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	<title>Alexander Bruckmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:02:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alexander_Bruckmann&amp;diff=2720868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-02-06T15:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ferdinand Alexander Bruckmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1806]] in [[Ellwangen (Jagst)|Ellwangen]]; † [[9. Februar]] [[1852]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Historienmalerei|Historien-]] und [[Porträtmalerei|Porträtmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Bruckmann Justinus Kerner 1844 color.jpg|mini|hochkant|[[Justinus Kerner]] von Alexander Bruckmann gemalt (1844)]]&lt;br /&gt;
Bruckmann entstammte einer seit 1725 in [[Heilbronn]] ansässigen Familie von Kaufleuten und Silberschmieden. Sein Vater [[Johann August Bruckmann|Johann August (von) Bruckmann]] (1776–1835)&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten nach Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur ZS-11023, [http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?ID=32655 Eintrag zu Johann August Bruckmann] in der Datenbank HEUSS&amp;lt;/ref&amp;gt; war [[Baumeister]], während sein Onkel [[Georg Peter Bruckmann|Peter Bruckmann]] (1778–1850) in Heilbronn die [[Silberwarenfabrik Peter Bruckmann &amp;amp; Söhne|Silberwarenfabrik Bruckmann]] begründet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Bruckmann wurde in Ellwangen geboren, wo sein Vater [[Baubeamter|Kreisbaurat]] war. Sein jüngerer Bruder [[August Eduard Bruckmann]] (1810–1884)&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten nach [http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/LABI/PDB.asp?ID=18970 Eintrag zu August Eduard Bruckmann] in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde später wie der Vater [[Architekt]], während Alexander Bruckmann künstlerische Begabung zeigte. Da die Familie mittlerweile wieder in Heilbronn wohnte, gab ihn sein Vater 1820 in die Bruckmannsche Silberwarenfabrik, wo er unter Anleitung seines Onkels und des damals dort beschäftigten Bildhauers [[Conrad Weitbrecht]] die [[Graveur]]- und [[Medailleur]]kunst erlernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Augenleidens musste Bruckmann diese Tätigkeit aufgeben und ergriff stattdessen die [[Malerei]]. Er kam 1827 nach [[Stuttgart]] zu [[Eberhard von Wächter]], um sich als Maler auszubilden, und studierte in den Jahren 1827 bis 1829 an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Kunstakademie]] hauptsächlich unter der Leitung von [[Heinrich Maria von Hess|Heinrich Hess]]. Ein [[Odysseus]] mit den [[Sirene (Mythologie)|Sirenen]] zeigendes Bild, das er auf der Münchner Kunstausstellung 1829 ausstellte, wurde von König [[Wilhelm I. (Württemberg)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;I. von Württemberg]] angekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Herbst 1829 bis 1832 lebte er in [[Rom]], von wo er für das ihm gewährte Staatsstipendium das große Bild &amp;#039;&amp;#039;Barbarossas Leiche wird aus dem Kalykadnos gezogen&amp;#039;&amp;#039; in die Heimat sandte. Danach ließ er sich kurzzeitig in Heilbronn nieder, ging aber 1833 wieder nach [[München]], wo er in der [[Münchner Residenz|Residenz]] teils nach Entwürfen von Heinrich Hess, teils nach eigenen Entwürfen das Schlafgemach König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwigs&amp;amp;nbsp;I.]] mit 14 Bildern nach Motiven aus den Gedichten [[Theokritos|Theokrits]] ausmalte. Das Schlafzimmer der Königin [[Therese von Sachsen-Hildburghausen|Therese]] schmückte er mit Szenen der Hochzeit [[Helena (Mythologie)|Helenas]] mit [[Menelaos]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 lernte er in München den Philosophen und Politiker [[Friedrich Rohmer]] (1814–1856) kennen, dessen treuer Anhänger und Vertrauter er wurde und den er auch finanziell unterstützte. Zur Freundschaft trat die familiäre Bindung, nachdem Bruckmann 1843 Rohmers Schwester Mathilde geheiratet hatte. Die künstlerische Entwicklung Bruckmanns trat fortan etwas in den Hintergrund, da ihm seine Freundschaft zu Rohmer wichtiger war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 starb Johann August von Bruckmann in [[Ulm]], und Alexander Bruckmann machte sich auf den Weg, um seinem Vater die letzte Ehre zu erweisen. Auf dem Weg nach Ulm wurde er durch einen Unfall aus dem Wagen geschleudert, prallte mit dem Hinterkopf auf einen Steinhaufen und zog sich eine schwere [[Schädel-Hirn-Trauma|Gehirnerschütterung]] zu, von der er sich zwar zunächst wieder erholte, die ihm aber für den Rest seines Lebens heftige Kopfleiden und Schmerzen bescherte und zu Depressionen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Weiber von Weinsberg 1836 von Alexander Bruckmann.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Weiber von Weinsberg&amp;#039;&amp;#039; (1836)]]&lt;br /&gt;
Bruckmann kehrte nach München zurück. Sein Talent fand Anerkennung; nach seinen Entwürfen führte [[Friedrich Preller der Ältere|Friedrich Preller]] im [[Römisches Haus (Leipzig)|Härtelschen Haus]] in Leipzig 1836 einen Fries im Malstil der [[Griechische Vasenmalerei|Griechischen Vasenmalerei]] mit Darstellungen aus der [[Odyssee]] aus. Auch die als seine besten Staffeleibilder angesehenen Bilder wie &amp;#039;&amp;#039;Die Weiber von Weinsberg&amp;#039;&amp;#039; (1836, nach der [[Burgruine Weibertreu#Treue Weiber und Herren von Weinsberg|Treu-Weiber-Begebenheit]]), &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen aus der Fremde&amp;#039;&amp;#039; (1838, nach [[Friedrich Schiller|Schiller]]) und &amp;#039;&amp;#039;Romeo und Julia&amp;#039;&amp;#039; (1840, gestochen von [[Anton Duttenhofer]] und vom [[Württembergischer Kunstverein Stuttgart|Württembergischen Kunstverein]] als Gabe verteilt) stammen aus dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1840 widmete sich Bruckmann fast ausschließlich der Porträtmalerei, überwiegend in Stuttgart, vorübergehend auch in Ulm, [[Augsburg]], [[Zürich]] und andernorts. Größere Werke schuf er in dieser Zeit nur wenige, darunter das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Thusnelda in der Gefangenschaft&amp;#039;&amp;#039; (1851) und zwei große Freskobilder (1846) im Festsaal des Stuttgarter Museums der bildenden Künste (heute Alte Staatsgalerie), &amp;#039;&amp;#039;Die Geburt der Aphrodite&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der h. Lucas, die Madonna malend&amp;#039;&amp;#039;; außerdem ebenfalls dort drei kleinere [[Supraporte|Surporten]] mit [[Allegorie]]n der drei [[Bildende Künste|Bildenden Künste]] [[Architektur]], [[Bildhauerei|Skulptur]] und [[Malerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruckmanns durch seinen Unfall 1835 hervorgerufene gesundheitliche Probleme störten ihn bei der Arbeit und wurden mit der Zeit schlimmer, so dass er schließlich Blindheit und Wahnsinn fürchtete. Um diesem Schicksal zu entgehen, nahm er sich am 9. Februar 1852 das Leben. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Fangelsbachfriedhof]] in Stuttgart.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;Fangelsbach-Friedhof&amp;#039;&amp;#039; (= Friedhöfe in Stuttgart, Band 5), Stuttgart 1994, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[August Wintterlin]] schreibt über Bruckmann, er sei einst unter die hoffnungsvollsten Kunsttalente Württembergs gerechnet worden, aber das reife Alter habe bei ihm nicht gehalten, was die Jugend versprochen hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;August Wintterlin: &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Künstler in Lebensbildern&amp;#039;&amp;#039;, 1895 (s. Literatur), S. 382&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Allgemeine Deutsche Biographie|Allgemeinen Deutschen Biographie]] urteilte er 1876: „B. componirte mit viel Verstand und Fleiß; seine Gestalten erfreuen immer durch ein edles und warmes Pathos; sein Colorit, anfangs sehr kräftig und klar, wurde später trüber und zuweilen trocken; unter seinen Bildnissen finden sich ganz treffliche Leistungen neben überraschend schwächeren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|397|398|Ferd. Alexander Bruckmann|[[August Wintterlin]]|ADB:Bruckmann, Alexander}}&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor=Max Bach |Lemma=Bruckmann, Alexander |Band=5 |Seite=94 |SeiteEnde=95}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|14|463||Bruckmann, Alexander|Ludwig Tavernier}}&lt;br /&gt;
* August Wintterlin: &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Künstler in Lebensbildern.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 1895, S. 382–387.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]]. 30. Jahrgang 1852.&amp;#039;&amp;#039; Theil I. Voigt, Weimar 1854, S. 103–106 ({{Google Buch| BuchID = QJkFAAAAQAAJ| Seite = 103| Linktext = S. 103}}).&lt;br /&gt;
* Friedrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Künstler aller Zeiten und Völker.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band. Ebner &amp;amp; Seubert, Stuttgart 1857, S. 197 ({{Google Buch| BuchID = asQ-AAAAcAAJ| Seite = 197| Linktext = S. 197}}).&lt;br /&gt;
* [[Atanazy Raczyński|Athanasius Raczynski]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der neueren deutschen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band. Berlin, 1840, S. 122, 215 f., 367, 527 ({{Google Buch| BuchID = ND5QAAAAcAAJ| Seite = 215| Linktext = S. 215}}).&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Erster Band, erste Hälfte. Boetticher, Dresden 1891, S. 139 ({{archive.org|malerwerkedesne00boetgoog|Blatt=n150}}).&lt;br /&gt;
* Julius Fekete: Carl von Häberlin (1832–1911) und die Stuttgarter Historienmaler seiner Zeit. Thorbecke Sigmaringen 1986. S.&amp;amp;nbsp;65&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116799706|LCCN=|NDL=|VIAF=67226577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruckmann, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Realismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bruckmann, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bruckmann, Ferdinand Alexander&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historien- und Porträtmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1806&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ellwangen (Jagst)|Ellwangen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1852&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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