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	<title>Alenia Aermacchi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-19T13:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Alenia Aermacchi S.p.A.&lt;br /&gt;
| Logo             = AleniaAermacchi logo.png&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Italien)|Società per azioni]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 2012&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1. Januar 2016&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Eingliederung in [[Leonardo S.p.A.|Leonardo]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Varese]], {{ITA}}&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = 12.000&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 2,8 Mrd. Euro &amp;lt;small&amp;gt;(2010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = Flugzeugbau&lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alenia Aermacchi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[italien]]ischer [[Flugzeughersteller]] mit Sitz in [[Venegono Superiore]] bei [[Varese]] ([[Lombardei]]). Das Unternehmen gehörte zum [[Leonardo S.p.A.|Finmeccanica]]-Konzern, der Anfang 2012 Aermacchi und [[Alenia Aeronautica]] fusionierte und damit neben [[AgustaWestland]] den führenden Hersteller von Luftfahrttechnik in Italien schuf. Am 1. Januar 2017 ging Alenia Aermacchi ganz in [[Leonardo S.p.A.|Leonardo]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.leonardocompany.com/en/-/statuto-sociale-articles-association|titel=Leonardo: filing of Articles of Association – DETAIL – Leonardo – Aerospace, Defence and Security|sprache=en-GB|zugriff=2017-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aermacchi, früher nur als Macchi bekannt, war rund 100 Jahre im Flugzeugbau aktiv. Alenia Aeronautica entstand aus der ebenfalls traditionsreichen Flugzeugbausparte von [[Fiat S.p.A.|Fiat]], die 1969 mit anderen Firmen im Staatsunternehmen Aeritalia aufging und nach einer weiteren Fusion zu Alenia wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alenia ===&lt;br /&gt;
Die Flugzeugbausparte von [[Fiat S.p.A.|Fiat]] entstand 1908, als man aus Motoren für [[Rennwagen]] einen ersten Flugzeugmotor entwickelte. In dieser Tradition steht heute das Unternehmen [[Avio Aero]], das an der Entwicklung und am Bau der Modelle [[Turbo-Union RB199]] und [[Eurojet EJ200]] beteiligt war. Fiat gründete 1916 kriegsbedingt die Firma &amp;#039;&amp;#039;Società Italiana Aviazione&amp;#039;&amp;#039;, die unter anderem Flugzeuge der [[Pomilio P-Typen]] in Lizenz baute, mit der SIA 7 und der SIA 9 dann auch erste eigene Modelle. Die SIA wurde 1918 in [[Fiat Aviazione]] umbenannt. Unter dem Chefkonstrukteur [[Celestino Rosatelli]] baute das Unternehmen etliche bekannte Doppeldecker-Modelle, darunter die [[Fiat CR.20]], die [[Fiat CR.32|CR.32]] und die [[Fiat CR.42|CR.42]], sowie den Bomber [[Fiat BR.20]]. Von dem späteren Chefkonstrukteur Giuseppe Gabrielli stammen die Flugzeuge der G-Reihe, darunter die [[Fiat G.55]], die [[Fiat G.91]] und das Transportflugzeug [[Aeritalia G.222|G.222]], das bereits unter dem Firmennamen Aeritalia verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aeritalia wurde 1969 in [[Neapel]] gegründet, als sich die Flugzeugbauer von Fiat mit [[Aerfer]] und Salmoiraghi zu einem neuen Konzern zusammenschlossen. 1976 wurde Aeritalia zu 100 % in den Staatsbesitz überführt. Das Unternehmen baute wie schon Fiat die [[Lockheed F-104]] in Lizenz und war an der Entwicklung und am Bau der Kampfflugzeuge [[Panavia Tornado|Tornado]] und [[AMX International AMX|AMX]] beteiligt. Im zivilen Flugzeugbau war es lange Zeit ein Subunternehmer von [[McDonnell Douglas]] und baute in Italien unter anderem Teile der [[McDonnell Douglas MD-80|MD-80-Serie]] und der [[McDonnell Douglas MD-11|MD-11]]. Daneben produzierte man insbesondere nach der Übernahme von McDonnell Douglas durch Boeing Teile der [[Boeing 767]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1990 fusionierte Finmeccanica (heute [[Leonardo S.p.A.|Leonardo]]) Aeritalia mit dem Rüstungselektronikunternehmen [[SELEX Sistemi Integrati|Selenia]] zu Alenia. Damit entstand Italiens führender Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern. Im Lauf der Zeit wurden einige Unternehmen in den Bereichen Raumfahrt und Elektrotechnik wieder ausgegliedert. [[Alenia Aeronautica]] engagierte sich bei der Entwicklung und beim Bau des [[Eurofighter Typhoon|Eurofighters]] und des [[Lockheed Martin F-35|Joint Strike Fighters]] sowie bei der Neuauflage des Transportflugzeuges G.222, der [[Alenia C-27]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das neue Unternehmen Alenia Aeronautica brachte Alenia nicht nur seine laufenden militärischen Programme mit ein. Im zivilen Bereich stellte es sowohl für [[Airbus]] als auch für [[Boeing]] Flugzeugkomponenten her, unter anderem für die [[Boeing 787]]. Daneben baute Alenia zusammen mit [[EADS]] (früher [[Aérospatiale]]) unter der Bezeichnung [[Avions de Transport Régional]] (ATR) Regionalflugzeuge. Auch mit [[Dassault Aviation|Dassault]] und [[Suchoi]] ([[Suchoi Superjet 100]]) gab es eine Zusammenarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2005 übergab Finmeccanica Alenia Aeronautica die Führung von Aermacchi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aermacchi ===&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Giovanni und Agostino Macchi bauten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts [[Kutsche]]n. Auch ihre Nachkommen blieben dem Straßenverkehr verbunden: Giovanni, Giuseppe, Enrico und Giulio Macchi gründeten am 19. Juni 1905 die [[Aktiengesellschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Società Anonima Fratelli Macchi&amp;#039;&amp;#039;. Das Unternehmen war zunächst vorwiegend im [[Eisenbahnbau]] aktiv, von 1948 bis 1960 baute Macchi auch [[Motorrad|Motorräder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1912 veröffentlichte das italienische [[Verteidigungsministerium (Italien)|Kriegsministerium]] eine [[Ausschreibung]] für neue [[Militärflugzeug]]e. Giulio Macchi gründete daraufhin zusammen mit der französischen &amp;#039;&amp;#039;[[Nieuport (Unternehmen)|Société Anonyme des Établissements Nieuport]]&amp;#039;&amp;#039; am 1. Mai 1913 in Varese bei [[Mailand]] die Firma &amp;#039;&amp;#039;Società Anonima Nieuport-Macchi&amp;#039;&amp;#039;, die danach in &amp;#039;&amp;#039;Aeronautica Macchi&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] spezialisierte sich Macchi auf [[Flugboot]]e. Einer der bekanntesten Typen dieser Zeit war die [[Macchi M.5]]. Daneben wurden auch Landflugzeuge hergestellt, insbesondere in Lizenz, darunter die [[Nieuport 11]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Krieg wurden bei Macchi militärische Flugzeuge in zivile Typen umgerüstet, die für den Passagier- oder Frachttransport benutzt werden konnten. Auch begann man mit der Herstellung von Rekordflugzeugen. Die Entwicklung endete 1931 mit der [[Macchi MC.72]], dem seinerzeit schnellsten Flugzeug, das über 700&amp;amp;nbsp;km/h erreichte. Chefentwickler war [[Mario Castoldi]], auf den auch die Typenbezeichnung MC zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] lieferte Aermacchi die Jagdflugzeuge [[Macchi MC.200]], [[Macchi MC.202|MC.202]] und [[Macchi MC.205|MC.205]], die von der [[Geschichte der italienischen Luftstreitkräfte|italienischen Luftwaffe]] an allen Fronten eingesetzt wurden, jedoch anfangs unter den verbauten leistungsschwachen [[Sternmotor]]en litten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er Jahre wurde die Wende zum Düsenflugzeug mit der [[Aermacchi MB 326]] eingeläutet. Dieser einmotorige Trainer, der ab 1961 an die Truppe ausgeliefert wurde, war mit über 800 Exemplaren für zwölf Kunden außerordentlich erfolgreich. Auch der Nachfolger, die [[Aermacchi MB 339]] wurde mit 200 Exemplaren und neun Kunden ein Geschäftserfolg und wird heute noch produziert. Dieses Flugzeug ist in seinen neuesten Versionen auch für die Ausbildung von angehenden Eurofighter-Piloten geeignet. Künftig soll die [[Aermacchi M-346]] die Reihe dieser Jettrainer fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aermacchi übernahm das Programm von [[SIAI-Marchetti]] und damit auch den Erfolgstyp [[Aermacchi SF 260|SF.260]]. Damit war Aermacchi in der Lage, für alle Phasen der Pilotenausbildung ein entsprechendes Trainingsflugzeug anzubieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparte: Flugzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Macchi 205 Vigna di Valle.jpg|mini|Macchi MC.205]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aermacchi SF260.jpg|mini|Aermacchi SF.260]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aermacchi M-346.jpg|mini|Alenia Aermacchi M-346]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alenia C27J Spartan 2.jpg|mini|C-27J]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aermacchi MB-339CD.JPG|mini|Aermacchi MB.339CD]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Macchi und nachfolgend Aermacchi gebaute Flugzeugtypen:&lt;br /&gt;
=== 1913 bis 1945 ===&lt;br /&gt;
* [[Macchi L.1]] (Kopie des Flugbootes Lohner L.40, 1915 14 Maschinen gebaut)&lt;br /&gt;
* [[Macchi L.2]] (Verbesserte Version der L.1)&lt;br /&gt;
* [[Macchi L.3]] (später M.3 genannt, Überarbeitung der L.1/2; etwa 200 gebaut)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.4]] (letzte Version der L-Serie)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.5]] (Flugboot, 544 Exemplare gebaut)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.6]] (Version der M.5, Entwicklung abgebrochen)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.7]] (Version der M.5, nach Schweden, Brasilien und Argentinien exportiert)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.8]] (Flugboot, 1917)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.9]] (Version der M.8)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.12]] (Flugboot, 1918)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.14]] (Jäger, 1918)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.15]] (Aufklärer, 1918)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.16]] (Reiseflugzeug, 1919)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.17]] (amphibisches Rennflugzeug, 1919)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.18]] (Flugboot für zivile und militärische Zwecke, auch an Spanien und Portugal)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.19]] (Rennflugzeug, 1921)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.20]] (Version der M.16, auch als Wasserflugzeug, 1923)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.24]] (Flugboot für zivile und militärische Zwecke, auch an Spanien, 1924)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.26]] (Prototyp)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.33]] (Rennflugzeug, 1925)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.39]] (Rennflugzeug, 1926)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.40]] (katapultgestartetes Seeflugzeug, 1928)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.41]] (M.41bis, M.71; Kampfflugboot, 1927)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.52]] (M.52R; Rennflugzeug, 1927)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.53]] (für Einsätze von U-Booten aus vorgesehen, 1928)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.67]] (Rennflugzeug)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.70]] (M.73; Reiseflugzeug)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.71]] (M.41)&lt;br /&gt;
* [[Macchi-Castoldi MC 72|Macchi MC.72]] (Rennflugzeug, 1931)&lt;br /&gt;
* [[Macchi M.77]] (Aufklärungsflugboot, 1934)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.94]] (Passagierflugboot, 1935)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.99]] (Flugboot, 1 Exemplar, 1937)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.100]] (Passagierflugboot, 1939)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.200]] Saetta (Blitz)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.202]] Folgore (Donnerschlag)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.205]] Veltro ([[Italienische Sprache|ital.]] für &amp;#039;&amp;#039;Jagd-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Windhund&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.205|Macchi MC.206]] (Prototyp, Version der MC.205 mit mehr Spannweite und einem DB 603)&lt;br /&gt;
* [[Macchi MC.205|Macchi MC.207]] (Prototyp, Version der MC.205 mit vier 20-mm-Kanonen)&lt;br /&gt;
=== Nach 1945 ===&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi MB308|Aermacchi MB-308]] (Sportflugzeug, 1946)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi MB-320]] (Geschäftsreiseflugzeug, 1949)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi MB-323]] (Schulflugzeug, 1951)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi MB-326]] (Jettrainer und Erdkampfflugzeug)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi MB-339]] (Jettrainer und Erdkampfflugzeug)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi MB-340]] (Jagdbomber-Entwurf, dann AM-X)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi M-346]] (Lead-in Fighter Trainer, mit [[Jakowlew]])&lt;br /&gt;
* [[SIAI-Marchetti S-211|Aermacchi M-211]] (leichter Jettrainer, von SIAI-Marchetti übernommen)&lt;br /&gt;
* [[SIAI-Marchetti S-211|Aermacchi M-311]] (verbesserte S-211)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi SF-260]] (Anfängerschulflugzeug, von SIAI-Marchetti übernommen)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi AL-60]] (Verbindungs- und Beobachtungsflugzeug; an Mexiko, Zentralafrika, Rhodesien, Kanada)&lt;br /&gt;
* [[Aermacchi AM.3C]] (Verbindungs- und Beobachtungsflugzeug, 40 an Südafrika, 3 an Ruanda)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sparte: Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aermacchi HD Ala Verde TV Chimera.jpg|mini|Von vorne nach hinten: Aermacchi-Harley Davidson 250 Ala Verde (1959–1972); Aermacchi-Harley Davidson 350 TV (1971–1972); Aermacchi 250 Chimera (1956–1961)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Harley-Davidson (17567765949).jpg|mini|Zwei der beliebten „[[Scrambler (Motorrad)|Scrambler]]“: die vordere Maschine wurde nach dem Ausstieg von &amp;#039;&amp;#039;Aermacchi&amp;#039;&amp;#039; produziert – aber vor der Übernahme durch &amp;#039;&amp;#039;AMF&amp;#039;&amp;#039; (erkennbar am Tanklogo)]]&lt;br /&gt;
=== Lastkraftwagen ===&lt;br /&gt;
Ab 1905 wird Macchi auch als Lastkraftwagenhersteller genannt&amp;lt;ref&amp;gt;Fondazione Negri S. 125&amp;lt;/ref&amp;gt;. Über Dauer der Fertigung, Anzahl und Art der gebauten Fahrzeuge sowie deren technische Daten ist nichts überliefert, möglicherweise blieb es bei einem Einzelstück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Motorräder ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anfänge ====&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] begann Giulio Macchi (auch auf Grund der fehlenden Nachfrage an Militärflugzeugen) 1948 in einem Zweigwerk in [[Mailand]] die Produktion von [[Motorrad|Motorrädern]]. Erstes Modell war ein einfacher Typ mit einem 123-cm³-[[Zweitakter|Zweitaktmotor]], dem bald neue Maschinen mit [[OHV-Ventilsteuerung|OHV]]-Motoren folgten. Am bekanntesten waren in Deutschland die Modelle [[Aermacchi Ala Rossa|Ala rossa]], [[Aermacchi Ala Blu|Ala blu]], [[Aermacchi Ala Azzurra|Ala azzurra]], [[Aermacchi Ala Verde|Ala verde]] und [[Aermacchi Ala d’Oro|Ala d’Oro]] mit liegendem Einzylindermotor mit 175&amp;amp;nbsp;cm³ oder 250&amp;amp;nbsp;cm³. Weitere Modelle waren der [[Zweizylindermotor|Zweizylinder]] [[Aermacchi Bicilindrica|Bicilindrica]], die [[Motorroller|Roller]] [[Aermacchi Cigno|Cigno]] und [[Aermacchi Ghibli|Ghibli]] sowie das aus dem Ghibli entwickelte Motorrad [[Aermacchi Monsone|Monsone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den gleichen Motoren wurden auch die Modelle &amp;#039;&amp;#039;[[Aermacchi Chimera|Chimera]] 175&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chimera 250&amp;#039;&amp;#039; (nur für Italien, kein Export) hergestellt, die zusätzlich eine Vollverkleidung für den Motor hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusammenarbeit mit Harley Davidson ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aermacchi-Harley-Davidson}}&lt;br /&gt;
In den 1960er-Jahren ging die Motorradabteilung von Aermacchi eine 50:50-Kooperation mit [[Harley-Davidson]] ein. Das neu gegründete Unternehmen mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Aermacchi-Harley-Davidson]]&amp;#039;&amp;#039; produzierte vom Standort [[Varese]] aus, Motorräder im kleinen und mittleren Hubraubereich, die sowohl in USA und Europa auf den Markt kamen. In den 1970er Jahren verschob sich der Produktionsschwerpunkt bei &amp;#039;&amp;#039;Alenia Aermacchi&amp;#039;&amp;#039; wieder mehr in Richtung Flugzeugbau. 1974 zogen sich die Italiener aus der Motorradproduktion zurück, und die Anteile wurden an Harley-Davidson (zu dieser Zeit AMF) verkauft, die bis 1978 weiterproduzierten, dann die Gesellschaft in die [[Liquidation]] führten und das Werk an [[Cagiva]] verkauften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Motorradsport =====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Aermacchi-Harley-Davidson&amp;#039;&amp;#039; engagierte sich auch im Motorradsport. Die Entwicklung von Rennmaschinen mit Zweizylindermotoren für die 250-cm²-, 350-cm³- und 500-cm³-Klasse war sehr erfolgreich. [[Walter Villa]] gewann zwischen [[Motorrad-Weltmeisterschaft 1974|1974]] und [[Motorrad-Weltmeisterschaft 1976|1976]] insgesamt vier Mal die [[Liste der Weltmeister im Motorradstraßenrennsport|Motorrad-Weltmeisterschaft]] in den Klassen bis 250 [[Kubikmeter#Kubikzentimeter|cm³]] und bis 350 cm³, jeweils auf diesen Harley-Davidson mit den Aermacchi-Motoren.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.classic-motorrad.de/galerie/displayimage.php?pid=34996 abgerufen am 8. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Automobile ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen begann 1946 auch für kurze Zeit mit der Produktion von [[Dreirad|Dreirädern]], bei denen sich das einzelne Rad vorne befand. Für den Antrieb sorgte ein [[Zweizylindermotor]] mit 750&amp;amp;nbsp;cm³ [[Hubraum]], der mit [[Naphtha]] betrieben wurde und 25&amp;amp;nbsp;PS (18,4&amp;amp;nbsp;kW) leistete. Den &amp;#039;&amp;#039;[[Macchi MB1]]&amp;#039;&amp;#039; gab es als Personen- und Lieferwagen; später gab es auch Dieselversionen. Vom 1963 vorgestellten Modell &amp;#039;&amp;#039;Gabry&amp;#039;&amp;#039; entstanden nur [[Prototyp (Technik)|Prototypen]]. Zunächst kam ein [[Luftkühlung|luftgekühlter]] [[Zweitaktmotor]] mit 150&amp;amp;nbsp;cm³ zum Einsatz; der später durch einen Zweizylindermotor ersetzt wurde. Der Motor war im Heck montiert. Die Karosserie bestand aus [[Kunststoff]] und verfügte über [[Schiebetür]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktionsstandorte ==&lt;br /&gt;
Der Unternehmenssitz von Alenia Aermacchi befindet sich am [[Flugplatz Varese-Venegono|Werksflugplatz Venegono]] bei Varese, die Abteilung für Militärflugzeuge in [[Turin]] und die für Zivilflugzeuge in [[Neapel]]. Produktionsstandorte befinden sich unter anderem am [[Flughafen Turin]] (Eurofighter, C-27), am [[Militärflugplatz Cameri]] (JSF), in [[Pomigliano d’Arco]] (ATR) und am [[Flughafen Tarent]] (Boeing 787). Die Jettrainer werden in Venegono gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783803298768|Kommentar=für die Automobilproduktion}}&lt;br /&gt;
* Sergio Puttini (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Storia Illustrata del Camion Italiano&amp;#039;&amp;#039;, Fondazione Negri, Brescia 2008 (zit. als „Fondazione Negri“ + Seite)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aermacchi}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leonardo.com/ Website der Leonardo S.p.A.] (italienisch, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.aermacchi-world.de/ Inoffizielle Seite über Aermacchi Motorräder]&lt;br /&gt;
* [https://www.vintage-motorcycles.eu/b/aermacchi/aermacchi.html Vintage Motorcycles – Aermacchi Motorräder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Italienische Automobilmarken ab 1945}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Italienische Lastwagenmarken}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Italienische Motorradmarken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leonardo S.p.A.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Motorradhersteller (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Pkw-Hersteller (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rüstungshersteller (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Provinz Varese)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Varese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeughersteller (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2016]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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