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	<title>Alexander Holle - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2008-0285, Alexander Holle.jpg|miniatur|Generalmajor Alexander Holle (1942)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Holle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1898]] in [[Bielefeld]]; † [[16. Juli]] [[1978]] in [[München]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Alexander Holle entstammte der Familie Holle aus [[Wehdem]] bei [[Lübbecke]] in [[Westfalen]] mit dem Ahnherren Heinrich Holle (1653–1723). Sein Großvater war der [[Jurist]] und [[Liste der Ehrenbürger von Dortmund|Ehrenbürger]] der Stadt [[Dortmund]] [[Wilhelm Holle (Jurist)|Wilhelm Holle]] (1821–1909). Holle war das fünfte von sechs Kindern des Oberstaatsanwalts Alexander („Alex“) Holle (* 1852) und dessen Ehefrau Elisabeth, geborene Röder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Holle trat am 16. November 1915 während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] als [[Fahnenjunker]] in das [[Infanterie-Regiment „Herwarth von Bittenfeld“ (1. Westfälisches) Nr. 13]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Münster]] ein. Nach fünfmonatiger Ausbildung beim Ersatz-Bataillon einschließlich des üblichen Fahnenjunker-Kursus in Döberitz rückte er Anfang Mai zu seinem aktiven Regiment nach [[Verdun]], wo er unter anderem auch an den Kämpfen beim „Toten Mann“ und bei der Correttes-Höhe teilnahm. Im September 1916 kam das Regiment in einen der Brennpunkte der [[Schlacht an der Somme]] bei Bouchavesnes, wo es die Trümmer dieses Dorfes erstürmte und acht Tage lang gegen ununterbrochene Gegenangriffe der Franzosen besetzt hielt. Nach schweren Verlusten wurden die Truppen abgelöst und ohne Ruhepause wieder bei Verdun in der Nähe ihrer alten Stellung auf Höhe 304 wieder eingesetzt. Hier erkrankte Holle an [[Paratyphus]], erlangte aber bald im Feldlazarett seine Felddienstfähigkeit wieder. Beim Sturm auf Höhe 304 am 26. Dezember 1916 erhielt er das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse und wurde kurz darauf zum [[Leutnant]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1917 erfolgte seine Versetzung als Ballonbeobachter zur [[Feldluftschiffer|Feld-Luftschiffer-Abteilung 7]], die bis zum Mai 1918 am [[Chemin des Dames]] eingesetzt wurde und dann bei der großen Offensive über [[Aisne]], [[Vesle]] bis zur [[Marne (Fluss)|Marne]] nach [[Dormans]] kam, wo Holle am 2. Juni das Eiserne Kreuz I. Klasse erhielt. Während seiner Beobachtungstätigkeit im [[Fesselballon]] war Alexander Holle dreimal von feindlichen Fliegern abgeschossen worden und jedes Mal mit dem Fallschirm gelandet. Nach dem verhängnisvollen Marne-Übergang am 15. Juli 1918 nahm das Regiment teil an der großen Rückzugsbewegung von [[Château-Thierry]] über Laon-Hirson und von hier nach dem Waffenstillstand über [[Namur]], [[Sankt Vith]] nach Deutschland, wo Anfang Dezember in [[Kassel]] die [[Demobilmachung]] erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronikluyken&amp;quot;&amp;gt;[https://www.familie-luyken.de/03Chronik/1926/1926chronikblatt.htm#268 Chronikblätter der Familie Luyken, 1926, S. 268]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gehörte er zunächst bei der [[Reichswehr]] einer [[Minenwerfer]]kompanie beim Infanterie-Regiment 16 in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] an. Von 1928 bis 1929 absolvierte er eine Pilotenausbildung in der [[Geheime Fliegerschule und Erprobungsstätte der Reichswehr|geheimen Fliegerschule und Erprobungsstätte der Reichswehr]] im russischen [[Lipezk]]. 1931 wurde er zum Stab der 1. Division nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] versetzt und absolvierte die [[Heereskriegsakademie]] in Berlin. Im April 1934 transferierte er als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in die noch geheime [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und wurde Referent im [[Reichsluftfahrtministerium]]. 1936/37 bekleidete er kurzzeitig die Rolle des Chefs des Stabes der [[Legion Condor]] und wurde mit Wirkung zum 1. April 1937 Kommandeur der III. Gruppe des Kampfgeschwaders „Immelmann“ in [[Anklam]]. Am 1. Oktober 1937 wurde er zum [[Oberstleutnant]] der Luftwaffe und [[Gruppenkommandeur]] der [[Sturzkampfgeschwader 162|I. Gruppe Sturzkampfgeschwaders 162 „Immelmann“]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.familie-luyken.de/03Chronik/1978/1978chronikblatt.htm#212 Chronikblätter der Familie Luyken, 1978, S. 213 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsbeginn war Holle Stabschef des [[Luftwaffenkommando Ostpreußen (1938–1939)|Luftwaffenkommandos Ostpreußen]], später des [[IV. Fliegerkorps]]. Vom 15. Oktober 1940 bis Juni 1941 war er als [[Oberst]] [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des [[Kampfgeschwader 26|Kampfgeschwaders 26]] und zugleich [[Fliegerführer Nord]] in [[Stavanger]]. Im Jahre 1942 war er als [[Fliegerführer Nord (West)]] in [[Flughafen Trondheim|Trondheim]] u. a. an der Bekämpfung der britischen [[Nordmeergeleitzüge]] im Jahre 1942 beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihm bereits am 11. Mai 1942 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold verliehen worden war, erhielt Holle am 30. Dezember 1942 das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 401.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn des Jahres 1943 befehligte er das [[X. Fliegerkorps]] in Athen sowie anschließend den Luftwaffenstab Griechenland. Es folgte am 1. Februar 1943 seine Beförderung zum [[Generalmajor]] und schließlich am 1. Januar 1944 zum Generalleutnant. Vom 1. März 1943 bis zum 30. Juli 1943 war er [[Fliegerführer Nord (Ost)]]. Im August/September 1944 führte er in Vertretung [[Otto Deßloch]]s zeitweilig die [[Luftflotte 4]], von September bis November das aus der [[Luftflotte 3]] hervorgegangene [[Luftwaffenkommando West]]. Seine letzte Dienststellung war von Dezember 1944 bis Kriegsende die des [[Kommandierender General der Deutschen Luftwaffe in Dänemark|Kommandierenden Generals der Luftwaffe in Dänemark]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henry L. deZeng IV, Douglas G. Stankey|url=https://ww2.dk/Lw%20Offz%20-%20G-K%20Apr%202022.pdf |titel=Luftwaffe Officer Career Summaries, Section G–K |seiten=604–605 |datum=2017 |sprache=en |zugriff=2024-08-23 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 8. Mai 1945 bis Februar 1948 war Holle in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung heiratete er am 12. Mai 1948 in [[Flensburg]] Friedel Bekowies, mit der er eine Tochter hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juli 1978 verstarb Alexander Holle in München. Zu seiner Trauerfeier hatte die [[Bundeswehr]] eine Abordnung geschickt. Zwei Soldaten hielten die [[Ehrenwache]] am Sarg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Deutschen Luftwaffe 1935–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Habermehl–Nuber.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1991, ISBN 3-7648-2208-2. S. 97–98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holle, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Legion Condor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holle, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielefeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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