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	<title>Alexander Iljitsch Siloti - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-06T22:08:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Silotitchaikovsky.jpg|mini|Alexander Siloti (links) mit P.&amp;amp;nbsp;I.&amp;amp;nbsp;Tschaikowski]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Iljitsch Siloti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Russische Sprache|russisch]] {{lang|ru-Latn|Александр Ильич Зилоти}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Aleksandr Il&amp;#039;ič Ziloti}}&amp;#039;&amp;#039;; *&amp;amp;nbsp;{{JULGREGDATUM|9|10|1863|Link=1}} in [[Charkiw|Charkow]]; † [[8. Dezember]] [[1945]] in [[New York City|New York]]) war ein [[Russland|russischer]] [[Pianist]], [[Komponist]] und [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist ein Cousin des russischen Pianisten und Komponisten [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergei Rachmaninow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silotis Vorfahren waren im Verlauf des [[18. Jahrhundert]]s aus [[Italien]] kommend in [[Russland]] eingewandert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siloti, der anfangs von [[Anton Grigorjewitsch Rubinstein|Anton Rubinstein]] Klavierunterricht erhielt, studierte ab 1871 bei [[Nikolai Sergejewitsch Swerew|Nikolai Swerew]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;mgg&amp;quot;&amp;gt;{{MGG2|Verfasser=Christoph Flamm|Lemma=Ziloti, Aleksandr Il’ič |Band=P17|SpalteVon=1488|SpalteBis=1488|ID=mgg14211}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 1875 bis 1881 am [[Moskauer Konservatorium]] bei [[Nikolai Grigorjewitsch Rubinstein|Nikolai Rubinstein]], [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Pjotr Tschaikowski]] und [[Sergei Iwanowitsch Tanejew|Sergei Tanejew]]. Bereits 1880 debütierte er erfolgreich in einem Konzert der &amp;#039;&amp;#039;Russischen Musikgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Russkoe muzykal&amp;#039;noe obščestvo&amp;#039;&amp;#039;, RMO) in Moskau. 1883–1886 Schüler von [[Franz Liszt]] in [[Weimar]], konzertierte er erfolgreich in verschiedenen deutschen Städten, wie 1883 auf der &amp;#039;&amp;#039;Tonkünstlerversammlung&amp;#039;&amp;#039; zu [[Leipzig]]. Auch die Anregung zur Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Liszt-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 1885 in Leipzig geht auf Siloti zurück. Seine pianistische Begabung verhalf ihm zu einer Professur für Klavier 1886–1890 am Moskauer Konservatorium. Zwischen 1891 und 1900 lebte Siloti zeitweilig in [[Frankfurt am Main]], [[Antwerpen]] und Leipzig als gefeierter Pianist. 1898 unternahm er eine [[Vereinigte Staaten|USA]]-Tournee und gastierte in New York, Boston, Cincinnati und Chicago.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ng&amp;quot;&amp;gt;{{Grove Music Online|30967|Charles Barber|Ziloti [Siloti], Aleksandr Il′yich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1903, nachdem er zwei Jahre lang die &amp;#039;&amp;#039;Moskauer Philharmonischen Sinfoniekonzerte&amp;#039;&amp;#039;  dirigiert hatte, verlegte Siloti seinen Schwerpunkt auf das Dirigieren und leitete bis 1917 die von ihm ins Leben gerufenen Sinfonie- und Kammermusikkonzerte in [[Sankt Petersburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Rolle als führende Persönlichkeit des russischen Musiklebens endete mit der [[Oktoberrevolution]], während der er ins Blickfeld der Obrigkeit geriet. 1919 kam es zu einer vorübergehenden Festnahme, aufgrund eines Fürsprechers wurde er jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt. Er flüchtete mit seiner Familie nach [[Finnland]], konzertierte in [[Deutschland]] und [[England]] und emigrierte von dort endgültig in die [[USA]]. Dort wirkte er bis 1936 als Konzertpianist und lehrte 1924–1942 an der [[Juilliard School]] in [[New York City|New York]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Siloti hat sich vor allem als Pianist einen Namen gemacht. Als einem der glänzendsten Repräsentanten der Liszt-Schule, verdanken seinem pädagogischen Geschick zahlreiche russische Musiker ihr pianistisches Können, darunter sein jüngerer Cousin [[Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow|Sergei Rachmaninow]], [[Alexander Borissowitsch Goldenweiser|Alexander Goldenweiser]] und [[Konstantin Nikolajewitsch Igumnow|Konstantin Igumnow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dankbarem Andenken an seinen großen Lehrer veröffentlichte Siloti 1911 seine &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Franz Liszt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Siloti durch seine Tätigkeit als Dirigent im Musikleben Russlands Anfang des 20. Jahrhunderts fruchtbare künstlerische Impulse setzte und in seinen Konzerten vor allem junge russische Komponisten und die französischen [[Impressionismus (Musik)|Impressionisten]] förderte, ist sein Ruhm heute nahezu verblasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bearbeitete [[Johann Sebastian Bach|Bachs]] [[5. Brandenburgisches Konzert]], das [[Präludium]] e-moll aus dem [[Wohltemperiertes Klavier|Wohltemperierten Klavier I]] und [[Antonio Vivaldi|Vivaldis]] &amp;#039;&amp;#039;d-Moll&amp;#039;&amp;#039;-Konzert für kleines Orchester. Seine bis heute bedeutendsten Bearbeitungen sind jedoch die der Klavierkonzerte [[1. Klavierkonzert (Tschaikowski)|Nr. 1 op. 23 in b-Moll]] und [[2. Klavierkonzert (Tschaikowski)|Nr. 2 op. 44 in G-Dur]] von Tschaikowski. Da Siloti sie teilweise gekürzt und die Tempobezeichnungen verändert hat, werden diese Konzerte heute oft schneller gespielt, als Tschaikowski das eigentlich vorgesehen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Brachmann |url=https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/philharmonie-schluss-mit-dem-stuss-vom-schlachtross-li.12160 |titel=Philharmonie: Schluss mit dem Stuss vom „Schlachtross“ |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2013-10-29 |abruf=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charles F. Barber: &amp;#039;&amp;#039;Lost in the Stars. The Forgotten Musical Life of Alexander Siloti.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham MD u. a. 2002, ISBN 0-8108-4108-8.&lt;br /&gt;
* [[Karl Laux]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik in Rußland und in der Sowjetunion.&amp;#039;&amp;#039; Henschel, Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Christoph Flamm|Lemma=Ziloti, Aleksandr Il’ič |Band=P17|SpalteVon=1488|SpalteBis=1488|ID=mgg14211}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wilibald Gurlitt]], [[Carl Dahlhaus]] (Herausgeber) |Titel=Riemann Musik-Lexikon. In drei Bänden und zwei Ergänzungsbänden. |TitelErg=Silot, Alexander Iljitsch |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=2. Personenteil L–Z |Nummer= |Auflage=12. völlig neubearbeitete Auflage |Verlag=B. Schotts-Söhne |Ort=Mainz |Datum=1959 |Seiten=685 f. |ISBN= |JahrEA=1882}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Wilibald Gurlitt]], [[Carl Dahlhaus]] (Herausgeber) |Titel=Riemann Musik-Lexikon. In drei Bänden und zwei Ergänzungsbänden. |TitelErg=Silot, Alexander Iljitsch |Hrsg= |Sammelwerk= |Band=5. Ergänzungsband, Personenteil L–Z |Nummer= |Auflage=12. völlig neubearbeitete Auflage |Verlag=B. Schotts-Söhne |Ort=Mainz |Datum=1972 |Seiten=652 |ISBN= |JahrEA=1882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alexander Siloti}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117386979|NAME=Aleksandr I. Ziloti|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Siloti, Alexander}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117386979|LCCN=n/85/120544|VIAF=78134609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siloti, Alexander Iljitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler von Franz Liszt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Moskauer Konservatorium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent des Moskauer Konservatoriums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Charkiw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siloti, Alexander Iljitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Зилоти, Александр Ильич (russisch); Ziloti, Aleksandr Il&amp;#039;ič (wissenschaftliche Transliteration)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Pianist, Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Charkiw|Charkow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolly0209</name></author>
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