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	<title>Alexander Erskein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag behoben</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anselmus-van-Hulle-Hommes-illustres MG 0481.tif|mini|Alexander Erskein, abgebildet von [[Anselm van Hulle]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Erskein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch: &amp;#039;&amp;#039;Esken, Ersken, Erskine, von Erskein&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Oktober]] [[1598]] in [[Greifswald]]; † [[24. Juli]] [[1656]] in [[Zamość]]), war ein deutscher [[Jurist]], schwedischer Diplomat, Hofgerichtspräsident in Greifswald und Präsident der [[Bremen (Territorium)|Herzogtümer Bremen und Verden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Erskein entstammte einer Nebenlinie des [[Königreich Schottland|schottischen]] [[Clan Erskine]] (siehe [[Stammliste des Clan Erskine#Linie Erskine of Dun|Stammliste]]). Sein Vater Walter Erskein (1569–1643) war nach [[Herzogtum Pommern|Pommern]] ausgewandert und lebte als vermögender Kaufmann in Greifswald. Alexander Erskein studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Greifswald]] (1612), [[Universität Wittenberg|Wittenberg]] (1617), [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Friedrich-Schiller-Universität Jena|Jena]]. Nach einer ausgedehnten Studienreise nach [[England]] und in die [[Republik der Vereinigten Niederlande|Niederlande]] studierte er ab 1623 an der [[Universität Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kurze Zeit stand er in Diensten der dänischen Königinwitwe [[Sophie von Mecklenburg (1557–1631)|Sophie]] in [[Nykøbing Falster]], bevor er im Juli 1628 in schwedische Dienste trat. Er war zunächst als Agent in [[Stralsund]] tätig und von 1632 bis 1634 als [[Resident (Nachrichtendienst)|Resident]] in [[Erfurt]]. 1634 wurde er Geheimer [[Kriegsrat]] der schwedischen Militärverwaltung unter [[Johan Banér]]. Von Sommer 1636 bis Juli 1638 war er nicht im Dienst. Bereits im April 1638 wurde er zum schwedischen [[Hofrat]] ernannt. Im selben Jahr wurde er Kriegs- und Assistenzrat für [[Vorpommern]] unter dem Gouverneur [[Axel Lillie]], ab 25. August 1640 für ganz Pommern. Zusammen mit [[Johan Hallen]] richtete er 1642 in Greifswald das [[Hofgericht Greifswald|königliche Hofgericht]] für Schwedisch-Pommern ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Pawel Gut: &amp;#039;&amp;#039;Das Hofgericht in Greifswald in schwedischer und preußischer Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Nils Jörn, [[Bernhard Diestelkamp]], Kjell Å Modéer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Integration durch Recht. Das Wismarer Tribunal. (1653–1806)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 47). Böhlau, Köln u. a. 2003, ISBN 3-412-18203-6, S. 157–177, hier S. 160, ([http://books.google.de/books?id=L3Tg5o4Jb9cC&amp;amp;pg=PA160 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1643 wurde er zu dessen Präsidenten und damit auch der [[Schwedische Regierung in Pommern|schwedischen Regierung in Pommern]] ernannt. 1644 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;der Fürsichtige&amp;#039;&amp;#039; Mitglied in der [[Fruchtbringende Gesellschaft|Fruchtbringenden Gesellschaft]], der größten literarischen Gruppe des [[Barock]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1648 wurde er Kriegspräsident der schwedischen Hauptarmee unter dem Pfalzgrafen [[Karl X. Gustav|Karl Gustav]]. Im Sommer 1648 war er am [[Prager Kunstraub]] unter [[Hans Christoph von Königsmarck (Feldmarschall)|Hans Christoph von Königsmarck]] für [[Christina (Schweden)|Königin Christina von Schweden]] beteiligt. Die von ihm im „Teutschen Lande“ geraubten Akten und Bücher wertete er aus, um für die schwedische Krone nützliche Kenntnisse über Staatsgeheimnisse zu erlangen, und bewahrte sie dann in seinem neu erbauten Lustschloß &amp;#039;&amp;#039;Erskeinschwinge&amp;#039;&amp;#039; bei Stade auf. In einem Brief an den Friedensprediger [[Johann Balthasar Schupp|Schupp]] schrieb er dazu: „Der Raub, den ich im Teutschen Lande gethan habe, der ist ein Brieff-Raub. Wann wir mit der Armee an einen Ort, sonderlich in ein Closter oder Jesuiter-Collegium kamen, habe ich alsobald geeilet nach dem Archiv zu und habe alle Briefe eingepacket. Wann ich dann Zeit gehabt, habe ich sie durchgelesen, dadurch bin ich hinter so viel [[Arkanisierung|Arcana]], hinter so viel Stücklein kommen, daß ihr es nicht wohl glauben könnet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schweden trat er bei vielen diplomatischen Missionen auf und führte im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] verschiedene Friedensverhandlungen, so 1646 in [[Westfälischer Friede#Vorbereitungen des Kongresses|Osnabrück]] und [[Friede von Münster|Münster]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Schlegel, [[Carl Arvid Klingspor]]: &amp;#039;&amp;#039;Den med sköldebref förlänade men ej å Riddarhuset introducerade Svenska-Adelns Ättar-taflor.&amp;#039;&amp;#039; Norstedt, Stockholm 1875, S. 69 (schwedisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Frühjahr 1649 bis zum Juni 1650 war er Delegat beim [[Nürnberger Exekutionstag]]. Danach reiste er nach Schweden, wo ihn die Königin [[Christina (Schweden)|Christina]] zum [[Freiherr]]en erheben wollte, was er jedoch ablehnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SK&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 9. November 1652 wurde er [[Erbkämmerer]] (Finanzverwalter) und am 22. September 1653 Präsident der [[Bremen-Verden|Herzogtümer Bremen und Verden]]. Als Präsident war er der Leiter der Verwaltung vom gemeinsam verwalteten [[Bremen (Territorium)|Herzogtum Bremen]] und [[Verden (Territorium)|Herzogtum Verden]]. In Bremen hatte Erskein seine Residenz in der &amp;#039;&amp;#039;Domdekanei&amp;#039;&amp;#039; an der [[Domsheide]], die als &amp;#039;&amp;#039;Eschenhof&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt worden ist. Er vertrat gegen die Freie Hansestadt [[Bremen]] die Interessen von Schweden im [[Erster Bremisch-Schwedischer Krieg|Ersten Bremisch-Schwedischen Krieg]] von 1654, bei dem Schweden nicht die 1646 durch das [[Linzer Diplom]] verliehene [[Reichsunmittelbarkeit]] von Bremen anerkannte. 1652 wurde er in den schwedischen Adel aufgenommen und schließlich 1655 doch in den Freiherrenstand erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Nordischer Krieg|Schwedisch-Polnischen Krieg]] zog er 1655 als &amp;#039;&amp;#039;Kriegspräsident&amp;#039;&amp;#039; (ziviler Leiter im Kriegsgebiet) mit der schwedischen Armee nach [[Polen]]. Kurz vor der [[Schlacht bei Warschau (1656)|Schlacht bei Warschau]] geriet er 1656 in polnische Gefangenschaft und starb nach einem achttägigen Fieber in Zamość. Seine Leiche wurde nach Bremen überführt und am 6. Mai 1658 im [[Bremer Dom]] bestattet. Die Gruft bestand bis 1822. Die sterblichen Überreste wurden im Klosterbereich des Doms begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Nach einer kinderlosen Ehe mit Euphrosina Sibrand (1608–1647) heiratete er 1648 Lucia Christina von Wartensleben (1626–1675), die Tochter des fürstlichen Rats und Hofmeisters Hermann Simon von Wartensleben. Mit ihr hatte er zwei Söhne und vier Töchter:&lt;br /&gt;
* Alexander Erskein († 1687 auf [[Morea]]), schwedischer Oberstleutnant, ging 1686 in [[Republik Venedig|venezianische]] Dienste;&lt;br /&gt;
* Carl Gustaf Erskein († 1690), schwedischer Oberstleutnant, fiel in französischen Diensten bei [[Schlacht bei Fleurus (1690)|Fleurus]];&lt;br /&gt;
* Anna Elisabet Erskein (1650–1690) ⚭ Hartwig Christoffer von Bülow, Landrat in Bremen;&lt;br /&gt;
* Anna Dorothea Erskein (1651–1667);&lt;br /&gt;
* Charlotte Beata Franzina Erskein (1653–1673);&lt;br /&gt;
* Kristina Erskein ⚭ Didrik Schultze, Landrat in Bremen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Witwe heiratete spätestens 1660 in zweiter Ehe den mecklenburgischen Landrat Adolf Friedrich von Maltzahn (1622–1697).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heiko Droste: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienst der Krone. Schwedische Diplomaten im 17. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nordische Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). Lit, Berlin u. a. 2006, ISBN 3-8258-9256-5, S. 390–391 (Zugleich: Kiel, Universität, Habilitations-Schrift, 2002, [http://books.google.de/books?id=qx21N-XQoqQC&amp;amp;pg=PA391 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|232632855}}&lt;br /&gt;
* Bernd Warlich: [http://www.30jaehrigerkrieg.de/erskein-esken-eske-erskeine-eskhen-eschen-alexander-von-2/ &amp;#039;&amp;#039;Erskein &amp;amp;lbrack;Esken, Eske, Erskeine, Eßkhen, Eschen&amp;amp;rbrack;, Alexander &amp;amp;lbrack;von&amp;amp;rbrack;.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten.&amp;#039;&amp;#039; 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11853095X|VIAF=57406218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erskein, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedischer Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Dreißigjährigen Krieg (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Nordischen Krieg (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsrat (Schwedisch-Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Pommersches Hofgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kämmerer (Hofamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Clan Erskine|Alexander Erskein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1598]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1656]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erskein, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Erskein, Alexander von; Esken, Alexander; Erskine, Alexander&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Diplomat, Hofgerichtspräsident, Präsident der Herzogtümer Bremen und Verden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Oktober 1598&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1656&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zamość]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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