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	<title>Alexander Albrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alexander Albrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1885]] in [[Arad (Rumänien)|Arad]] / [[Königreich Ungarn]], heute [[Rumänien]]; † [[30. Juli]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sme.sk/c/2128253/dnesny-den-v-dejinach.html Dnešný deň v dejinách] auf SME.sk abgerufen am 27. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[30. Juni]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BMLO|a0151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[30. August]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hc.sk/src/osobnost.php?lg=en&amp;amp;oid=31 | archive-is=20130418144152 | text=Alexander Albrecht}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1958]] in [[Bratislava]]) war ein slowakischer [[Komponist]] und [[Musiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Alexander Albrecht besuchte von 1895 bis 1903 das Königliche katholische Gymnasium, nachdem seine Familie 1887 aus Arad nach Preßburg (dem heutigen Bratislava) übersiedelte. Seine Mitschüler waren unter anderem [[Franz Schmidt (Komponist)|Franz Schmidt]], [[Ernst von Dohnányi]] und [[Béla Bartók]], mit denen er hier eine lebenslange Freundschaft schloss. Sein Vater war der Gymnasialprofessor und späterer Kustos des städtischen Museums in Preßburg Ján Albrecht. Seine Mutter Maria von Vaszary (*&amp;amp;nbsp;1864, †&amp;amp;nbsp;1913) entstammte einer ungarischen Künstlerfamilie und war die Nichte des [[Liste der Erzbischöfe von Esztergom|Erzbischofs von Gran]] ([[Esztergom]]) und Fürstprimas von Ungarn [[Kolos Ferenc Vaszary]]. Ihr Cousin [[János Vaszary]] war ein bedeutender ungarischer Maler. Der Neffe [[Gábor von Vaszary]] (1897–1985) war ein bekannter Schriftsteller und Drehbuchautor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Albrecht erhielt zuerst Musikunterricht von seiner Mutter, später vom Organisten [[Carl Forstner]]. Im Gymnasium befreundete er sich mit dem vier Jahre älteren [[Béla Bartók]], der ihn auch unterrichtete. So spielte er bald auch bei den Schulgottesdiensten, wie auch Bartók oder der ebenfalls das Gymnasium besuchende [[Ernst von Dohnányi]]. In den Jahren 1904 bis 1908 studierte er an der [[Franz-Liszt-Musikakademie]] in [[Budapest]] unter anderem als Schüler bei [[Hans Koessler]] (Komposition), Ferenc Sandtner (Dirigentenklasse) und [[David Popper]] (Kammermusik). Gleichzeitig studierte er auch [[Rechtswissenschaft|Jus]]. Später verfeinerte er in [[Wien]] sein Spiel bei [[Rudolf Dittrich (Musiker)|Rudolf Dittrich]]. Als Albrecht 1908 nach Preßburg zurückkehrte, nahm er die Stelle eines [[Organist]]en im Preßburger [[Martinsdom (Bratislava)|St. Martinsdom]] an. Im Jahre 1918 heiratete er die Fremdsprachenlehrerin Margarethe von Fischer (1887–1985).&amp;lt;ref&amp;gt;Aus der Ehe ging der Sohn [[Ján Albrecht|Johann Albrecht]] hervor, der ebenfalls Musiker wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; Margarethe von Fischer entstammte einer alteingesessenen deutschen Preßburger Bürgerfamilie. Einer ihrer Ahnen Johann Fischer&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Fischer wurde für seine Verdienste von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz II.]] in den  erblichen Adelsstand erhoben.&amp;lt;/ref&amp;gt; gründete die erste Sektkellerei im damaligen Königreich Ungarn.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Preßburger &amp;quot;[[Champagner-Fabrik J. E. Hubert|Champagner-Fabrik]]&amp;quot; wurde 1825 von Johann Fischer und Dr. Michael Schönbauer gegründet. Das Gebäude stand auf der Landstraße (seit 1930 &amp;quot;Radlinského&amp;quot;) unter der damaligen Nr.&amp;amp;nbsp;257. Im Jahre 1840 wurden bereits 10.000 Flaschen Sekt produziert. Die Firma ging 1877 in den Besitz von &amp;#039;Hubert und Habermann&amp;#039; über. Heute wird in Bratislava kein Sekt mehr produziert, der Name &amp;quot;Hubert&amp;quot; wird jedoch noch immer als Markenname in der Slowakei benutzt. (zitiert nach Anton Klipp: &amp;#039;&amp;#039;Preßburg – Neue Ansichten zu einer alten Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe/Stuttgart 2010, S.&amp;amp;nbsp;88.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bratislava Ondrejsky cintorin Albrecht01.JPG|miniatur|Grab von Alexander Albrecht auf dem Andreas-Friedhof in Preßburg (Bratislava)]]&lt;br /&gt;
Nach seiner Ausbildung arbeitete Alexander Albrecht an der städtischen Musikschule (Mestská hudobná škola) als Musiklehrer. Nach dem Tode des Dirigenten und [[Anton Bruckner|Brucknerschülers]] [[Eugen Kossow]] trat er im Jahre 1921 die Stelle als [[Regens Chori]] und Direktors des [[Preßburger Kirchenmusikverein bei St. Martin|Kirchenmusikvereins bei St. Martin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der &amp;#039;&amp;#039;Preßburger Kirchenmusik-Verein bei St. Martin&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1833 gegründet und galt als der bedeutendste Musikverein er Stadt Preßburg. (zitiert nach Anton Klipp: &amp;#039;&amp;#039;Preßburg – Neue Ansichten zu einer alten Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe/Stuttgart 2010, S.&amp;amp;nbsp;121.)&amp;lt;/ref&amp;gt; an, einem der bedeutendsten Preßburger Musikinstitutionen der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Verein wurde in der Zeit des [[Kommunismus]] im Jahre 1952 gewaltsam aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über Jahrzehnte hinweg brachte dieser Verein unter Mitwirkung bedeutender internationaler Künstler Werke nicht nur der geistlichen, sondern auch weltlichen Musik zur Aufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albrechts Musikstil war in der deutschen romantischen Tradition verwurzelt. Besonders [[Johannes Brahms]] und [[Max Reger]] übten einen starken Einfluss auf ihn aus. Eine Schlüsselposition seines Schaffens bildete die Kammermusik (&amp;#039;&amp;#039;Klavierquintett, Streichquartett D-Dur)&amp;#039;&amp;#039; und sein Liedwerk:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Auswahl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rosenzeit,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A szépség himnusza&amp;#039;&amp;#039; [dt. &amp;#039;Die Hymne der Schönheit&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Marienleben&amp;#039;&amp;#039;: Drei Lieder (nach Texten von [[Rainer Maria Rilke]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leise zieht durch mein Gemüt&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Heinrich Heine]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fischer&amp;#039;&amp;#039; (nach [[Johann Wolfgang von Goethe|J. W. Goethe]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühlingslust&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf Wiedersehen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Esküvö&amp;#039;&amp;#039; [dt. &amp;#039;Die Hochzeit]&lt;br /&gt;
Das Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] bedeutete auch für die Familie Albrecht eine Zäsur. Als Deutschstämmige wurden auch die Albrechts verfolgt und aus ihrem komfortablen Haus (in der Schiffergasse&amp;amp;nbsp;12) vertrieben. Die katholische Geistlichkeit von St.&amp;amp;nbsp;Martin fand das jedoch ungerechtfertigt, sie hielt ihre schützende Hand über ihren Regens Chori und bot Alexander Albrecht und seinen Angehörigen eines ihrer eigenen Immobilien in der Preßburger Kapitelgasse Nr.&amp;amp;nbsp;1 an. In diesem Haus lebte Alexander Albrecht bis zu seinem Tod. Mit zunehmendem Alter ereilte ihn der schlimmste Fluch für einen Musiker: Er wurde [[Gehörlosigkeit|taub]] und [[Blindheit|blind]]. Da er aus dieser Situation keinen Ausweg sah, beging er, kurz nach seinem 73.&amp;amp;nbsp;Geburtstag, am 30.&amp;amp;nbsp;August 1958 Selbstmord. Seine sterblichen Überreste wurden im Preßburger [[Andreas-Friedhof (Bratislava)|Andreas-Friedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapitulská 01.jpg|mini|Erinnerungstafel in Bratislava&lt;br /&gt;
Deutsche Übersetzung:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In diesem Hause lebte und arbeitete der Komponist und Dirigent des Kirchenmusikvereins beim Dom zu St. Martin, Professor Alexander Albrecht (1885 - 1958), sowie dessen Sohn, der [[Musikologe]] und [[Pädagoge]] Professor Johann Albrecht (1919 - 1996).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
Am ehemaligen Wohnhaus der Familie in der Straße &amp;#039;&amp;#039;Kapitulská ulica&amp;#039;&amp;#039; (Kapitelgasse) in Bratislava wurde eine Erinnerungstafel an ihn und seinen Sohn [[Ján Albrecht|Hans Albrecht]] angebracht. Diese ist ebenfalls auf der Kulturdenkmalliste der Slowakischen Republik eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Preßburger Kirchenmusikverein bei St. Martin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P. Rainer Rudolf, Eduard Ulreich: &amp;#039;&amp;#039;Karpatendeutsches Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart 1988, ISBN 3-927096-00-8, S. 17.&lt;br /&gt;
* Ján Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Spomienky bratislavského hudobníka,&amp;#039;&amp;#039; Bratislava 1998, ISBN 80-967026-8-8 (slowakisch; eine deutsche Ausgabe erschien 1998 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines Preßburger Musikers&amp;#039;&amp;#039; im Verlag Hans Schneider in [[Tutzing]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|17000000007}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gko.uni-leipzig.de/fileadmin/user_upload/musikwissenschaft/pdf_allgemein/arbeitsgemeinschaft/heft4/0420-Morgenstern.pdf Christiane Morgenstern: Ján Albrecht - ein Musiker aus Bratislava (Preßburg, Pozsony)] (PDF; 119&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://worldinbetween.wordpress.com/2012/06/14/the-albrechts-and-the-steiners-a-history-of-old-town-bratislava/ The Albrechts and the Steiners: A history of Old Town Bratislava] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.albrechtforum.eu/en/Albrechts/Alexander-Albrecht Albrecht-Forum] (slowakisch und englisch, abgerufen am 14. September 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116279419|LCCN=nr/97/39352|VIAF=69677824}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Albrecht, Alexander}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organist (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bratislava)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Albrecht, Alexander&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=slowakischer Komponist und Musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Arad (Rumänien)|Arad]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: 30. Juni 1958 oder 30. Juli 1958 oder 30. August 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bratislava]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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