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	<title>Alessandro Pavolini - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spyridon am 14. September 2025 um 22:10 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-14T22:10:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pavolini.jpg|mini|Pavolini in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alessandro Pavolini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. September]] [[1903]] in [[Florenz]]; † [[28. April]] [[1945]] in [[Dongo (Lombardei)|Dongo]], [[Lombardei]]) war ein [[italien]]ischer faschistischer Politiker, Journalist und Buchautor. Von 1939 bis 1943 war er italienischer [[Ministerium für Volkskultur (Italien)|Minister für Volkskultur]], 1943 bis 1945 Generalsekretär der [[Republikanische Faschistische Partei|Republikanisch-Faschistischen Partei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Giovanni Teodori|ID=alessandro-pavolini_(Dizionario-Biografico)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Pavolini war der Sohn von [[Paolo Emilio Pavolini]], der ein Professor für [[Sanskrit]] und alte Sprachen in Florenz war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er selbst studierte an der Universität von Florenz [[Rechtswissenschaft]]en und später an der Universität von Rom [[Politikwissenschaft]] und erhielt seine Abschlüsse mit Bestnoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe politische Karriere ===&lt;br /&gt;
Er wurde im Jahre 1921 Mitglied der [[Partito Nazionale Fascista|faschistischen Partei]] (PNF) [[Benito Mussolini]]s. Als [[Schwarzhemd]] nahm er an einigen Aktionen in Florenz teil, 1922 beim [[Marsch auf Rom]] führte er eine Gruppe der Schwarzhemden persönlich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dieser Zeit war er mit für die Jugendarbeit des PNF zuständig und veröffentlichte einige Propagandaschriften. Durch seine Bekanntschaft mit dem faschistischen Führer von Florenz, [[Luigi Ridolfi]], wurde er 1927 dessen Vertreter und betätigte sich aktiv in der Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1929 bis 1934 war er der Führer des PNF in Florenz. In dieser Zeit verfasste er weiterhin regelmäßig Beiträge für die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Corriere della Sera]]&amp;#039;&amp;#039;, für die er auch Jahre später noch schrieb, gleichzeitig organisierte er verschiedene bekannte kulturelle Veranstaltungen, die das faschistische System im kulturellen Sektor verankern sollten, wie den &amp;#039;&amp;#039;[[Calcio Fiorentino]]&amp;#039;&amp;#039;, eine italienische Renaissance-Sportveranstaltung, die Konzertserie &amp;#039;&amp;#039;[[Maggio Musicale Fiorentino]]&amp;#039;&amp;#039; oder auch eine Kunstveranstaltung auf der Brücke [[Ponte Vecchio]] in Florenz. Ferner veranlasste er den Bau des [[Stadio Artemio Franchi (Florenz)|Fußballstadions Giovanni Berta]] durch den Architekten [[Pier Luigi Nervi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungsmitglied ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1932 berief ihn Mussolini zum Präsidenten der Kulturkammer und gleichzeitig wurde er Mitglied des [[Großer Faschistischer Rat|Faschistischen Großen Rats]]. Am [[Abessinienkrieg]] nahm er als [[Leutnant]] und [[Kriegsberichterstatter]] teil, mit ihm zusammen war damals Mussolinis [[Schwiegersohn]] Graf [[Galeazzo Ciano]]. Es entstand dabei eine Freundschaft zwischen den beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde er Regierungsmitglied, da ihm das Kulturministerium übergeben wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Éric Branca |Titel=300 jours : 13 juillet 1944 – 9 mai 1945 : dix mois pour en finir avec Hitler |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=978-2-262-10331-6 |Seiten=244}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Amt hatte er bis zum Januar 1943 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Republik von Salò ===&lt;br /&gt;
Nach der erfolgreichen [[Operation Husky|Landung der alliierten Streitkräfte auf Sizilien]] und dem daraus folgenden [[Sturz Mussolinis]] gründete Pavolini mit anderen faschistischen Führern die [[Italienische Sozialrepublik|Republik von Salò]], einen Marionettenstaat der deutschen [[Nationalsozialisten]]. In diesem Staat wurde Pavolini nun zum Parteichef der einzigen zugelassenen Partei unter dem [[Staatspräsident]]en Mussolini. Niemand sollte ihm in dieser Position nachfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er betätigte sich eigenhändig als [[Folter]]er.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Er organisierte den [[Prozess von Verona|Schauprozess von Verona]], dessen Aufgabe es war, die Mitglieder des ehemaligen faschistischen Großrates, die 1943 gegen Mussolini gestimmt hatten, abzuurteilen. Unter den Opfern befand sich auch sein ehemaliger Freund und Parteigenosse [[Galeazzo Ciano|Graf Ciano]]. Pavolini nahm persönlich&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; an der Seite der Deutschen an Überfällen gegen die [[Resistenza]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Zusammenbruch der Republik von Salò versuchten Mussolini und er, mit den kommunistischen Partisanen zu verhandeln. Als die Verhandlungen scheiterten, floh er zusammen mit Mussolini und dessen Geliebter [[Clara Petacci]] in Richtung Schweiz, wurde jedoch bei Dongo am [[Comer See]] am 27. April 1945 von Partisanen gefangen genommen und tags darauf von einem Exekutionskommando unter dem Befehl des Widerstandskämpfers [[Walter Audisio]] erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DBI|Verfasser=Francesco M. Biscione|ID=walter-audisio_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Audisio, Walter|Band=34|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Leiche wurde gemeinsam mit der Mussolinis am 29. April 1945 auf dem [[Piazzale Loreto]] in Mailand kopfüber aufgehängt und für Fotos zu Schau gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Arrigo Petacco]]: &amp;#039;&amp;#039;Il superfascista.&amp;#039;&amp;#039; Mondadori, Mailand 1982, ISBN 978-88-04-44799-3.&lt;br /&gt;
* Arrigo Petacco: &amp;#039;&amp;#039;Pavolini: l’ultima raffica di Salò.&amp;#039;&amp;#039; Mondadori, Mailand 1983, ISBN 88-04-31485-0.&lt;br /&gt;
* {{DBI|Verfasser=Giovanni Teodori|ID=alessandro-pavolini_(Dizionario-Biografico)|Lemma=Pavolini, Alessandro|Band=81|SeiteVon=|SeiteBis=|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122192168}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122192168|LCCN=n/83/215546|VIAF=45176546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pavolini, Alessandro}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Königreich Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des italienischen Faschismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PNF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pavolini, Alessandro&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. September 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Florenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dongo (Lombardei)|Dongo]] am [[Comer See]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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