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	<title>Alexander Francke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Francke&amp;diff=2867556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-16T09:38:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Francke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1853]] in [[Glückstadt]]; † [[1. November]] [[1925]] in [[Bern]]) war ein deutsch-schweizerischer [[Verleger]] und [[Buchhändler]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Francke (1853–1925) Verleger und Buchändler.jpg|alternativtext= Alexander Francke (1853–1925) Verleger und Buchhändler|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander Francke wurde am 19. März 1853 im schleswig-holsteinischen Glückstadt geboren. Die Familie stammte aus [[Calbe (Saale)|Calbe]] an der Saale. Sein Vater August Wilhelm Francke war Jurist und Ober-Appellationsgerichtsrat in Kiel und verheiratet mit Catharina Maria, geborene Jensen (1815–1874).&amp;lt;ref&amp;gt;gemäß Personeneintrag von Kuno Francke im [[SHBL]], Band 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein jüngerer Bruder war der spätere deutsch-amerikanische Literatur- und Kulturhistoriker [[Kuno Francke]] (1855–1930). Der frühe Tod des Vaters 1864 machte ein Studium unmöglich. Ostern 1869 begann er eine dreijährige Lehre in der [[Kiel]]er &amp;#039;&amp;#039;Universitätsbuchhandlung Paul Toeche&amp;#039;&amp;#039; (heute unter anderer Firmierung), die zu der Zeit  durch die Herausgabe einiger Werke [[Johann Gustav Droysen|Droysens]] und [[Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Hegels]] bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1872 wurde er Gehilfe in der seit 1842 bis heute bestehenden &amp;#039;&amp;#039;M. Lengfeld’sche Buchhandlung&amp;#039;&amp;#039; bei Eduard Heinrich Mayer in [[Köln]], ging aber bereits im Juli 1874 nach Bern und trat dort in die von dem Buchhändler und Verleger Karl Schmid (1827–1909) übernommene &amp;#039;&amp;#039;Dalp’sche Buchhandlung&amp;#039;&amp;#039; ein. Von Dezember 1872 bis Oktober 1877 war Francke in [[Wien]] in der [[Sortimentsbuchhandlung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Frick Buchhandlung#Faesy &amp;amp; Frick|Faesy &amp;amp; Frick]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. In Bern zurück heiratete er 1878 Schmid’s Tochter Bertha und wurde eingebürgerter Schweizer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlegerisches Werk ==&lt;br /&gt;
In Bern war Francke zunächst seit 1885 Teilhaber des ursprünglich von [[Johann Felix Jakob Dalp]] 1831 gegründeten Verlagsunternehmens &amp;#039;&amp;#039;Dalp’sche Buchhandlung&amp;#039;&amp;#039;, das durch Dalps Nachfolger Karl Schmid nach Schweizer Firmenrecht als &amp;#039;&amp;#039;Schmid, Francke &amp;amp; Cie., vorm. J. Dalp’sche Buchhandlung&amp;#039;&amp;#039; firmierte. Seit 1902 trägt der Verlag seinen Namen an erster Stelle, erst als &amp;#039;&amp;#039;A. Francke, vormals Schmid &amp;amp; Francke&amp;#039;&amp;#039;, 1920 überführte er ihn in die &amp;#039;&amp;#039;A. Francke AG&amp;#039;&amp;#039; und firmiert heute als [[A. Francke Verlag]]. Abgelöst in der Geschäftsleitung wurde er nach seinem Tod 1925 durch den Verleger [[Carl Emil Lang]] (1876–1963).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Dalp begonnene Verlagsangebot umfasste vorwiegend Schulmaterialien und Prachtwerke, Karl Schmid erweiterte dies durch schöngeistige Literatur und Kartenwerke z.&amp;amp;nbsp;B. des Schweizer Kartographen [[Rudolf Leuzinger]] (1826–1896), während Francke nach 1902, zum Teil durch mutige verlegerische Entscheidungen, den Verlag bis zur Weimarer Republik – neben &amp;#039;&amp;#039;[[Orell Füssli]]&amp;#039;&amp;#039; in Zürich und &amp;#039;&amp;#039;[[Verlag Sauerländer|H. R. Sauerländer]]&amp;#039;&amp;#039; in Aarau – zu einem der führenden Schweizer Verlage, besonders im geisteswissenschaftlichen Bereich, ausbaute.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 2007, ISBN 978-3-598-24808-5, Band 2, Teil 1, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Folgende Verlagsverzeichnisse gab A. Francke heraus:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bücher-Verzeichnis A. Francke vormals Schmid &amp;amp; Francke, Bern ... , Buch-, Kunst- &amp;amp; Landkarten-Handlung ... . 1902/03.&amp;#039;&amp;#039; [Bern]: [Stämpfli &amp;amp; Cie.], 1902, IV, 288 S.&amp;lt;br /&amp;gt;1. Nachtrag 1906/1910. Bern 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben anderen Unternehmungen gründete Francke zusammen mit der [[Lithografie|lithographischen]] &amp;#039;&amp;#039;Anstalt [[Hermann Kümmerly|Kümmerly]] &amp;amp; Frey&amp;#039;&amp;#039; 1902 den &amp;#039;&amp;#039;Geographischen Kartenverlag Bern&amp;#039;&amp;#039; (heute daraus hervorgegangen: [[Kober Kümmerly Frey Media AG]]), der durch meisterhaft ausgeführte Karten schnell hohes Ansehen gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francke gehörte rund 30 Jahre lang dem Vorstand des [[Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband|Schweizerischen Buchhändler-Vereins]] an und war mehrfach dessen Präsident.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre Schweizerischer Buchhändler-Verein 1849-1949.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1949, S. 37 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|11791|Francke, Alexander|Autor=Christoph Zürcher}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier war es sein Ziel, gegen das Ende des 19. Jahrhunderts erwachsene Problem des Nachdruck und ungerechtfertigter Kundenrabatte anzukämpfen, auch gegen die derzeit als solche empfundene [[Schundliteratur]]. Er setzte 1888 eine Satzungsänderung durch, die den Anschluss als Organ des [[Börsenverein des Deutschen Buchhandels|Deutschen Börsenvereins]] ermöglichen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde er in den Vorstand des Deutschen Börsenvereins zugewählt und war von 1901 bis 1905 dessen zweiter Schriftleiter. Er war durch seine Eingaben maßgeblich an den [[Buchhandel]]sreformen, bekannt als [[Ferdinand Springer senior|Springer]]-Paragraphen, beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Menz: &amp;#039;&amp;#039;Die ersten Vorsteher des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler: 1825–1925.&amp;#039;&amp;#039; Röder, Leipzig 1925, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Sarkowski: &amp;#039;&amp;#039;Der Springer Verlag.&amp;#039;&amp;#039; Stationen seiner Geschichte. Teil 1, 1842–1942. Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 1992, ISBN 3-540-55221-9, S. 141, 146 u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das zentrale Anliegen war die [[Buchpreisbindung]]. Da dies in der Schweiz nicht durch ein staatliches Gesetz vorgeschrieben werden konnte, war dies zunächst eine privatrechtliche Vereinbarung mit einem sogenannten [[Sammelrevers]] für die dem Schweizerischen Buchhändler-Verein angeschlossenen Mitglieder, auf die Francke Einfluss hatte.  Von 1913 bis 1919 vertrat er die Schweiz im Verwaltungsrat der [[Deutsche Bücherei|Deutschen Bücherei]] in [[Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Förderung der [[Bärndütsch|berndeutschen]] Mundart und Volkskunde sowie der Herausgabe wissenschaftlicher Werke wie des umfangreichen „Bärndütsch“ des [[Emanuel Friedli]] erhielt er 1912 von der [[Universität Bern]] einen [[Ehrendoktor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|A. Francke Verlag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Wochen im Osten der Vereinigten Staaten und Kanadas.&amp;#039;&amp;#039; Reiseerinnerungen. Francke, Bern 1913. ([https://archive.org/details/fnfwochenimost00franuoft Internet Archive])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nachruf in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bund]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. November 1925.&lt;br /&gt;
* Nachruf: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Alexander Francke, Bern&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Börsenblatt für den deutschen Buchhandel]]&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, Band 92, 1925, Spalte a19641–19643.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Menz]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Buchhändler.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Vierundzwanzig Lebensbilder führender Männer des Buchhandels&amp;#039;&amp;#039;. Lehmann, Leipzig 1925, S. 233–244.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf von Tavel|Rudolf von Travel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Alexander Francke als Verleger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für bernische Geschichte, Kunst und Altertumskunde&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 21, Heft 4, 1925, S. 300–308 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bbg-001%3A1925%3A21%3A%3A5#313 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig Lang]]: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Francke Verlag Bern. Gegründet 1831 als Dalp’sche Buchhandlung.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1957, S. XV–XX.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Diederichs]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bern und sein Beitrag zum Buch- und Bibliothekswesen.&amp;#039;&amp;#039; Aufsätze zu Ehren von [[Franz Georg Maier (Bibliothekar)|Franz Georg Maier]]. Haupt, Bern (u.&amp;amp;nbsp;a.) 1993, ISBN 3-258-04754-5, S. 75–89.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116695838}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116695838|LCCN=|NDL=|VIAF=285433852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Francke, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Francke, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-schweizerischer Buchhändler und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1853&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Glückstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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