<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alexander_Cohn</id>
	<title>Alexander Cohn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Alexander_Cohn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Cohn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T00:43:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Cohn&amp;diff=1781391&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Cohn&amp;diff=1781391&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-25T18:49:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Cohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. September]] [[1876]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg in Preußen]]; † [[7. April]] [[1951]] in [[Berlin]])&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bergemann, Simone Ladwig-Winters: &amp;#039;&amp;#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft in Preußen im Nationalsozialismus. Eine rechtstatsächliche Untersuchung. Eine Dokumentation&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Rechtstatsachenforschung&amp;#039;&amp;#039;). Bundesanzeiger-Verlag, Köln 2004, ISBN 3-89817-352-6, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Kammergericht]]srat, Fachautor und Überlebender des [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Cohn absolvierte nach dem [[Abitur]] am [[Altstädtisches Gymnasium (Königsberg)|Altstädtischen Gymnasium]] in Königsberg ein Studium der [[Rechtswissenschaften]] an der Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]]. Anschließend bestand er das Referendariatsexamen, wurde zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und war als Gerichtsassessor in [[Berlin]] tätig. Ab 1905 war er Landrichter in [[Olsztyn|Allenstein]], bis er 1908 an das [[Landgericht Berlin I (Preußen)|Landgericht I]] in Berlin versetzt wurde. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er von 1914 bis 1918 als höherer Militärbeamter im Kriegsbekleidungsamt des &amp;#039;&amp;#039;[[Garde du Corps]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Cohn wurde mehrfach ausgezeichnet, so auch mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]]. Nach Kriegsende wurde er Landgerichtsdirektor in Berlin, ab 1919 als [[Kammergericht]]srat. Von 1920 bis 1927 gehörte er der Prüfungskommission der Reichsjustizkammer an. Ab 1922 verrichtete er als Mitglied des I A Zivilsenates des Kammergerichts oberstrichterliche Tätigkeiten und wurde 1935 – möglicherweise auch aufgrund seiner jüdischen Herkunft – pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Franz Schlegelberger]] konnte seine [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] zunächst verhindert werden. Im Januar 1943 wurde Cohn schließlich aus Berlin in das [[Ghetto Theresienstadt]] deportiert, wo er am 28. Januar 1943 ankam. Im [[Theresienstadt-Konvolut]] ist er als „A-Prominenter“ aufgeführt. Trotz der inhumanen Lebensbedingungen konnte Cohn überleben und wurde am 8. Mai 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] [[Befreiung vom Nationalsozialismus|befreit]]. Danach kehrte er nach Berlin zurück und wurde im [[Ost-Berlin|sowjetischen Sektor]] wieder als Jurist tätig. Im Zuge des Nürnberger [[Juristenprozess]]es sagte Cohn zu Gunsten Schlegelbergers aus. Cohn verstarb 1951 nach seiner Entlassung aus dem Justizdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Cohn war der Sohn des Kaufmanns Max Cohn und der Anna geb. Hiller.&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1921 heiratete er in Königsberg Else Hiller, geb. am 22. Februar 1885, Tochter von Robert  Hiller und Sophie geb. Hiller.&amp;lt;ref&amp;gt;Ancestry.com. Östliche preußische Provinzen, Polen, Personenstandsregister 1874-1945 [Datenbank online], Standesamt Königsberg-Preußen II, Registernummer 280/1921&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Herausgabe der Neuauflage [[Handelsgesetzbuch]] von Litthauer, 1905 (gemeinsam mit [[Albert Mosse]])&lt;br /&gt;
* Auslieferungsverträge des Deutschen Reiches und der deutschen Einzelstaaten, 1908&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kammergericht (Hrsg.), Hans Bergemann/[[Simone Ladwig-Winters]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Richter am Kammergericht nach 1933 – Eine Dokumentation,&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carl Heymanns, 2004, ISBN 978-3-452-25833-5&lt;br /&gt;
* Axel Feuß: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Theresienstadt-Konvolut]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Altonaer Museum]] in Hamburg, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg/München 2002, ISBN 3-935549-22-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.de/pages/c/cohna.htm Cohn, Alexander] Das Theresienstadt-Lexikon&lt;br /&gt;
* [https://www.ghetto-theresienstadt.de/images/prominente/Bild112.gif Bild Alexander Cohns im Prominentenalbum des Ghettos Theresienstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116629053|VIAF=5687741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Cohn, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Kammergericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärbeamter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominenter Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Cohn, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kammergerichtsrat, Fachautor und Überlebender des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg in Preußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
	</entry>
</feed>