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	<title>Alexander Heising - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:44:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Heising&amp;diff=1914164&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tetrarchyenjoyer: kleinere Edits und Literatur</title>
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		<updated>2026-04-06T22:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleinere Edits und Literatur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Heising&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1967]] in [[Mainz]]) ist ein deutscher [[Provinzialrömische Archäologie|Provinzialrömischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
In Mainz aufgewachsen, interessierte er sich schon früh für Archäologie und war ab 1986 ehrenamtlicher Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Abt. Bodendenkmalpflege Mainz (heute: [[Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz]], Direktion Landesarchäologie, Außenstelle Mainz). Hier war er an Grabungen und Baubeobachtungen im römischen Legionslager [[Mogontiacum]] und in der mittelalterlichen Innenstadt von Mainz beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abitur und Zivildienst in der Denkmalpflege studierte er ab 1988 Provinzialrömische Archäologie, Frühgeschichtliche Archäologie und [[Alte Geschichte]] an den Universitäten [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]]. Sein Studium schloss er 1993 mit einer Magisterarbeit an der Freiburger Universität zur Datierung der römischen Stadtmauer von &amp;#039;&amp;#039;Mogontiacum&amp;#039;&amp;#039;/Mainz ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Grabungsleitung über mehrere Kampagnen in der römischen Gräberstraße von [[Mainz-Weisenau]], bei der auch eine römische Töpferwerkstatt freigelegt wurde, gab den Anstoß zur Arbeit über die römischen Töpfereien von &amp;#039;&amp;#039;Mogontiacum&amp;#039;&amp;#039;/Mainz, mit der er 1999 im Fach Provinzialrömische Archäologie an der Universität Freiburg bei [[Hans Ulrich Nuber]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war Heising für zwei Jahre [[Volontariat#Volontariate an Kunstmuseen und vergleichbaren Kultureinrichtungen|Volontär]] am Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Abt. Archäologische Denkmalpflege Mainz. Hier leitete er Grabungen an einer [[Villa rustica]] im Binger Wald sowie im Mainzer Legionslager; außerdem war er als Gebietsreferent für die Stadt [[Bingen am Rhein]] zuständig. 2002 beriet er das Historische Museum am Strom in Bingen für die Einrichtung von Dauer- und Sonderausstellungen zur römischen und mittelalterlichen Epoche und gab zusammen mit [[Gerd Rupprecht]] den archäologischen Band zur Binger Stadtgeschichte heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer weiteren Grabungsleitung, bei der die zentralen Werkstätten (&amp;#039;&amp;#039;fabricae&amp;#039;&amp;#039;) im Mainzer Legionslager aufgedeckt wurden, wechselte Heising Ende 2002 zur [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main|Goethe-Universität Frankfurt a. M.]], wo er als wissenschaftlicher Assistent bei [[Hans-Markus von Kaenel]] an der Abteilung Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen sowie Hilfswissenschaften der Altertumskunde tätig war. Bis 2008 war er für Lehrgrabungen zuständig, die mehrere Fundstellen im nördlichen [[Hessisches Ried|Hessischen Ried]] umfassten (Spätrömischer [[Burgus]] von [[Trebur]]-[[Astheim (Trebur)|Astheim]], Militärlager bei Trebur-[[Geinsheim am Rhein|Geinsheim]], Kleinvilla mit Kultplatz bei [[Kelsterbach]]). Daneben war er an der Koordination des Studiengangs [[Archäometrie]] an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2009 wurde Heising auf die Professur für Provinzialrömische Archäologie am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Freiburg als Nachfolger von Hans Ulrich Nuber berufen. Im Wintersemester 2014/15 erhielt er einen Ruf an die Goethe-Universität Frankfurt, den er jedoch nicht annahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen neben dem römerzeitlichen Mainz die Themen Identitäten und Kulturräume, das Verhältnis von historischen und archäologischen Quellen, die Wirtschaftsarchäologie, zivile Siedlungsstrukturen sowie die Epoche des „[[Limesfall]]s“ im 3. Jahrhundert und die [[Spätantike]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Projekte seit 2010 umfassen unter anderem den römerzeitlichen [[Vicus von Lahr]]-Dinglingen mit der Rekonstruktion eines [[Streifenhaus (römisch)|Streifenhauses]], Grabungen am [[Obergermanisch-Raetischer Limes|obergermanisch-rätischen Limes]] (ORL) in [[Öhringen]] und [[Laimerstadt]], Forschungen zu Grenzbefestigungen am Rhein unter Berücksichtigung der spätantiken Schriftquelle der [[Notitia dignitatum]], sowie eine mehrjährige Ausgrabung an einem Gräberfeld des 1. Jahrhunderts n. Chr. in [[Rheinau (Baden)|Rheinau]]-[[Diersheim]], das den sogenannten Oberrheingermanen zugerechnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heising ist Mitglied in diversen Fachbeiräten: in der [[Römisch-Germanische Kommission|Römisch-Germanischen Kommission]] des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]], in der [[Deutsche Limeskommission|Deutschen Limes-Kommission]], im Projekt „Kalkriese – Varusschlacht“ sowie in der Ladenburgkommission (Kommission zu Denkmalpflege und Erforschung des [[Lopodunum|römischen Ladenburg]]). Er ist ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts, des [[Alemannisches Institut|Alamannischen Instituts]], des Freiburger Forschungsverbunds zur Archäologie und Geschichte des ersten Jahrtausends in Südwestdeutschland und der Arbeitsgemeinschaft Römische Schweiz. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift [[Bericht der Römisch-Germanischen Kommission|Berichte der Römisch-Germanischen Kommission]] und Peer-Reviewer für diverse archäologische Fach-Zeitschriften wie [[Germania (Zeitschrift)|Germania]], [[Bonner Jahrbücher]] oder das [[Archäologisches Korrespondenzblatt|Archäologische Korrespondenzblatt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Figlinae Mogontiacenses. Die römischen Töpfereien von Mainz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen und Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). Greiner, Remshalden 2007, ISBN 978-3-935383-82-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hirschkult in Kelsterbach: das römische Gebäude „Auf der Steinmauer“ und die Interpretation möglicher Kultpraktiken in der Provinz Germania&amp;#039;&amp;#039;  (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundliche Beiträge zur Geschichte von Kelsterbach.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Volksbildungswerk, Kelsterbach 2008, ISBN 978-3-00-026425-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die römische Stadtmauer von Mogontiacum – Mainz. Archäologische, historische und numismatische Aspekte zum 3. und 4. Jahrhundert n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Habelt, Bonn 2008, ISBN 978-3-7749-3606-5.&lt;br /&gt;
* [https://doi.org/10.1093/oxfordhb/9780199665730.013.20 &amp;#039;&amp;#039;Reception and History of Research in the Roman Provinces of Germany&amp;#039;&amp;#039;], in: Simon James, Stefan Krmnicek (Hrsg.), The Oxford Handbook of the Archaeology of Roman Germany (Oxford 2015), ISBN 978-0199665730, S. 520–546. (englisch) Deutsche Manuskriptfassung: [https://www.academia.edu/35099826/Forschungsgeschichte_aktuelle_Situation_und_Zukunftsstrategien_der_Provinzialr%C3%B6mischen_Arch%C3%A4ologie_in_Deutschland &amp;#039;&amp;#039;Forschungsgeschichte, aktuelle Situation und Zukunftsstrategien der Provinzialrömischen Archäologie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
; Herausgeber&lt;br /&gt;
* mit [[Gerd Rupprecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Faustkeil zum Frankenschwert. Bingen. Geschichte einer Stadt am Mittelrhein.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 2003, ISBN 3-8053-3257-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen zu zivilen Kleinsiedlungen (vici) in den römischen Nordwest-Provinzen. Akten der Tagung Lahr 21.–23.10.2010.&amp;#039;&amp;#039; Habelt, Bonn 2013, ISBN 978-3-7749-3759-8.&lt;br /&gt;
* mit Andrea Bräuning: &amp;#039;&amp;#039;Entlang der Fernstraße. Die römische Siedlung von Lahr-Dinglingen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Informationen aus Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 80). Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Esslingen 2018, ISBN 978-3-942227-37-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.provroem.uni-freiburg.de/personen/Inhalte/heising-vita Lebenslauf] und [https://www.provroem.uni-freiburg.de/personen/Inhalte/copy_of_heising-vita Schriftenverzeichnis] von Alexander Heising auf der Website der Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133394948|LCCN=no2004012935|VIAF=20872250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heising, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzialrömischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heising, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Provinzialrömischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1967&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tetrarchyenjoyer</name></author>
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