Russischen Föderation|Innenminister]] [[Anatoli Sergejewitsch Kulikow|Anatoli Kulikow]]. Im Mai 1998 wurde Lebed zum [[Gouverneur (Russland)|Gouverneur]] der [[Region Krasnojarsk]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bekleidete dieses Amt, bis er im April 2002 beim Absturz eines Hubschraubers [[Mil Mi-8|Mi-8]] tödlich verunglückte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;General&amp;quot; /&amp;gt; [[Alexei Georgjewitsch Arbatow|Alexei Arbatow]], ein Abgeordneter der Partei [[Jabloko]], wollte Sabotage als Ursache des Unglücks nicht ausschließen, weil sich Lebed in seiner Zeit als Gouverneur der rohstoffreichen Region mächtige Feinde gemacht habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;irishtimes&amp;quot; /&amp;gt; [[Sergei Michailowitsch Mironow|Sergei Mironow]], Präsident des [[Föderationsrat (Russland)|Föderationsrates]], würdigte Lebed als einen unorthodoxen Politiker. „Er war ein Kriegsgeneral und bemühte sich gleichzeitig, Konflikte in Regionen wie der Republik Moldau und Tschetschenien beizulegen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;General&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebed war verheiratet und hinterließ drei Kinder (zwei Söhne, eine Tochter).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Риа Новости |url=https://ria.ru/history_spravki/20110829/426134884.html |titel=Лебедь Александр Иванович. Биографическая справка |datum=2011-08-29 |sprache=ru |abruf=2017-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Politiker [[Alexei Lebed]] (1955–2019) war sein Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Elisabeth Heresch]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Lebed – Krieg oder Friede. Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Langen Müller, München 1997, ISBN 3-7844-2666-2.&lt;br /&gt;
* Alexander Lebed: &amp;#039;&amp;#039;Rußlands Weg&amp;#039;&amp;#039;. Spiegel-Buchverlag, Hamburg 1997, ISBN 3-455-15015-2.&lt;br /&gt;
* In der bibliographischen Internet-Datenbank [http://www.ib.hu-berlin.de/~pbruhn/russgus.htm RussGUS] (frei zugänglich) werden zu „Lebed“ über 60 Literaturnachweise angeboten (dort suchen unter Formularsuche Sachnotationen:16.2.2/Lebed*).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alexander Lebed|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11938969X}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [http://www.histinst.rwth-aachen.de/aw/cms/HISTINST/Zielgruppen/neuzeit/projekte/lexikonzeitgeschichte/~vpk/lebed_alexander/?lang=de Kurzbiographie und kurze Buchbesprechung von &amp;#039;&amp;#039;Rußlands Weg&amp;#039;&amp;#039; von Dr. Peer Hempel (Historisches Institut der RWTH Aachen)] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;General&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/russland-lebed-toedlich-verunglueckt-162728.html&lt;br /&gt;
 |titel=Russland - Lebed tödlich verunglückt&lt;br /&gt;
 |werk=www.faz.net&lt;br /&gt;
 |hrsg=Frankfurter Allgemeine Zeitung&lt;br /&gt;
 |datum=2002-04-28&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-01-03}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11938969X|LCCN=no94023262|NDL=00657300|VIAF=97993083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lebed, Alexander Iwanowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberhaupt eines Föderationssubjekts (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Region Krasnojarsk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Russische Föderation)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Tschetschenienkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lebed, Alexander Iwanowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lebed, Aleksandr Ivanovič; Лебедь, Александр Иванович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Politiker und Gouverneur von Krasnojarsk&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nowotscherkassk]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jermakowski rajon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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