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	<title>Ales stenar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T05:45:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ales_stenar&amp;diff=119276&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ElbHein: /* Beschreibung */ Datei Ale stenar 29 maj 2021.jpg</title>
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		<updated>2026-02-24T19:24:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Datei Ale stenar 29 maj 2021.jpg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ales Stenar from pole camera.jpg|mini|hochkant=1.5|Ales stenar, Blickrichtung nach Westen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ales stenar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ale stenar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|„Die Steine von Ale“}}) in der [[Schweden|schwedischen]] [[Ystad (Gemeinde)|Gemeinde Ystad]] in [[Schonen|Schonen (Skåne)]] ist mit 67 Metern Länge und 19 Metern Breite eine der größten erhaltenen [[Schiffssetzung]]en ([[Schwedische Sprache|schwedisch]] {{lang|sv|skeppssättning}}) in [[Skandinavien]]. Die Steine gelten als [[Reichsinteresse]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAA1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |abruf=2020-11-14 |offline=ja |titel=Fördjupad information |url=http://www.raa.se/cms/extern/kulturarv/landskap/handlaggarsidor/fordjupad_information.html }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sind eine vielbesuchte Attraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die aus 59 Steinen bestehende Schiffssetzung liegt auf einem etwa 37 Meter hohen Hügel direkt an der [[Ostsee]]küste beim Ort [[Kåseberga]] im Süden Schonens. Der Küstenabschnitt ist von einer steil zum Meer abfallenden Abbruchkante geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ale stenar 29 maj 2021.jpg|mini|hochkant=1.2|links|Luftbild von Westen]]&lt;br /&gt;
Die 0,5 bis 1,8 Tonnen schweren Steine&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAA2&amp;quot;&amp;gt;Riksantikvarieämbetet: {{Webarchiv | url=http://www.raa.se/cms/de/glimmingehus_eine_mittelalterliche_burg/ales_stenar/historische_fakten_uber_ales_stenar.html | wayback=20110709130530 | text=Historische Fakten über Ales stenar}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sind in Form eines Schiffes angeordnet. Die etwa drei Meter hohen [[Steven]]steine von Bug und Heck sind am größten, die Höhe der Steine nimmt von dort zur Mitte hin ab. Während der Großteil der Steine aus örtlich vorkommendem [[Sandstein]] ist, bestehen einige Steine aus Hardebergasandstein, der etwa 20 Kilometer entfernt bei [[Simrishamn]] gebrochen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAA2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei von [[Märta Strömberg]] geleiteten Ausgrabungen im Jahr 1997 wurden in der Anlage bearbeitete Feuersteine, Keramikscherben und eine Urne mit Fragmenten verbrannter Menschenknochen und Holzkohle gefunden, die mit der [[Radiokohlenstoffdatierung|C14-Methode]] auf die [[Vendelzeit]] (circa 600 n. Chr.) datiert wurden, was auch vom Dekor der Urne bestätigt wird. Es wird angenommen, dass die gefundenen Objekte zeitgleich mit der Schiffssetzung sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAA3&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.raa.se/cms/extern/de/sehen_und_besuchen/ales_stenar/ales_stenar.html | wayback=20070303020403 | text=Ales stenar}} – Beschreibung des Riksantikvarieämbetet&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alestenar1777.jpg|mini|Ales stenar im Jahr 1777, Skizze von Carl Gustaf Gottfried Hilfeling]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde seit ihrer ersten zeichnerischen Darstellung im Jahr 1777 mehrfach verändert. Damals befanden sich rechts und links der zentralen Schiffssetzung zwei Gruppen aus jeweils drei Steinen, die als kleinere Schiffssetzungen interpretiert wurden. Sie sind heute verschwunden; 2006 mittels [[Georadar]] und [[Magnetometer]] durchgeführte Untersuchungen des Geländes wiesen aber Bodenveränderungen in diesem Bereich nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAA3&amp;quot; /&amp;gt; Vor der ersten Renovierung von 1916 standen nur 16 der 59 Steine aufrecht, ein Großteil der Anlage war mit [[Flugsand]] bedeckt. Damals wurden einige Steine aufgerichtet und der Flugsand entfernt. Da keine ausreichenden Aufzeichnungen über die Arbeiten existieren, ist unklar, ob einige Steine wie zum Beispiel der Ruderstein am Heck hinzugefügt wurde. Für den sogenannten Altarstein wurde 1916 eine Höhe von 2,75 Metern angegeben, während bei der nächsten Freilegung im Jahr 1956 nur noch 1,40 Meter gemessen wurde; auch hier sind ein Austausch oder eine Beschädigung des Steines möglich. Bei dieser zweiten Restaurierung wurden Sand und Boden um die Steine mit schweren Maschinen abgetragen, eine archäologische Untersuchung und die Dokumentation der Veränderungen unterblieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAA2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Anlage wurden 2006 Konturen eines Kreises mit einer rechteckigen Struktur in seiner Mitte nachgewiesen. Dies wird als möglicher Hinweis darauf interpretiert, dass Ales stenar ursprünglich Teil eines größeren Komplexes war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RAA3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutung der Anlage durch den Amateurarchäologen Bob G Lind, der in Ales stenar einen [[bronzezeit]]lichen [[Sonnenkalender]] sieht,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bob G Lind |url=http://www.alesstenar.info/Varfor_byggdes_Ales_stenar.pdf |titel=Varför byggdes Ales stenar? |abruf=2011-02-07 |format=PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wird von Fachwissenschaftlern einhellig abgelehnt. Dennoch wird seine Einschätzung neben der klassischen Interpretation als Grabanlage auf den 2007 vom [[Riksantikvarieämbetet]] aufgestellten Hinweisschildern dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Rudebeck: &amp;#039;&amp;#039;Ales stenar lider skeppsbrott i ämbetsmannapekoral: skyltar, språk och och kommunikation vid en kontroversiell fornlämning.&amp;#039;&amp;#039; In: Joakim Goldhahn: &amp;#039;&amp;#039;Gropar &amp;amp; monument. En vänbok till Dag Widholm&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kalmar Studies in Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; 4). Humanvetenskapliga institutionen – Högskolan i Kalmar, Kalmar 2008, ISBN 978-91-85993-04-8, S. 27–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schwedische Dichter [[Anders Österling]] (1884–1981) schildert Ales stenar in seinem wohl bekanntesten Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Ales stenar&amp;#039;&amp;#039; aus der Gedichtsammlung &amp;#039;&amp;#039;Tonen från havet&amp;#039;&amp;#039; (1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ales stenar - KMB - 16000300016281.jpg|Längsansicht.&lt;br /&gt;
 Ales stenar - KMB - 16000300037836.jpg|Informationsschild am Ort.&lt;br /&gt;
 Ales Stenar Ystad 6.jpg|Seitenansicht.&lt;br /&gt;
 Ales Stenar Ystad 5.jpg|Aufnahme aus dem Kreis heraus.&lt;br /&gt;
 Ales stenar bred.jpg|Ales stenar von Westen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Märta Strömberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Det stora skeppet på åsen.&amp;#039;&amp;#039; In: Jonas Ellerström (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Amico Amici. Gad Rausing den 19 maj 1997.&amp;#039;&amp;#039; Signum, Lund 1997, ISBN 91-87896-30-3, S. 51–71.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ales stenar}}&lt;br /&gt;
* {{Fornsök|Valleberga 20:1|ID=10113600200001}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.raa.se/cms/extern/de/sehen_und_besuchen/ales_stenar/ales_stenar.html | wayback=20070303020403 | text=Beschreibung}} des Riksantikvarieämbetet&lt;br /&gt;
* [http://grosssteingraeber.de/seiten/schweden/skane/ales-stenar.php Ales Stenar] auf Großsteingräber.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=55.382746 |EW=14.054252 |type=landmark |dim=2000 |region=SE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ales Stenar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Skåne län]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffssetzung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gemeinde Ystad)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsinteresse (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vendelzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Gemeinde Ystad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Skåne län]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Schweden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ElbHein</name></author>
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