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	<title>Alemannisches Fachwerk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:02:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Alemannisches_Fachwerk&amp;diff=324458&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-25T05:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gelnhausen Gotisches Haus 3.JPG|mini|hochkant|Gotisches Haus in [[Gelnhausen]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alemannisches Fachwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mittlerweile infrage gestellter Fachbegriff der älteren Bauforschung, die [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäuser]] vor allem regionaltypisch differenzierte und dabei außer Acht ließ, dass der Typus des alemannischen Fachwerks auch außerhalb Schwabens gebräuchlich war und die Unterscheidung zum sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Fränkischen Fachwerk&amp;#039;&amp;#039; Schwächen aufweist. Man spricht daher heute meist von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oberdeutschem Fachwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und differenziert eher chronologisch in Entwicklungsphasen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Liebler |Hrsg=Arbeitskreis Geschichtsforschung und Denkmalpflege Markgröningen |Titel=Das [[Rathaus Markgröningen|Markgröninger Rathaus]] |Sammelwerk=Markgröninger Bauwerke und ihre Geschichte, Teil 2: Städtische, herrschaftliche und Bürgerhäuser in der Oberen Stadt |Reihe=Durch die Stadtbrille |BandReihe=8 |Verlag=AGD |Ort=Markgröningen |Datum=2004 |ISBN=3-929948-09-5 |Seiten=9–42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
Das alemannisch genannte Fachwerk ist in seiner [[spätmittelalter]]lichen Phase gekennzeichnet durch [[Stockwerkbau (Fachwerk)|Stockwerkbauweise]] mit weitem Abstand der [[Ständer]], durch angeblattete Kopf- und Fußbänder, durchlaufende Sturz- und Brustriegel und darin eingespannte Fenster und Bohlendeckenlage. Charakteristisch sind zudem Wohnstuben mit [[Bohlenwand|Bohlenwänden]] und [[Fenstererker]].&lt;br /&gt;
Die meist nur um einen Balkenquerschnitt vorkragenden, in sich abgezimmerten Stockwerke ruhen auf den endgelegten Deckenbalken, die mit dem häufig wegen der großen Spannweite verdoppelten [[Rähmbauweise|Rähm]] verkämmt sind, einfachvierkant hervortreten und von [[Knagge (Fachwerk)|Knaggen]] gestützt werden. Die [[Fassade]] wirkt durch die klaren [[Baukonstruktion|Konstruktionslinien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Beispiele ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet erhaltener Bauten reicht von den [[Alpen]] vereinzelt bis über den [[Main]] hinaus nach Norden und west-östlich von den [[Vogesen]] bis zum [[Lech]], mitunter auch bis zum [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]. Die Kernzone widerspiegelt der Abschnitt „Vom Neckar zum Schwarzwald und Bodensee“ der [[Deutsche Fachwerkstraße|Deutschen Fachwerkstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt der Deutschen Fachwerkstraße in der [https://www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php?s=9&amp;amp;c=sbesch Kernregion alemannischen Fachwerks]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als herausragende Beispiele alemannischen Fachwerks in „ausentwickelter“ Form gelten die Rathäuser von [[Esslingen am Neckar]], [[Besigheim]] und insbesondere von [[Markgröningen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Rohrberg: &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Fachwerkhäuser: Die Rathäuser von Esslingen und Markgröningen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt; „ein wundervoller und imponierender Bau von auffallend harmonischer Gestaltung und monumentaler Wirkung, der ohne Zweifel zu den schönsten Fachwerkhäusern in Deutschland zählt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo Hein: &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Fachwerkhäuser.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitbilder der Deutschen Zeitung, 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine karge Urform mit weiten Ständer-Abständen zeigt hingegen das im 14. Jahrhundert erstellte &amp;#039;&amp;#039;Alte Haus&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Schoberhaus&amp;#039;&amp;#039; in [[Pfullendorf]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pfullendorf Pfarrhofgasse Alte Stadtkanzlei.jpg|„Altes Haus“ in [[Pfullendorf]] (1317)&lt;br /&gt;
Altes Rathaus Esslingen hinten.jpg|[[Altes Rathaus (Esslingen)|Altes Rathaus Esslingen]] (1420)&lt;br /&gt;
Rathaus Markgröningen 2006 vSO R Pietschmann A.jpg|[[Rathaus Markgröningen]] (1441)&lt;br /&gt;
BesigheimMarktplatz 2010-05.jpg|Rathaus von [[Besigheim]] (1449)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende im 16. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Im Verlauf der Entwicklung des Fachwerkes rückte man die Ständer mehr und mehr zusammen und setzte schließlich auf neue Formen wie den „Schwäbischen Mann“ mit oben und unten verstrebten Ständern. Außerdem lösten ab etwa 1480 verzapfte die aufgeblatteten Bänder ab. Gelegentlich wurde am selben Bau auch geblattet und verzapft.&lt;br /&gt;
Weil zahlreiche ältere Bauten statische Schwächen aufwiesen und brandanfälliger waren, untersagte Herzog [[Christoph (Württemberg)|Christoph von Württemberg]] Neubauten mit alemannischem Fachwerk und verfügte im Rahmen seiner 1568 erlassenen Landesbauordnung, Erdgeschosse künftig und rückwirkend auch im Bestand als Mauerwerk auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Binding]], [[Udo Mainzer]], Anita Wiedenau: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kunstgeschichte des deutschen Fachwerkbaus&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 1989, ISBN 3-534-06900-5.&lt;br /&gt;
* [[G. Ulrich Großmann|Ulrich Großmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fachwerkbau in Deutschland. Das historische Fachwerkhaus, seine Entstehung, Farbgebung, Nutzung und Restaurierung&amp;#039;&amp;#039;. 3., erweiterte Auflage, Dumont, Köln 2004, ISBN 978-3-8321-7463-7.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Phleps]]: &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Holzbaukunst&amp;#039;&amp;#039;. Steiner, Wiesbaden 1967. – Nachdruck: Bruderverlag, Karlsruhe 1988, ISBN 978-3-87104-070-2.&lt;br /&gt;
* Erwin Rohrberg: &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Fachwerkhäuser: Die Rathäuser von Esslingen und Markgröningen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbische Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Heft 4, 1975.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schilli]]: &amp;#039;&amp;#039;Fachwerkbauten in Baden&amp;#039;&amp;#039;, 1981, ISBN 3-921340-54-3.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Schmieder]]: &amp;#039;&amp;#039;Alemannische Stadthäuser und ihre Stellung in der Geschichte des deutschen Fachwerkbaues.&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Heidelberger Jahrbücher, Jg. 1936, S. 122–135. ([https://d-nb.info/1212211944/34 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Timber framing in Germany|Fachwerkbau in Deutschland}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-fachwerkstrasse.de/de/index.php?s=9&amp;amp;c=sbesch Fachwerkstraße in der Kernregion alemannischen Fachwerks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lokale Bauform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Fachwerk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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