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	<title>Aleppo-Kiefer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aleppo-Kiefer&amp;diff=195717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Verbreitung und Standort */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-08-27T13:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verbreitung und Standort: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Aleppo-Kiefer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pinus halepensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Philip Miller|Mill.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Kiefern&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pinus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pinoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kieferngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pinaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Koniferen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coniferales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coniferopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Χαλέπιος πεύκη Σούνιο 1963.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aleppo-Kiefer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsch&amp;quot; /&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Kiefern]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Kieferngewächse]] (Pinaceae). Das natürliche [[Verbreitungsgebiet]] liegt im [[Mittelmeerraum]]. Der weitere deutsche [[Trivialname]] „See-Kiefer“ ist jedoch irreführend, weil auch die nahe verwandte Art &amp;#039;&amp;#039;[[Pinus pinaster]]&amp;#039;&amp;#039; so bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PINUS HALEPENSIS - TORÀ - IB-882 (Pi blanc).JPG|mini|Männlicher Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Young pine cones.jpg|mini|Junge weibliche Zapfen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus halepensis foliage.jpg|mini|Zweig mit Zapfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
Die Aleppo-Kiefer ist ein [[Baum]], der meist Wuchshöhen von 10 bis 20, selten auch 25 Metern erreicht. Die Bestände bestehen meist aus krummstämmigen Baumxemplaren, auf Optimalstandorten wachsen sie auch gerade. Die Kronenform ist je nach Alter und Herkunft verschieden. Junge Aleppo-Kiefern haben eine konische Krone, später wird sie breit und stockwerkartig. Pflanzenexemplare von den Hochlagen [[Euböa]]s und [[Elani]]s sind auch im Alter schmalkronig und [[feinastig]], Pflanzenexemplare dieser Herkunft erreichen [[Brusthöhendurchmesser]] von 70 bis 80 Zentimetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nadeln ===&lt;br /&gt;
Die [[Nadel]]n stehen zu zweit an Kurztrieben, sind hell-grün und sind 7 bis 15 Zentimeter lang; ihre Dicke beträgt 0,4 bis 0,6 Millimeter, die Breite 0,6 bis 1,0 Millimeter, sie sind gerade bis leicht gedreht. Am Rand sitzen pro Zentimeter 40 bis 60 kleine Zähne. Die Nadeln verbleiben zwei Jahre am Baum. Im Nadelquerschnitt sind bei jungen Baumxemplaren zwei randständige [[Harzkanal|Harzkanäle]] zu erkennen, bei alten Bäumen drei bis acht. Die drei Nadelscheiden sind bis zu 6,2 Millimeter lang und überdauern bis zum Abwurf der Nadeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten, Zapfen und Samen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Halep.jpg|mini|Zapfen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seekiefer (Pinus halepensis) 3d 1.jpg|mini|Drei Tage alte Keimlinge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus halepensis MHNT.BOT.2008.1.22.jpg|mini|Zapfen von &amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Blütezeit erfolgt je nach Standort zwischen März und April. Erste weibliche Blüten[[Zapfen (Botanik)|zapfen]] werden zum Teil schon mit drei Jahren gebildet, männliche meist ein Jahr später. Die männlichen Blütenzapfen sind zu Beginn grün und zur Reife gelb. Weibliche Blütenzapfen sind am Beginn purpurrot, zur [[Anthese]] rot. Sie stehen am Beginn aufrecht an einem 1 Zentimeter langen Stiel, nach der [[Bestäubung]] biegen sie sich nach unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zapfen stehen zu zweit oder dritt in Gruppen, der Stiel ist kräftig und nach unten gebogen. Die reifen Zapfen sind bei einer Länge von 4,3 bis 10 Zentimetern eiförmig und an der breitesten Stelle ist der Durchmesser 2,5 bis 4,2 Zentimeter. Die Zapfen sind gerade oder höchstens leicht gekrümmt. Die Zapfenschuppen bilden eine glänzende, fast flache, rhombische und quergekielte [[Apophyse (Kiefern)|Apophyse]], die einen deutlichen Nabel ([[Apophyse (Kiefern)|Umbo]]) ohne Dorn trägt. Die Reife erfolgt im zweiten Jahr nach der Bestäubung. Die Öffnung der Zapfen erfolgt dann im Verlauf von mehreren Jahren. Reife Zapfen sind braun, werden mit zunehmendem Alter häufig asch-grau bis dunkel-grau. Die Keimkraft der [[Same (Pflanze)|Samen]] bleibt 12 Jahre und länger hoch. Nach einem Waldbrand oder nach dem Fällen des Baumes öffnen sich die Zapfen rasch und ermöglichen so eine Verjüngung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen sind hell- bis dunkelgrau gefleckt, 5,8 Millimeter lang und 1,5 bis 3,8 Millimeter dick. Sie haben einen 1,6 bis 3,2 Zentimeter langen Flügel. Die [[Tausendkornmasse]] beträgt je nach Herkunft 13 bis 22 Gramm. Die Keimrate von rund 90 % wird durch Feuer nicht erhöht, die Art ist kein echter [[Pyrophyt]], besiedelt jedoch häufig Brandflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sämling]]e haben 7 bis 8 [[Kotyledon|Keimblätter]] von rund 2,5&amp;amp;nbsp;cm Länge. Im ersten Jahr erreichen sie 30 Zentimeter Höhe und bilden in dieser Zeit ausschließlich Primärnadeln, die bläulich grün und rund 2,2 Zentimeter lang sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzelsystem ===&lt;br /&gt;
Die Aleppo-Kiefer bildet eine [[Pfahlwurzel]], Haupt- und kräftige Lateralwurzeln dringen auf tiefgründigen und wohldrainierten Böden in Tiefen von bis zu 3 Metern vor. Auf flachgründigen Standorten werden lange und starke Seitenwurzeln gebildet die den Baum so verankern.&lt;br /&gt;
Häufige [[Ektomykorrhiza]]-Partner sind der [[Tonblasser Fälbling|Tonblasse Fälbling]] (&amp;#039;&amp;#039;Hebeloma crustuliniforme&amp;#039;&amp;#039;), der [[Edel-Reizker]] (&amp;#039;&amp;#039;Lactarius deliciosus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Violetter Rötelritterling|Violette Rötelritterling]] (&amp;#039;&amp;#039;Lepista nuda&amp;#039;&amp;#039;), der [[Zitronenblättriger Täubling|Zitronenblättrige Täubling]] (&amp;#039;&amp;#039;Russula sardonia&amp;#039;&amp;#039;), der [[Kuh-Röhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Suillus bovinus&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Pisolithus tinctorius]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Thelephora terrestris]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Tricholoma albobrunneum]]&amp;#039;&amp;#039;. Diese [[Mykorrhiza]]-Partnerschaften sichern das Überleben der Art an trockenen und nährstoffarmen Standorten entlang der Mittelmeerküste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Borke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus halepensis bark.jpg|mini|Borke]]&lt;br /&gt;
Junge Zweige haben zunächst eine braun-grüne, später eine asch-graue [[Rinde]]. Die [[Borke]] zeigt herkunftsspezifische Unterschiede. In Osteuropa ist die Borke rissig, rau und dunkel-braun; in Nordafrika glatt und hell-braun bis weiß; in Marokko schuppig; und in Westeuropa glatt bis rissig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz ===&lt;br /&gt;
Das [[Holz]] ist reich an [[Harz (Material)|Harz]] und von mittlerer Qualität. Das rötlich-braune [[Kernholz]] wird von einem gelblich-weißen [[Splintholz|Splint]] umgeben. Im Querschnitt sind zahlreiche Harzkanäle erkennbar. Aufgrund des hohen Harzgehaltes lässt es sich nur mäßig gut bearbeiten.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Mechanische Eigenschaften&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Einheit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Darrdichte]] (r&amp;lt;sub&amp;gt;0&amp;lt;/sub&amp;gt;) || 0,71 || g/cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rohdichte]] (r&amp;lt;sub&amp;gt;12&amp;lt;/sub&amp;gt;) || 0,75|| g/cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Druckfestigkeit]] (axial) || 55 || N/mm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Biegefestigkeit]] || 119 || N/mm²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Schwindung]], Volumen || 12,2 || %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mapa-pinus-halepensis1.png|mini|Verbreitungsgebiet der Aleppo-Kiefer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus halepensis2.jpg|mini|Habitus in [[Murcia (Region)|Murcia]] (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PINUS HALEPENSIS - FIGUEROLA - IB-398 (Pi blanc).JPG|mini|Habitus in [[Segarra]] (Spanien)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pajęczyna kulista.jpg|mini|Aleppo-Kiefer mit einem Nest des Pinien-Prozessionsspinners (&amp;#039;&amp;#039;Traumatocampa pityocampa&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Die Aleppo-Kiefer ist an den Mittelmeerraum gebunden und [[bestockt]] rund 3 Millionen Hektar natürlicher Wälder. Sie hat natürliche Vorkommen in [[Marokko]], [[Algerien]], [[Tunesien]], [[Libyen]], [[Spanien]], [[Frankreich]], [[Italien]], [[Kroatien]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Montenegro]], [[Albanien]], [[Nordmazedonien]], [[Griechenland]], in der Türkei, im Gebiet von [[Syrien]] und [[Libanon]], in [[Israel]] und in [[Jordanien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Portugal ist sie eingebürgert, in Slowenien nur kultiviert und in Zypern und Kreta ist die Ursprünglichkeit zweifelhaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Nordafrika]] wächst sie von Marokko bis Libyen im [[Saharaatlas]] in Höhenlagen bis 2200 Metern. Im Norden kommt sie vom östlichen [[Spanien]]s über [[Südfrankreich]], [[Italien]] und der [[Adria]]küste der [[Balkanhalbinsel]] bis zu den [[Ionische Inseln|Ionischen Inseln]] vor. In [[Griechenland]] erreicht sie die Ostgrenze ihrer europäischen Verbreitung, am [[Peloponnes]] steigt sie bis zu einer Höhenlage von 1000 Meter, in [[Chalkidiki]] bis 650 Meter. Im östlichen Mittelmeerraum kommt sie von Israel über Jordanien bis in die Türkei vor. Einige isolierte [[Population (Biologie)|Populationen]] gibt es im Libanon, in Syrien und der südlichen Türkei inmitten des Areals der [[Kalabrische Kiefer|Kalabrischen Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus brutia&amp;#039;&amp;#039;). Bestände auf [[Korsika]], auf [[Rhodos]] und der südöstlichen Türkei werden als künstliche Anpflanzungen gedeutet. Die Aleppo-Kiefer fehlt in den meisten mitteleuropäischen Sammlungen, da sie nördlich der [[Alpen]] nur an wenigen vor strenger Kälte geschützten Standorten überleben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima im [[Verbreitungsgebiet|Areal]] reicht von [[Arides Klima|semi-arid]] über [[Mittelmeerklima|mediterran]] bis [[Semihumides Klima|subhumid]] und [[Humides Klima|humid]]. Die Jahresniederschläge reichen von 300 bis 1.000&amp;amp;nbsp;mm, die Extremtemperaturen reichen von +50&amp;amp;nbsp;°C bis −18,6&amp;amp;nbsp;°C. Die Aleppo-Kiefer ist empfindlich gegen Spätfröste. Sie kommt hauptsächlich über [[Kalkstein|Kalkgestein]] vor, gedeiht aber auch über [[Schiefer]], [[Serpentingruppe|Serpentin]] und [[Gneis]]. Das [[PH-Wert|pH]]-Optimum liegt zwischen 6 und 7,5, die Grenzbereiche liegen bei pH 5 bzw. 8,6. Auf Salzböden wächst sie nicht, sie erträgt aber Meerwasser-Gischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aleppo-Kiefer wächst meist in Mischbeständen mit verschiedenen [[Eichen]]-Arten, aber auch anderen Kiefern wie die [[Kalabrische Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus brutia&amp;#039;&amp;#039;), der [[Schwarzkiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus nigra&amp;#039;&amp;#039;), der [[See-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus pinaster&amp;#039;&amp;#039;), der [[Pinie]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus pinea&amp;#039;&amp;#039;) und anderen Nadelgehölzen wie der [[Griechische Tanne|Griechischen Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies cephalonica&amp;#039;&amp;#039;), der [[Spanische Tanne|Spanischen Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies pinsapo&amp;#039;&amp;#039;), der [[Atlas-Zeder]] (&amp;#039;&amp;#039;Cedrus atlantica&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Stech-Wacholder]] (&amp;#039;&amp;#039;Juniperus oxycedrus&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Phönizischer Wacholder|Phönizischen Wacholder]] (&amp;#039;&amp;#039;Juniperus phoenicea&amp;#039;&amp;#039;). Vor allem in griechischen Wäldern kommt sie häufig zusammen mit dem [[Östlicher Erdbeerbaum|Östlichen Erdbeerbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Arbutus andrachne&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Westlicher Erdbeerbaum|Westlichen Erdbeerbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Arbutus unedo&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Behaarter Dornginster|Behaarten Dornginster]] (&amp;#039;&amp;#039;Calicotome villosa&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Carpinus duinensis]]&amp;#039;&amp;#039;, verschiedenen [[Zistrosen]] (&amp;#039;&amp;#039;Cistus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Baumheide]] (&amp;#039;&amp;#039;Erica arborea&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Erica verticillata]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Manna-Esche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fraxinus ornus&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Dorniger Ginster|Dornigen Ginster]] (&amp;#039;&amp;#039;Genista acanthoclada&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Olivenbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Olea europaea&amp;#039;&amp;#039;), dem [[Mastixstrauch]] (&amp;#039;&amp;#039;Pistacia lentiscus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Terpentin-Pistazie]] (&amp;#039;&amp;#039;Pistacia terebinthus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Breitblättrige Steinlinde|Breitblättrigen Steinlinde]] (&amp;#039;&amp;#039;Phillyrea latifolia&amp;#039;&amp;#039;), der [[Dornige Bibernelle|Dornigen Bibernelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Poterium spinosum&amp;#039;&amp;#039;), der [[Kermeseiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus coccifera&amp;#039;&amp;#039;), der [[Steineiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus ilex&amp;#039;&amp;#039;), und der [[Flaumeiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Quercus pubescens&amp;#039;&amp;#039;) vor. Der Unterwuchs kann unter günstigen Bedingungen so dicht werden, dass er die Naturverjüngung der Aleppo-Kiefer gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufige Verwechslung ==&lt;br /&gt;
In den Medien (Fernsehen, Bildbände, Internet) wird häufig die [[Pinie]] (lat.: &amp;#039;&amp;#039;Pinus pinea&amp;#039;&amp;#039;, engl.: &amp;#039;&amp;#039;Stone Pine&amp;#039;&amp;#039;) mit der im Mittelmeerraum dominierenden Aleppo-Kiefer (lat.: &amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039;, engl.: &amp;#039;&amp;#039;Aleppo Pine&amp;#039;&amp;#039;) verwechselt. Es ist eher eine seltene Ausnahme, dass wirklich eine Pinie zu sehen ist, wenn von einer Pinie geredet wird. Ursache ist fast immer die falsche Übersetzung aus der englischen Sprache (englisch &amp;#039;&amp;#039;pine&amp;#039;&amp;#039; wird mit „Pinie“ anstatt, wie es richtig wäre, mit „Kiefer“ übersetzt). Am Standort kann die Aleppo-Kiefer leicht mit der [[See-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus pinaster&amp;#039;&amp;#039;) verwechselt werden, lässt sich von dieser aber anhand der gestielten Zapfen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krankheiten und Schädlinge ==&lt;br /&gt;
Es werden drei Pilzarten genannt, die vor allem auf regionaler Ebene von Bedeutung sind. Der [[Gemeiner Hallimasch|Gemeine Hallimasch]] (&amp;#039;&amp;#039;Armillaria mellea&amp;#039;&amp;#039;) verursacht vor allem auf der Insel [[Euböa]] große Schäden. Er dringt über die Wurzeln ein und führt zum Absterben der Bäume. Man findet diese Art vor allem in Mischbeständen mit Eichen, seltener in Reinbeständen.&lt;br /&gt;
Das [[Ockergelbes Mehlbecherchen|Ockergelbe Mehlbecherchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Cenangium ferruginosum&amp;#039;&amp;#039;) infiziert die Nadeln und verursacht eine Gelbfärbung dieser. Er kann auf die Zweigrinde übergreifen und [[Nekrose]]n und Harzaustritt verursachen. Befällt diese Art den Stamm, sterben darüberliegende Kronenteile ab. Er bildet [[Apothecium|Apothecien]] auf der befallenen Rinde. Die Art kommt vor allem in jungen Beständen vor, wo er alle 1 bis 3 Jahre epidemisch auftreten kann. Der [[Kiefernfeuerschwamm]] (&amp;#039;&amp;#039;Phellinus pini&amp;#039;&amp;#039;) tritt vor allem in der Umgebung von [[Athen]], [[Thessaloniki]] und [[Kassandra (Halbinsel)|Kassandra]] auf. Er besiedelt und zersetzt das Kernholz lebender Bäume und macht diese dadurch anfälliger für [[Sturmholz|Windwurf]]. Die [[Fadenwürmer|Nematodenart]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bursaphelenchus sexdentata]]&amp;#039;&amp;#039; löst eine Welkekrankheit aus. Der [[Bäckerbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Monochamus galloprovincialis&amp;#039;&amp;#039;) frisst die Nadeln und nagt junge Zweige an, die oft absterben. Ein- bis dreijährige Triebe werden vom [[Großer Waldgärtner|Großen Waldgärtner]] (&amp;#039;&amp;#039;Tomicus piniperda&amp;#039;&amp;#039;) ausgehöhlt und brechen später ab. Larven des [[Borkenkäfer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Orthotomicus erosus]]&amp;#039;&amp;#039; fressen Gänge in die Rinde der Wirtsbäume. Ein sehr häufig vorkommender Schädling ist der [[Pinien-Prozessionsspinner]] (&amp;#039;&amp;#039;Traumatocampa pityocampa&amp;#039;&amp;#039;), dessen Raupen die Nadeln von jungen Bäumen fressen und in Nestern überwintern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Aleppo-Kiefer ist im Mittelmeerraum ein wichtiger Forstbaum und wird vielfältig genutzt. Das Holz hat eine mittlere Qualität und wird zu Bauholz, [[Spanplatte]]n, [[Fass|Fässern]] und Möbeln verarbeitet. Weiterhin wird es als Gruben- und Brennholz verwendet. In manchen Bereichen Nordafrikas ist es eine wichtige Energiequelle. Aufgrund seiner Dauerhaftigkeit findet es auch im Schiffbau Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Harzgewinnung spielte bis vor einigen Jahrzehnten eine große Rolle, hat heute jedoch keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Das Harz der Aleppo-Kiefer wird dem [[Retsina]]-Wein zugesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tunesien werden die Samen zur Herstellung der Süßspeise [[Assidat zgougou]] verwendet, die traditionell zum Geburtstag des Propheten [[Mohammed]] hergestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinus maritima1.jpg|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung von &amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1768 durch [[Philip Miller]] in &amp;#039;&amp;#039;Gardener&amp;#039;s Dictionary&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, Nummer 8.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art &amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Subsektion &amp;#039;&amp;#039;Pinaster&amp;#039;&amp;#039; der [[Gattung (Biologie)|Sektion]] &amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039; aus der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Pinus&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund des großen Verbreitungsgebietes gibt es eine große innerartliche Variation. Die früher als Unterart der Aleppo-Kiefer geführte [[Kalabrische Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus brutia&amp;#039;&amp;#039;) wird als eigenständige Art angesehen und ist das [[Schwestertaxon]] zu &amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gernandt2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Region um [[Grado (Friaul-Julisch Venetien)|Grado]] in Italien und auf der griechischen Halbinsel [[Chalkidiki]] treten natürliche [[Hybride]] zwischen diesen beiden Arten auf. Bei künstlichen Kreuzungsversuchen stellte sich heraus, dass eine Kreuzung nur gelingt, wenn &amp;#039;&amp;#039;Pinus brutia&amp;#039;&amp;#039; als Mutterbaum fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff&lt;br /&gt;
   |Titel=Lexikon der Nadelbäume&lt;br /&gt;
   |Verlag=Nikol&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-933203-80-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=393–402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pinus halepensis|Aleppo-Kiefer (&amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.conifers.org/pi/Pinus_halepensis.php Botanische Informationen zur Art auf conifers.org]. (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.euforgen.org/fileadmin/templates/euforgen.org/upload/Documents/Maps/JPG/Pinus_halepensis.jpg Verbreitungskarte].&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=42366&lt;br /&gt;
|ScientificName=Pinus halepensis&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1998&lt;br /&gt;
|Assessor=Conifer Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=24900029|WissName=Pinus halepensis|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Deutscher Name nach [[Robert Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;Zander. Handwörterbuch der Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Walter Erhardt]], Erich Götz, Nils Bödeker, [[Siegmund Seybold]]. 18. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5408-1, S. 638.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gernandt2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
David S. Gernandt, Gretel Geada López, Sol Ortiz García, Aaron Liston: &amp;#039;&amp;#039;Phylogeny and classification of Pinus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Taxon&amp;#039;&amp;#039;, Band 54, 2005, S. 29–42. [[doi:10.2307/25065300]] (PDF; 452&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
E. von Raab-Straube (2014+): &amp;#039;&amp;#039;Gymnospermae.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/f3c17c56-71c1-47e0-bb0f-bf9b8b569cd6 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Pinus halepensis&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kiefern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fruchtgewürz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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