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	<title>Alexander Ernemann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Ernemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1878]] in [[Dresden]]; † [[14. Oktober]] [[1956]] in [[Stuttgart]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Carl Heinrich Alexander Ernemann&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Unternehmer]], Techniker und [[Konstrukteur]] von Kinogeräten. Er war der Sohn von [[Heinrich Ernemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach Abschluss der [[Oberrealschule]] arbeitete Ernemann von 1893 bis 1895 in einer Dresdner Werkzeugmaschinenfabrik, bevor er an die Höhere [[Berufsschule|Gewerbeschule]] nach [[Chemnitz]] ging. Im Anschluss nahm er 1898 eine Stelle in [[Berlin]] bei der [[AEG]] an. Bei zwei Aufenthalten in den [[USA]], wo er bei der [[Westinghouse Electric Corporation]] und der [[Western Electric Company]] arbeitete, lernte er die seinerzeit als fortschrittlich geltende nordamerikanische Industrie kennen. 1904 kehrte er in den Betrieb des Vaters zurück und organisierte die Betriebsabläufe neu. In dieser Zeit entstand Ernemanns besonderes Interesse für die [[Filmkunst|Kinematografie]]. Sein großer Wurf wurde der &amp;#039;&amp;#039;Imperator&amp;#039;&amp;#039;, der erste aus Stahl gefertigte [[Kinoprojektor]], der weltweite Verbreitung erfuhr und sicher auch einer der meist kopierten Kinoprojektoren war. Bis 1921 wurden in Dresden von diesem Modell 10.000 Stück gebaut. Mit der [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] der &amp;#039;&amp;#039;Ernemann AG&amp;#039;&amp;#039; und anderer Betriebe zur &amp;#039;&amp;#039;[[Zeiss Ikon]] AG&amp;#039;&amp;#039; 1926 erhielt Alexander Ernemann einen Direktorenposten im neuen Unternehmen. Sein Wirkungsfeld blieb weiterhin der Projektorenbau. Er entwickelte den ersten wassergekühlten 35-mm-Projektor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;quot;[[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm-Mann]]&amp;quot; Alexander Ernemann war seit 1933 Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und stieg später bis zum [[Wehrwirtschaftsführer]] auf, was die Kommission zur Vorbereitung des [[Volksentscheid in Sachsen 1946|Volksentscheides zur Enteignung]] von Naziverbrechern im April 1946 feststellte und als Begründung für die Einordnung des Dresdner Zeiss-Ikon-Werkes in die Sequestrierungsliste C vorbrachte&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=zitiert in: Blumtritt, Herbert |Titel=Die Geschichte der Dresdner Fotoindustrie |Datum=2000 |Seiten=115f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit wurde ihm auch ein Anteil an der Umgestaltung des Werkes zum Rüstungslieferanten, zur Beschäftigung von 895 KZ-Häftlingen, ca. 300 Juden und 60 Kriegsgefangenen zur Last gelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Mit Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Ernemann aus Dresden geflohen und in Stuttgart Geschäftsführer des [[Zeiss Ikon#Zeiss Ikon AG (Bundesrepublik Deutschland)|Contessa]]-Werks von Zeiss Ikon geworden. Anschließend baute er in [[Kiel]] bei [[Raytheon Anschütz|Anschütz]] Kinoprojektoren, die weiterhin den Namen Ernemann trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Leistungen auf dem Gebiet der Kinematografie wurde Alexander Ernemann 1937 die &amp;#039;&amp;#039;[[Oskar-Messter-Medaille]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Fernseh- und Kinotechnische Gesellschaft|Deutschen Kinetechnischen Gesellschaft]] verliehen. 1951 wurde er zum Ehrensenator der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] ernannt. Zu seinem 75. Geburtstag 1953 erhielt Ernemann die [[Ehrendoktor]]würde der [[Universität Kiel]]. Ernemann war Träger des Großen Verdienstkreuzes des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]. 1956, kurz vor seinem Tod, wurde er Ehrenmitglied der „[[Society of Motion Picture and Television Engineers]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Göllner: &amp;#039;&amp;#039;Ernemann Cameras. Die Geschichte des Dresdner Photo-Kino-Werks. Mit einem Katalog der wichtigsten Produkte.&amp;#039;&amp;#039; Wittig Fachbuchverlag, Hückelhoven 1995, ISBN 3-930359-29-4.&lt;br /&gt;
* Karl Ritter von Klimesch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Johann Wilhelm Naumann, Augsburg 1951, o.&amp;amp;nbsp;S.&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|603|604|Ernemann, Carl Heinrich Alexander|Walter Schulz|135912652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135912652|VIAF=80348111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ernemann, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernemann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ernemann, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ernemann, Carl Heinrich Alexander (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Techniker und Konstrukteur von Kinogeräten&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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