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	<title>Alexander Graf Stenbock-Fermor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:46:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Graf_Stenbock-Fermor&amp;diff=408980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boobarkee: Todesort West-Berlin bestätigt durch das Friedhofsamt Düsseldorf</title>
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		<updated>2026-02-17T11:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Todesort West-Berlin bestätigt durch das Friedhofsamt Düsseldorf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Graf Stenbock-Fermor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1902]] auf Schloss [[Nītaure|Nitau]] bei [[Riga]]; † [[8. Mai]] [[1972]] in [[West-Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Auskunft des Friedhofsamts Düsseldorf vom 17. Februar 2026 in Berlin gestorben und auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof beigesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Autor und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus]]. Er war Mitglied der [[Weißgardist]]en und später des [[Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller|Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller]]. Er schrieb unter dem Pseudonym „Peter Lorenz“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Stenbock-Fermor, Alexander Graf| publisher = reyntjes.de| accessdate = 2011-10-19| url = http://www.reyntjes.de/Anton/Balten/StenbockFermor.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stenbock-Fermor wurde als Sohn von Graf Wilhelm Konstantin Stenbock-Fermor (1863–1937) und Gräfin Maria Stenbock-Fermor, geb. Fürstin Kropotkin (1879–1958), geboren. Er hatte drei Geschwister: [[Nils Graf Stenbock-Fermor|Nils (1904–1969)]], Friedrich (*&amp;amp;nbsp;1908), Olga (*&amp;amp;nbsp;1911).&lt;br /&gt;
Sein Großonkel mütterlicherseits war der Anarchist, Geograph und Schriftsteller [[Pjotr Alexejewitsch Kropotkin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stenbock-Fermor war zunächst Freiwilliger der [[Baltische Landeswehr|Baltischen Landeswehr]]. Er emigrierte 1920 nach Deutschland. Hier begann er ein Ingenieurstudium und lernte als [[Werkstudent]] Bergarbeiter im [[Ruhrgebiet]] kennen, wobei er sich vom Antikommunisten zum Kommunisten wandelte. 1929 heiratete er in [[Neustrelitz]] [[Charlotte Hirdman|Charlotte Schledt]] (1906–1966), die Ehe hielt bis 1932. Ab 1929 arbeitete er als freier Schriftsteller, Filmautor und Verfasser von Hörspielen. Stenbock-Fermor wurde Mitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1931 hatte Alexander Graf Stenbock-Fermor auf Initiative der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands]] zur Gründung überparteilicher &amp;#039;&amp;#039;Scheringer-Komitees&amp;#039;&amp;#039;, die sich für dessen [[Amnestie]]rung einsetzten, aufgerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Brauns: &amp;#039;&amp;#039;„Schafft Rote Hilfe!“ Geschichte und Aktivitäten der proletarischen Hilfsorganisation für politische Gefangene in Deutschland (1919–1938)&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Pahl-Rugenstein, Bonn 2003, ISBN 3-89144-297-1, S.&amp;amp;nbsp;159.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang trat er am 23. Oktober 1932 in [[Rölsdorf]], im Tanzsaal des Lokals Arnold Scheeben, auf einer Versammlung der Rote Hilfe [[Düren]] vor 600 Menschen auf. Er sprach über das Thema: „Vom weißen Offizier zum Roten Soldaten“. Stenbock-Fermor berichtete vom Übertritt [[Richard Scheringer]]s vom Nationalsozialismus zum [[Kommunismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März 1933 wurde er verhaftet, als im Zuge einer Großrazzia die [[Künstlerkolonie Berlin]] durchsucht wurde. Er gehörte der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Aufbruch (Monatszeitschrift)|Aufbruch]]&amp;#039;&amp;#039; an, die von 1931 bis 1933 erschien. Er war dort Mitglied der Widerstandsorganisation [[Revolutionäre Arbeiter und Soldaten|RAS]]. Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] lebte er in Mecklenburg. Vom 1. November bis zum 31. Dezember 1945 war er Oberbürgermeister von [[Neustrelitz]]. 1947 wurde er Cheflektor des neu gegründeten Verlags [[Verlag Volk und Welt|Volk und Welt]]. Als [[Drehbuchautor]] arbeitete er später für die [[DEFA]]. Er lebte seit den 1950er Jahren im [[West-Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Wilmersdorf|Wilmersdorf]]. Nach dem [[Berliner Mauer#Mauerbau|Bau der Mauer]] am 13. August 1961 blieb Stenbock-Fermor weiterhin Mitglied des [[P.E.N.-Zentrum Deutschland|P.E.N. Zentrums Ost und West]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt arbeitete er an seiner Autobiografie, die bei seinem Tode bis zum Jahr 1946 reichte und in einer von [[Joachim Barckhausen]] um die späteren Jahre ergänzten Fassung 1974 in der DDR erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befand sich auf dem [[Nordfriedhof (Düsseldorf)|Düsseldorfer Nordfriedhof]]. Es wurde 2002 nach Ablauf der 30-Jahres-Frist eingeebnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Stenbock-Fermor, Alexander Graf| publisher = reyntjes.de| accessdate = 2014-11-15| url = http://www.reyntjes.de/Anton/Balten/StenbockFermor.htm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 legte der [[Verlag für Berlin-Brandenburg]] seine Sozialstudie &amp;#039;&amp;#039;Deutschland von unten. Reise durch die proletarische Provinz&amp;#039;&amp;#039; erneut auf. Im Jahr 2017 erfolgte die Neuausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Meine Erlebnisse als Bergarbeiter&amp;#039;&amp;#039; über seine Arbeit als Bergmann unter Tage 1922/1923 im Ruhrgebiet, erschienen im [[Henselowsky Boschmann Verlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Erlebnisse als Bergarbeiter&amp;#039;&amp;#039;. Engelhorn, Stuttgart 1928. Neuausgabe, mit einem Nachwort von Dirk Hallenberger, Verlag Henselowsky Boschmann, Bottrop 2017, ISBN 978-3-942094-76-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland von unten. Reisen durch die proletarische Provinz 1930&amp;#039;&amp;#039;. Engelhorn, Stuttgart 1931. Verlag C.J. Bucher, Luzern und Frankfurt/M., 1980, ISBN 3-7658-0328-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland von unten. Reise durch die proletarische Provinz 1930&amp;#039;&amp;#039;. Engelhorn, Stuttgart 1931. Neuausgabe, herausgegeben von [[Erhard Schütz]] und Christian Jäger, im Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2016, ISBN 978-3-945256-52-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiwilliger Stenbock. Bericht aus dem baltischen Befreiungskampf&amp;#039;&amp;#039;. Engelhorn, Stuttgart 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fall Richard Scheringer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Die Linkskurve]]. 4. Jg. Nr. 2. Februar 1932, S.&amp;amp;nbsp;4–5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schriftsteller stellen sich&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Linkskurve&amp;#039;&amp;#039;. 4. Jg. Nr. 8. August 1932, S.&amp;amp;nbsp;1–2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Haus des Hauptmanns von Messer&amp;#039;&amp;#039;. Plaut, Wuppertal-Barmen 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schloß Teerkuhlen. Eine Heidegeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Vieweg, Braunschweig 1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Henriette&amp;#039;&amp;#039;. Erzählung, Deutscher Filmverlag, Berlin 1949&lt;br /&gt;
* [[Harald Poelchau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Stunden&amp;#039;&amp;#039;. Erinnerungen eines Gefängnispfarrers, aufgezeichnet von Graf Alexander Stenbock-Fermor. [[Verlag Volk und Welt]], Berlin 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mord an Rathenau]]&amp;#039;&amp;#039;. Fernsehfilm mit H. Kamnitzer. Henschel, Berlin 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der rote Graf. Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Nation, Berlin 1973&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Drehbücher) ==&lt;br /&gt;
* 1948: [[Grube Morgenrot]] (mit Joachim Barckhausen)&lt;br /&gt;
* 1950: [[Semmelweis – Retter der Mütter]] (mit Joachim Barckhausen)&lt;br /&gt;
* 1952: [[Karriere in Paris]] (mit Joachim Barckhausen)&lt;br /&gt;
* 1953: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern&lt;br /&gt;
* 1955: [[Das Fräulein von Scuderi (1955)|Das Fräulein von Scuderi]] (mit Joachim Barckhausen)&lt;br /&gt;
* 1960: [[Der schweigende Stern]] (&amp;#039;&amp;#039;Milczaca gwiazda&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1962: [[Mord ohne Sühne]] (mit Joachim Barckhausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stenbock-Fermor, Graf Alexander.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon sozialistischer deutscher Literatur. Von den Anfängen bis 1945. Monographisch-bibliographische Darstellungen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1964, S.&amp;amp;nbsp;476–477.&lt;br /&gt;
* [[Detlef Kühn]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander Graf Stenbock-Fermor und Bernt von Kügelgen: zwei deutschbaltische ‚Linke‘.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Garleff]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschbalten, Weimarer Republik und Drittes Reich&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Das Baltikum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1, 2). Band&amp;amp;nbsp;2. Böhlau, Köln 2008, ISBN 978-3-412-12299-7, S.&amp;amp;nbsp;227&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-11-019338-1|Seiten=1240–1242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11861763X}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|235623164}}&lt;br /&gt;
* [http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000559/images/index.html?projekt=1101669069&amp;amp;id=00000559&amp;amp;fip=71.248.66.81&amp;amp;no=5&amp;amp;seite=51 Genealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften: Livland, 1935]&lt;br /&gt;
* [http://syndikalismusforschungvt.wordpress.com/2011/03/14/alexander-graf-stenbock-fermor-kurzbiografie/ Kurzbiografie von Valentin Tschepego (Institut für Syndikalismusforschung)]&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000110255371|NAME=Stenbock-Fermor, Alexander Gf.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11861763X|LCCN=n88654757|VIAF=41881653}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:StenbockFermor, Alexander Graf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Neustrelitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Baltische Landeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stenbock-Fermor, Alexander Graf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lorenz, Peter (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor und Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Schloss [[Nītaure|Nitau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boobarkee</name></author>
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