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	<title>Alexander Frenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:39:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Frenz&amp;diff=1734084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: defekte URL artnet.de/artist mit neuer Vorlage artnet.de korrigiert</title>
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		<updated>2023-12-13T19:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;defekte URL artnet.de/artist mit neuer Vorlage artnet.de korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alexander Frenz - Arkadische Landschaft mit Tempel und Ziegenhirtin 1904.jpg|mini|hochkant|Arkadische Landschaft mit Tempel und Ziegenhirtin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Frenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1861]] in [[Rheydt]]; † [[14. April]] [[1941]] in [[Düsseldorf|Düsseldorf-Kaiserswerth]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]] des [[Symbolismus (bildende Kunst)|Symbolismus]] und der [[Moderne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Schulzeit in Rheydt studierte Frenz ab 1879 an der [[Kunstakademie Düsseldorf]] mit den Schwerpunkten [[Landschaftsmalerei]], [[Illustration]]en und [[Radierung]]en, wodurch Einflüsse der [[Düsseldorfer Malerschule]] auf ihn wirkten. An der Akademie zählte er bald zu den besten Schülern seines Jahrganges. Nach seinem Studium wechselte Frenz für ein Jahr als Privatschüler zu [[Franz von Lenbach]] nach [[München]], kehrte aber anschließend wieder nach Düsseldorf zurück. Es sollten seine schaffensreichsten Jahre werden, in denen unter anderem seine Illustrationen zu Biographien und Tondichtungen anderer Künstler entstanden, etwa von [[Houston Stewart Chamberlain]], [[Engelbert Humperdinck]], [[Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem]]. In dieser Zeit unternahm er mehrere Studienreisen, unter anderem nach [[Capri]], [[Rom]] und [[Neapel]], wodurch er von klassischen Vorbildern zu Werken mit antiken Themen inspiriert wurde. Nach diesen Reisen entstanden die Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Das goldene Zeitalter&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;#039;&amp;#039;Das Sirenenlied&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Jüngling am Scheidewege&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Geburt der Venus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Krönung des Siegers&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Letztes Paradies&amp;#039;&amp;#039; (1899) und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 folgte Frenz einem Ruf an die [[RWTH Aachen]], wo er als Nachfolger des verstorbenen [[Franz Reiff (Maler)|Franz Reiff]] zum [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für [[Genremalerei|Figuren]]- und Landschaftszeichnen sowie für Aquarellmalerei an der TH Aachen übernommen wurde. Seine Arbeitsgebiete waren hierbei Wasserfarbenbilder und Zeichnungen dekorativen Inhalts, [[Lithographie]]n, Radierungen und Illustrationen. Doch bereits 1909, frustriert von den Zwängen eines geregelten Hochschulablaufs mit festgelegtem Stoffplan sowie einer aus seiner Sicht provinziellen Stadt, schied er freiwillig aus dem Hochschulbetrieb aus und wurde durch [[August von Brandis]] abgelöst. Danach war er wieder überwiegend in Düsseldorf tätig, aber auch eine Zeit lang als Maler und Graphiker in Bonn. Frenz wechselte nun mit seinen Motiven immer mehr zu mythologischen Phantasiedarstellungen sowie zu großen [[Wandmalerei|Wandbildern]]. Dabei entstanden beispielsweise in [[Essen]] große Wandbilder für Privathäuser sowie im Auftrag des Justizministeriums große [[Allegorie|allegorische]] Wandgemälde im Essener Schwurgerichtssaal. Außerdem war er für Privathäuser in [[Elberfeld]] und für das [[Elberfelder Theater]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] wurde es still um Alexander Frenz, und auch die Quellen geben keine klaren Erkenntnisse über dessen Aufenthalt und Wirken. Frenz war mit der Schwester des Malers [[Arthur Kampf]] aus Aachen verheiratet, mit der er den Sohn Hermann (1880–1955) hatte, der ebenfalls Maler, Illustrator und [[Karikatur]]enzeichner war. Hermann Frenz lebte und arbeitete überwiegend in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
1887 heiratete Frenz Lydia Spatz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/10331803?query=Alexander%20Frenz Civilstand der Oberbürgermeisterei Düsseldorf – Eheversprechen, am 15. April: Maler Alexander Frenz u. Lydia Spatz], in Düsseldorfer Volksblatt (No. 103) vom 19. April 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Schwester des Malers [[Willy Spatz]] und der Mathilde Spatz (1869–1950), der Gattin des Arthur Kampf.&lt;br /&gt;
Die Historikerin und Autorin [[Barbara Frenz]] ist eine Urenkelin von Alexander Frenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Frenz war, so wie auch Willy Spatz, Arthur und Eugen Kampf, Mitglied des „St. Lukas-Club“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdzd/periodical/pageview/10433936?query=Alexander%20Frenz Kunstnotiz: bei Ed. Schultehat der Künstlerklub St. Lukas jetzt wieder seine jährliche Ausstellung veranstaltet.], in Düsseldorfer Volksblatt (No. 343), 2. Blatt vom 20. Dezember 1899.&amp;lt;/ref&amp;gt; und des [[Malkasten (Künstlerverein)|Künstlervereins Malkasten]], wo er zu Veranstaltungen mit Illustrationen beitrug.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/dfg/content/titleinfo/2808157 Specialitäten-Bühne I. Ranges, Illustration Alexander Frenz], Plakat Malkasten, für den 18. Dezember 1896.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frenz, von Hause aus ein hochtalentierter Künstler mit ihm nachgesagter rheinischer Heiterkeit, strebte in der Kunst niemals den [[Realismus (Kunst)|Realismus]] an, wie ihn beispielsweise sein Schwager oder auch sein früherer Münchener Lehrer Lenbach verkörperte, sondern fühlte sich eher von schwebend-unwirklichen Darstellungen aus dem Reich der [[Fabel]] und allegorisch-symbolistischer Gestaltungen eines [[Franz von Stuck]] inspiriert, was ihn über Düsseldorf hinaus bekanntgemacht hatte und ihm den Ruf eines „rheinischen Franz von Stuck“ einbrachte. Eine unerschöpfliche Phantasie bewies Frenz dabei in seinen zahlreichen Radierungen, großen Steinzeichnungen, Aquarellen, Diplomen und allen diesen halbillustrativen Arbeiten, wie sie die moderne Kunst und das gesteigerte Bedürfnis nach zeichnerischem und malerischem Schmuck forderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Frühling küsst die Erde&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1894, 1911 aus dem Vermächtnis des [[Franz Schoenfeld (Chemiker)|Franz Schoenfeld]], im [[Museum Kunstpalast|Museum Kunstpalast, Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
* Illustration zu Chamberlains: &amp;#039;&amp;#039;Richard Wagner&amp;#039;&amp;#039;, Tusche auf Karton, 1895, im Nationalarchiv der [[Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth]]&lt;br /&gt;
* Engelbert Humperdinck: &amp;#039;&amp;#039;Junge Lieder. No. 6&amp;#039;&amp;#039;, mit symbolischen Zeichnungen von Alexander Frenz, veröffentlicht im „Trifolium“ 1898&lt;br /&gt;
* Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserin Augusta – Ein Lebensbild&amp;#039;&amp;#039;. Mit Porträts, geschichtlichen Illustrationen und Zeichnungen von Alexander Frenz. Erste Ausgabe. Berlin, Grotesche Verlagsbuchhandlung, 1902. 318 S&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Enthauptung Johannes des Täufers&amp;#039;&amp;#039;, Öl auf Leinwand, 1904, [[Reiff-Museum]] Aachen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Begegnung Dantes mit Beatrice&amp;#039;&amp;#039;, 1911, [[Clemens-Sels-Museum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=[[Walter Cohen]] |Lemma=Frenz, Alexander |Band=12 |Seite=424}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{artnet.de}}&lt;br /&gt;
* [http://omm.de/feuilleton/bilder/BAY-2008kat41.jpg omm.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.lot-tissimo.com/de/m/9/ww/FRENZ+ALEXANDER/ar/1/ lot-tissimo.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.fr/Artists/LotDetailPage.aspx?lot_id=4D2B45F648D0726E artnet.fr]&lt;br /&gt;
* [http://www.schmidt-auktionen.de/12_katalog_online.php?nr=12&amp;amp;mode=k&amp;amp;kuenstler=1690 schmidt-auktionen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.reiff-museum.rwth-aachen.de/achim/reiffdatenbank/output/output_ausgabemaske.php?id=210 reiff-museum.rwth-aachen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189553049|VIAF=67225785}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frenz, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Symbolismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frenz, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler der Moderne und Kunstprofessor an der RWTH Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rheydt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf|Düsseldorf-Kaiserswerth]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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