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	<title>Alemannisches Institut - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Korrektur</title>
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		<updated>2025-05-28T16:49:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alemannisches Institut 7306.jpg|mini|Der Haupteingang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alemannische Institut Freiburg i. Br. e. V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vereinigung von [[Wissenschaft]]lern, die sich die [[Landeskunde|landeskundliche]] Erforschung des [[Alemannische Dialekte|alemannisch]]-[[Schwäbische Dialekte|schwäbischen]] Raumes zum Ziel gesetzt hat. Im Alemannischen Institut sind etwa 200 Mitglieder aus nahezu allen wissenschaftlichen Fachrichtungen vertreten, so [[Geographie]], [[Geologie]], [[Germanistik]], [[Geschichte]], [[Dialektologie]], [[Landespflege]], [[Botanik]], [[Forstwissenschaft]], [[Landesplanung in Deutschland|Landesplanung]], [[Archäologie]], [[Rechtsgeschichte]], [[Kunstgeschichte|Kunst-]] und [[Architekturgeschichte]], [[Rechtsmedizin|Gerichtsmedizin]], [[Soziologie]] und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Institut wurde 1931 auf Anregung des damaligen Reichsinnenministers [[Joseph Wirth]] als außeruniversitäre Forschungseinrichtung gegründet. Wirth hatte bereits in [[Bonn]] das [[Abteilung für Rheinische Landesgeschichte des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn|Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande]] kennen gelernt. Dort war man von der traditionellen Staats- und Dynastiengeschichte abgerückt und hatte die historische Landschaft in den Vordergrund gestellt. Dieser innovative Ansatz diente ihm als Vorbild für das Alemannische Institut in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]. Während der Gründungszeit gab es eine Geistesströmung, die eine verstärkte Aufmerksamkeit für das &amp;#039;&amp;#039;Auslands- und Grenzlanddeutschtum&amp;#039;&amp;#039; forderte. Dies reichte von eher unpolitischen Forschungen bis hin zu Forderungen nach einer Revision der Grenzen. Wirth versuchte, die [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]] als Trägerin zu gewinnen, diese lehnte aber ab, da sie negative Reaktionen aus den Nachbarländern befürchtete. Auf Nachfrage erklärte sich die Stadt Freiburg unter Oberbürgermeister [[Karl Bender (Politiker)|Karl Bender]] bereit, die Trägerschaft zu übernehmen. Das Institut wurde zunächst inhaltlich von einem Kuratorium geleitet, das vor allem ur- und frühgeschichtliche Arbeiten förderte, 1934 aber aufgelöst wurde. 1935 übernahm [[Theodor Mayer (Historiker)|Theodor Mayer]] von der Freiburger Universität die Leitung und legte nun den Schwerpunkt auf die [[Mediävistik|Mittelalterforschung]]. Dies führte zu einem Zerwürfnis mit dem [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Oberbürgermeister von Freiburg [[Franz Kerber]]. Mayer wurde durch den Geographen und Mitbegründer der [[Volks- und Kulturbodenforschung|Volksdeutschen Forschungsgemeinschaften]] [[Friedrich Metz]] ersetzt. Sowohl Theodor Mayer als auch Friedrich Metz waren Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und das Institut orientierte sich in seinen Forschungen an nationalsozialistischen Vorstellungen. 1943 kam das Institut unter die Aufsicht des [[Reichssicherheitshauptamt]]es der [[Schutzstaffel|SS]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;R. Johanna Regnath: [https://alemannisches-institut.de/website.php?id=geschichte/aufsatz.htm Das Alemannische Institut Freiburg e.&amp;amp;nbsp;V. – Organisation – Geschichte – Aufgaben.] In: Alemannisches Institut. Abgerufen am 12. Juni 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schweizer Militärhistoriker [[Hans Rudolf Fuhrer|Hans-Rudolf Fuhrer]] schreibt, dass Metz [[Völkischer Nationalismus|völkische]] Forschungen bezogen auf den [[Alamannen|alemannischen Raum]] vom [[Oberrhein]] bis zum [[Vorarlberg]] und dem [[Monte-Rosa-Massiv]] betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Rudolf Fuhrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Spionage gegen die Schweiz, Die geheimen deutschen Nachrichtendienste gegen die Schweiz im Zweiten Weltkrieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Frauenfeld 1982, ISBN 3-274-00003-5, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende lösten die französischen Besatzungsmächte das Institut auf. 1951 wurde es als Verein neu gegründet, der wiederum von Friedrich Metz als Geschäftsführer und stellvertretendem Vorsitzendem geleitet wurde. Vorsitzender wurde zunächst 1951 der Theologe [[Arthur Allgeier]], nach seinem Tod 1952 wurde Friedrich Metz zunächst Geschäftsführender Vorsitzender und 1957 Vorsitzender. Metz war seit Kriegsende von seiner Tätigkeit an der Universität Freiburg suspendiert worden. Ab 1955 leitete er sowohl den für ihn neu geschaffenen Lehrstuhl für Geographie und Landeskunde an der Universität Freiburg als auch das Alemannische Institut. 1962 folgten im Direktorium der Freiburger Theologe [[Wolfgang Müller (Kirchenhistoriker)|Wolfgang Müller]], ab 1983 der Geograph [[Wolf-Dieter Sick]]. Die Veranstaltungen richteten sich nun verstärkt auch an die Öffentlichkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht des [[Rechnungshof Baden-Württemberg|Landesrechnungshof]]s und der Vorschlag zur Auflösung des Instituts führte 1999 zu einer intensiven Diskussion über die Aufgaben des Instituts, wobei gerade die fachliche Vernetzung der Wissenschaftler in den Mittelpunkt gerückt wurde. Das Institut erfuhr eine große Unterstützung und konnte erhalten werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben  ==&lt;br /&gt;
Das Institut wirkt als Verbindung von Wissenschaft und interessierter Öffentlichkeit durch landeskundliche Publikationen, die Veranstaltung von Fachvorträgen und Tagungen sowie durch die Organisation landeskundlicher Vortragsreihen und Exkursionen. Daneben fördert der Verein die Zusammenarbeit mit anderen landeskundlichen und landesgeschichtlichen Institutionen. Ziel des Instituts ist die Kooperation und das Wissen über die wissenschaftlichen Forschungen im und zum alemannischen Raum interdisziplinär zu fördern und auch bekannt zu machen. „Das Wissen über die heimatliche Landschaft, um ihre natürlichen Gegebenheiten und ihre historischen Wurzeln, ist für die Entwicklung der persönlichen Identität förderlich, ja notwendig und stärkt die Einbindung des Einzelnen in die Gesellschaft.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Das Institut ist ein eingetragener Verein, der vom Land [[Baden-Württemberg]] gefördert wird. Neben der Hauptstelle in Freiburg unterhält das Alemannische Institut eine Arbeitsgruppe an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsitzender des Alemannischen Instituts ist seit April 2014 [[Werner Konold]]. Sein Vorgänger war von 2001 bis 2014 der Provinzialrömische Archäologe [[Hans Ulrich Nuber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bildet zusammen mit [[Dieter Speck]] und [[Sigrid Hirbodian]] den Vorstand. Geschäftsführerin ist seit 2006 [[Johanna Regnath|R. Johanna Regnath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 ist die Geschäftsstelle in die Innenstadt (Bertoldstraße 45) umgezogen und hat eine landeskundliche Fachbibliothek mit über 25.000 Bänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Alemannische Institut. 75 Jahre grenzüberschreitende Kommunikation und Forschung (1931–2006)&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Alemannischen Institut Freiburg im Breisgau. Freiburg und München 2007; darin u. a.&lt;br /&gt;
** [[Franz Quarthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Alemannische Institut von seiner Gründung bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;, S. 47–96 ([http://elib.uni-stuttgart.de/bitstream/11682/5312/1/qua27.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** [[Jürgen Klöckler]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alemannischen Institut zum „Oberrheinischen Institut für geschichtliche Landeskunde“. Theodor Mayer als Wissenschaftsorganisator im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;, S. 135–142 ([http://www.alemannisches-institut.de/html/img/pool/75J.Alem.Kl_ckler.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
** [[Jörg Stadelbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kämpfer für Struktur, Standort und Profil des Alemannischen Instituts – Friedrich Metz (1938–1945; 1952–1962)&amp;#039;&amp;#039;, S. 143–154 ([http://www.alemannisches-institut.de/html/img/pool/Stadelbauer-Metz_FS_2006.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Alemannisches Institut (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alemannisches Jahrbuch,&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0516-5644}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannisches-institut.de/ Website des Alemannischen Instituts]&lt;br /&gt;
* [https://regionalia.blb-karlsruhe.de/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/20280 &amp;#039;&amp;#039;Ausgaben des Alemannischen Jahrbuchs&amp;#039;&amp;#039;] in RegionaliaOpen der [[Badische Landesbibliothek|Badischen Landesbibliothek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47.99578|EW=7.84475|type=landmark|region=DE-BW|name=Alemannisches Institut}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2003806-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologische Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alemannisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsinstitut in Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Freiburg im Breisgau)]]&lt;/div&gt;</summary>
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