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	<title>Alessandro Natta - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:50:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nixus Minimax: mit Belegen erg.</title>
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		<updated>2024-04-28T14:02:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;mit Belegen erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alessandro Natta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1918]] in [[Imperia (Ligurien)|Imperia]], [[Italien]]; † [[23. Mai]] [[2001]] ebenda) war ein [[Italien|italienischer]] [[Politiker]] und [[Generalsekretär]] des [[Kommunistische Partei Italiens|Partito Comunista Italiano]] (PCI) von 1984 bis 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Natta 1976.jpg|mini|rechts|Alessandro Natta (1976)]]&lt;br /&gt;
Natta stammt aus einer [[Piemont|piemontesischen]] Familie des [[Kleinbürgertum]]s, besuchte die Eliteschule „[[Scuola Normale Superiore]]“ in [[Pisa]] zusammen mit dem ehemaligen italienischen Staatspräsidenten [[Carlo Azeglio Ciampi]], wo er am [[Antifaschismus|antifaschistischen]] Kampf teilnahm. Sein Bruder ist der [[Nobelpreis]]träger der [[Chemie]] [[Giulio Natta]]. Natta schloss mit &amp;#039;&amp;#039;Dottore in lettere&amp;#039;&amp;#039; ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.storiaxxisecolo.it/antifascismo/biografie%20antifascisti71.html |titel=Biografia Alessandro Natta |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nahm er [[Artillerie]]leutnant an der italienisch-deutschen Eroberung [[Griechenland]]s teil und wurde bei Kämpfen verwundet. Im Chaos, das dem italienischen [[Waffenstillstand]] mit den Alliierten folgte, nahm er an der Verteidigung des Flughafens Gadurrà auf [[Rhodos]] gegen deutsche Angriffe teil. Gefangengenommen lehnte er ab, mit den deutschen und italienischen Faschisten zu kollaborieren und wurde in einem Gefangenenlager auf der Insel [[Internierung|interniert]] und nach Deutschland [[Deportation|deportiert]], wo er unter den Offizieren der [[Italienischer Militärinternierter|italienischen Militärinternierten]] [[Widerstand (Politik)|Widerstand]] organisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Francesco Venuti |url=https://www.consiglio.regione.toscana.it/upload/eda/pubblicazioni/pub4087.pdf |titel=Memorie di guerra e di prigionia L’internamento dei militari italiani  attraverso le testimonianze, S. 28 |datum=2018-04 |sprache=it |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natta kehrte nach Italien im August 1945 zurück, um in seiner Heimat Imperia dem PCI beizutreten und sich vollzeitig in die Parteiarbeit zu stürzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treccani.it/enciclopedia/alessandro-natta/ Alessandro Natta] im [[Dizionario Biografico degli Italiani]], abgerufen am 28. April 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Stadtrat, Sekretär der lokalen Parteiorganisation und zeitweilig eine leitende Persönlichkeit im internen Parteileben. Zusammen mit [[Luigi Longo]] wurde er Mitglied des [[Zentralkomitee]]s und [[Politbüro]]s.&lt;br /&gt;
1948 wurde Natta erstmals als Abgeordneter ins [[Parlament]] gewählt. Von 1972 bis 1979 war er [[Fraktionsvorsitzender]] seiner Partei. Er gehörte der Kommission für Erziehungswesen in allen [[Legislaturperiode]]n an.&lt;br /&gt;
1984 bis 1989 war er auch Mitglied des [[Europaparlament]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Palmiro Togliatti]] holte Natta in das Parteisekretariat. 1964 begleitete er Togliatti und Luigi Longo nach [[Jalta]], wo Togliatti starb. Als großer Unterstützer von [[Enrico Berlinguer]] und des „[[Eurokommunismus|italienischen Wegs zum Sozialismus]]“, erlangte er eine Position im Parteisekretariat. 1969 stieg er mit seinem Bericht auf, der einen Parteiausschluss der &amp;#039;&amp;#039;[[Il Manifesto|Manifesto]]&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe vorschlug. Zeitweilig war Natta Chefredakteur der Theoriezeitschrift „Rinascita“. Im März 1983 stieg er zum Vorsitzenden der Zentralen Kontrollkommission auf.&lt;br /&gt;
Nach Berlinguers Tod wurde Natta am 26. Juni 1984 zum Generalsekretär der Partei gewählt. Er betrachtete sich selbst als Übergangschef und vermittelte zwischen den Parteiflügeln. Obwohl er weiterhin Berlinguers politischer Linie folgte, bemühte er sich um eine Verbesserung der gespannten Beziehungen zur [[KPdSU]]. Dabei unterstützte er eine von [[Armando Cossutta]] organisierte Reise in die [[UdSSR]], die ernste Kontroversen im PCI hervorrief. &lt;br /&gt;
Natta wurde beim Parteitag 1986 als Generalsekretär bestätigt, aber ein Herzinfarkt zwang ihn 1988, vorzeitig sein Amt aufzugeben. Sein Nachfolger wurde [[Achille Occhetto]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=[[La Repubblica]]|titel=A BOTTEGHE OSCURE L&amp;#039; OCCHETTO-DAY|url=https://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/1988/06/19/botteghe-oscure-occhetto-day.html?ref=search|datum=1988-06-19|zugriff=2024-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kontroverse über Occhettos Vorschlag zur historischen Umbenennung der Partei in [[Democratici di Sinistra|Partei der demokratischen Linken]] (PDS), die zur „Bolognina-Spaltung“ führte, ergriff Natta gemeinsam mit Cossutta engagiert Partei gegen die Umbenennung. Die Auflösung des PCI nach Occhettos Sieg führte zur Geburt von zwei unterschiedlichen neuen Parteien, der Mehrheitspartei PDS mit Occhetto an der Spitze und der Minderheit, die den [[Partito della Rifondazione Comunista]] zusammen mit Cossutta, [[Sergio Garavini]], [[Lucio Libertini]] und anderen gründete. Natta verblieb gemeinsam mit [[Pietro Ingrao]] in der Mehrheitspartei, obwohl er bezüglich ihrer Perspektiven nicht optimistisch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zog sich 1991 aus der Politik zurück&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160304131238/http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/1991/04/23/addio-di-natta-in-una-lettera.html L&amp;#039; ADDIO DI NATTA IN UNA LETTERA ALLA IOTTI], La Repubblica (archivierte Version)&amp;lt;/ref&amp;gt; und starb zehn Jahre später im Alter von 83 Jahren an einem [[Lungenemphysem]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=La Repubblica|titel=E&amp;#039; morto Alessandro Natta|url=https://www.repubblica.it/online/politica/natta/natta/natta.html|zugriff=2024-04-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119559684}}&lt;br /&gt;
* {{MdEP|1582}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119559684|LCCN=n85265466|VIAF=41933907}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Natta, Alessandro}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PCI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Marx-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Natta, Alessandro&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Politiker, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Imperia (Ligurien)|Imperia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Imperia (Ligurien)|Imperia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nixus Minimax</name></author>
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