<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alexander_Grin</id>
	<title>Alexander Grin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alexander_Grin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Grin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T05:50:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Grin&amp;diff=753390&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolly0209: Kleine Korrekturen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Grin&amp;diff=753390&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-19T19:07:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleine Korrekturen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Александр Грин.jpg|mini|hochkant|Alexander Grin (1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Grin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Алекса́ндр Грин}}, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Alexander Stepanowitsch Grinewski&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ru|Алекса́ндр Степа́нович Грине́вский}}); * {{JULGREGDATUM|23|8|1880|Link=1}} in [[Slobodskoi]]; † [[8. Juli]] [[1932]] in [[Staryj Krym|Stary Krym]]) war ein [[Russland|russischer]] [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Unter dem Namen Alexander Stepanowitsch Grinewski geboren, war er der Sohn eines verbannten Teilnehmers des [[Januaraufstand|polnischen Aufstandes]] von 1863. Er schloss 1896 seine Schulausbildung in [[Kirow|Wjatka]] ab, ging dann nach [[Odessa]] und begann ein Leben als Vagabund. Er schlug sich in den verschiedensten Berufen durchs Leben, unter anderem als [[Goldsucher|Goldwäscher]] im [[Ural]], als [[Seemann|Matrose]], wobei er mit vielen Häfen und Sprachen in Berührung kam, und als [[Fischer (Beruf)|Fischer]]. Häufig war er jedoch ohne Arbeit und musste betteln gehen. Ein wenig finanzielle Hilfe erhielt er durch seinen Vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sich zum Dienst in der russischen Armee gemeldet hatte, wurde er während seiner Militärzeit Mitglied in der damals illegalen [[Sozialrevolutionäre|Sozialrevolutionären Partei]]. Seine [[Agitation]]stätigkeit brachte ihn ins [[Gefängnis]]. In dieser Zeit begann er erste Kurzgeschichten zu schreiben, von denen eine erstmals 1906 in einer Zeitung veröffentlicht wurde. Im selben Jahr wurde er erneut in [[Sankt Petersburg]] verhaftet und für die Dauer von vier Jahren in die Region um [[Tobolsk]] verbannt. Da es zur Zarenzeit relativ einfach war, aus der Verbannung zu fliehen, fuhr Grin kurzerhand nach Sankt Petersburg zurück und lebte dort illegal. Er wurde 1910 erneut verhaftet und in den Regierungsbezirk [[Archangelsk]] verbannt. Er lebte dort auf der Insel [[Kegostrow]] und heiratete Vera Pawlowna Abramowa. 1912 kehrte er wieder nach Sankt Petersburg zurück und ließ sich von seiner Frau scheiden. In dieser Zeit publizierte Grin hauptsächlich Kurzgeschichten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stary Krym Grin Monument.JPG|mini|Denkmal für Alexander Grin in Stary Krym]]&lt;br /&gt;
Der Hauptteil seiner größeren Werke wurde von ihm nach der [[Oktoberrevolution]] verfasst. Er war während der ersten Hälfte der 1920er-Jahre ein populärer Autor in Sowjetrussland bzw. der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 heiratete er seine zweite Frau Nina Nikolajewna Grin. Ab 1924 lebte er zusammen mit ihr in [[Feodossija]] am Schwarzen Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er geriet aufgrund des Inhalts seiner Romane in Konflikt mit der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|Partei]]. Dies führte dazu, dass seine Manuskripte von Verlagen nicht mehr angenommen wurden und er mit seiner Frau in Armut leben musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er litt an Alkoholismus und Tuberkulose. 1930 zog er nach [[Staryj Krym|Stary Krym]] im [[Rajon Kirowske]], wo er 1932 an Magenkrebs starb. [[Tatjana Alexejewna Gagarina]] schuf das Grabdenkmal auf seinem Grab und seine [[Büste]] vor dem Haus des Literatur- und Kunstmuseums in Stary Krym, in dem er zuletzt gelebt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Werk und seine Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Sein Werk erfreut sich bis heute in Russland großer Beliebtheit. Es ist phantastisch-märchenhaft bis skurril-kafkaesk, wobei letzteres besonders auf seine Kurzgeschichten zutrifft, die u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Edgar Allan Poe]] und [[E. T. A. Hoffmann]] beeinflusst erscheinen. In &amp;#039;&amp;#039;Der Rattenfänger&amp;#039;&amp;#039; entwickelt beispielsweise ein Automobil ein Eigenleben. Grins Romane und Erzählungen sind in Phantasielandschaften angesiedelt. Auffallend ist die Verwendung von wohlklingend-assoziativen, frei erfundenen Personen- und Ortsnamen (wie etwa [[Assol (Vorname)|Assol]]). So kann er zu den neoromantischen Vorläufern eines [[Magischer Realismus|Magischen Realismus]] gezählt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 941010 Scene from Vladimir Yurovsky&amp;#039;s ballet Scarlet Sails.jpg|mini|350px|Aufführung des Balletts &amp;#039;&amp;#039;Das Purpursegel&amp;#039;&amp;#039; am 5. Dezember 1943 im Moskauer [[Bolschoi-Theater]] mit der Ballerina [[Olga Wassiljewna Lepeschinskaja]] als Mädchen Assol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde &amp;#039;&amp;#039;Aquarell&amp;#039;&amp;#039; von dem Georgier [[Otar Ioseliani]] für das sowjetische Fernsehen verfilmt. Zu Grins romantischem Märchen &amp;#039;&amp;#039;[[Das Purpursegel]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb [[Wladimir Michailowitsch Jurowski (Komponist)|Wladimir Michailowitsch Jurowski]] (1915–1972) eine [[Ballett]]musik. Die Erzählung wurde 1961 von [[Mosfilm]] verfilmt (siehe [[Das purpurrote Segel]]). 1972 brachte der tschechische Regisseur [[Juraj Herz]] &amp;#039;&amp;#039;Jessy und Morgiana&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel [[Morgiana]] als [[Horrorfilm]] auf die Leinwand, wobei beide Schwestern von der Schauspielerin [[Iva Janžurová]] verkörpert wurden. Der jugoslawische Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Der Rattengott]]&amp;#039;&amp;#039; von 1976 basiert auf Grins Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Rattenfänger&amp;#039;&amp;#039;. Die Romane &amp;#039;&amp;#039;Die goldene Kette&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Straße ins Nirgendwo&amp;#039;&amp;#039; wurden 1988 bzw. 1992 von dem russischen Regisseur [[Alexander Muratow]] verfilmt. Hinzu kommen weitere Verfilmungen durch [[Jan Schmidt (Regisseur)|Jan Schmidt]], [[Bulat Mansurow]], [[Pavel Ljubimov]], [[Oleg Tepsow]] und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach Grin sind der Asteroid des mittleren Hauptgürtels [[(2786) Grinevia]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Lutz D. Schmadel]] |Hrsg=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |TitelErg=Fifth Revised and Enlarged Edition |Auflage=5 |Verlag=[[Springer Spektrum|Springer Verlag]] |Ort=[[Berlin]], [[Heidelberg]] |Datum=2003 |ISBN=3-540-29925-4 |Seiten=186 |Sprache=en |Originaltitel=Dictionary of Minor Planet Names |VerlagEA=Springer Verlag |OrtEA=Berlin, Heidelberg |JahrEA=1992 |DOI=10.1007/978-3-540-29925-7_2787 |Umfang=992 |Zitat=1978 RR&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt;. Discovered 1978 Sept. 6 by N. S. Chernykh at Nauchnyj.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie das russische Flusskreuzfahrtschiff [[Aleksandr Grin]] (1984) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kapitän Duk&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Капитан Дюк&amp;#039;&amp;#039;, Erzählung, 1915)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Purpursegel]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Алые паруса&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1923); deutsch auch &amp;#039;&amp;#039;Purpursegel&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rote Segel&amp;#039;&amp;#039;, aus dem Russischen von Günter Löffler ; mit einem Nachwort von Konstantin Paustowski, Rudolstadt : Greifenverlag, 1961; &amp;#039;&amp;#039;Das feuerrote Segel&amp;#039;&amp;#039;, nacherzählt von Willi Fährmann nach einer wörtlichen Übersetzung aus dem Russischen von Galina Lichatschowa ; mit Illustrationen von Frantisek Chochola, Würzburg : Arena, 1987, ISBN 3-401-01473-0; &amp;#039;&amp;#039;Purpursegel&amp;#039;&amp;#039; : Erzählung, herausgegeben und mit einem Nachwort von Leonhard Kossuth ; aus dem Russischen von Charlotte Kossuth, Zürich : Unionsverlag, 2023, ISBN 978-3-293-71002-3)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die funkelnde Welt&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Блистающий мир&amp;#039;&amp;#039;, fantastischer Roman, 1923)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Rattenfänger&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Крысолов&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die weiße Kugel&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Белый шар&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die goldene Kette&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Золотая цепь&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fandango&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Фанданго&amp;#039;&amp;#039;, Erzählung, 1927)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wogengleiter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Бегущая по волнам&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aquarell&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Акварель&amp;#039;&amp;#039;, Erzählung, 1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jessy und Morgiana&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Джесси и Моргиана&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Straße ins Nirgendwo&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Дорога никуда&amp;#039;&amp;#039;, Roman, 1930)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Автобиографическая повесть&amp;#039;&amp;#039; (Autobiographie, 1931)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ljudmila Vahlpahl (geb. Haraberjusch): &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Natur im literarischen Schaffen von Aleksandr Grin unter besonderer Beachtung der Werke der 20er Jahre&amp;#039;&amp;#039; 1981, {{DNB|830511105}}, {{OCLC|246294512}} (Dissertation A Universität Rostock 1982, 218 Seiten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118718908}}&lt;br /&gt;
* [http://az.lib.ru/g/grin_a/ Volltexte bei lib.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [https://grinlandia.narod.ru/ www.grinlandia.narod.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://ingrinlyrics.npage.de/alexander-grin.html inGrin-land] (deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118718908|LCCN=n79138888|VIAF=291109606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grin, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Russisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grin, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grinewski, Alexander; Grinowski, Alexander Stepanowitsch&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Slobodskoi]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stary Krym]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolly0209</name></author>
	</entry>
</feed>